Aktuelle Entwicklungen zu Corona

Hier finden Sie aktuelle saarländische und überregionale Entwicklungen in Forschung und Wirtschaft zum Thema Corona

 

 

 

Newsmeldungen

 

 

15. Mai 2020

 

Corona-Fallzahlen im Blick: Universität und Universitätsklinikum des Saarlandes entwickeln eigenes Vorhersagemodell

Professor Dr. Thorsten Lehr leitet die Klinische Pharmazie an der Universität des Saarlandes (UdS) in Saarbrücken. Er und sein Team haben zusammen mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen vom Institut für Virologie (Leitung: Professorin Dr. Sigrun Smola / für das Projekt federführend: Oberarzt Dr. Jürgen Rissland) und der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Leitung: Professor Dr. Thomas Volk / für das Projekt federführend: Oberarzt Professor Dr. Sascha Kreuer) am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) ein Vorhersagemodell erarbeitet. Mit diesem kann die mögliche Entwicklung der Fallzahlen berechnet werden und damit auch die Krankenversorgung in der aktuellen Corona-Situation vorausschauend geplant werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berücksichtigen dabei die gesellschaftlichen Interventionsmaßnahmen und schauen im Besonderen darauf, wie sich die Entwicklungen auf die Belegungszahlen in den Krankenhäusern auswirken würden.

Mehr unter: https://www.uniklinikum-saarland.de/de/aktuelles/einzelansicht_news/aktuellesseite/article/corona-fallzahlen-im-blick-universitaet-und-universitaetsklinikum-des-saarlandes-entwickeln-eigenes/

 

Neues Leuchtturmprojekt soll die Zukunft für Unternehmen berechenbarer machen

Keine Rohstoffe wegen Corona-Pandemie, Kollaps von Lieferketten wegen Niedrigwasser in Flüssen oder Produktionsstillstand durch ein Verschleißteil: In der vernetzten und hochtechnologisierten Wirtschaftswelt kann der sprichwörtliche Flügelschlag eines Schmetterlings Unternehmen in Bedrängnis bringen. Risiken wie Kosten sind immens. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und die Universität des Saarlandes wollen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Zukunft berechenbarer machen und dafür sorgen, dass Unternehmen den passenden Plan B in der Tasche haben. Das Bundeswirtschaftsministerium und beteiligte Unternehmen fördern das Leuchtturmprojekt mit insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21888.html

 

 

 

14. Mai 2020

 

Corona-Fallzahlen im Blick: Universität und Universitätsklinikum des Saarlandes entwickeln eigenes Vorhersagemodell

Professor Dr. Thorsten Lehr leitet die Klinische Pharmazie an der Universität des Saarlandes (UdS) in Saarbrücken. Er und sein Team haben zusammen mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen vom Institut für Virologie (Leitung: Professorin Dr. Sigrun Smola / für das Projekt federführend: Oberarzt Dr. Jürgen Rissland) und der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Leitung: Professor Dr. Thomas Volk / für das Projekt federführend: Oberarzt Professor Dr. Sascha Kreuer) am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) ein Vorhersagemodell erarbeitet. Mit diesem kann die mögliche Entwicklung der Fallzahlen berechnet werden und damit auch die Krankenversorgung in der aktuellen Corona-Situation vorausschauend geplant werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berücksichtigen dabei die gesellschaftlichen Interventionsmaßnahmen und schauen im Besonderen darauf, wie sich die Entwicklungen auf die Belegungszahlen in den Krankenhäusern auswirken würden.

Mehr unter: https://www.uniklinikum-saarland.de/de/aktuelles/einzelansicht_news/aktuellesseite/article/corona-fallzahlen-im-blick-universitaet-und-universitaetsklinikum-des-saarlandes-entwickeln-eigenes/

 

8. Mai 2020

 

Durch Simulationen am Supercomputer mögliche Wirkstoffe gegen Coronavirus gefunden

Hepatitis-C-Medikamente könnten auch gegen Covid-19 helfen / Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht Forschungsergebnisse der JGU

Mehr unter: https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/11324_DEU_HTML.php

 

Wissenschaftler zeigen Wege, Corona-Schutz mit mehr Aktivität zu vereinbaren

Der Einsatz von Tracing-Apps in Verbindung mit Maßnahmen der Kontaktvermeidung könnte der Schlüssel zu weiteren Lockerungen bei anhaltend hohem Gesundheitsschutz sein.

Mehr unter: https://www.uni-trier.de/index.php?id=65274&tx_news_pi1%5Bnews%5D=19893&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3f466130ba38ef9890b61f0b1540e765

 

Saarland erstes Bundesland mit breit angelegter COVID-19 Antikörperstudie

Gesundheitsministerin Bachmann will in den nächsten Tagen 2.300 Saarländer repräsentativ untersuchen - Erkenntnisse über tatsächliche Verbreitung des Virus und Immunität werden erwartet.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-05-06-covid-19-studie.html

 

4. Mai 2020

 

Wie wirksam sind Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung von Corona? Wirtschaftsinformatiker des DFKI und der Universität Trier spielen mithilfe Künstlicher Intelligenz Pandemie-Szenarien durch. Teilnehmer an Online-Umfrage gesucht.

Mehr unter: https://www.dfki.de/web/news/detail/News/pandemie-simulation/

 

 

 

 

29. April 2020

Homburger Virologen steigern mit Poolverfahren die Kapazitäten für Coronavirus-Massentests

Weltweit wird eine hohe Testkapazität benötigt, um die Coronavirus-Pandemie eindämmen zu können. Homburger Virologen haben bereits zu Beginn der Coronakrise ein Pool-Testverfahren entwickelt, das nun im international renommierten Fachjournal „The Lancet Infectious Diseases“ publiziert wurde. Es wird dabei helfen, den hohen Bedarf an Coronavirus-Testungen für Massenscreenings zu decken. Diese zielen auf Personen, die noch keine Krankheitssymptome zeigen, aber möglicherweise bereits infiziert sind. Bei Blutspenden wird ein ähnliches Poolverfahren schon lange zuverlässig eingesetzt. Virologen der Universität des Saarlandes haben dieses Verfahren jetzt auf die Coronavirus-Diagnostik übertragen.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21848.html

 

27. April 2020

Mobiles epidemiologisches Labor (epiLab) des Fraunhofer IBMT im Einsatz zur flächendeckenden Früherkennung und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen

Der bemerkenswerte Technologievorsprung des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT im Bereich mobiler epidemiologischer Labore sowie seine langjährige Expertise im Aufbau von biologischen Sicherheitslaboren und im Umgang mit biotechnologischen Proben trägt gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zum Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus bei.

Mehr unter: https://www.ibmt.fraunhofer.de/de/ibmt-presse-uebersicht-2020/presse-mobileLab-SaarCoScreen-2020-04-22.html

 

Historische Ausnahmezustände als Forschungslabor für staatliches Krisenmanagement

Krisen haben zu allen Zeiten die Weltgeschichte geprägt. Was können wir aus den Erfahrungen und Fehlern der Vergangenheit lernen? Der Historiker Amerigo Caruso befasst sich an der Universität des Saarlandes mit historischen Ausnahmezuständen. Er analysiert, wie unterschiedliche Herrschaftssysteme in Notzeiten handelten, beleuchtet ihr Krisenmanagement und zeigt: Die Debatte um den globalen Notstand angesichts der Corona-Pandemie gewinnt im historischen Kontext neue Perspektiven.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21832.html

 

 

 

24. April 2020

Corona-Forschung auf Hochtouren am HZI - Neue Projekte und Förderungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie

Gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es bislang weder einen Impfstoff noch spezifische Medikamente. Angesichts der globalen Pandemie bündelt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig mit seinen weiteren Standorten, unter anderem in Saarbrücken, seine Ressourcen für Projekte, die zum besseren Verständnis der Infektion und zu Lösungen zur Eindämmung des Virus beitragen.

Mehr unter: https://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/news/news-detail/article/complete/corona-forschung-auf-hochtouren-am-hzi/

 

23. April 2020

Fraunhofer IBMT - Fraunhofer-Expertise im Einsatz gegen SARS-CoV-2

Mobiles epidemiologisches Labor (epiLab) des Fraunhofer IBMT im Einsatz zur flächendeckenden Früherkennung und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen.

Mehr unter: https://www.ibmt.fraunhofer.de/de/ibmt-presse-uebersicht-2020/presse-mobileLab-SaarCoScreen-2020-04-22.html

 

 

20. April 2020

 Effizienz von Antibiotika gegen chronische Infektionen

Wissenschaftler vom Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) haben eine Strategie entwickelt, antibakterielle Wirkstoffe so zu verabreichen, dass sie um ein Vielfaches wirksamer sind. Ihre Ergebnisse versprechen Hoffnung im Kampf gegen Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen. Viele der besonders schwer an COVID-19 Erkrankten müssen beispielsweise mit Antibiotika behandelt werden, weil eine chronische Vorerkrankung oder eine Superinfektion mit Bakterien die Lunge belastet und den Verlauf der Erkrankung drastisch verschlimmert. Die Studie erscheint in der internationalen Ausgabe des Journals Angewandte Chemie. Das HIPS ist ein Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Kooperation mit der Universität des Saarlandes.

 

Mehr unter: https://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/news/news-detail/article/complete/im-nanotransporter-zum-wirkort

 

 

 

15. April 2020

 

Digitale Lösung soll Behörden und Ärzte bei Corona-Erfassung entlasten

Nur wer die genauen Corona-Infektionszahlen kennt, kann effektive Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entwickeln. Uneinheitliche Übermittlungswege, potenzielle Bruchstellen in der Übermittlungskette und eine große Anzahl beteiligter Akteure erschweren den zügigen und exakten Datentransfer an entscheidende Stellen. Hierbei soll das sogenannte Infektionsmelde- und -informationssystem (IMIS) helfen. Zwei Informatik-Masterstudenten der Universität des Saarlandes sind an der Entwicklung beteiligt.

Mehr unter:

https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/digitale-loesung-soll-behoerden-und-aerzte-bei-corona-erfassung-entlasten

 

3- D-Druck: Start-up verwandelt sich über Nacht in Mini-Fabrik für Atemschutzmasken

Das Fehlen von Schutzkleidung, vor allem von Atemschutzmasken, ist eine der größten Herausforderungen im Kampf gegen das Coronavirus. Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt empfiehlt der Bevölkerung auf sich Atemmasken selber zu basteln und diese in der Öffentlichkeit zu tragen. Ob dafür genähte oder im 3-D-Drucker produzierte Atemschutzmasken besser sind, wird in der Internet-Gemeinde kontrovers diskutiert. Das Saarbrücker Start-up „2log.io“, eigentlich auf die Digitalisierung in Handwerksbetrieben spezialisiert, vereint beide Ansätze. Innerhalb von acht Minuten druckt es ein Atemmaskengestell, in das man ein Tuch einspannen kann.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21776.html

 

So fern und doch so nah – Informatiker entwickeln neue Plattform für Telekommunikation

Soziale Distanzierung ist das Mittel der Wahl, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsam. Während des „WirVsVirus“-Hackathon der Bundesregierung haben Informatiker der Universität des Saarlandes deshalb eine Kommunikations-Software entwickelt, die das Flurfunk-Feeling in die heimischen Arbeitszimmer bringen soll.

Mehr unter:

https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/so-fern-und-doch-so-nah-informatiker-entwickeln-neue-plattform-fuer-telekommunikation/


CORSAAR-Studie zur Bewältigung Corona-Pandemie

In der CORSAAR-Studie werden Daten und Blutproben von möglichst vielen Betroffenen sammeln und auswerten. Ziel ist es dabei, den Erkrankungsverlauf besser vorherzusagen, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen und über molekulare Analysen neue Therapieverfahren zu entwickeln. Die Staatskanzlei fördert dieses Forschungsvorhaben mit insgesamt 280.000 Euro, die Universität des Saarlandes mit 250 000 Euro sowie die Rolf-Schwiete-Stiftung mit ebenfalls 250 000 Euro.

Mehr unter:

https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-07-expertenkreis-infektionsschutz.html


Ingenieurwissenschaft: Gesichtsschilde gegen Corona aus dem 3D-Drucker

Die Fachrichtung Systems Engineering der Universität des Saarlandes unterstützt die Initiative MakerVsVirus im Kampf gegen Corona. Unter diesem Motto haben sich freiwillige Helferinnen und Helfer zusammengetan, die mit 3D-Druckern Gesichtsschilde, sogenannte Face Shields, für Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Personal herstellen. In seinem Labor auf dem Campus hat Georg Frey, Professor für Automatisierungs- und Energiesysteme, 3D-Drucker aus verschiedenen Lehrstühlen der Fachrichtung zusammengetragen, die jetzt im Notbetrieb für den guten Zweck zugange sind.

Mehr unter:

https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21788.html

 

Bakterien-Moleküle aktivieren natürlichen Abwehrmechanismus der Atemwege

Chemosensorische Zellen in der Schleimhaut der Luftröhre können Signale gefährlicher Lungenbakterien erkennen und daraufhin einen angeborenen Abwehrmechanismus aktivieren – die sogenannte Mukoziliäre Clearance. Dabei sorgt ein koordinierter Wimpernschlag von Flimmerzellen dafür, dass Pathogene aus den unteren Atemwegen entfernt werden. Den molekularen Mechanismus dieser Abwehrreaktion hat jetzt ein Konsortium aus Forscherinnen und Forschern verschiedener Fachrichtungen und Universitäten entschlüsselt. Mit dabei ist auch ein Team um Prof. Frank Zufall von der Universität des Saarlandes. Die Forschungsergebnisse sind in der Zeitschrift „Immunity“ publiziert worden:

https://doi.org/10.1016/j.immuni.2020.03.005

Mehr unter:

https://mailchi.mp/uni-saarland/bakterien-molekle-aktivieren-natrlichen-abwehrmechanismus-der-atemwege?e=b6ec857e8e

 

 

 

Newsmeldungen

 

 

15. Mai 2020

 

 

UKE-Studie zeigt erhöhte Rate von Thrombosen und Lungenembolien bei COVID-19-Patienten

Das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) führt in großem Umfang Obduktionen von Patientinnen und Patienten mit COVID-19-Infektionen durch. Die Forschungsteams um Prof. Dr. Klaus Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin, und Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin, fanden dadurch heraus, dass COVID-19 in ungewöhnlich vielen Krankheitsfällen zu Thrombosen sowie Lungenembolien führte. Die Studienergebnisse der ersten zwölf Patientinnen und Patienten wurden im internationalen Fachmagazin Annals of Internal Medicine veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_94336.html

 

Aufrechterhaltung der Abstandsregeln und Verbot von Großveranstaltungen – Nutzen von Mund-Nasen-Schutz bisher nicht belegbar

Wie schätzen Expertinnen und Experten auf den Gebieten der Virologie, Mikrobiologie, Hygiene, Tropenmedizin, Immunologie sowie der Inneren Medizin/Intensivmedizin die derzeitige Gefahrenlage und die getroffenen Maßnahmen bezüglich der aktuellen Covid-19-Pandemie ein? Wie sicher oder belastbar gilt der aktuelle Wissensstand? Das versuchen Wissenschaftler der Universitätsklinika Tübingen und Hamburg-Eppendorf mit einer Befragung herauszufinden. Eine Zwischenauswertung zeigt nun erste Ergebnisse.

Mehr unter: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/261?press_str=

 

ZahnMedizin stärkt Immunkompetenz der Mundhöhle und kann schlimme Covid-19-Verläufe verhindern

DGZMK-Präsident Prof. Frankenberger: Prävention am Entstehungsort der Infektion in Corona-Zeiten besonders wichtig / Systemrelevanz der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde steht außer Frage.

Mehr unter: https://www.dgzmk.de/aktuelles#!/zahnmedizin-staerkt-immunkompetenz-der-mundhoehle-und-kann-schlimme-covid-19-verlaeufe-verhindern

 

Versorgungsatlas-Studie zur regionalen Verteilung von Hoch- und Höchstrisikopatienten in der COVID-19-Pandemie veröffentlicht

Für das Pandemie-Management soll nach Beschlusslage des Bundes und der Länder vom 6. Mai 2020 künftig stärker auf das Infektionsgeschehen auf Kreisebene fokussiert werden. Hierfür kann die Bestimmung des Bevölkerungsanteils mit besonderer Gefährdungslage einen Beitrag liefern.

Mehr unter: https://www.versorgungsatlas.de/presse/detail/titel/versorgungsatlas-studie-zur-regionalen-verteilung-von-hoch-und-hoechstrisikopatienten-in-der-covid-1/

 

Erkenntnisse aus der Krebsforschung nutzen: Den Mechanismen der Immunität gegenüber SARS-CoV-2 auf der Spur

Warum reagiert jeder Mensch bei einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 anders? Warum zeigen einige Menschen gar keine oder nur leichte Symptome der davon verursachten Erkrankung COVID-19? Und warum erkranken manche Menschen so schwer, dass sie beatmet werden müssen oder sogar sterben? Diese Fragen untersucht Professorin Dr. Mascha Binder, Direktorin der Klinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums Halle (Saale), zusammen mit ihrem Team und weiteren Partnern aus dem Universitätsklinikum Halle (UKH) sowie der Medizinischen Hochschule Hannover.

Mehr unter: http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=2882&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6384&cHash=15d4639cef7bb26e84f0e1fe6c186269

 

COVID-19: Studie zur Therapie der schweren Entzündungsreaktion

Uniklinikum Jena leitet multizentrische klinische Studie, die einen Ansatz aus der Leukämieforschung als Behandlung von COVID-19 testet.

Mehr unter: https://www.uniklinikum-jena.de/Uniklinikum+Jena/Aktuelles/Pressemitteilungen/COVID_19_+Studie+zur+Therapie+der+schweren+Entz%C3%BCndungsreaktion-pos-0-p-24618.html

 

Schwerer Verlauf von COVID-19: welche Lungenpatienten besonderen Schutz brauchen

Das Risiko, an COVID-19 zu erkranken, ist aktuell aufgrund der fehlenden Immunität für alle Bevölkerungsgruppen hoch. Die meisten Menschen, die sich mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren, erkranken nicht schwer. Besonders Patien-ten mit chronischen Atemwegs-und Lungenerkrankungen sind jedoch verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) äußert sich in einer aktuellen Stellungnahme dazu, welche dieser Patienten ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Die Experten der Fachgesellschaft beantworten in dem Papier häufig gestellte Fragen zur Risikoabschätzung anhand exemplarischer Fallbeispiele

Mehr unter: https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/COVID-19/20200511PM_DGP_Risikoabschaetzung_bei_chronischen_Erkrankungen.pdf

 

Corona-Antikörpertests aus Reutlingen

Das NMI Reutlingen packt derzeit ein großes Problem der Antikörper-Tests zum Nachweis von COVID-19 an: falsch positive Testergebnisse

Mehr unter: https://www.nmi.de/de/aktuell/aktuelles/detail/corona-antik%C3%B6rpertests-aus-reutlingen/

 

Intensiv- und Notfallmediziner: Thromboseprophylaxe und Blutverdünnung müssen stärkere Rolle in der Behandlung von COVID-19-Patienten spielen

Die Ergebnisse einer aktuellen Obduktionsstudie zeigen, dass es bei COVID-19-Patienten zu einer Gerinnungsaktivierung mit einem gehäuften Auftreten von Beinvenenthrombosen und Lungenembolien kommt. Bei Teilen der untersuchten Verstorbenen ist dies die Todesursache. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) weist vor diesem Hintergrund auf die hohe Bedeutung der Thromboseprophylaxe bei der Behandlung von COVID-19-Patienten hin.

Mehr unter: https://www.dgiin.de/allgemeines/pressemitteilungen/pm-leser/intensiv-und-notfallmediziner-thromboseprophylaxe-und-blutverduennung-muessen-staerkere-rolle-in-der-behandlung-von-covid-19-patienten-spielen.html

 

Mathematische Entscheidungshilfe: Wie Covid-19-Tests effizienter werden könnten

Mithilfe so genannter Pooling-Verfahren können Proben von verschiedenen Personen zu einem Pool zusammengefasst und auf Covid-19 getestet werden. Ein Team aus Mathematiker*innen, Informatikern und Medizinern der Jungen Akademie, der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Stuttgart und der Firma Arctoris hat eine Entscheidungshilfe entwickelt, die berechnet, welches Verfahren in einem Probenpool möglichst effektiv alle an Covid-19 erkrankten Personen identifiziert. Ihre Simulationen zeigen, dass pool-basierte Testverfahren in Deutschland etwa acht Mal effizienter als Einzeltests sein können. Die Ergebnisse hat das Team in einem Preprint auf "arXiv" und Webseite veröffentlicht.

Mehr unter: http://idw-online.de/de/news747304

 

Frankfurter Forscher entdecken Ansatzpunkte für COVID-19-Therapie

Wie das SARS-CoV-2-Virus, der Erreger von COVID-19, menschliche Zellen verändert, konnte jetzt ein Team aus Biochemikern und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt beobachten. Dabei testeten die Wissenschaftler eine Reihe von Wirkstoffen in Modellversuchen im Labor, von denen einige die Vermehrung des Virus verlangsamten oder stoppten. Diese Ergebnisse ermöglichen es, die Suche nach einem Wirkstoff auf eine geringe Anzahl bereits zugelassener Medikamente zu fokussieren. (Nature DOI: 10.1038/s41586-020-2332-7). Ausgehend von diesen Ergebnissen bereitet ein US-amerikanisches Unternehmen eigenen Angaben zufolge einen Wirkstoff für eine klinische Studie vor. Mit einem weiteren Wirkstoff startet ein kanadisches Unternehmen eine klinische Studie.

Mehr unter: https://www.muk.uni-frankfurt.de/88372211/Frankfurter_Forscher_entdecken_Ansatzpunkte_f%C3%BCr_COVID_19_Therapie

 

Nierenwerte als Seismograf für den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung

Eine vergangene Woche im „The Lancet“ veröffentlichte „Correspondence“ stellte die durch erste Daten begründete Hypothese auf, dass einfache Nierenparameter den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorhersagen können.

Mehr unter: https://www.dgfn.eu/pressemeldung/nierenwerte-als-seismograf-fuer-den-verlauf-einer-covid-19-erkrankung.html

 

UKE-Studie: Neuartiges Corona-Virus befällt als „Multiorganvirus“ zahlreiche Organe

Das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) ist kein reines Atemwegsvirus. Es ist neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen und Organsystemen zu finden – so zum Beispiel auch in der Niere, wo es direkt für die häufigen Schäden bei einer COVID-19-Infektion verantwortlich sein könnte. Das fanden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie heraus. Die Ergebnisse liefern somit Hinweise für Früherkennungsuntersuchungen und auch mögliche Folgeschäden einer COVID-19-Infektion. Die Nierenexperten, Mikrobiologen und Rechtsmediziner des UKE analysierten in ihrer Studie die Autopsie-Ergebnisse von 27 an einer COVID-19-Infektion Verstorbenen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

Mehr unter: https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_94474.html

 

8. Mai 2020

 

Neuer antiviraler Hemmstoff für SARS-CoV-2 wird entwickelt

Die Suche nach wirksamen Medikamenten gegen das neue Coronavirus wird im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) derzeit vorrangig unterstützt. Vielversprechend ist die Entwicklung eines Wirkstoffs, der das Virus an seiner Vermehrung hemmt. Angriffspunkt der DZIF-Wissenschaftler an der Universität Lübeck ist die Hauptprotease, ein wichtiges Enzym von SARS-CoV-2, das für die Virusvermehrung zuständig ist. Das Team um Prof. Dr. Rolf Hilgenfeld konnte vor kurzem die genaue Struktur aufklären und hat damit die Voraussetzungen für eine zielgenaue Entwicklung von Hemmstoffen geschaffen.

Mehr unter: https://www.dzif.de/de/neuer-antiviraler-hemmstoff-fuer-sars-cov-2-wird-entwickelt

 

Schwere COVID-19-Verläufe früh erkennen

Viele COVID-19-Erkrankungen verlaufen mild. Aber etwa zehn Prozent der Erkrankten entwickeln eine schwere Lungenentzündung und benötigen intensivmedizinische Versorgung. Um frühzeitig die richtigen therapeutischen Schritte einleiten zu können, ist es wichtig, potentiell gefährdete Patienten zu identifizieren. Gemeinsam mit chinesischen Kollegen am Wuhan Union Hospital haben Wissenschaftler des Instituts für Virologie der Medizinischen Fakultät der UDE festgestellt, dass die T-Zell-Population ein wichtiger Indikator ist. Diese Studie ist jetzt in The Lancet EBiomedicine online veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.uni-due.de/2020-04-30-schwere-covid-19-faelle-frueh-erkennen

 

Online-Umfrage zu Riech- und Schmeckstörungen bei COVID-19

Ein internationales Team hat eine weltweite Onlinebefragung zu Riech- und Schmeckstörungen im Zusammenhang mit COVID-19 zusammengestellt. Die Umfrage soll dabei helfen, die Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus von anderen Atemwegserkrankungen abzugrenzen – und gegebenenfalls die medizinische Betreuung der Betroffenen unterstützen. An dem Projekt sind über 500 Wissenschaftler, Kliniker und Patientenvertreter aus 38 Ländern beteiligt. Unter den Initiatoren der Online-Umfrage ist auch Prof. Thomas Hummel, Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Riechen und Schmecken des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden.

Mehr unter: https://tu-dresden.de/med/mf/die-fakultaet/newsuebersicht/online-umfrage-zu-riech-und-schmeckstoerungen-bei-covid-19

 

Aktivierung des SARS-Coronavirus 2 aufgeklärt - Infektionsforscher vom Deutschen Primatenzentrum zeigen Ansatzpunkte für Impfstoffentwicklung und Therapie

Das SARS-Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) infiziert Lungenzellen und ist für die COVID-19-Pandemie verantwortlich. Das sogenannte Spike-Protein dient dem Virus als Schlüssel zur Wirtszelle und trägt eine ungewöhnliche Aktivierungssequenz. Die Abteilung Infektionsbiologie des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung hat jetzt gezeigt, dass diese Sequenz durch das zelluläre Enzym Furin gespalten wird und dass die Spaltung für die Infektion von Lungenzellen wichtig ist. Diese Ergebnisse definieren neue Ansatzpunkte für Therapie und Impfstoffforschung. Außerdem geben sie Hinweise darauf, wie sich Coronaviren von Tieren verändern müssen, um sich in der menschlichen Bevölkerung ausbreiten zu können (Molecular Cell).

Mehr unter: https://www.dpz.eu/de/startseite/einzelansicht/news/aktivierung-des-sars-coronavirus-2-aufgeklaert.html

 

Ergebnisse der „Heinsberg-Studie“ veröffentlicht - Bonner Forschungsteam ermittelt Sterblichkeitsrate der SARS-CoV-2-Infektion

Der Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen gilt als Brennpunkt für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. Nach einer Karnevalssitzung kam es dort zu einer in Deutschland frühen und massenhaften Ausbreitung des Erregers. Im Rahmen der Studie hatte ein Forschungsteam um Prof. Dr. Hendrik Streeck und Prof. Dr. Gunther Hartmann von der Universität Bonn in der Ortschaft Gangelt eine große Zahl von Einwohnern befragt, Proben genommen und analysiert. Dabei wurde unter anderem erstmals die Sterblichkeitsrate der Infektion genau bestimmt. Die Ergebnisse der Studie sind vorab veröffentlicht worden und werden nun der Wissenschaft und der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Publikation in einem Fachjournal mit Peer-Review-Verfahren folgt.

Mehr unter: https://www.uni-bonn.de/neues/111-2020

 

Mit PAMONO auf der Spur des Coronavirus

Während Viren zu klein für die optische Sichtbarmachung sind, kann das, was sie anrichten, sehr wohl sichtbar gemacht werden. Eine Messmethode möchten das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) und der Sonder¬forschungs-bereich (SFB) 876 der TU Dort¬mund auf das neuartige Corona¬virus Sars-Cov-2 anwenden.

Mehr unter: https://www.tu-dortmund.de/universitaet/aktuelles/detail/mit-pamono-auf-der-spur-des-coronavirus-2887/

 

COVID-19: HAW Hamburg koordiniert Datenbank mit Therapien-Literatur

Um medizinisches Personal mit Informationen über die neueste Literatur zum Thema COVID-19 zu versorgen, hat die HAW Hamburg das Projekt "COVID-19 Scientific Research Database on Treatment Options" (COVID-TREAT) ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts wird wissenschaftliche Literatur zur Behandlung von COVID-19 gesammelt und online zur Verfügung gestellt. Knapp 30 Universitäten und Forschungszentren haben sich bislang dem Konzept angeschlossen.

Mehr unter: https://www.haw-hamburg.de/news-online-journal/newsdetails/artikel/covid-19-haw-hamburg-koordiniert-datenbank-mit-therapien-literatur.html

 

Corona-Maßnahmen-Fonds

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 ist aktuell eine der großen Herausforderungen in Wissenschaft und Gesellschaft. Wissenschaftler in Deutschland und weltweit arbeiten mit vielfältigen Projekten an Lösungsansätzen und Maßnahmen zur Erleichterung der Folgen. Um Wissenschaft und Forschung bei dieser Aufgabe zu unterstützen, hat die Carl-Zeiss-Stiftung ein Maßnahmenpaket zur Förderung von ausgewählten Projekten beschlossen. Insgesamt zehn Projekte werden im Rahmen des Hilfspakets mit einer Gesamtsumme von 600.000 Euro gefördert.

Mehr unter: https://www.carl-zeiss-stiftung.de/german/weitere-foerderungen/corona-massnahmen-fonds.html

 

Entzündete Nieren als Frühwarnzeichen für schwere Verläufe bei COVID-19

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen entwickeln Handlungspfad zur Vorhersage von Erkrankungsschwere und Organkomplikationen bei COVID-19. Online veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ in der Ausgabe vom 6. Mai 2020.

Mehr unter: https://www.umg.eu/news-detail/news-detail/detail/news/entzuendete-nieren-als-fruehwarnzeichen-fuer-schwere-verlaeufe-bei-covid-19/


Datenschutzfreundliche Corona-Tracing-App

Forscherinnen und Forscher des KIT und des FZI entwickeln Kompromissvorschlag aus zentraler und dezentraler Lösung für eine höhere Privatsphäre / Ergebnisse als Technical Report veröffentlicht

Mehr unter: https://www.fzi.de/aktuelles/news/detail/artikel/datenschutzfreundliche-corona-tracing-app/

 

4. Mai 2020

 

KI versus Corona: Wie intelligente Robotik unterstützen kann

Methoden der Künstlichen Intelligenz können auf vielfältige Weise dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Muster in großen Datenmengen zu erkennen und damit die Grundlage für Entscheidungen zu liefern, ist ein wichtiges Anwendungsfeld. Ein anderes sind intelligente Roboter, die stark beanspruchte oder fehlende Fachkräfte in Krankenhäusern, in der Landwirtschaft oder im Energiesektor unterstützen.

Mehr unter: https://www.plattform-lernende-systeme.de/id-3-fragen-an-newsreader/id-3-fragen-an-frank-kirchner.html

 

Corona-App genießt breite Unterstützung in der Bevölkerung

Eine sogenannte Tracing-App könnte einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Damit sie die gewünschten Effekte erzielt, muss allerdings ein ausreichend großer Anteil der Bevölkerung die App installieren und nutzen. In einer repräsentativen Studie hat ein Team von Mannheimer Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern nun herausgefunden, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung zur Installation einer Tracing-App bereit ist – und welche Faktoren bei der Installationsbereitschaft eine Rolle spielen.

Mehr unter: https://www.uni-mannheim.de/news/corona-app-geniesst-breite-unterstuetzung-in-der-bevoelkerung/

 

Indirekte Gesundheitsfolgen der aktuellen Maßnahmen zum Infektionsschutz in Deutschland

Während die allgemeine Aufmerksamkeit auf die Ausbreitung und Eindämmung des COVID-19-Virus in Deutschland fokussiert ist, geraten die indirekten Gesundheitsfolgen der tiefgreifenden Maßnahmen zum Infektionsschutz eher in den Hintergrund. In der öffentlichen Diskussion kommt die Frage zu kurz, welche gesundheitlichen Auswirkungen die Infektionsschutzmaßnahmen für die ganze Bevölkerung beziehungsweise für besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen haben können. Das Kompetenznetz Public Health COVID-19 hat hierzu ein Hintergrundpapier erarbeitet.

Mehr unter: https://www.public-health-covid19.de/images/2020/Ergebnisse/Hintergrundpapier_Indirekte_Folgen_von_Manahmen_des_Infektionsschutzes_Version01_23042020.pdf

 

Covid-19: Software zur Medikamentensuche

Aktuell beherrscht die Corona-Pandemie das gesamte gesellschaftliche Leben. Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, den mehr als hunderttausend schwer erkrankten Menschen in den Krankenhäusern besser helfen zu können. Ein vielversprechender Ansatz, die aktuellen Behandlungsweisen zu erweitern, ist es, bereits bestehende und zugelassene Medikamente zur Bekämpfung des Virus einzusetzen. Diesen verfolgt eine Forschungsgruppe der Technischen Universität München (TUM) am Campus Weihenstephan.

Mehr unter: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35996/

 

Wie das Coronavirus sein Erbgut vermehrt

Wenn sich ein Mensch mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert, vermehrt sich der Erreger in dessen Zellen rasend schnell. Dazu muss das Virus sein Erbgut, das aus einem langen RNA-Strang besteht, vervielfältigen. Diese Aufgabe übernimmt die virale „Kopiermaschine“, Polymerase genannt. Wissenschaftler um Patrick Cramer vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie haben jetzt die räumliche Struktur der Corona-Polymerase entschlüsselt. Damit lässt sich erforschen, wie antivirale Substanzen wirken, die die Polymerase blockieren. Eine von ihnen ist der Hoffnungsträger Remdesivir. Außerdem können neue Wirkstoffkandidaten gesucht werden.

 

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

Patienten mit Fehl- und Mangelernährung haben schlechtere Prognosen, warnen Forscher der Uni Hohenheim. Neuer Ärzte-Leitfaden bündelt Empfehlungen und rät zur Prävention.

Weitere Ergebnisse und Experten zum Thema Corona-Krise und ihre Folgen unter https://www.uni-hohenheim.de/expertenliste-corona-krise

Mehr unter: https://www.mpibpc.mpg.de/17275419/pr_2008

 

Bundesamt für Strahlenschutz, BfS: UV-Strahlung hilft nicht gegen COVID-19

In letzter Zeit häufen sich Meldungen über einen möglichen Zusammenhang zwischen UV-Strahlung und der Eindämmung des Corona-Virus. Manch einer könnte daher auf die Idee kommen, sich intensiver UV-Strahlung auszusetzen, um das Corona-Virus loszuwerden. Was dabei oft nicht deutlich gesagt wird: Es geht in diesen Meldungen allein um die Keimfreiheit von Oberflächen oder Sachen, es geht nicht um eine Abtötung des Virus auf oder in Lebewesen. Das BfS weist daher darauf hin, dass UV-Strahlung nicht zur Heilung von COVID-19 geeignet ist.

Mehr unter: https://www.bfs.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BfS/DE/2020/0414-uv-corona.html

 

Die Eintrittspforten für SARS-CoV-2

Zwei Zelltypen in der Nase sind wahrscheinlich die ersten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Anhand von Daten aus dem Human Cell Atlas haben Forscher bei Becherzellen und Flimmerepithel in der Nase besonders viele der Proteine entdeckt, die SARS-CoV-2 nutzt, um in unsere Zellen zu gelangen.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165999/die-eintrittspforten-fuer-sars-cov-2.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264

 

Neuartiger optischer Biosensor für das COVID-19-Virus - Nachweis der Virenkonzentration in der Luft - beispielsweise an stark frequentierten Orten

Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet werden, um Konzentrationen des Virus an stark frequentierten Orten zu messen. Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich ist es gelungen, einen neuartigen Sensor zum Nachweis des neuen Coronavirus zu entwickeln. Er könnte künftig eingesetzt werden, um die Virenkonzentration in der Umwelt zu bestimmen – beispielsweise an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten oder in Lüftungssystemen von Spitälern.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165969/neuartiger-optischer-biosensor-fuer-das-covid-19-virus.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264

 

Neue Marburger Datenbank hilft im Kampf gegen Corona-Pandemie

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt befassen sich derzeit mit einem zentralen Thema – der Suche nach einem Medikament gegen das Virus SARS-CoV-2. Dabei werden die Forschungsteams ab sofort durch eine neue Datenbank unterstützt, die am Fachbereich Mathematik und Informatik der Philipps-Universität Marburg entwickelt wurde: Die Datenbank CORDITE (CORona Drug InTEractions database) bündelt zentrale Forschungsdaten zu SARS-CoV-2 und bietet damit eine wichtige Hilfestellung für die Arzneimittelentwicklung.

Mehr unter: https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2020/neue-marburger-datenbank-hilft-im-kampf-gegen-corona-pandemie

 

Die Open Source Plattform „VirtualFlow“ untersucht Milliarden Moleküle in kürzester Zeit

Die Entwicklung neuer Wirkstoffe in der Medizin kann viele Jahre dauern und Milliarden Euro kosten. Einem internationalen Team von Wissenschaftler*innen mit Beteiligung von Forscher*innen der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin ist es jetzt gelungen, eine Plattform zu entwickeln, die Milliarden potenzielle Wirkstoffe in kürzester Zeit untersuchen kann. Die Arbeit wurde in der renommierten Fachzeitschrift Nature publiziert. Angeregt durch die Corona-Pandemie haben die Forscher*innen jetzt begonnen, mithilfe dieser Plattform nach potenziellen Wirkstoffen zu suchen, die die Coronavirus-Proteine blockieren könnten.

Mehr unter: https://www.tu-berlin.de/?214107

 

Impulse für eine Corona-Impfung - Für eine weitreichende Immunisierung der Weltbevölkerung ist nicht nur ein wirkungsvoller Impfstoff nötig, sondern auch seine effiziente Produktion

Einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt es noch nicht, aber schon eine Diskussion, wer als erstes durch ihn geschützt werden soll. Klar ist: Sobald er gefunden ist, muss er schnell in großen Mengen produziert werden. Nur so kann es gelingen, die Covid-19-Pandemie ohne Beschränkungen im sozialen Leben, wie sie derzeit gelten, einzudämmen. Biotechnische Prozesse, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg für die Herstellung verschiedener Viren entwickelt haben, könnten dabei helfen. Nun will das Magdeburger Team diese Verfahren auf die Produktion einer Corona-Vakzine anpassen. Den Forschenden aus Magdeburg geht es aber nicht nur um die Produktion von Viren in großem Stil, sondern auch um eine effiziente Aufreinigung zum fertigen Impfstoff und um die Suche geeigneter Immunogene gegen Covid-19.

Mehr unter: https://www.mpg.de/14756629/corona-covid-19-impfstoff-produktion

 

COVID-19: Auch schwere Verläufe können erfolgreich intensivmedizinisch therapiert werden

Die Deutsche Gesellschaft für Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) weist darauf hin, dass auch Menschen wieder vollständig genesen können, deren COVID-19-Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Daten des Deutschen Intensivregisters belegen, dass rund 70 Prozent der Patienten die Intensivstation auch wieder verlassen und in der Folge gesunden können. Verantwortlich dafür sind nach Ansicht der Experten die intensivmedizinischen Möglichkeiten und auch die intensive personelle Betreuung der Patienten.

Mehr unter: https://www.dgiin.de/allgemeines/pressemitteilungen/pm-leser/covid-19-auch-schwere-verlaeufe-koennen-erfolgreich-intensivmedizinisch-therapiert-werden.html

 

27. April 2020

 

Arbeitsteilung und Entscheidungen im Krisenfall erleichtern

Pflegewissenschaftlerinnen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften arbeiten in der aktuellen Corona-Pandemie an Modellen und Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Mehr unter: https://www.ostfalia.de/cms/de/huk/kommunikation/presse/pressemitteilungen-2020/fakultaet-gesundheitswesen-delegationsmodell/

 

Corona: Verschlüsselungssystem für sichere Contact-Tracing-App

Im Kampf gegen Covid-19 hat ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) ein Modell für eine datenschutzsichere Contact-Tracing-App entwickelt. Das Konzept setzt auf ein verschlüsseltes Rechenverfahren, sodass die IDs von Infizierten nicht auf den Handys ihrer Kontaktpersonen landen. Gemeinsam mit der Open-Source-Gemeinschaft ITO wird derzeit ein Prototyp getestet. Bei Bluetooth SIG war ein Antrag auf Standardisierung erfolgreich.

Mehr unter: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35995/


Suche nach Medikament gegen das Coronavirus mit weltweit führender Wirkstoff-Sammlung

MHH-Professor Pietschmann, Forscher des Exzellenzclusters RESIST und des TWINCORE, leitet in Deutschland stattfindende Forschungsarbeiten eines internationalen Konsortiums.

Mehr unter: https://www.mhh.de/presse/presseinformationen/detailansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=200&cHash=51e59bd59b7c16a3667c5187cebc73ee

 

Tübinger Wissenschaftler entwickeln 3D-Modell verschiedener Köpfe, mit dem sich Atemschutzmasken passgenauer entwerfen lassen

Mit dem FLAME-Modell ist es möglich, realistische 3D-Kopfformen zu erzeugen und den menschlichen Gesichtsausdruck detailgetreu nachzuahmen. Dieses Computermodell könnte es Designern erlauben, passgenauere Gesichtsmasken unterschiedlicher Form und Größe zu entwerfen. Atemschutzmasken, die medizinisches Fachpersonal während der Covid-19 Pandemie tragen müssen, könnten so besser an das Gesicht anschließen und besseren Schutz bieten.

Mehr unter: https://www.is.mpg.de/de/news/scientists-in-tubingen-develop-3d-head-model-that-can-be-used-to-design-better-fitting-protective-gear

 

Unter der Steuerung der Pandemie: Erste Prognosemodelle Mitte Mai erwartet

Unter der gemeinsamen Leitung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI; Prof. Dr. Christian Karagiannidis) und des Robert Koch-Instituts (RKI; PD Dr. Grabenhenrich) hat sich gestern die Gruppe Steuerungs-Prognose von intensivmedizinischen COVID-19-Kapazitäten (SPoCK) konstituiert. Diese wird über die kommenden zwei Jahre täglich Vorhersagen des weiteren Verlaufs von intensivmedizinisch zu behandelnden COVID-19-Patienten auf lokaler, überregionaler wie auch europäischer Ebene öffentlich bereitstellen. Diese können dann von Entscheidungsträgern im öffentlichen Gesundheitsbereich zur Steuerung der Pandemie genutzt werden. Mit der Bereitstellung erster Modelle, bezogen auf Deutschland sowie einzelne Bundesländer, darf bis Mitte Mai gerechnet werden.

Mehr unter: https://www.divi.de/presse/pressemeldungen/steuerung-der-pandemie-erste-prognosemodelle-mitte-mai-erwartet

 

Neueste Erkenntnisse zur Beatmung von COVID-19-Patienten

International anerkannter Experte für schwere Lungenerkrankungen an der Universitätsmedizin Göttingen, Prof. Dr. Luciano Gattinoni, mit „Clinical Update“ in renommierter amerikanischer Fachzeitschrift „Journal of the American Medical Association“ (JAMA). Gefunden wurden Hinweise auf den zugrundeliegenden Mechanismus, durch den die Lunge geschädigt wird. Jüngsten Daten aus italienischen Kliniken zufolge ist die Lunge bei COVID-19-Patienten in der Initialphase nicht so stark in ihrer Mechanik beeinträchtigt wie bei anderen Formen einer schweren, akuten Lungenentzündung.

Mehr unter: https://www.umg.eu/news-detail/news-detail/detail/news/neueste-erkenntnisse-zu-beatmung-von-covid-19-patienten/

 

24. April 2020


Kurzarbeitergeld, Verlustrechnung und Co.: Neue Hilfen für Betriebe

Die Große Koalition will Arbeitgeber und Arbeitnehmer stärker unterstützen. Dazu zählen Steuererleichterungen für Unternehmen. Für Arbeitnehmer in Kurzarbeit wird das Kurzarbeitergeld erhöht. Die Beschlüsse im Überblick.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/kurzarbeitergeld-verlustrechnung-und-co-neuen-hilfen-fuer-betriebe/150/32542/401478

 

23. April 2020

IESE-Professor Sebastian Hafenbrädl über Wahrscheinlichkeiten und Prozentsätze in Zeiten von Corona - Mathematischer Satz von 1763 aktueller denn je

Risiko-Kommunikation ist eines der Forschungsgebiete des Sebastian Hafenbrädl. „Man muss statistische Informationen so präsentieren, dass politische Entscheider und die Menschen sie auch verstehen“, so der Professor an der IESE Business School. „Menschen sind nicht besonders gut darin, mit Prozentwerten zu hantieren“, führt Hafenbrädl aus. „Verwenden wir absolute Zahlen statt Prozentsätze, erklärt das komplizierte Zusammenhänge viel besser“.

Mehr unter: https://idw-online.de/de/news744903

 

Schnelle Hilfe für Kliniken

Medizinische Schutzbrillen, Spender für Desinfektionsmittel und Beatmungsgeräte aus dem 3D-Drucker – Experten des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA helfen mit ihrem technischen Know-how beim Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/schnelle-hilfe-fuer-kliniken-a-925804/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

 

Corona und Luftverschmutzung: Welchen Einfluss hat Stickstoffdioxid auf den Krankheitsverlauf?

Hohe Stickstoffdioxid-Werte in der Luft könnten in Zusammenhang mit hohen Todeszahlen in Folge von Covid-19-Erkrankungen stehen. Eine neue Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) liefert für diese Vermutung erstmals konkrete Zahlen. Die Arbeit kombiniert Satelliten-Daten zur Luftverschmutzung und zu Luftströmen mit bestätigten Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19. Sie zeigt: Regionen mit einer dauerhaft hohen Schadstoffbelastung haben deutlich mehr Todesfälle als andere Regionen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal "Science of the Total Environment" veröffentlicht.

Mehr unter: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=3259

 

„Die geplante Corona-App ist sinnvoll und durchdacht“

Smartphones können helfen, die Verbreitung des Virus einzudämmen – das zeigen Beispiele etwa aus Südkorea oder Island. In Deutschland wird der Einsatz einer Tracing-App derzeit kontrovers diskutiert. Fragen zu Technik, Vorteilen und potentiellen Gefahren beantwortet Professor Frederik Armknecht, Experte für Datensicherheit und Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Informatik IV an der Universität Mannheim. Grundsätzlich hält er eine solche App für sinnvoll und durchdacht – vorausgesetzt, diese mache nur das, was öffentlich kommuniziert wird.

Mehr unter: https://www.uni-mannheim.de/news/die-geplante-corona-app-ist-sinnvoll-und-durchdacht/

 

Corona-Pandemie berechnen – Potsdamer Forscher entwickeln Modellierungsansatz, der regionale Prognosen des Infektionsgeschehens ermöglicht

Wie lässt sich die Ausbreitung des Coronavirus darstellen und prognostizieren, wenn man, wie in ländlichen Regionen, nur über wenige Fallzahlen verfügt? Physiker, Kognitionswissenschaftler und Mathematiker des Sonderforschungsbereichs „Data Assimilation“ der Universität Potsdam haben darauf eine Antwort gefunden. Sie nutzen ein Modellierungsverfahren, dessen Besonderheit in der Kombination von Modell und Methode liegt. Es arbeitet mit nur wenigen Fallzahlen zuverlässig und eignet sich damit auch für Analysen und Vorhersagen auf regionaler Ebene, etwa von Landkreisen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher nun auf „medRxiv“ veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.uni-potsdam.de/de/medieninformationen/detail/2020-04-20-corona-pandemie-berechnen-potsdamer-forscher-entwickeln-modellierungsansatz-der-regiona

 

Antikörper im Schnellverfahren

Weltweit wird unter Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen den Coronavirus SARS-CoV-2 gearbeitet. Essenziell für die Virusforschung ist das Verständnis davon, wie Antikörper gebildet werden und wie sie funktionieren. Ein Forschungsteam um die Potsdamer Biologin Prof. Dr. Katja Hanack hat in den letzten Jahren ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Herstellung von qualitativ hochwertigen monoklonalen Antikörpern enorm beschleunigen lässt. Die Technologie kann dafür verwendet werden, in der aktuellen Situation Antikörper gegen das Coronavirus zu finden, die für die Diagnostik und Therapie eingesetzt werden können.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165859/antikoerper-im-schnellverfahren.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264

 

Neuer COVID-19-Test weist schnell und genau virale RNA nach - Mögliche Alternative zu PCR-basierten Tests

Millionen von Menschen wurden auf das neuartige Coronavirus getestet, die meisten mit einem Kit, das auf der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) beruht. Diese empfindliche Methode amplifiziert die SARS-CoV-2-RNA aus Patientenabstrichen, so dass winzige Mengen des Virus nachgewiesen werden können. Während die Pandemie jedoch zunimmt, zeigt dieses Laborarbeitspferd Anzeichen eines Stammes. Jetzt haben Forscher, die über eine Proof-of-Concept-Studie in ACS Nano berichten, eine potenziell genauere Diagnose entwickelt, die auf der plasmonischen photothermischen Abtastung basiert.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165863/neuer-covid-19-test-weist-schnell-und-genau-virale-rna-nach.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264


Studie zu medizinischen Lieferketten: So kann 3-D-Druck im Kampf gegen Covid-19 helfen

Logistik-Forscher der KLU haben in einer aktuellen Studie zu medizinischen Lieferketten untersucht, wie mithilfe von 3-D-Druck die Ausbreitung von Covid-19 bekämpft werden kann. Schon jetzt wird diese Produktionstechnik genutzt, um medizinisches Equipment schnell und kostengünstig herzustellen. Dazu zählen vor allem Material für Beatmungsgeräte, medizinische Schutzkleidung wie Gesichtsschilder und Teststäbchen zum Nachweis von Covid-19. Der reguläre Markt für dieses Material ist derzeit nahezu leergefegt. Prof. Kai Hoberg und Dr. Jakob Heinen haben in ihrer Studie nun Vorreiter für die Produktion mit 3-D-Druckern identifiziert und benennen mögliche nächste Schritte.

Mehr unter: https://www.the-klu.org/university-services/press-room/article/studie-zu-medizinischen-lieferketten-so-kann-3-d-druck-im-kampf-gegen-covid-19-helfen

 

 

 

20. April 2020

 

Modell aus der Ingenieurwissenschaft: Prognose für die Entwicklung der Covid-19-Infektionszahlen

Um den Fortgang der Coronapandemie in Deutschland und anderen Ländern zu prognostizieren, haben Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum ein mathematisches Modell genutzt, das aus der Epidemiologie stammt, aber mit Formulierungen verwandt ist, wie sie in den Ingenieurwissenschaften im Einsatz sind. Laut Vorhersage des Modells könnte sich die Lage in Deutschland im Mai entspannen. Die Methodenbeschreibung und Ergebnisse hat Prof. Dr. Klaus Hackl am 11. April 2020 auf einem Preprint-Server online gestellt. Die Arbeit hat noch kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen.

Mehr unter: https://news.rub.de/wissenschaft/2020-04-15-coronavirus-prognosen-zu-infektionszahlen-und-sterberaten

 

Fraunhofer IPT, Moss und IBF Automation bauen Anlagen zur Fertigung von 50 000 MNS-Masken pro Tag

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS-Masken) kann infektiöse Tröpfchen abfangen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden. Eventuell können so andere Personen vor einer Ansteckung mit Atemwegsinfektionen geschützt werden, wenn der nötige Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. Die aktuelle Knappheit an MNS-Masken erschwert die Regelversorgung im Gesundheitswesen und die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen baut deshalb jetzt gemeinsam mit der IBF Automation GmbH aus Freudenberg im Auftrag der Moss GmbH aus Lennestadt im Sauerland eine Produktionsanlage für MNS-Masken in Deutschland auf.

Mehr unter: https://www.ipt.fraunhofer.de/de/presse/Pressemitteilungen/20200415-fraunhofer-ipt-moss-und-ibf-automation-bauen-anlagen-zur-fertigung-von-50000-mns-masken-pro-tag.html

 

Interaktive Onlinekarte zeigt Studien zum Coronavirus

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich rasant auf der Welt verbreitet. Doch auch die Zahl der Forschungsprojekte hat schnell zugenommen. In einer interaktiven Onlinekarte zeigen Wissenschaftler aus Heidelberg, wo auf der Welt zu Corona geforscht wird. Dabei lässt sich nicht nur einsehen, wann und wo welche Projekte gestartet sind, sondern auch, welche E-Mail-Kontaktdaten der beteiligten Forscher hinterlegt sind.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/interaktive-onlinekarte-zeigt-studien-zum-coronavirus-a-923979/?cmp=nl-433&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

 

15. April 2020

 

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie

Während die Grenzen in der Großregion geschlossen werden, bekommt die Kooperation zwischen den sechs Mitgliedsuniversitäten der Universität der Großregion (UniGR) eine neue Dimension – sowohl in praktischer als auch in wissenschaftlicher Hinsicht. Im Zuge der Corona-Pandemie werden auch in der Großregion wieder Grenzen geschlossen. Die Universität der Großregion, die sich einem gemeinsamen europäischen Hochschul- und Forschungsraum in der Grenzregion verschrieben hat, beobachtet die aktuellen Entwicklungen mit einer gewissen Besorgnis. Die Zusammenarbeit und die Solidarität ihrer Mitglieder leiden darunter erfreulicherweise jedoch nicht – vielmehr lässt sich gerade in diesen Krisenzeiten feststellen, dass sich mithilfe kreativer Lösungen neue Dimensionen der Kooperation entwickeln.

Mehr unter: http://www.uni-gr.eu/de/node/3165

 

 

Newsmeldungen

 

 

19. Mai 2020

 

Corona-Schutz: Diese Regeln gelten jetzt für den Bau

Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz vor gesundheitlichen Risiken zu schützen. Die aktuelle Corona-Pandemie stellt die Betriebe dabei vor eine besondere Herausforderung. Die BG Bau hat nun einen branchenspezifischen Arbeitsschutzstandard entwickelt, der Arbeitgebern im Baugewerbe zeigt, wie sie das Ansteckungsrisiko minimieren können bzw. müssen.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/corona-schutz-diese-regeln-gelten-jetzt-fuer-den-bau/150/22776/402211

 

 

15. Mai 2020

 

Neues Leuchtturmprojekt soll die Zukunft für Unternehmen berechenbarer machen

Keine Rohstoffe wegen Corona-Pandemie, Kollaps von Lieferketten wegen Niedrigwasser in Flüssen oder Produktionsstillstand durch ein Verschleißteil: In der vernetzten und hochtechnologisierten Wirtschaftswelt kann der sprichwörtliche Flügelschlag eines Schmetterlings Unternehmen in Bedrängnis bringen. Risiken wie Kosten sind immens. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und die Universität des Saarlandes wollen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Zukunft berechenbarer machen und dafür sorgen, dass Unternehmen den passenden Plan B in der Tasche haben. Das Bundeswirtschaftsministerium und beteiligte Unternehmen fördern das Leuchtturmprojekt mit insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21888.html

 

 

Coronavirus: Bosch nimmt vollautomatisierte Anlagen für Maskenfertigung in Betrieb

Über eine halbe Million Masken wird das Unternehmen, das einen Standort im Saarland hat, zukünftig täglich produzieren. Der Bosch-Sondermaschinenbau hat dafür eineSpezialanlage zur Maskenfertigung entwickelt. Weltweit produzieren fünf vollautomatisierte Fertigungslinien an vier Bosch-Standorten Mund-Nasen-Bedeckungen zum Schutz vor Infektionen. Bosch stellt Unternehmen die Konstruktionspläne der Spezialanlage kostenfrei zur Verfügung.

Mehr unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/coronavirus-bosch-nimmt-vollautomatisierte-anlagen-fuer-maskenfertigung-in-betrieb-211776.html

 

13. Mai 2020

 

In Zusammenarbeit mit dem DEHOGA Saar und der Gewerkschaft NGG haben Wirtschafts- , Verbraucherschutz- und Gesundheitsministerium Hygieneregeln erarbeitet, um das Infektionsrisiko in saarländischen Hotels und Gaststätten zu minimieren, wenn diese ab 18. Mai wieder öffnen dürfen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-05-11-hygieneplan-gastro.html

 

 

12. Mai 2020

 

Der Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) informiert Sie darüber, dass sich seine Bemühungen in den letzten Wochen dahingehend ausgezahlt haben, dass das BMWi und Germany Trade & Invest (GTAI) Unternehmen auf einer Sonderseite https://www.gtai.de/gtai-de/trade/specials/gesundheitswirtschaft-234814 eine erste Orientierung und konkrete Unterstützungsangebote im Bereich Gesundheitswirtschaft/Schutzausrüstung/med. Engpassprodukte anbieten.

 

Auch ein Servicetelefon wurde für Unternehmen eingerichtet. Zu folgenden Themen werden Informationen, weiterführende Links, Kontaktadressen und konkrete Ansprechpartner angeboten:

  • Benötigte Produkte, Beschaffungsstellen und Verfahren
  • Relevante Normen und Zulassungsverfahren
  • Kontakte und Informationen für branchenfremde Unternehmen
  • Förderung von Investitionen und Unternehmensberatungen
  • Unterstützung im Auslandsgeschäft
  • Exportbeschränkung für medizinische Schutzausrüstung
  • Wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkte

 

Beachten Sie bitte dabei auch die Änderungen bei den zuständigen Beschaffungsstellen.

 

DIHK befindet sich im Austausch mit dem GTAI, um diese Seite mit weiteren Informationen zu ergänzen, zum Beispiel bezüglich der Kontaktbörsen.

 

11. Mai 2020

 

Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) richtet einen Arbeitsstab ein, der den zeitnahen Aufbau nationaler und europäischer Wertschöpfungsketten für Schutzausrüstungen, Testausstattungen und Wirkstoffe unterstützen soll. Zunächst wird der Fokus auf Schutzausrüstung liegen.

In einem ersten Schritt unterstützt das BMWi die Produktion von Vliesstoffen (seit dem 1. Mai), die für zertifizierte Masken gebraucht werden. Die Herstellung von Filtervlies dient als Vorprodukt für die Herstellung von Atemschutz- und medizinischen Gesichtsmasken. Die Förderung der Produktion von Vliesstoffen beträgt 30 Prozent der Investitionen in Anlagen zur Produktion von Filtervlies und ist auf maximal 10 Millionen Euro je Unternehmen begrenzt. Auch rückwirkend können Investitionen, die seit dem 28. Februar 2020 getätigt werden, gefördert werden. Die Frist für die Antragstellung endet am 30. Juni 2020. Die Förderung richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Die Produktion mit der geförderten Anlage muss bis zum 31. März 2021 starten. Es ist vorgesehen, kurzfristig auf dieser Grundlage die Richtlinie schrittweise um weitere Produktions- und Produktbereiche für Schutzausrüstungen zu ergänzen.

 

 

8. Mai 2020

3. IHK-Blitzumfrage: Corona-Pandemie schwächt zunehmend die Substanz der Unternehmen - IHK: Ausstiegsstrategie aus dem Shutdown für alle Wirtschaftsbereiche nötig!

„Die negativen Auswirkungen des Coronavirus auf die Saarwirtschaft sind weiterhin sehr deutlich spürbar. Fast jedes Unternehmen ist von der Krise betroffen. Die Betriebe leiden nach wie vor unter Corona-bedingten Anordnungen, Produktionsausfällen und Störungen der Lieferketten. Die Existenz zahlreicher Betriebe ist unverändert durch Eigenkapitalverluste und Liquiditätsengpässe gefährdet. Beides zehrt an der finanziellen Substanz der Unternehmen. Deshalb brauchen wir jetzt für die betroffenen Wirtschaftsbereiche rasch eine belastbare Strategie für einen Ausstieg aus dem Shutdown. Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit, um sich auf die neuen Verhältnisse vorbereiten zu können“

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/3._IHKBlitzumfrage_CoronaPandemie_schw%C3%A4cht_zunehmend_die_Substanz_der_Unternehmen-17-15310.html

 

Gute Nachricht für Pendlerverkehr: Ministerpräsident Tobias Hans erwirkt Öffnung weiterer Grenzübergänge

Ministerpräsident Tobias Hans hat sich mit Erfolg bei Bundesinnenminister Horst Seehofer dafür eingesetzt, dass drei weitere saarländischen Grenzübergänge zu Frankreich wieder geöffnet werden. Dabei handelt es sich um die Übergänge bei Silwingen/Waldwisse, Ittersdorf/Schreckling und Niedaltdorf/Guerstling. Darüber hinaus haben sich der Ministerpräsident und der Bundesinnenminister darauf verständigt, mit Blick auf bevorstehende Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Frankreich ab dem 11. Mai ein Konzept zu erarbeiten, um alle Grenzübergänge wieder zu öffnen und diese künftig durch stichprobenartige Kontrollen in Absprache mit der französischen Seite zu überwachen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-30-grenzoeffnungen.html

 

Großregion: Gemeinsam gegen Corona

Mitglieder des Gipfels der Großregion wollen Herausforderungen der Corona-Krise gemeinsam stemmen. Am 28. April 2020 lud der Gipfelpräsident der Großregion Tobias Hans die Exekutiven des Gipfels der Großregion zu einer Videokonferenz zu den aktuellen und künftigen Herausforderungen der Corona-Krise im großregionalen Kontext ein. Dabei standen die Konzertierung der Maßnahmen wie grenzüberschreitende Hilfeleistung im medizinischen Bereich, aber auch die Grenzschließungen in der größten Pendlerregion Europas im Fokus der Beratungen.

Mehr unter: corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-30-gro%C3%9Fregion-gegen-corona.html


Finanzminister Strobel: Nachtragshaushalt und Sondervermögen schaffen Grundlage für die finanzielle Bewältigung der Corona-Pandemie Finanzminister

Peter Strobel hat den Ministerrat über die Schaffung eines Sondervermögens „Pandemie“ und über die Vorbereitung eines Nachtragshaushalts informiert. Am Mittwoch wird der Landtag im Rahmen des Haushalts- und Finanzausschusses über das geplante Vorgehen informiert werden. Im Zuge der Eckdatenklausur der Landesregierung am 07. und 08. Juni soll der Nachtragshaushalt dann von der Landesregierung beschlossen werden, bevor er unmittelbar anschließend ins parlamentarische Verfahren eingespeist werden soll.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-28-nachtragshaushalt-corona.html

 

IHK: Keine Verschärfung der Klimaschutzziele - Stattdessen C02-Emissionshandel ausdehnen

Trotz Coronakrise strebt die Europäische Kommission eine drastische Verringerung des CO2 Ausstoßes bis 2030 an. Statt um 40 Prozent sollen die Emissionen in den kommenden zehn Jahren um wenigstens 50, womöglich sogar um 55 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 gesenkt werden. Eine solche Anhebung ist gar nicht nötig. Denn Klimaneutralität und die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels gemäß Pariser Abkommen bis 2050 ist durch eine konsequente Ausdehnung des Europäischen Emissionshandels auf die Bereiche Verkehr und Gebäude auch ohne diese Verschärfung möglich.

Mehr unter: http://cms.ihksaarland.de/p/IHK_Keine_Versch%C3%A4rfung_der_Klimaschutzziele-17-15307.html

 

4. Mai 2020

 

Bosch setzt in Corona-Krise auf technische Innovationen und treibt Klimaschutz voran

Nach einer Produktionsunterbrechung an weltweit fast 100 Bosch-Standorten im laufenden Monat bereitet sich das Unternehmen systematisch auf den schrittweisen Hochlauf der Fertigung vor. „Mit einer verlässlichen Zulieferung wollen wir die langsam wieder steigende Nachfrage unserer Kunden bedienen und zu einer möglichst raschen Erholung der Weltwirtschaft beitragen,“ sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Mehr unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/bosch-setzt-in-corona-krise-auf-technische-innovationen-und-treibt-klimaschutz-voran-210816.html

 

29. April 2020

Neue Liquiditätshilfen. Coronavirus und die Folgen: Die wichtigsten Fragen und Antworten für Handwerker

In Deutschland sind tausende Bürger mit dem Coronavirus infiziert, die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, in den USA entspannt sich die Situation kaum. Da wächst weiter die Verunsicherung – auch im Handwerk. Was Betriebschefs jetzt wissen müssen. 

Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/coronavirus-und-die-folgen-die-wichtigsten-fragen-und-antworten-fuer-handwerker/150/378/399889

 

 

27. April 2020

 

Frankreich schränkt grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze noch stärker ein

In der aktuellen Krise hat Frankreich die Einschränkungen zum grenzüberschreitenden Einsatz von Mitarbeitern noch einmal verschärft. So ist ab sofort für beruflich Einreisende aus EU-Ländern die Verrichtung von Dienstleistungen in Frankreich nur noch für wenige Ausnahmen gestattet - etwa den reinen Warentransport oder den Einsatz von Mitarbeitern im Gesundheitssektor. Nicht mehr möglich sind dagegen z.B. Service- und Montageleistungen für französische Unternehmen und Private in Grenznähe, wovon auch viele saarländische Unternehmen betroffen sind.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Coronakrise_Frankreich_schr%C3%A4nkt_grenz%C3%BCberschreitende_Mitarbeitereins%C3%A4tze_noch_st%C3%A4rker_ein-17-15253.html


IHK:Saarwirtschaft im Corona-Schock Geschäftslage und Erwartungen stürzen ab

„Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu einem beispiellosen Einbruch der Saarkonjunktur geführt. Nie zuvor seit Beginn der Konjunkturaufzeichnungen der IHK ist die Stimmung in der Saarwirtschaft gegenüber dem Vormonat so stark gesunken wie in diesem April. Davon waren bis auf wenige Ausnahmen alle Branchen betroffen. Dies signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen für die kommenden sechs Monate.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse der April-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Saarkonjunktur_Saarwirtschaft_im_CoronaSchock-17-15293.html

 

Finanzminister Strobel: Mehrwertsteuer auch auf Getränke reduzieren und Bewirtungsaufwendungen steuerlich besser berücksichtigen

Die Mehrwertsteuer in der Gastronomie wird auf sieben Prozent für Speisen gesenkt. Die Maßnahme greift vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021. Das hat der Koalitionsausschuss beschlossen. Finanzminister Peter Strobel fordert zudem in einem Schreiben an Bundesfinanzminister Olaf Scholz, das Maßnahmenpaket um einen unbegrenzten Betriebsausgabenabzug für Bewirtungsaufwendungen zu erweitern.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020_04_26-strobel-gastrosteuern.html

 

 

 

 

24. April 2020

Kurzarbeitergeld, Verlustrechnung und Co.: Neue Hilfen für Betriebe

Die Große Koalition will Arbeitgeber und Arbeitnehmer stärker unterstützen. Dazu zählen Steuererleichterungen für Unternehmen. Für Arbeitnehmer in Kurzarbeit wird das Kurzarbeitergeld erhöht. Die Beschlüsse im Überblick.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/kurzarbeitergeld-verlustrechnung-und-co-neuen-hilfen-fuer-betriebe/150/32542/401478

 

 

 

23. April 2020

Koalitionsausschuss beschließt weitere steuerliche Hilfen für den Mittelstand – Zügige Umsetzung geboten

Der Koalitionsausschuss hat am Mittwoch weitere steuerliche Erleichterungen für von der Corona-Pandemie negativ betroffene Unternehmen beschlossen. Konkret betrifft dies die nun geschaffene Billigkeitsmaßnahme eines unterjährigen Verlustrücktrags. Bei einem erwarteten Verlust für 2020 können für 2019 bereits geleistete Vorauszahlungen zur Einkommen- oder Körperschaftsteuer auf Antrag schon jetzt herabgesetzt werden. „Mit den neuen Maßnahmen schaffen wir schnell und pragmatisch Liquidität. Mir ist wichtig, dass die Details zwischen Bund und Ländern zeitnah abgestimmt werden, damit die Maßnahmen zügig umgesetzt werden können“, so Finanzminister Strobel.

Mehr unter: https://www.saarland.de/SID-1F6CBEE9-04A25CF0/255530.htm

 

Maskenpflicht im Saarland ab Montag, den 27.04.2020

Nach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-22-maskenpflicht.html

 

Frankreich schränkt grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze noch stärker ein

In der aktuellen Krise hat Frankreich die Einschränkungen zum grenzüberschreitenden Einsatz von Mitarbeitern noch einmal verschärft. So ist ab sofort für beruflich Einreisende aus EU-Ländern die Verrichtung von Dienstleistungen in Frankreich nur noch für wenige Ausnahmen gestattet - etwa den reinen Warentransport oder den Einsatz von Mitarbeitern im Gesundheitssektor. Nicht mehr möglich sind dagegen z.B. Service- und Montageleistungen für französische Unternehmen und Private in Grenznähe, wovon auch viele saarländische Unternehmen betroffen sind.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Coronakrise_Frankreich_schr%C3%A4nkt_grenz%C3%BCberschreitende_Mitarbeitereins%C3%A4tze_noch_st%C3%A4rker_ein-17-15253.html

 

Fraunhofer IBMT - Fraunhofer-Expertise im Einsatz gegen SARS-CoV-2

Mobiles epidemiologisches Labor (epiLab) des Fraunhofer IBMT im Einsatz zur flächendeckenden Früherkennung und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen.

Mehr unter: https://www.ibmt.fraunhofer.de/de/ibmt-presse-uebersicht-2020/presse-mobileLab-SaarCoScreen-2020-04-22.html

 

21. April 2020

Regeln zum „SARS CoV-2 Arbeitsschutzstandard“ von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Die vorgelegten Regelungen wurden vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) gemeinsam mit den Sozialpartnern, den Bundesländern sowie Vertretern der gesetzlichen Unfallversicherung erarbeitet. Sie sehen Verhaltensregeln vor und geben Hinweise zu organisatorischen Maßnahmen in den Betrieben oder zu Schutzausrüstungen. Die BG BAU will deren Umsetzung in der Baubranche aktiv unterstützen und dazu umfangreiche Angebote zur Verfügung stellen.

Mehr unter: https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0542.php4

 

 

Nach Bundesentscheidung: Diese Regeln gelten in den Bundesländern

 

Die Übersicht fasst erste wichtige Regelungen der Bundesländer für Gesellschaft und Handwerk zusammen.

 

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/nach-bundesentscheidung-diese-regeln-gelten-in-den-bundeslaendern/150/3091/401294

 

 

20. April 2020

Kreditprogramme von Land und Bund jetzt verfügbar

Ab sofort können kleine und mittlere Unternehmen im Saarland das 25 Mio. Euro-Kreditprogramm „Sofort-Kredit-Saarland” in Anspruch nehmen, welches das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gemeinsam mit der Saarländischen Investitionskreditbank (SIKB) aufgelegt hat. Mit dem Programm soll die Liquidität der saarländischen Unternehmen im Zuge der Corona-Krise weiter gesichert werden. Hinzu kommt mit dem KfW-Schnellkredit ein weiteres Kreditprogramm als ein Baustein des von der Bundesregierung aufgelegten Schutzschirms für den Mittelstand.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-17-kreditprogramm.html

 

Abtrennung von Verkaufsflächen möglich, um Teilöffnung zu erreichen

Im Zuge der Öffnung des Einzelhandels ab Montag unter Auflagen wird es im Saarland möglich sein, die Verkaufsfläche von Geschäften im Einzelhandel auf unter 800qm zu reduzieren, um so zumindest eine Teilöffnung zu erreichen. Damit wird auch eine einheitliche Regelung der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland sichergestellt.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-17-abtrennung-verkaufsflaechen.html

 

Weitere Grenzübergänge werden geöffnet

Ministerpräsident Tobias Hans hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass im Saarland weitere Grenzübergänge zu den Nachbarländern Frankreich und Luxemburg geöffnet werden. Dabei handelt es sich um die Grenzübergänge in Remich und in Kleinblittersdorf. Ebenfalls soll die Freundschaftsbrücke geöffnet werden.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-17-grenzuebergaenge.html

 

 

16. April 2020

 

 

Mittelstandshilfe Corona des Saarlandes kann jetzt beantragt werden

Ab sofort kann durch ein zusätzliches Zuschussprogramm für mittlere Unternehmen über 10 und bis 100 Beschäftigte ein Antrag für Mittelstandshilfe gestellt werden. Das Saarland mobilisiert dafür 82 Mio. Euro zur Unterstützung der Unternehmen im Saarland und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen.

Mehr unter:

https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-15-mittelstandshilfe.html

 

 

 

 

15. April 2020

 

Gründen gegen Corona: IT Inkubator GmbH zeichnet beste Idee mit 10.000 Euro aus

Über 42.000 Menschen haben in den vergangenen Tagen an einem Programmierwettbewerb teilgenommen, um das Corona-Virus zu bekämpfen. Auf Software, die Kreativität und Hartnäckigkeit der Menschen dahinter, setzt nun auch der IT-Inkubator der Universität des Saarlandes und der Max-Planck-Gesellschaft. Er ruft den Ideenwettbewerb „Ideas against Corona“ aus und prämiert die beste IT-Lösung mit 10.000 Euro.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21774.html

 

Saarländische Kleinunternehmen haben bislang über 34 Mio. Euro Soforthilfen erhalten

Das saarländische Wirtschaftsministerium hat die Auszahlung von über 34 Mio. Euro aus Landes- und Bundesmitteln bewilligt. Dabei entfallen 28,7 Mio. Euro auf die Kleinunternehmer-Hilfen des Landes und 5,5 Mio. Euro auf die Hilfen der Bundesregierung.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-09-04-soforthilfe-erhalten.html

 

Rechtssicherheit für Grenzpendler nach Luxemburg geschaffen

Die Bundesregierung hat mit dem Großherzogtum Luxemburg zur Lösung der Homeoffice- und Kurzarbeitergeld-Problematik für Grenzpendler nach Luxemburg eine Verständigungsvereinbarung unterzeichnet. Wichtig hierfür sei, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die diese Regelung in Anspruch nehmen, eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Arbeitstage, die sie Corona bedingt im Homeoffice verbringen, vorlegen. Die Regelung bezieht sich auf alle Arbeitstage zwischen dem 11. März bis zum 30. April und verlängert sich automatisch um einen Monat, sofern die Vereinbarung nicht von einem der beiden Staaten gekündigt wird.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-09-grenzpendler.html

 

Start-up verwandelt sich über Nacht in Mini-Fabrik für Atemschutzmasken

Das Fehlen von Schutzkleidung, vor allem von Atemschutzmasken, ist eine der größten Herausforderungen im Kampf gegen das Coronavirus. Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt empfiehlt der Bevölkerung auf sich Atemmasken selber zu basteln und diese in der Öffentlichkeit zu tragen. Ob dafür genähte oder im 3-D-Drucker produzierte Atemschutzmasken besser sind, wird in der Internet-Gemeinde kontrovers diskutiert. Das Saarbrücker Start-up „2log.io“, eigentlich auf die Digitalisierung in Handwerksbetrieben spezialisiert, vereint beide Ansätze. Innerhalb von acht Minuten druckt es ein Atemmaskengestell, in das man ein Tuch einspannen kann.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/fileadmin/upload/aktuell/pdf/2020/PM_46_Atemschutzmasken.pdf

 

 

8. April 2020

Wirtschafts-Hilfen des Saarlandes auf bis zu 137 Mio. Euro aufgestockt

Auch Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten sollen künftig Soforthilfe des Saarlandes bekommen können. Das neue Zuschussprogramm sieht drei Stufen vor:

Unternehmen mit 11-24 Beschäftigten können bis zu 15.000 Euro bekommen,

Unternehmen mit 25-49 Beschäftigten können bis zu 20.000 Euro bekommen,

Unternehmen mit 50-100 Beschäftigten können bis zu 25.000 Euro bekommen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-07-wirtschafts-hilfen.html

 

Übersicht Wirtschaftshilfen während der Corona-Krise

Unternehmen erhalten auf der Startsteite des Deutschen Städte- und Gemeindebundes DStGB unter „Download DStGB - Übersicht über die Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise“ umfassende Informationen zur Unterstützung abrufen:

https://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Aktuelles/2020/Wirtschaftshilfen%20Corona/

 

 

 100 Prozent Risikoabsicherung durch Bundesgarantien

Bislang war im Zuge der Corona-Hilfen die staatliche KfW-Bank nur berechtigt, bis zu 90 Prozent des Kreditrisikos zu übernehmen. Jetzt hat die EU dann aber den Weg für eine 100 prozentige Haftungsfreistellung der Hausbank freigemacht.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-06-risikoabsicherung-bund.html

 

Corona-Hotline: Geänderte Erreichbarkeitszeiten ab dem 6. April

Ab Montag, 6. April ist die Corona-Hotline des Gesundheitsministeriums montags bis freitags von 07:30 Uhr bis 18:30 Uhr erreichbar. Zusätzlich werden die Anliegen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger auch samstags zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr beantwortet.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-06-corona-hotline.html

 

Anträgen auf Steuerstundungen – Lohnsteuer kann nicht gestundet werden

Als Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen können auf schriftlichen Antrag fällige Steuerbeträge während der Corona-Krise zinslos gestundet werden. Dies betrifft die Umsatzsteuer, die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Steuervorauszahlungen.

Mehr unter https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-03-steuerstundungen.html

 

Soforthilfe nur noch über Bundesprogramm möglich.

Das Saarland hat kleinen und kleinsten Unternehmen, die am Abgrund stehen, zu Anfang der Krise eine kleine finanzielle Brücke gebaut. Jetzt steht das Soforthilfe-Programm des Bundes zur Verfügung. Das Web-Formular für die Bundesförderung ist hier verfügbar: corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe-bund/soforthilfe-bund_node.html

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-01-soforthilfe-des-bundes.html

 

Schutzschirm des Saarlandes für soziale Dienstleistungen

Soziale Dienstleister wie beispielsweise Träger von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tagesförderstätten, ambulanten Diensten oder Integrationshilfen an Kindertagesstätten und Schulen müssen mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie finanziell abgesichert werden, damit sie nicht in ihrer Existenz bedroht sind.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-01-soforthilfe-des-bundes.html

 

Ziel: Hürden für ausländische Fachkräfte abbauen - Ministerrat stimmt Entwurf des Änderungsgesetzes des Berufsqualifikationsfeststellungsgestzes zu

Mit dem Regierungsentwurf zur Regelung des sogenannten partiellen Zugangs soll zukünftig auch die Prüfung einer Teilzulassung für Berufe gesetzlich verankert werden. Ausländische Fachkräfte sollen keine Benachteiligung erfahren, weil Länder unterschiedliche Ausbildungssysteme haben.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-31-auslaendischeFachkraefte.html

 

Bundesweites Corona-Sozialschutz-Paket kann auch von Heilmittelerbringern in Anspruch genommen werden - Soforthilfe entlastet viele Heilmittelerbringer und Psychotherapeuten

Als Angehörige der Freien Berufe können beispielsweise Inhaberinnen und Inhaber therapeutischer Praxen mit bis zu zehn Vollzeit-Beschäftigten eine Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für drei Monate aus der „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige“ erhalten.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-27-heilmittelerbringer.html

 

Ministerrat beschließt Vorbereitung eines Nachtragshaushalts

Die Landesregierung sieht in der Corona-Epidemie eine Naturkatastrophe sowie eine außergewöhnliche Notsituation nach §2 Haushaltsstabilisierungsgesetz. Sobald das Ausmaß der Beeinträchtigung genauer abgeschätzt werden kann, will die Landesregierung den Landtag bitten, eine entsprechende Feststellung zu treffen, damit das Land die Ausnahmeregelungen aus dem Haushaltsstabilisierungsgesetz zur Kreditaufnahme in Anspruch nehmen kann.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-25-nachtragshaushalt.html

 

Landesregierung informiert automatisiert per Messenger

Das Saarland informiert zusätzlich mit einem automatischen Messengerservice, in dem die wichtigsten Anliegen und häufigsten Fragen der letzten Wochen detailliert aufbereitet sind.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-23-lr-informiert-per-messenger.html

 

Mehr Liquidität für Unternehmen - Saarland zahlt die bereits geleistete Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung an Unternehmen wieder zurück.

Unternehmen können auf Antrag ihre bereits geleistete Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung im Rahmen der Dauerfristverlängerung für 2020 wieder zurückfordern.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-23-liquiditaet-unternehmen.html

 

Unbürokratische Steuererleichterungen für Unternehmen

Die derzeitige Ausnahmesituation wegen des Corona-Virus wird auch im Voranmeldungsverfahren, z.B. Umsatzsteuervoranmeldungen, Lohnsteueranmeldungen, Kapitalertragsteueranmeldungen berücksichtigt. Die saarländischen Finanzämter werden großzügig und unbürokratisch verfahren.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-18-steuererleichterung-unternehmen.html

 

 

4. April 2020

Soforthilfe

Kleine Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern erhalten im Saarland eine Soforthilfe von bis zu 10.000 Euro. Der Antrag muss in diesem Bundesland direkt an das Wirtschaftsministerium geschickt werden. Das Ministerium weist darauf hin, dass der Antrag ausgefüllt, fotografiert oder eingescannt per Mail verschickt werden kann: soforthilfe@wirtschaft.saarland.de

 

So sieht die Staffelung der Zuschüsse aus

0 bis 1 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 3.000 Euro

bis zu 5 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 6.000 Euro

bis zu 10 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 10.000 Euro

 

Weitere Infos:

https://www.saarland.de/254842.htm

 

 

Newsmeldungen

 

19. Mai 2020

 

Corona-Schutz: Diese Regeln gelten jetzt für den Bau

Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz vor gesundheitlichen Risiken zu schützen. Die aktuelle Corona-Pandemie stellt die Betriebe dabei vor eine besondere Herausforderung. Die BG Bau hat nun einen branchenspezifischen Arbeitsschutzstandard entwickelt, der Arbeitgebern im Baugewerbe zeigt, wie sie das Ansteckungsrisiko minimieren können bzw. müssen.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/corona-schutz-diese-regeln-gelten-jetzt-fuer-den-bau/150/22776/402211

 

15. Mai 2020

Ganzheitliches Krisenmanagement in der Corona-Krise: Politik sollte Indikatorensystem zu Gesundheit, Wirtschaft und sozialen Aspekten einführen

Das Krisenmanagement in der aktuellen zweiten Phase der Pandemie muss neben dem Gesundheitsschutz auch die Entwicklungen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich in den Blick nehmen. Dafür sollte ein Indikatorensystem aufgestellt werden, das gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. In einem aktuellen Positionspapier legt das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung einen Vorschlag für ein solches Corona-Dashboard vor. Dieses sollte zeitnah von den Krisenstäben in Bund und Ländern eingeführt werden. Darüber hinaus sollte mit umfangreichen repräsentativen Tests und empirischen Studien zu den Wirkungskanälen von Maßnahmen die evidenzbasierte Grundlage für die politischen Entscheidungen gestärkt werden.

Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/386/

 

COVID-19 und Handelsaktivitäten von Privatinvestoren - Studie der Universität Paderborn attestiert Anstieg

Wie reagieren Privatinvestor*innen auf den Ausbruch von COVID-19? Expert*innen, Politiker*innen und Medien zeichnen bislang ein uneinheitliches Bild von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Auch Reaktionen von individuellen Markteilnehmer*innen sind nur schwer prognostizierbar. Eine aktuelle Studie der Universität Paderborn kommt nun zu dem Ergebnis, dass Investor*innen seit Ausbruch der Pandemie deutlich mehr Handel betreiben. Sowohl die Anzahl an Investor*innen, die auf den Finanzmärkten aktiv sind, als auch deren durchschnittliche Handelsaktivitäten sind demzufolge angestiegen.

Mehr unter: https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93683/

 

Corona: Deutsche Wirtschaft zeigt Bodenbildung, Welthandel rückläufig

Die deutsche Wirtschaft hat den schlimmsten Absturz hinter sich und es zeichnet sich nun eine Bodenbildung ab. Ähnlich ist die Situation in den Krisenländern Italien und Spanien. Der internationale Handel geht dagegen zurück. Dies zeigen Daten aus dem IfW Corona-Datenmonitor.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-deutsche-wirtschaft-zeigt-bodenbildung-welthandel-ruecklaeufig/

 

Coronakrise als Chance für die digitale Kommunikation

Viele Berufstätige befinden sich als Folge der Coronakrise im Homeoffice, müssen sich mit digitaler Kommunikation wie Videokonferenzen und Meeting-Tools auseinandersetzen. Darüber hinaus wird Kommunikation komplexer, wenn Partner unterschiedlicher Kulturen virtuell zusammenarbeiten müssen. Björn P. Jacobsen, Professor für Internationales Management an der Hochschule Stralsund, gibt Tipps, wie virtuelle Teams ihre internationale Kommunikation optimieren können, um weltweit verfügbare Kompetenzen zu nutzen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Mehr unter: https://www.hochschule-stralsund.de/host/aktuelles/news/detail/n/coronakrise-als-chance-fuer-die-digitale-kommunikation-64493/

 

Szenarien für das globale Währungssystem der Zukunft

Lieferketten kollabieren, Firmen schließen, Massenarbeitslosigkeit. Covid-19 hat eine globale Finanzkrise ausgelöst und zwingt Staaten zu nie dagewesenen Rettungsaktionen. Damit nicht genug. Die Krise stellt die Hegemonie des US-Dollars in Frage und könnte das globale Währungssystem neu definieren. Ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat vier Zukunftsszenarien entwickelt, die zeigen, wie sich die politischen Entscheidungen auf die Welt nach Corona auswirken.

Mehr unter: https://www.iass-potsdam.de/de/news/zukunftsvisionen-globales-finanzsystem

 

Innovationen sind auch bei Heimarbeit möglich

Auch ohne persönliche Arbeitstreffen ist Kreativität möglich, wenn die richtigen Kommunikationsmedien gewählt werden – das hat eine Untersuchung von Wirtschaftswissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover und der Universität zu Köln ergeben.

Mehr unter: https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/online-aktuell/details/news/innovationen-sind-auch-bei-heimarbeit-moeglich/

 

Entscheidende Faktoren bei der Eindämmung der Corona-Pandemie: Schulen und Kitas, Ausgangsbeschränkungen, Profi- und Breitensport

Den größten Effekt unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland hatten die Schul- und Kitaschließungen. Das stellen die Wissenschaftler Enzo Weber und Tobias Hartl in einer am Dienstag veröffentlichten Studie fest. Beide forschen am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und an der Universität Regensburg.

Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/corona_eindaemmung.aspx

 

Hilfe aus dem Labor der Hochschule Osnabrück: Macher gegen Virus

Lehrende des Industrial Designs an der Hochschule Osnabrück produzieren 3D-Schutzvisiere und verteilen sie gratis an Krankenhäuser, Pflegeheime und Rettungsdienste.

Mehr unter: https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2020/05/makers-vs-virus-id/

 

Wirtschaftliche Herausforderungen der Corona-Krise bestmöglich bewältigen - Hilfestellung für Unternehmen und Politik

Welche Langzeitschäden kann das Coronavirus dem Wirtschaftssystem zufügen? Und wie können wir diese Schäden minimieren? Fragen, die derzeit Politiker*innen, Geschäftsführer*innen, Fachleute und Bürger*innen beschäftigen. Unter dem Titel „COVID-19: TRR 266 Research Insights – Addressing the economic challenges caused by COVID-19“ teilen nun mehr als 80 Wissenschaftler*innen, die auf Steuern und Rechnungslegung spezialisiert sind, ihre Einsichten und Erkenntnisse.

Mehr unter: https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93769/

 

Neue Webseite der Initiative

Neue Qualität der Arbeit (INQA) ist online Angesichts der aktuellen Herausforderungen von Unternehmen und Beschäftigten in Zeiten der Corona-Pandemie gibt die neu strukturierte, übersichtliche Webseite mit dem derzeitigen Schwerpunkt „Covid-19: Beschäftigte schützen, Arbeit gut gestalten“ Orientierung und Unterstützung: Denn Arbeitgeber und Beschäftigte arbeiten derzeit unter neuen Herausforderungen: Arbeitsabläufe müssen anders gestaltet werden, dabei sind die Umstellung auf das Home-Office sowie der aktuelle Arbeits- und Gesundheitsschutz auch eine Bewährungsprobe für Beschäftigte und Unternehmen. Zudem sind neue Konzepte für kleine und mittlere Unternehmen gefragt, wenn ihre Existenz bedroht ist. Hier bietet die neue Webseite aktuelle Informationen und umfangreiches Wissen rund um die Themen „Gute Führung im Home-Office“, „Basisarbeit“, „Selbstständige und Kleinstunternehmer*innen“ und „Psychische Gesundheit“. Die neue Webseite richtet sich an Beschäftigte ebenso wie an Geschäftsführungen, Führungskräfte, Personalverantwortliche und Betriebsrät*innen und bringt die verschiedenen Akteur*innen persönlich und virtuell zusammen.

Mehr unter www.inqa.de

 

Risikoplanung in Pandemiezeiten: Kostenlose Planungstools für Unternehmen

Insbesondere Kleinst-Unternehmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen verfügen häufig nicht über die Instrumente und Ressourcen, die in Zeiten einer Pandemie eine Risikoplanung zum Schutz der Beschäftigten ermöglichen. Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) bieten jetzt Hilfe an: In Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin in Mainz und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf wurden kostenfreie Planungstools entwickelt, um die Rechtssicherheit für Unternehmer*innen und den Schutz der Beschäftigten in diesen Unternehmen gleichermaßen zu verbessern. Es stehen ab sofort zwei web-basierte Anwendungen in Form von Checklisten zur Verfügung, die eine Hilfestellung bei der Rückkehr aus dem Shutdown (RecoveryPlan) sowie bei der Planung und Vorbereitung von dienstlichen Auslandsreisen (RABiT) geben. Beide Tools finden Sie unter www.gesundekmu.de 

Mehr unter: https://www.dgaum.de/kommunikation/pressemitteilungen/meldung/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=327&cHash=332735c005a22b9b32772a89cbc45231

 

Coronavirus: Bosch nimmt vollautomatisierte Anlagen für Maskenfertigung in Betrieb

Über eine halbe Million Masken wird das Unternehmen, das einen Standort im Saarland hat, zukünftig täglich produzieren. Der Bosch-Sondermaschinenbau hat dafür eineSpezialanlage zur Maskenfertigung entwickelt. Weltweit produzieren fünf vollautomatisierte Fertigungslinien an vier Bosch-Standorten Mund-Nasen-Bedeckungen zum Schutz vor Infektionen. Bosch stellt Unternehmen die Konstruktionspläne der Spezialanlage kostenfrei zur Verfügung.

Mehr unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/coronavirus-bosch-nimmt-vollautomatisierte-anlagen-fuer-maskenfertigung-in-betrieb-211776.html

 

 

12. Mai 2020

 

Der Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) informiert Sie darüber, dass sich seine Bemühungen in den letzten Wochen dahingehend ausgezahlt haben, dass das BMWi und Germany Trade & Invest (GTAI) Unternehmen auf einer Sonderseite https://www.gtai.de/gtai-de/trade/specials/gesundheitswirtschaft-234814 eine erste Orientierung und konkrete Unterstützungsangebote im Bereich Gesundheitswirtschaft/Schutzausrüstung/med. Engpassprodukte anbieten.

 

Auch ein Servicetelefon wurde für Unternehmen eingerichtet. Zu folgenden Themen werden Informationen, weiterführende Links, Kontaktadressen und konkrete Ansprechpartner angeboten:

  • Benötigte Produkte, Beschaffungsstellen und Verfahren
  • Relevante Normen und Zulassungsverfahren
  • Kontakte und Informationen für branchenfremde Unternehmen
  • Förderung von Investitionen und Unternehmensberatungen
  • Unterstützung im Auslandsgeschäft
  • Exportbeschränkung für medizinische Schutzausrüstung
  • Wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkte

 

Beachten Sie bitte dabei auch die Änderungen bei den zuständigen Beschaffungsstellen.

 

DIHK befindet sich im Austausch mit dem GTAI, um diese Seite mit weiteren Informationen zu ergänzen, zum Beispiel bezüglich der Kontaktbörsen.

11. Mai 2020

 

Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) richtet einen Arbeitsstab ein, der den zeitnahen Aufbau nationaler und europäischer Wertschöpfungsketten für Schutzausrüstungen, Testausstattungen und Wirkstoffe unterstützen soll. Zunächst wird der Fokus auf Schutzausrüstung liegen.

In einem ersten Schritt unterstützt das BMWi die Produktion von Vliesstoffen (seit dem 1. Mai), die für zertifizierte Masken gebraucht werden. Die Herstellung von Filtervlies dient als Vorprodukt für die Herstellung von Atemschutz- und medizinischen Gesichtsmasken. Die Förderung der Produktion von Vliesstoffen beträgt 30 Prozent der Investitionen in Anlagen zur Produktion von Filtervlies und ist auf maximal 10 Millionen Euro je Unternehmen begrenzt. Auch rückwirkend können Investitionen, die seit dem 28. Februar 2020 getätigt werden, gefördert werden. Die Frist für die Antragstellung endet am 30. Juni 2020. Die Förderung richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Die Produktion mit der geförderten Anlage muss bis zum 31. März 2021 starten. Es ist vorgesehen, kurzfristig auf dieser Grundlage die Richtlinie schrittweise um weitere Produktions- und Produktbereiche für Schutzausrüstungen zu ergänzen.

 

8. Mai 2020

So kommen Familienunternehmen durch die Corona-Krise

Erkenntnisse aus der Wissenschaft bieten Überblick und Hilfestellungen für die aktuelle Krise und zukünftige Herausforderungen.

Mehr unter: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/so-kommen-familienunternehmen-durch-die-corona-krise-8236/

 

Konzept für nachhaltiges Investitionsprogramm gegen die Corona-Rezession

Gemeinsame Empfehlung von Wirtschaftsforschern Konzept für nachhaltiges Investitionsprogramm gegen die Corona-Rezession Die deutsche Wirtschaft braucht einen starken staatlichen Impuls, um möglichst rasch aus der von der Corona-Krise verursachten tiefen Rezession zu kommen und auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu gelangen. Das staatliche Engagement ist nötig, weil sonst der wirtschaftliche Schock, vergleichbar mit den 1930er Jahren, eine wirtschaftliche Normalisierung dauerhaft blockieren könnte – mit gravierenden Folgen für die gesamte Gesellschaft.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-23433.htm

 

„Versorgungsrelevante” Berufe in der Corona-Krise

Zur Eingrenzung der Corona-Pandemie wurde die wirtschaftliche Aktivität stark heruntergefahren. Eine Ausnahme bilden dabei die sogenannten „system- oder versorgungsrelevanten“ Bereiche, die durch besondere Regelungen umfassend am Laufen gehalten oder sogar ausgebaut werden. Dieses Gutachten untersucht die Fachkräfte-situation und Fachkräftepotenziale in kritischen Infrastrukturen.

Mehr unter: https://www.iwkoeln.de/studien/gutachten/beitrag/alexander-burstedde-versorgungsrelevante-berufe-in-der-corona-krise.html

 

Wie wird Home-Office nach Corona aussehen?

Die Produktivität sowie die Vor- und Nachteile von Home-Office gegenüber der Arbeit im Büro wurden bereits vor der Corona-Krise von Unternehmen und Politik diskutiert. Studien und die Praxis zeigen, dass Arbeitnehmer durchaus selbst in der Lage sind, einzuschätzen, ob sie durch die Möglichkeit des Home-Office produktiver werden. Juniorprofessorin Dr. Elena Shvartsman von der WHU – Otto Beisheim School of Management fasst diese Erkenntnisse zusammen und stellt Überlegungen zu den Auswirkungen des Home-Office und zur Gestaltung des Arbeitens nach Corona an. Laut Shvartsman sollten Unternehmen bei ihren Entscheidungen auch den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter Gehör schenken.

Mehr unter: https://www.whu.edu/de/magazin/unternehmen-sollten-auch-die-beduerfnisse-ihrer-mitarbeiter-beachten/

 

Aktuelle Freiheitseinschränkungen als Chance für die rasche Digitalisierung des industriellen Service

Prof. Dirk Stegelmeyer von der Frankfurt UAS erklärt, wieso der Maschinen- und Anlagenbau die Digitalisierung des Service nun rasch angehen sollte

Mehr unter: https://www.frankfurt-university.de/de/newsmodule/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=4249&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d1d516f3a22d8b7fcd0089701540c92

 

Nachhaltigkeit durch Pandemie?

Knapp 30 Prozent der Deutschen sehen in der Krise eine Chance Am 3. Mai ist der deutsche Erdüberlastungstag. Mehr als ein Viertel der Bürgerinnen und Bürger denkt, dass die Corona-Pandemie ein Umdenken hin zu einem nachhaltigeren und klimaschonenderen Wirtschaftssystem auslöst.

Mehr unter: https://www.wissenschaftsjahr.de/2020/fileadmin/WJ20/Presse/Pressemitteilungen/WJ20_PM_Erdueberlastungstag.pdf

 

Frühjahrsprojektion 2020: Altmaier kündigt 4-Stufen-Plan an

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die „Frühjahrsprojektion der Bundesregierung 2020“ vorgestellt. Demnach rechnet die Bundesregierung für das Jahr 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 % (preisbereinigt). Für das Jahr 2021 wird im Zuge des Aufholprozesses ein Zuwachs in Höhe von 5,2 % erwartet.

Mehr unter: https://www.mittelstandsbund.de/themen/finanzen/fruehjahrsprojektion-2020-altmaier-kuendigt-4-stufen-plan-an/


Customer Service in Zeiten von Corona

Im Interview erklärt Wolfgang Heimsch, Leiter Kundenservice (Customer Service) bei Siemens Healthineers, wie der Customer Service in Zeiten von Corona abläuft und wie eine Krise als Beschleuniger der Digitalisierung wirken kann.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/customer-service-in-zeiten-von-corona-a-926584/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

Wie DAX-Konzerne die Krise meistern

Hunderttausende sind im Homeoffice, Lieferketten funktionieren häufig nicht mehr. Unternehmen, die ihre Hausaufgaben in Sachen Digitalisierung gemacht haben, scheinen dabei besser durch die Krise zu kommen.

Mehr unter: https://www.cio.de/a/wie-dax-konzerne-die-krise-meistern,3548894?tap=9e2dc553f840ba3d111ee8bcb1dc7f2a&utm_source=CIO%20News&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&pm_cat[1]=it%20management%20allgemein&pm_cat[2]=digitalisierung&r=1716247853133175&lid=1475375&pm_ln=9

 

Corona: Tourismus braucht regional unterschiedliche Öffnungsstrategien

Regionen mit niedrigen Corona-Fallzahlen und einer hohen wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus sollten das Übernachtungsgeschäft zeitnah wieder öffnen dürfen. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein würden von Lockerungen überproportional profitieren und weisen nur unterdurchschnittliche Infektionsraten auf. Eine bundeseinheitliche, nur schrittweise Öffnung des Tourismus würde willkürlich Betriebe ausschließen und hätte noch wochenlange Schließungen zur Folge.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-tourismus-braucht-regional-unterschiedliche-oeffnungsstrategien/


Coronakrise: „Autokaufprämie ist das falsche Instrument“

Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) kommentiert die Diskussion um eine Kaufprämie für Fahrzeuge zur Stützung der deutschen Automobilindustrie. „Eine Autokaufprämie ergibt ökonomisch keinen Sinn, setzt falsche industriepolitische Anreize und nützt dem Klimaschutz nicht“.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/media-pages/news/2020/coronakrise-autokaufpraemie-ist-das-falsche-instrument/


Resiliente Produktion nach der Corona-Krise

Viele Unternehmen fahren derzeit ihre Produktion herunter oder stellen sie sogar ganz ein. Doch seit kurzem ist nicht mehr nur die Umstellung auf Corona-Krisenzeiten Thema, berichtet Dr. Tobias Heinen, Mitgründer und Geschäftsführer von Grean GmbH, einer Ausgründung des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik der Leibniz-Universität Hannover (IFA). „Die Unternehmer beschäftigt nun schon vermehrt die Frage, wie sie die Produktion wieder hochfahren können.“ Das dürfte sehr viel schwieriger werden als das Herunterfahren. „Da die meisten Firmen ihr Netzwerk möglichst kosteneffizient gestaltet und daher kaum Bestände gelagert haben, reagieren die Wertschöpfungsketten extrem auf Störungen“, warnt Prof. Peter Nyhuis, Mitglied des WGP-Präsidiums und Leiter des IFA Hannover. „Viele Produktionsschritte wurden zudem ausgelagert, so dass Abhängigkeiten noch komplexer wurden. Produzierende Firmen müssen deswegen jetzt ihre Wertschöpfungsketten überdenken und in eine weniger kosten- und mehr leistungsorientierte Produktionsplanung und -steuerung überführen.“

Mehr unter: https://wgp.de/de/resiliente-produktion-fuer-die-zeit-nach-der-corona-krise/

 

4. Mai 2020

 

„Corona lehrt: sei von niemandem auf der Welt komplett abhängig“ - IESE-Professoren Sachon und Keppel: der Pandemie einen Schritt voraus

„Unternehmen müssen alle Prozesse und Lieferketten überdenken. Die jahrzehntelange Globalisierung schuf Abhängigkeiten, die nun reduziert werden müssen.“ Noch mehr Flexibilität sei die Lehre aus der Corona-Krise, so Marc Sachon und Michael F. Keppel, Professoren an der IESE Business School. Sich auf Lieferer aus nur einem Land zu verlassen sei nicht ratsam. Corona sei die größte Bewährungsprobe für Unternehmer seit 1945. „Corona schlägt schnell zu, überraschend – ein Unternehmen muss ebenso schnell reagieren können“.

Mehr unter: https://idw-online.de/de/news745355

 

Corona-Folgen - Innovative Start-ups stärker bedroht als andere Unternehmen

Aktuelle Studie der Uni Hohenheim: Corona-Lockdown bedroht Existenz vieler deutscher Start-ups. Um die Innovationskraft des Landes nicht zu gefährden, braucht es zielgerichtete Programme.

Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=47567&cHash=8141789f7d848bfb300e675252223c5e

 

Steuerpolitik als Stellschraube

Im Verlauf der Corona-Krise werden fortwährend die Rufe nach staatlicher Unterstützung für die Wirtschaft lauter. Bund und Länder reagierten bereits mit milliardenschweren Hilfspaketen. Wie die Unterstützung für Unternehmen von steuerlicher Seite her funktionieren kann, und wie sie sich dadurch mittelfristig schneller erholen können, hat Prof. Dr. Martin Jacob von der WHU - Otto Beisheim School of Management untersucht.

Mehr unter: https://www.whu.edu/de/magazin/steuerpolitik-als-stellschraube/

 

KI versus Corona: Wie intelligente Robotik unterstützen kann

Lernende Systeme - Die Plattform für Künstliche Intelligenz Künstliche Intelligenz kann auf vielfältige Weise bei der Bewältigung der Corona-Pandemie unterstützen. Die Plattform Lernende Systeme stellt auf ihrer Website KI-Anwendungen vor, die bereits zum Einsatz kommen oder künftig helfen können. Dazu zählen intelligente Roboter, die beanspruchte oder fehlende Fachkräfte entlasten. Einen Überblick über Möglichkeiten, Beschränkungen und künftige Forschungsschwerpunkte liefert Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Kirchner, Inhaber des Lehrstuhls für Robotik an der Universität Bremen und Wissenschaftlicher Direktor des Robotics Innovation Center am Bremer Standort des DFKI. Er leitet die Arbeitsgruppe Lebensfeindliche Umgebungen der Plattform Lernende Systeme. Müssen ältere Beschäftigte dem Arbeitsplatz fernbleiben? Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen in Deutschland wurden vielfach Beschäftigte im öffentlichen Dienst – unter anderem Lehrerinnen und Lehrer – ab einem Alter von 60 Jahren dazu angehalten, zuhause zu bleiben. Begründet wurde dies mit dem besonders hohen Risiko Älterer für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Allerdings könnte ein Fernbleiben-Müssen vom Arbeitsplatz für viele ältere Beschäftigte den Verlust des Arbeitsplatzes bedeuten.

Mehr unter: https://www.dgsmp.de/wp-content/uploads/2020/04/200427_News_DGSMP_Pressemitteilung_Policy_Brief_Kompetenznetz_zu_Covid-19.pdf

 

BZgA mit neuem digitalem Informationsangebot zum Coronavirus

Ab sofort Einbindung von Bürgerinformationen auf nicht-kommerziellen Webseiten möglich. Auf der Internetseite infektionsschutz.de beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) seit Beginn der Pandemie aktuell und fachlich gesichert Fragen zum Coronavirus, darunter auch häufig gestellte Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern.

Mehr unter: https://www.infektionsschutz.de/

 

Corona-Krise: Medtech-Industrie erwartet Umsatzrückgang

Auch die Medizintechnikindustrie bleibt von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise nicht verschont. Laut einer aktuellen Umfrage der Medizintechnik im Industrieverband Spectaris und der Medical Mountains GmbH bewertet die Mehrheit der Befragten die aktuelle Geschäftslage als verschlechtert und erwartet bei einem längeren Lockdown einen Umsatzrückgang.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/corona-krise-medtech-industrie-erwartet-umsatzrueckgang-a-927482/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

IAB-Arbeitsmarktbarometer fällt auf den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer stürzte im April gegenüber dem Vormonat um 6,8 Punkte ab. Mit 93,5 Punkten weist der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) damit den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen auf. Der Rückgang ist beispiellos – das gilt sowohl für das Arbeitsmarktbarometer insgesamt wie für seine Einzelkomponenten, die Arbeitslosigkeitsentwicklung und den Beschäftigungsausblick.

Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/ab0420.aspx

 

 

Mobiles Arbeiten als Chance für den ländlichen Raum

Neues Forschungsvorhaben "MALA - Mobiles Arbeiten auf dem Lande" am Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt widmet sich der Frage, welche Entwicklungschancen sich durch die neuen Formen von Erwerbsarbeit für unsere Gesellschaft bieten.

Mehr unter: https://www.fh-erfurt.de/fhe/fachhochschule/aktuelles/meldungen/3000-mobiles-arbeiten-als-chance-fuer-den-laendlichen-raum/

 

Neue Geschäftsmodelle trotz(en) der Krise

Viele Unternehmen versuchen, mit neuen kreativen Wegen und Geschäftsideen dem Coronavirus zu trotzen. Die Beispiele zeigen, welche Wege kleine und mittlere Unternehmen beschreiten und was wir daraus vielleicht für die Zeit danach lernen können.

Mehr unter: https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/innovation/blog/2020/neue-geschaeftsmodelle-trotzen-der-krise/?tx_rkwmailer[mid]=32818

 

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Tourismuswirtschaft - Zusammenfassung wesentlicher Ergebnisse einer Befragung touristischer Leistungsanbieter in Deutschland

Das Institut für Tourismus- und Regionalforschung der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat in der Zeit vom 09.04.2020 bis 24.04.2020 973 touristische Leistungsanbieter in Deutschland nach ihrer Einschätzung der Folgen der Corona-Pandemie auf die Tourismuswirtschaft befragt. Die Aussagen haben eine Genauigkeit von > 95 % (Signifikanzniveau) bei einer Fehlertoleranz von < 5 %.

Mehr unter: https://www.ostfalia.de/cms/de/huk/kommunikation/presse/pressemitteilungen-2020/ergebnisse-befragung-tourismuswirtschaft/index.html

 

Corona-Auswirkungen: - Auch im Homeoffice lässt sich die Privatheit schützen

Das veränderte Verhalten von Internet-Nutzern während der Corona-Krise beeinflusst auch das Verhalten der Konzerne. Aber trotz deren Datensammelwut ist auch im Homeoffice ein Schutz der Privatheit möglich.

Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=47584&cHash=f7703aab45587b99094bbd6207a3fc89

 

Produzieren trotz Corona: Unternehmen in der Pandemie betriebsfähig halten

Produzierende Unternehmen müssen angesichts der COVID-19-Pandemie mit großen Umwälzungen rechnen. Mit seiner Initiative »Produzieren trotz Corona« unterstützt das Fraunhofer IPK die fertigende Industrie dabei, sich schnell und effizient auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen.

Mehr unter: https://www.ipk.fraunhofer.de/de/medien-aktuelles/presseinformationen/20200429-produzieren-trotz-corona.html

 

Corona: Deutscher Stromverbrauch deutlich unter Normalniveau

Der Stromverbrauch in Deutschland hat sich seit dem Lockdown immer weiter vom erwartbaren Niveau entfernt, dies zeigen Daten aus dem IfW Corona-Datenmonitor. Der Stromverbrauch wird stark von der Industrieproduktion beeinflusst und deutet dort auf einen Einbruch seit dem Lockdown um rund 20 Prozent hin. Noch ausgeprägter sind die Rückgänge in Italien und Spanien. Eine kurzfristige Erholung zeichnet sich durch die jetzt beschlossenen Lockerungen noch nicht ab, wie das Beispiel Österreich zeigt.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-deutscher-stromverbrauch-deutlich-unter-normalniveau/

 

29. April 2020

Neue Liquiditätshilfen. Coronavirus und die Folgen: Die wichtigsten Fragen und Antworten für Handwerker

In Deutschland sind tausende Bürger mit dem Coronavirus infiziert, die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, in den USA entspannt sich die Situation kaum. Da wächst weiter die Verunsicherung – auch im Handwerk. Was Betriebschefs jetzt wissen müssen. 

Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/coronavirus-und-die-folgen-die-wichtigsten-fragen-und-antworten-fuer-handwerker/150/378/399889

 

27. April 2020

Zufrieden und produktiv im Home-Office. Ad-hoc-Studie zur Home-Office-Zufriedenheit im Kontext der Corona-Pandemie

Wie erleben Beschäftigte die aktuelle, pandemiebedingte Arbeitssituation im Home-Office? Welche Verbesserungsmöglichkeiten können Unternehmen für die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs schaffen? Und welchen Einfluss können die Erfahrungen der Beschäftigten auf die zukünftige Arbeitsplatzgestaltung haben? Eine Ad-hoc-Studie der TH Köln hat die derzeitige Home-Office-Situation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern branchenübergreifend untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet.

Mehr unter: https://www.th-koeln.de/hochschule/zufrieden-und-produktiv-im-home-office_74310.php

 

Acht Tipps zur Rettung der Kundenbeziehung in der Corona-Krise

Prof. Dr. Cornelia Zanger, die an der TU Chemnitz im Bereich Event- und Messemanagement forscht, gibt Hinweise für ein erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement in Krisensituationen

Mehr unter: https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/2020/04.21-12.43.html


Revolutionäres Händedesinfektionssystem für öffentliche Orte

Greifswalder Forscher des Leibniz-Institutes für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) entwickeln neuartiges Desinfektionsmittel und präsentieren Pilotanlage zur Händedesinfektion.

Mehr unter: https://www.inp-greifswald.de/de/aktuelles/presse/pressemeldungen/2020/default-title/

 

Koalitionsausschuss entscheidet neue Corona-Hilfen

Am Mittwoch, den 22. April 2020, hat der Koalitionsausschuss weitere Corona-Hilfen beschlossen. Die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD haben die in den Verhandlungen beschlossenen Maßnahmen auf ihren Webseiten zusammengefasst. Eine Konkretisierung zur Ausgestaltung der neuen Maßnahmen erfolgt an dieser Stelle, sobald weitere Informationen vorliegen. Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses mit Relevanz für den Mittelstand und KMU zusammengefasst.

Mehr unter: https://www.mittelstandsbund.de/themen/allgemein/koalitionsausschuss-entscheidet-neue-corona-hilfen/

 

Europäischer Wiederaufbaufonds zu vage und zu spät

Bei der jüngsten EU-Gipfel-Videokonferenz zur Bekämpfung der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Folgen haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf ein 500 Milliarden Euro schweres Rettungspaket sowie auf einen Europäischen Wiederaufbaufonds („European Recovery Fund“) geeinigt. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, nimmt dazu Stellung.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/europaeischer-wiederaufbaufonds-zu-vage-und-zu-spaet/

 

23. April 2020

 

Massentaugliche „Face Shields“ durch Spritzgussverfahren

Ein Gesichtsschutz aus Kunststoff ersetzt eine Atemmaske zwar nicht, kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein. Igus ist jetzt in die Produktion dieser Ausrüstungsteile eingestiegen.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/massentaugliche-face-shields-durch-spritzgussverfahren-a-925474/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

Immer mehr Unternehmen von der Corona-Pandemie betroffen

Die aktuelle Corona-Krise schlägt sich auch auf den Internetseiten von in Deutschland ansässigen Unternehmen nieder. Innerhalb der vergangenen vier Wochen hat sich der Anteil der Unternehmen, welche die Corona-Pandemie auf ihrer Webseite erwähnen, um knapp vierzig Prozent auf zuletzt mehr als 150.000 Unternehmen (14,2 Prozent) erhöht. Sowohl der Anteil der betroffenen Unternehmen, als auch die Gründe für die Nennung unterscheiden sich dabei je nach Branche und geografischer Lage.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/immer-mehr-unternehmen-von-der-corona-pandemie-betroffen/

 

Covid-19-Krise und die erwarteten Auswirkungen auf F&E in Unternehmen

Der konjunkturelle Einbruch wird auch die Bereitschaft der Unternehmen beeinflussen, in Forschung und Entwicklung (F&E) und damit in langfristige Zukunftsinvestitionen zu investieren und neue Produkte und Dienstleistungen am Markt einzuführen. Dieser Policy Brief fasst Erfahrungen aus vergangenen Rezessionen zusammen und fragt, was wir daraus für die aktuelle Corona-Krise lernen können.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/publikationen/covid-19-krise-und-die-erwarteten-auswirkungen-auf-fe-in-unternehmen/?cHash=703e548e92c4e463396a40656c76a260

 

Handlungsoptionen im Spiegel der Corona Pandemie: vom Krisen-Modus zu nachhaltigen Verbesserungen

Quasi im Corona-Krisen-Modus ist in den letzten Wochen in unterschiedlichsten Bereichen der Arbeits- und Lebenswelt Neues entstanden. Nicht immer musste dafür das Rad neu erfunden werden, an vielen Lösungsansätzen wird längst in anderen Zusammenhängen geforscht. In einem aktuellen Impulspapier steuert das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) Aspekte aus seiner Forschungsarbeit bei, die sich auf die Gesundheitsversorgung wie auch auf Maßnahmen zur Abwehr der ökonomischen und sozialen Folgen beziehen. Der aktuelle „Shut-down“ erweist sich dabei auch als Chance, mit den neuen Erkenntnissen und Ideen zukünftig die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Mehr unter: https://www.iat.eu/presse/2020/handlungsoptionen-im-spiegel-der-corona-pandemie-vom-krisen-modus-zu-nachhaltigen-verbesserungen-20042020.html

 

Pharmaindustrie beschleunigt Arbeit an Virus-Tests und Impfstoffen - Was sonst Monate oder Jahre brauche, werde nun binnen weniger Wochen erledigt

Pharmaindustrie und Arzneimittelbehörden haben ihre Arbeitsabläufe angesichts der Covid-19-Krise erheblich beschleunigt. Was sonst Monate oder Jahre brauche, werde nun binnen weniger Wochen erledigt, sagten Branchenvertreter am Montag bei einer Veranstaltung des Verbandes EFPIA. Bis zum Ende des Jahres könne man deshalb mit Impfstoffen gegen Sars-CoV-2 rechnen, erklärte Paul Stoffels von Johnson & Johnson und dessen Konzernteil Janssen Pharmaceutica.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165932/pharmaindustrie-beschleunigt-arbeit-an-virus-tests-und-impfstoffen.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264

 

Corona-Krise: 14 Prozent in Kurzarbeit – 40 Prozent können finanziell maximal drei Monate durchhalten

Die Corona-Krise in Deutschland macht sehr deutlich, wie unterschiedlich Beschäftigte in beruflich und wirtschaftlich schwierigen Situationen abgesichert sind oder auf unterstützende Regeln vertrauen können.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-23098.htm

 

21. April 2020

Regeln zum „SARS CoV-2 Arbeitsschutzstandard“ von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Die vorgelegten Regelungen wurden vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) gemeinsam mit den Sozialpartnern, den Bundesländern sowie Vertretern der gesetzlichen Unfallversicherung erarbeitet. Sie sehen Verhaltensregeln vor und geben Hinweise zu organisatorischen Maßnahmen in den Betrieben oder zu Schutzausrüstungen. Die BG BAU will deren Umsetzung in der Baubranche aktiv unterstützen und dazu umfangreiche Angebote zur Verfügung stellen.

Mehr unter: https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0542.php4

 

Nach Bundesentscheidung: Diese Regeln gelten in den Bundesländern

Die Übersicht fasst erste wichtige Regelungen der Bundesländer für Gesellschaft und Handwerk zusammen.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/nach-bundesentscheidung-diese-regeln-gelten-in-den-bundeslaendern/150/3091/401294

 

 

20. April 2020

 

Neue Sensorlösung für Beatmungsgeräte

Die weltweite Nachfrage nach Sensoren für Beatmungsgeräte steigt. Als einer der führenden Sensorikhersteller hat Sensirion nun in einem Entwicklungssprint den neuen, für Beatmungsanwendungen optimierten und in hohen Volumen verfügbaren Durchflusssensor SFM3019 zur Marktreife gebracht.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/neue-sensorloesung-fuer-beatmungsgeraete-a-923924/?cmp=nl-433&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

Ultraschall und Megaschall im Kampf gegen Corona: Desinfektionsmittelnebel und Qualitätskontrollen von Schutzmasken

Schon vor der Coronakrise wurden die Ultraschall-Zerstäuber der Sonosys Ultraschallsysteme GmbH für das Aufbringen bzw. Zerstäuben von Desinfektionsmitteln verwendet. Diese Zerstäuber arbeiten im Gegensatz zu Druckluftzerstäubern mittels Ultraschalldüsen, welche einen feinen Nebel bilden. Vor allem bei der Desinfektion von größeren Flächen sind eine gewisse Menge an zerstäubter Flüssigkeit und die Ausbildung eines gleichmäßigen, feinen Tröpfchenfilms notwendig. Dies können die Ultraschall-Zerstäuber mit Flüssigkeitsdurchsätzen von bis zu 20 l pro Stunde liefern.

Mehr unter: https://www.ivam.de/news/ultrasonic_nebulizer_in_the_fight_against_corona_disinfectant_mist_and_quality_control_of_protective_masks?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=MikroMedia

 

15. April 2020

 

Wie die Kosten der Corona-Krise bewältigen?

Die Politik sollte auf die Gesamtsituation achten, und nicht nur auf die täglich neu gemeldeten Fallzahlen. Bei vorzeitiger Lockerung der Maßnahmen würde die Epidemie sich stärker auswirken, und die Gesamtkosten würden substantiell steigen, so die Autoren einer neuen Studie von Wissenschaftlern aus Frankfurt, Berkeley und Berlin über die sozioökonomischen Folgen von „social distancing“ , die wegen der hohen Brisanz vorab online veröffentlicht wurde. Optimal wäre es demnach, das strenge ‚social distancing‘ mindestens so lange beizubehalten, bis die Fallzahlen im Verhältnis zu den Test-Kapazitäten so weit gesunken sind, dass eine flächendeckende Nachverfolgung der Einzelfälle möglich würde.

Link zur Vorabveröffentlichung: https://arxiv.org/abs/2004.00493

Eine Grafik zum Download finden Sie unter dem folgenden Link: www.uni-frankfurt.de/87170074

Mehr unter: https://www.muk.uni-frankfurt.de/87178784/Wie_die_Kosten_der_Corona_Krise_bew%C3%A4ltigen?

 

Coronavirus-Pandemie wird sich auch auf die gewerblichen Gründungen auswirken - IfM Bonn erwartet eine höhere Anzahl an Gründungen mit IT-basierten Geschäftskonzepten

„Es ist davon auszugehen, dass das Gründungsgeschehen in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie weiter rückläufig sein wird – besonders jedoch in den Bereichen, in denen krisenbedingt die Nachfrage einbricht", erklärt Prof. Dr. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen). "In welchem Ausmaß die Gründungsaktivitäten zurückgehen werden, hängt allerdings auch von der Dauer der akuten Krise ab: Werden die Einschränkungen ab Mai sukzessive wieder aufgehoben, werden sicherlich viele der geplanten Gründungsvorhaben zeitlich verzögert noch umgesetzt. Hält der Stillstand über mehrere Monate an, führt dies unter Umständen sogar zu verstärkten Gründungsaktivitäten, weil die Selbstständigkeit eine Alternative zur Arbeitslosigkeit darstellen kann."

Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/home/newsdetail/?tx_ifmstudies_newsdetail%5Bnews%5D=651&cHash=7a368e7eac2ed5493dc8cceee86bb3c5