Aktuelle Entwicklungen zu Corona

Hier finden Sie aktuelle saarländische und überregionale Entwicklungen in Forschung und Wirtschaft zum Thema Corona

 

 

 

Newsmeldungen

 

10. Februar 2021


KI-System erkennt SARS-CoV-2 auf CT-Scans: DFKI stellt Methode zur bildbasierten Diagnose von Corona vor

Neben den verbreiteten PCR-Tests zur Diagnose von Infektionen mit SARS-CoV-2 lässt sich das Coronavirus auch auf Computertomographie-Scans erkennen. Durch eine neue Methode in der automatisierten Bilderkennung kann diese Diagnoseform präzisiert und für das medizinische Personal nachvollziehbarer gemacht werden. In einer internationalen Kooperation hat der DFKI-Forschungsbereich Interaktives Maschinelles Lernen (IML) ein interaktives KI-System entwickelt, das mit einer Erfolgsrate von 92 Prozent auf einem speziellen, öffentlich verfügbaren Testdatensatz eine der weltweit präzisesten automatischen Diagnosen von SARS-CoV-2 anhand von CT-Scans ermöglicht.
Mehr unter: https://www.dfki.de/web/news/detail/News/ki-systemerkenntsars-cov-2aufct-scans/

 

21. Januar 2021


Saarländische Antikörperstudie zur Coronavirus-Infektion abgeschlossen: Institut für Virologie am Universitätsklinikum des Saarlandes legt Ergebnisse vor


Im letzten Jahr wurde im Saarland die breit angelegte Coronavirus-Antikörper-Prävalenz-Studie SaarCoPS durchgeführt. Mit annähernd 3.000 Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern wurde untersucht, wie viele Personen der erwachsenen Teilnehmergruppe mit SARS-CoV-2 infiziert waren und Antikörper gegen das Virus gebildet haben. Die repräsentative Studie kommt zum Ergebnis, dass die Infektionsrate bis Oktober 2020 im Saarland bei rund 1 Prozent lag. Somit hatte zu diesem Zeitpunkt statistisch eine bzw. einer von 100 erwachsenen Saarländerinnen und Saarländern eine Infektion mit SARS-CoV-2 überwunden bzw. eine aktive Infektion, bei der der Organismus bereits Antikörper gegen das Virus gebildet hat. Im Oktober 2020 lag die Detektionsrate bei den gesamten Testungen auf Coronavirus-Infektion im Saarland bei 0,37 Prozent. Setzt man beide Zahlen in Relation, ergibt sich ein Faktor von etwa drei. Das heißt, dass im Schnitt auf jede positiv getestete Person fast zwei weitere Menschen kamen, bei denen die überwundene bzw. fortgeschrittene SARS-CoV-2-Infektion nicht entdeckt wurde.
Mehr unter: www.uniklinikum-saarland.de/de/aktuelles/einzelansicht_news/aktuellesseite/article/saarlaendische-antikoerperstudie-zur-coronavirus-infektion-abgeschlossen-institut-fuer-virologie-am/

 

17. Januar 2021

 

Staatskanzlei unterstützt Forschungsprojekt zur Untersuchung von Mutationen des SARS-CoV-2-Virus und deren Monitoring

Um einen genauen Überblick zu erhalten, welche Varianten des SARS-CoV-2-Virus im Saarland auftreten und wie deren spezifisches Verhalten aussieht, soll nunmehr im Forschungsprojekt „SaarCoSeq“ untersucht werden. Die Staatskanzlei unterstützt das von Frau Professorin Smola und Herrn Professor Walter durchgeführte Vorhaben mit einer Förderung in Höhe von rund 80.000 Euro.
Mehr unter: https://www.saarland.de/stk/DE/aktuelles/medieninfos/medieninfo/2021/pm_2021-01-17-forschungsprojekt-mutationen.html


11. Dezember 2020

 

Covid-19-Simulation: Forscher der Saar-Universität fordern raschen und harten Lockdown

Forscher der Universität des Saarlandes haben verschiedene Lockdown-Szenarien simuliert. Sie zeigen darin, dass man in Deutschland nur mit einem harten Lockdown, der schnellstmöglich umgesetzt werden sollte, die Covid-19 Infektionslage wieder in den Griff bekommen könne. Die geplante Lockerung über Weihnachten sei zudem problematisch, weil sie flächendeckend die Infektionsrate wieder erheblich steigern würde.
Mehr unter: https://www.saarland.de/stk/DE/aktuelles/medieninfos/medieninfo/2021/pm_2021-01-17-forschungsprojekt-mutationen.html

 

 

30. November

 

Neue Internetplattform ermöglicht in Corona-Zeiten Online-Studien zu kindlicher Entwicklung

Wer weiß, wie Kinder sich entwickeln, wie sie denken und die Welt wahrnehmen, der kann Menschen helfen – sei es leichter zu lernen oder etwa mit Ängsten klarzukommen. Entwicklungspsychologinnen und -psychologen erforschen auch an der Universität des Saarlandes das Verhalten von Kindern in spielerischen Studien. Damit dies trotz Corona möglich ist, finden Familien auf der deutschlandweiten Internetplattform "www.kinderschaffenwissen.de" Studien, an denen sie von zuhause aus teilnehmen können.
Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22621.html



22. November


Grenzüberschreitender Kampf gegen Corona mit Künstlicher Intelligenz und Big Data

Großregion als Erfolgsmodell in Europa - Die Großregion will die Covid-19-Pandemie mit Hilfe digitaler Technologien grenzüberschreitend eindämmen.

Damit soll die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im gemeinsamen Lebensraum besser geschützt werden. Dabei sind sich die Exekutiven der Großregion einig, dass es in der Zukunft keine Grenzschließungen mehr geben soll.

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten soll der grenzüberschreitende Datenaustausch zwischen den Regionen beschleunigt werden. Geplant ist der Einsatz modernster Technologien wie Künstliche Intelligenz und Big Data. Darin sind sich alle Teilregionen der Großregion einig. Bei einer Videokonferenz unter Leitung der saarländischen Gipfelpräsidentschaft haben sich die Exekutiven am 19. November verständigt, in diesem Bereich noch enger zu arbeiten.

Auf Initiative des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz sollen das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das CISPA gebeten werden, erste Projektideen zu entwickeln, insbesondere für die Online-Erfassung von Besuchen in Restaurants und öffentlichen Einrichtungen durch Apps, die Verknüpfung von verschiedenen nationaler Corona-Apps und den schnellen, grenzüberschreitenden Austausch von Daten zwischen den Gesundheitsbehörden.

Derzeit werden Daten elektronisch und in Papier an zahllosen Stellen gesammelt. Diese Papierflut verzögert die Arbeit und erschwert die so wichtige Kontaktnachverfolgung. Noch schwieriger ist die Lage in Grenzräumen: Hier treffen unterschiedliche System aufeinander.

Der saarländische Ministerpräsident Hans sagte in seiner Eigenschaft als amtierender Gipfelpräsident, keine Region sei hier besser geeignet voranzuschreiten als die Großregion. „Wir haben in der Pandemiezeit eine enge Kooperation auf allen Ebenen aufgebaut, und wir haben die wissenschaftlichen Institute, die führend in Europa und der Welt sind. Wenn wir mit Methoden wie Künstlicher Intelligenz und Big Data medizinische Daten aus der gesamten Großregion auswerten, können wir für künftige Pandemien Lehren ziehen und Europa wertvolles Informationsmaterial zur Verfügung stellen. Wir brauchen für diese Projekte Partnerinstitutionen aus der Großregion und sind uns als Großregion einig, mit diesen Projekten zum Erfolgsmodell in und für Europa zu werden.“

Mit den konkreten Vorschlägen sollen nationale und europäische Mittel eingeworben werden. Ministerpräsident Hans stand dazu bereits mit der Kommissionspräsidentin von der Leyen in Kontakt. Die Unterstützung wurde zugesagt.

Außerdem haben sich die Exekutiven über einen möglichen Pandemieplan ausgetauscht, um abgestimmte Lösungen für Grenzgänger, Impfungen und Testkapazitäten zu treffen und Maßnahmen zu erörtern, die die grenzüberschreitende medizinische Versorgung verbessern.

Schließlich wollen die Teilregionen ihre Erfahrungen teilen, welche Projekte und Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie in ihrer Region erfolgreich – im Sinne von Best Practices – zur Anwendung kamen.

Die Großregion ist Lebensrealität für über elf Millionen Bürgerinnen und Bürger in vier Ländern und fünf Regionen. Sie umfasst in Deutschland die beiden Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz; Lothringen in der Region Grand Est, das gesamte Großherzogtum Luxemburg sowie in Belgien die Wallonie, die Fédération Wallonie-Bruxelles und die Deutschsprachige Gemeinschaft.

Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am zweiten virtuellen Zwischengipfel unter saarländischer Präsidentschaft:

Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes und Gipfelpräsident
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz
Laurent Touvet, Präfekt von Moselle (vertritt Frau Präfektin Chevalier)
Jean Rottner, Präsident der Region Grand Est
Dr. Cretin, ARS Grand Est
Valérie Beausert-Leick, Präsidentin des Departements Meurthe-et-Moselle
Stéphane Perrin, Vize-Präsident des Departements Meuse (vertritt Claude Léonard, Président du Conseil départemental de la Meuse) Patrick Weiten, Präsident des Departements Moselle
Ariane Fontenelle, Kabinettschefin, in Vertretung von Herrn Elio Di Rupo (Ministerpräsident der Wallonie)
Olivier Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft
Corinne Cahen, Ministerin für die Großregion, Luxemburg
Stephan Toscani, Präsident des Interregionalen Parlamentarierrates
Oliver Groll, Präsident des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Großregion

 

2. November


Forscher berechnen mit Covid-19-Simulator Infektionsentwicklung für Lockdown-Szenarien

Die Infektionszahlen im gesamten Bundesgebiet steigen rasant. Auch wenn der Teil-Lockdown nun schnell umgesetzt wird, lässt sich die starke Ausbreitung des Coronavirus nur mit Verzögerung ausbremsen. Wie die Infektionsentwicklung aussehen könnte, haben Forscher der Universität des Saarlandes jetzt in verschiedenen Szenarien durchgerechnet. Sie können zeigen, dass nur mit einer drastisch gesenkten Reproduktionszahl eine Überlastung der Krankenhäuser und Intensivstationen noch zu verhindern ist.
Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22565.html


Corona-Pandemie hat bisher nur kurzfristige Auswirkungen auf die Lebenszufriedenheit


Im Frühjahr hat die beginnende Corona-Pandemie mit all ihren Folgen – Shutdown, wirtschaftliche Sorgen, Änderungen im Berufs- und Privatleben – die ganze Welt vor bisher unbekannte Herausforderungen gestellt. Diese Änderungen sowie die Allgegenwart der drohenden Erkrankung haben die Lebenszufriedenheit der Menschen aber bisher nicht grundlegend erschüttern können. Das haben Psychologen der Universität des Saarlandes in einer breit angelegten Umfrage herausgefunden.
Mehr unter: www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22525.html

 

19. Oktober 2020

 

Online-Simulator sagt deutlich ansteigende Covid-19-Fallzahlen für alle Bundesländer voraus.

Wie viele Covid-19-Patienten müssen schon bald ins Krankenhaus? Wie viele brauchen intensivmedizinische Betreuung? Saarbrücker Forscher haben für solche Vorhersagen ein mathematisches Modell entwickelt, das auf der Basis umfangreicher Daten präzise Ergebnisse für alle Bundesländer liefert. In den Szenarien des Online-Simulators wird sichtbar, dass es in Deutschland in zwei bis drei Wochen 20.000 neue Infektionsfälle pro Tag geben könnte, sollte die Ansteckungsrate so hoch bleiben wie derzeit.
Mehr unter: www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22504.html

 

 

 

19. August 2020

 

Studie über Immunantwort auf Sars-CoV-2 bringt überraschende Erkenntnisse

Bisher sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit davon ausgegangen, dass das Immunsystem von Patienten, die einen schweren Verlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus hatten, schwächer auf die Infektion reagierte. Es ist aber genau umgekehrt, wie ein Team um Professorin Martina Sester nun herausgefunden hat. Ein schwerer Verlauf ist ein Indiz für eine starke Immunantwort. Die Studie ist vorab auf einem so genannten Preprint-Server erschienen.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22265.html

 

 

 

 

 

20. Juli 2020

 

htw saar-Studie untersucht Ausmaß der COVID-19-Pandemie auf Vereine: Vereinsleben kommt zum Erliegen und Geld wird langsam knapp

Am 30. Juni 2020 hat die saarländische Landesregierung bekannt gegeben, den gemeinnützigen Vereinen im Saarland mit fast zehn Millionen Euro zu helfen. Doch wie steht es um das Vereinsleben in Pandemiezeiten? Wie gehen Vereine mit den erschwerten Bedingungen um? Das wollte ein Forscherteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) bestehend aus Prof. Dr. Hellen Gross, Prof. Dr. Christian Köhler und Jana Steimle herausfinden. Dazu haben die Forscher im April und Mai 2020 insgesamt 1976 Vereinsmitglieder befragt. Die Ergebnisse der bundesweiten Befragung zeigen, wie schwer Vereine aus Sicht ihrer Mitglieder durch die Pandemie betroffen sind.

Mehr unter: https://www.htwsaar.de/news/htw-saar-studie-untersucht-ausmass-der-covid-19-pandemie-auf-vereine

 

Wie viele Saarländer haben Coronavirus-Antikörper? Erste repräsentative Studie in Bundesland startet

Im Saarland werden in den nächsten Wochen rund 2 300 Personen auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet. Sie stellen eine repräsentative Stichprobe der volljährigen saarländischen Bevölkerung dar. Erstmals soll am Beispiel eines Flächenbundeslandes gezeigt werden, wie stark sich das neue Coronavirus verbreitet hat und wie hoch die Rate der bislang unentdeckten Infektionen ist, bei denen Betroffene keine oder nur leichte Krankheitssymptome wahrgenommen haben. Die wissenschaftliche Studie wird von Sigrun Smola, Medizin-Professorin der Saar-Universität und Direktorin des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum geleitet, gemeinsam mit dem saarländischen Gesundheitsministerium, das die Studie finanziert.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22115.html

 

13. Juli 2020

 

epiLab: Corona-Testung im mobilen Sicherheitslabor

Interview mit Dr. Anja Germann, Projektleiterin "SaarCoScreen", und Markus Michel, Geschäftsfeldleiter Labortechnologie, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT

Mehr unter: https://www.medica.de/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi?oid=115469&lang=1&utm_medium=Email&utm_content=Intro&utm_campaign=Portalnewsletter-2020

 

htw saar-Studie untersucht Ausmaß der COVID-19-Pandemie auf Vereine: Vereinsleben kommt zum Erliegen und Geld wird langsam knapp

Am 30. Juni 2020 hat die saarländische Landesregierung bekannt gegeben, den gemeinnützigen Vereinen im Saarland mit fast zehn Millionen Euro zu helfen. Doch wie steht es um das Vereinsleben in Pandemiezeiten? Wie gehen Vereine mit den erschwerten Bedingungen um? Das wollte ein Forscherteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) bestehend aus Prof. Dr. Hellen Gross, Prof. Dr. Christian Köhler und Jana Steimle herausfinden. Dazu haben die Forscher im April und Mai 2020 insgesamt 1976 Vereinsmitglieder befragt. Die Ergebnisse der bundesweiten Befragung zeigen, wie schwer Vereine aus Sicht ihrer Mitglieder durch die Pandemie betroffen sind.

Mehr unter: https://www.htwsaar.de/news/htw-saar-studie-untersucht-ausmass-der-covid-19-pandemie-auf-vereine

 

Wie viele Saarländer haben Coronavirus-Antikörper? Erste repräsentative Studie in Bundesland startet

Im Saarland werden in den nächsten Wochen rund 2 300 Personen auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet. Sie stellen eine repräsentative Stichprobe der volljährigen saarländischen Bevölkerung dar. Erstmals soll am Beispiel eines Flächenbundeslandes gezeigt werden, wie stark sich das neue Coronavirus verbreitet hat und wie hoch die Rate der bislang unentdeckten Infektionen ist, bei denen Betroffene keine oder nur leichte Krankheitssymptome wahrgenommen haben. Die wissenschaftliche Studie wird von Sigrun Smola, Medizin-Professorin der Saar-Universität und Direktorin des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum geleitet, gemeinsam mit dem saarländischen Gesundheitsministerium, das die Studie finanziert.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22115.html

7. Juli 2020

 

Corona-Krise: htw saar-Studierende entwickeln Informationswebseite für medizinische Ressourcenvermittlung

Studierende und Ehrenamtliche haben eine Webseite entwickelt, die Anbieter von medizinischen Ressourcen und Abnehmer in medizinischen Einrichtungen miteinander verbindet. Die kostenlose Plattform „KapaMonitor“ ist in der Corona-Krise entstanden und soll Engpässe bei der Versorgung von Krankenhäusern und Praxen mit medizinischem Material wie beispielsweise Schutzmasken verhindern. Dabei ist das Konzept der Webseite, das sich in diesem Fall auf die medizinische Ressourcenplanung spezialisiert hat, auch auf andere Bereiche übertragbar.

Mehr unter: https://htwsaar-blog.de/blog/2020/06/22/corona-krise-htw-saar-studierende-entwickeln-informationswebseite-fuer-medizinische-ressourcenvermittlung/

 

 

 

29. Juni 2020

 

Forscher*innen untersuchen, wie sich Corona-Maßnahmen auf Tiere auswirken

Um die Ausbreitung der COVID-19 Pandemie zu stoppen, haben viele Länder die Bewegungsfreiheit ihrer Bevölkerung eingeschränkt. Die neue „COVID-19 Bio-Logging Initiative“, an der Wissenschaftler*innen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Universität Konstanz beteiligt sind, untersucht, wie Tiere auf den Rückgang der menschlichen Aktivität reagiert haben. Dazu wurde die Bewegung verschiedener Tierarten vor, während und nach der Corona-Krise mittels Mini-Sendern verfolgt. Wie das Team aktuell im Fachmagazin „Nature Ecology & Evolution“ schreibt, sollen anhand der Ergebnisse Strategien für ein besseres Miteinander von Mensch und Tier entwickelt werden.

Mehr unter: https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/forscherinnen-untersuchen-wie-sich-corona-massnahmen-auf-tiere-auswirken/

 

Mehr Solarstrom durch Lockdown: Sauberere Luft führt zu Ertragssteigerungen bei der Photovoltaik

Jülich / Erlangen, 22. Juni 2020 – Ein bemerkenswerter Nebeneffekt des Corona-Lockdowns war der Rückgang der menschengemachten Luftverschmutzung. Dies lässt sich unter anderem an der Leistung von Solaranlagen ablesen. Die saubere Luft führte dazu, dass mehr Sonnenlicht zu Photovoltaikanlagen durchdrang und diese mehr Strom produzierten, wie Wissenschaftler des Helmholtz-Institut Erlangen Nürnberg gemeinsam mit Partnern des MIT und des Solarunternehmens Cleantech Solar nachweisen konnten. Die Forscher konzentrierten sich in ihrer Studie auf die Metropole Delhi in Indien. Dort lag der Ertrag der Solaranlagen im späten März um 8,3 Prozent über den Werten der vergangenen drei Jahre um dieselbe Zeit, wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Joule schreiben.

Mehr unter: https://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2020/2020-06-22-pv-covid-19.html

 

Große All-Corona-Care-Studie am LMU Klinikum

Die All-Corona-Care-Studie (ACC-Studie) mit 10.000 Mitarbeiter*innen des LMU Klinikums ist nicht nur eine der deutschlandweit größten Antikörper-Untersuchungen zu SARS-CoV-2, sondern sie zielt auch darauf ab, zu erfassen, wie groß die Stressbelastung der Mitarbeiter*innen während der Hochphase der Coronavirus-Pandemie war. Aus dieser Studie sollen unter anderem auch Maßnahmen abgeleitet werden, die Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen bei zukünftigen pandemischen Wellen noch besser zu schulen und zu schützen.

Mehr unter: https://www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitteilungen/grosse-all-corona-care-studie-am-lmu-klinikum/7f18eb645e957774

 

Spielen Hormone eine Schlüsselrolle bei COVID-19?

Welchen Einfluss das Stresshormon Kortisol auf Infektion und Krankheitsverlauf haben könnte Kürzlich wies ein Bericht der Vereinten Nationen (UN) darauf hin, dass durch die Corona-Pandemie die psychischen Belastungen weltweit dramatisch ansteigen. Für Patienten mit Hormon- und Stoffwechselerkrankungen kann zusätzlicher Stress und die Pandemie erhebliche Folgen für das Therapiemanagement haben, da das Stresshormon Kortisol viele Stoffwechselprozesse steuert.

Mehr unter: https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/presse/ddg-pressemeldungen/meldungen-detailansicht/article/spielen-hormone-eine-schluesselrolle-bei-covid-19-welchen-einfluss-das-stresshormon-kortisol-auf-in.html

 

Virusmutation bislang kein Anlass zur Sorge

Eine Analyse aus den USA lässt aufhorchen: SARS-CoV-2 könnte zu einer noch gefährlicheren Variante mutiert sein, heißt es da. Experten haben daran große Zweifel. So wirklich nötig habe das Coronavirus Veränderungen auch gar nicht – es sei schon ziemlich gut angepasst.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/virusmutation-bislang-kein-anlass-zur-sorge-118457/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-24-06-2020

 

Hamburg: Ältere Kinder haben häufiger Antikörper gegen SARS-CoV-2

In der Hansestadt haben bereits 1 bis 2 % aller Kinder und Jugendlichen Antikörper gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 im Blut. Dies zeigt eine Zwischen-auswertung der Studie „C19.CHILD Hamburg“, die seit dem 11. Mai an allen Kinder-kliniken der Stadt und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt wird. Die Nasen-Rachen-Abstriche auf Virusgene sind bisher alle negativ ausgefallen.

Mehr unter: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113974/Hamburg-Aeltere-Kinder-haben-haeufiger-Antikoerper-gegen-SARS-CoV-2

 

Die gefährliche Doppelrolle des Immunsystems bei COVID-19 Die Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 verläuft höchst unterschiedlich: Manche Betroffene merken gar nicht, dass sie infiziert sind, andere erkranken so schwer, dass ihr Leben in Gefahr ist. Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health (BIH), der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie Kolleg*innen aus Leipzig und Heidelberg haben nun herausgefunden, dass das Immunsystem den Verlauf der Erkrankung entscheidend beeinflusst: Anhand von Einzelzell - Analysen entdeckten sie, dass die vom Virus befallenen Epithelzellen „das Immunsystem zu Hilfe rufen“. Doch die daraufhin einwandernden Immunzellen schießen gelegentlich über das Ziel hinaus und richten mit ihrer übersteigerten Reaktion teilweise größeren Schaden an als das Virus selbst. Ihre Ergebnisse haben die Forscher*innen nun in der Zeitschrift Nature Biotechnology beschrieben.

Mehr unter: https://www.bihealth.org/de/aktuell/die-gefaehrliche-doppelrolle-des-immunsystems-bei-covid-19/

 

Covid-19-Studie: Kann das Blutplasma Genesener vor schwerem Verlauf schützen?

Im Blutplasma von Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben, befinden sich Antikörper des Immunsystems gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Ob Hochrisikopatienten durch Gabe dieses Blutplasmas vor einem schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung geschützt werden können, untersucht die nun gestartete Studie „RECOVER“ unter Federführung des Universitätsklinikums Heidelberg. Neuer Ansatz des Forschungsprojekts ist der Einsatz bei Patienten, die aufgrund ihres Alters oder schwerer Vorerkrankungen der Infektion wenig entgegenzusetzen haben: Sie erhalten das Plasma bereits frühzeitig bei Symptomen einer Covid-19-Erkrankung. Ziel ist es, das Corona-Virus auszubremsen, bevor die Entzündungsreaktionen im weiteren Verlauf der Erkrankung bei ihnen lebensbedrohliche Schäden verursachen können. An der Studie, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, beteiligen sich zahlreiche Universitätskliniken und große kommunale Krankenhäuser in ganz Deutschland*.

Mehr unter: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/covid-19-studie-kann-das-blutplasma-genesener-vor-schwerem-verlauf-schuetzen/


Neues Wirkprinzip wird bei Covid-19 getestet

Auf der Suche nach wirksamen Therapeutika bei Covid-19 schickt Merck jetzt die bislang noch wenig bekannte Substanz M5049 ins Rennen. Der erste Vertreter der neuen Wirkstoffklasse der TLR7/8-Inhibitoren soll in einer Phase-II-Studie getestet werden.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/neues-wirkprinzip-wird-bei-covid-19-getestet-118482/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-26-06-2020

 

20. Juni 2020

 

Mobile Einheiten und Sicherheitslabore im Kontext von zeitkritischen Pandemiegeschehen - Strategien und Konzepte zur Produktivitätssicherung durch schnelle Vor-Ort-Testung

Der bemerkenswerte Technologievorsprung des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT im Bereich mobiler epidemiologischer Labore sowie seine langjährige Expertise im Aufbau von biologischen Sicherheitslaboren und im Umgang mit biotechnologischen Proben trägt gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zum Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus bei. Das vom Fraunhofer IBMT in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller Bischoff & Scheck im Projekt »Labor der Zukunft« konzipierte und erbaute mobile epidemiologische Labor (epiLab) kam vor Ort in Rheinmünster zur SARS-CoV-2-Antikörpertestung der Mitarbeiter von Bischoff & Scheck zum Einsatz.

Mehr unter: https://www.ibmt.fraunhofer.de/de/ibmt-presse-uebersicht-2020/presse-mobileLab-Pandemie-2020-06-18.html

 

 

 

 

29.05.2020

 

Online-Umfrage gestartet: Inwieweit verändert Corona unser Einkaufs- und Konsumverhalten?

Wie wirkt sich Corona darauf aus, wie wir Lebensmittel kaufen oder Kleider shoppen? Wird sich unser Einkaufs- und Konsumverhalten auch auf lange Sicht ändern? Diesen Fragen geht die Konsumforscherin Professor Andrea Gröppel-Klein an der Universität des Saarlandes in einer neuen Studie auf den Grund: Am Institut für Konsum- und Verhaltensforschung untersucht sie gemeinsam mit Doktorandin Kenya Kirsch das Konsumentenverhalten vor, während und nach der Krise.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21917.html

 

 

22.05.2020

Hilfe für Beatmungspatienten: Mit Salbe soll Sauerstoffaufnahme über die Haut erhöht werden

Ein kleiner Teil des Sauerstoffs, ca. 0,4 Prozent, gelangt nicht über die Lunge, sondern über die Haut in den Körper. Ein Team um den Biophysiker Lars Kaestner erforscht nun eine Möglichkeit, diesen Anteil auf bis zu 10 Prozent zu erhöhen. Gelingt dies, könnten künftig beispielsweise Intensivpatienten wie in der aktuellen Coronakrise in kritischen Phasen, etwa, wenn nicht genügend Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen, besser mit Sauerstoff versorgt werden.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21902.html

 

15. Mai 2020

 

Corona-Fallzahlen im Blick: Universität und Universitätsklinikum des Saarlandes entwickeln eigenes Vorhersagemodell

Professor Dr. Thorsten Lehr leitet die Klinische Pharmazie an der Universität des Saarlandes (UdS) in Saarbrücken. Er und sein Team haben zusammen mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen vom Institut für Virologie (Leitung: Professorin Dr. Sigrun Smola / für das Projekt federführend: Oberarzt Dr. Jürgen Rissland) und der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Leitung: Professor Dr. Thomas Volk / für das Projekt federführend: Oberarzt Professor Dr. Sascha Kreuer) am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) ein Vorhersagemodell erarbeitet. Mit diesem kann die mögliche Entwicklung der Fallzahlen berechnet werden und damit auch die Krankenversorgung in der aktuellen Corona-Situation vorausschauend geplant werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berücksichtigen dabei die gesellschaftlichen Interventionsmaßnahmen und schauen im Besonderen darauf, wie sich die Entwicklungen auf die Belegungszahlen in den Krankenhäusern auswirken würden.

Mehr unter: https://www.uniklinikum-saarland.de/de/aktuelles/einzelansicht_news/aktuellesseite/article/corona-fallzahlen-im-blick-universitaet-und-universitaetsklinikum-des-saarlandes-entwickeln-eigenes/

 

Neues Leuchtturmprojekt soll die Zukunft für Unternehmen berechenbarer machen

Keine Rohstoffe wegen Corona-Pandemie, Kollaps von Lieferketten wegen Niedrigwasser in Flüssen oder Produktionsstillstand durch ein Verschleißteil: In der vernetzten und hochtechnologisierten Wirtschaftswelt kann der sprichwörtliche Flügelschlag eines Schmetterlings Unternehmen in Bedrängnis bringen. Risiken wie Kosten sind immens. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und die Universität des Saarlandes wollen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Zukunft berechenbarer machen und dafür sorgen, dass Unternehmen den passenden Plan B in der Tasche haben. Das Bundeswirtschaftsministerium und beteiligte Unternehmen fördern das Leuchtturmprojekt mit insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21888.html

 

 

 

14. Mai 2020

 

Corona-Fallzahlen im Blick: Universität und Universitätsklinikum des Saarlandes entwickeln eigenes Vorhersagemodell

Professor Dr. Thorsten Lehr leitet die Klinische Pharmazie an der Universität des Saarlandes (UdS) in Saarbrücken. Er und sein Team haben zusammen mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen vom Institut für Virologie (Leitung: Professorin Dr. Sigrun Smola / für das Projekt federführend: Oberarzt Dr. Jürgen Rissland) und der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Leitung: Professor Dr. Thomas Volk / für das Projekt federführend: Oberarzt Professor Dr. Sascha Kreuer) am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) ein Vorhersagemodell erarbeitet. Mit diesem kann die mögliche Entwicklung der Fallzahlen berechnet werden und damit auch die Krankenversorgung in der aktuellen Corona-Situation vorausschauend geplant werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berücksichtigen dabei die gesellschaftlichen Interventionsmaßnahmen und schauen im Besonderen darauf, wie sich die Entwicklungen auf die Belegungszahlen in den Krankenhäusern auswirken würden.

Mehr unter: https://www.uniklinikum-saarland.de/de/aktuelles/einzelansicht_news/aktuellesseite/article/corona-fallzahlen-im-blick-universitaet-und-universitaetsklinikum-des-saarlandes-entwickeln-eigenes/

 

8. Mai 2020

 

Durch Simulationen am Supercomputer mögliche Wirkstoffe gegen Coronavirus gefunden

Hepatitis-C-Medikamente könnten auch gegen Covid-19 helfen / Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht Forschungsergebnisse der JGU

Mehr unter: https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/11324_DEU_HTML.php

 

Wissenschaftler zeigen Wege, Corona-Schutz mit mehr Aktivität zu vereinbaren

Der Einsatz von Tracing-Apps in Verbindung mit Maßnahmen der Kontaktvermeidung könnte der Schlüssel zu weiteren Lockerungen bei anhaltend hohem Gesundheitsschutz sein.

Mehr unter: https://www.uni-trier.de/index.php?id=65274&tx_news_pi1%5Bnews%5D=19893&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3f466130ba38ef9890b61f0b1540e765

 

Saarland erstes Bundesland mit breit angelegter COVID-19 Antikörperstudie

Gesundheitsministerin Bachmann will in den nächsten Tagen 2.300 Saarländer repräsentativ untersuchen - Erkenntnisse über tatsächliche Verbreitung des Virus und Immunität werden erwartet.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-05-06-covid-19-studie.html

 

4. Mai 2020

 

Wie wirksam sind Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung von Corona? Wirtschaftsinformatiker des DFKI und der Universität Trier spielen mithilfe Künstlicher Intelligenz Pandemie-Szenarien durch. Teilnehmer an Online-Umfrage gesucht.

Mehr unter: https://www.dfki.de/web/news/detail/News/pandemie-simulation/

 

 

 

 

29. April 2020

Homburger Virologen steigern mit Poolverfahren die Kapazitäten für Coronavirus-Massentests

Weltweit wird eine hohe Testkapazität benötigt, um die Coronavirus-Pandemie eindämmen zu können. Homburger Virologen haben bereits zu Beginn der Coronakrise ein Pool-Testverfahren entwickelt, das nun im international renommierten Fachjournal „The Lancet Infectious Diseases“ publiziert wurde. Es wird dabei helfen, den hohen Bedarf an Coronavirus-Testungen für Massenscreenings zu decken. Diese zielen auf Personen, die noch keine Krankheitssymptome zeigen, aber möglicherweise bereits infiziert sind. Bei Blutspenden wird ein ähnliches Poolverfahren schon lange zuverlässig eingesetzt. Virologen der Universität des Saarlandes haben dieses Verfahren jetzt auf die Coronavirus-Diagnostik übertragen.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21848.html

 

27. April 2020

Mobiles epidemiologisches Labor (epiLab) des Fraunhofer IBMT im Einsatz zur flächendeckenden Früherkennung und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen

Der bemerkenswerte Technologievorsprung des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT im Bereich mobiler epidemiologischer Labore sowie seine langjährige Expertise im Aufbau von biologischen Sicherheitslaboren und im Umgang mit biotechnologischen Proben trägt gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zum Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus bei.

Mehr unter: https://www.ibmt.fraunhofer.de/de/ibmt-presse-uebersicht-2020/presse-mobileLab-SaarCoScreen-2020-04-22.html

 

Historische Ausnahmezustände als Forschungslabor für staatliches Krisenmanagement

Krisen haben zu allen Zeiten die Weltgeschichte geprägt. Was können wir aus den Erfahrungen und Fehlern der Vergangenheit lernen? Der Historiker Amerigo Caruso befasst sich an der Universität des Saarlandes mit historischen Ausnahmezuständen. Er analysiert, wie unterschiedliche Herrschaftssysteme in Notzeiten handelten, beleuchtet ihr Krisenmanagement und zeigt: Die Debatte um den globalen Notstand angesichts der Corona-Pandemie gewinnt im historischen Kontext neue Perspektiven.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21832.html

 

 

 

24. April 2020

Corona-Forschung auf Hochtouren am HZI - Neue Projekte und Förderungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie

Gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es bislang weder einen Impfstoff noch spezifische Medikamente. Angesichts der globalen Pandemie bündelt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig mit seinen weiteren Standorten, unter anderem in Saarbrücken, seine Ressourcen für Projekte, die zum besseren Verständnis der Infektion und zu Lösungen zur Eindämmung des Virus beitragen.

Mehr unter: https://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/news/news-detail/article/complete/corona-forschung-auf-hochtouren-am-hzi/

 

23. April 2020

Fraunhofer IBMT - Fraunhofer-Expertise im Einsatz gegen SARS-CoV-2

Mobiles epidemiologisches Labor (epiLab) des Fraunhofer IBMT im Einsatz zur flächendeckenden Früherkennung und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen.

Mehr unter: https://www.ibmt.fraunhofer.de/de/ibmt-presse-uebersicht-2020/presse-mobileLab-SaarCoScreen-2020-04-22.html

 

 

20. April 2020

 Effizienz von Antibiotika gegen chronische Infektionen

Wissenschaftler vom Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) haben eine Strategie entwickelt, antibakterielle Wirkstoffe so zu verabreichen, dass sie um ein Vielfaches wirksamer sind. Ihre Ergebnisse versprechen Hoffnung im Kampf gegen Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen. Viele der besonders schwer an COVID-19 Erkrankten müssen beispielsweise mit Antibiotika behandelt werden, weil eine chronische Vorerkrankung oder eine Superinfektion mit Bakterien die Lunge belastet und den Verlauf der Erkrankung drastisch verschlimmert. Die Studie erscheint in der internationalen Ausgabe des Journals Angewandte Chemie. Das HIPS ist ein Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Kooperation mit der Universität des Saarlandes.

 

Mehr unter: https://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/news/news-detail/article/complete/im-nanotransporter-zum-wirkort

 

 

 

15. April 2020

 

Digitale Lösung soll Behörden und Ärzte bei Corona-Erfassung entlasten

Nur wer die genauen Corona-Infektionszahlen kennt, kann effektive Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entwickeln. Uneinheitliche Übermittlungswege, potenzielle Bruchstellen in der Übermittlungskette und eine große Anzahl beteiligter Akteure erschweren den zügigen und exakten Datentransfer an entscheidende Stellen. Hierbei soll das sogenannte Infektionsmelde- und -informationssystem (IMIS) helfen. Zwei Informatik-Masterstudenten der Universität des Saarlandes sind an der Entwicklung beteiligt.

Mehr unter:

https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/digitale-loesung-soll-behoerden-und-aerzte-bei-corona-erfassung-entlasten

 

3- D-Druck: Start-up verwandelt sich über Nacht in Mini-Fabrik für Atemschutzmasken

Das Fehlen von Schutzkleidung, vor allem von Atemschutzmasken, ist eine der größten Herausforderungen im Kampf gegen das Coronavirus. Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt empfiehlt der Bevölkerung auf sich Atemmasken selber zu basteln und diese in der Öffentlichkeit zu tragen. Ob dafür genähte oder im 3-D-Drucker produzierte Atemschutzmasken besser sind, wird in der Internet-Gemeinde kontrovers diskutiert. Das Saarbrücker Start-up „2log.io“, eigentlich auf die Digitalisierung in Handwerksbetrieben spezialisiert, vereint beide Ansätze. Innerhalb von acht Minuten druckt es ein Atemmaskengestell, in das man ein Tuch einspannen kann.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21776.html

 

So fern und doch so nah – Informatiker entwickeln neue Plattform für Telekommunikation

Soziale Distanzierung ist das Mittel der Wahl, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsam. Während des „WirVsVirus“-Hackathon der Bundesregierung haben Informatiker der Universität des Saarlandes deshalb eine Kommunikations-Software entwickelt, die das Flurfunk-Feeling in die heimischen Arbeitszimmer bringen soll.

Mehr unter:

https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/so-fern-und-doch-so-nah-informatiker-entwickeln-neue-plattform-fuer-telekommunikation/


CORSAAR-Studie zur Bewältigung Corona-Pandemie

In der CORSAAR-Studie werden Daten und Blutproben von möglichst vielen Betroffenen sammeln und auswerten. Ziel ist es dabei, den Erkrankungsverlauf besser vorherzusagen, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen und über molekulare Analysen neue Therapieverfahren zu entwickeln. Die Staatskanzlei fördert dieses Forschungsvorhaben mit insgesamt 280.000 Euro, die Universität des Saarlandes mit 250 000 Euro sowie die Rolf-Schwiete-Stiftung mit ebenfalls 250 000 Euro.

Mehr unter:

https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-07-expertenkreis-infektionsschutz.html


Ingenieurwissenschaft: Gesichtsschilde gegen Corona aus dem 3D-Drucker

Die Fachrichtung Systems Engineering der Universität des Saarlandes unterstützt die Initiative MakerVsVirus im Kampf gegen Corona. Unter diesem Motto haben sich freiwillige Helferinnen und Helfer zusammengetan, die mit 3D-Druckern Gesichtsschilde, sogenannte Face Shields, für Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Personal herstellen. In seinem Labor auf dem Campus hat Georg Frey, Professor für Automatisierungs- und Energiesysteme, 3D-Drucker aus verschiedenen Lehrstühlen der Fachrichtung zusammengetragen, die jetzt im Notbetrieb für den guten Zweck zugange sind.

Mehr unter:

https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21788.html

 

Bakterien-Moleküle aktivieren natürlichen Abwehrmechanismus der Atemwege

Chemosensorische Zellen in der Schleimhaut der Luftröhre können Signale gefährlicher Lungenbakterien erkennen und daraufhin einen angeborenen Abwehrmechanismus aktivieren – die sogenannte Mukoziliäre Clearance. Dabei sorgt ein koordinierter Wimpernschlag von Flimmerzellen dafür, dass Pathogene aus den unteren Atemwegen entfernt werden. Den molekularen Mechanismus dieser Abwehrreaktion hat jetzt ein Konsortium aus Forscherinnen und Forschern verschiedener Fachrichtungen und Universitäten entschlüsselt. Mit dabei ist auch ein Team um Prof. Frank Zufall von der Universität des Saarlandes. Die Forschungsergebnisse sind in der Zeitschrift „Immunity“ publiziert worden:

https://doi.org/10.1016/j.immuni.2020.03.005

Mehr unter:

https://mailchi.mp/uni-saarland/bakterien-molekle-aktivieren-natrlichen-abwehrmechanismus-der-atemwege?e=b6ec857e8e

 

 

 

Newsmeldungen

 

06.April 2021

DESY-Röntgenquelle findet vielversprechende Kandidaten für Coronamedikamente - Bereits bekannte Wirkstoffe binden an Schlüsselprotein des Virus

In einem umfangfreichen Röntgenscreening haben Forscherinnen und Forscher vielversprechende Kandidaten für Medikamente gegen das Coronavirus identifiziert.
An DESYs hochbrillanter Röntgenlichtquelle PETRA III hat ein Forschungsteam mehrere Kandidaten für Wirkstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert. Sie binden an ein wichtiges Protein des Virus und könnten damit die Basis für ein Medikament gegen Covid-19 sein.
Mehr unter: https://www.desy.de/aktuelles/news_suche/index_ger.html?openDirectAnchor=2044&two_columns=0

Start des Forschungsprojektes „Hygieia”: Kultur und Kunst sind systemrelevant

Interdisziplinäres Vorhaben entwickelt wissenschaftliche Handreichung für Hygiene und Infektionsschutz in der Veranstaltungsbranche
Mehr unter: https://www.ash-berlin.eu/hochschule/presse-und-newsroom/presse/pressemitteilungen/news/start-des-forschungsprojektes-hygieia-kultur-und-kunst-sind-systemrelevant/

Dem Virus ganz nah - Technologieprojekt mit Heidelberger Beteiligung will kompakte Zellbildgebung für die breite Anwendung erschließen

Wie gelingt es viralen Erregern, in menschliche Zellen einzudringen? Welche zellulären Mechanismen machen sie sich zunutze, um sich effizient zu vermehren, und wie verändern sie dabei die Struktur ihrer Wirtszelle? Diesen Fragen widmet sich ein paneuropäisches Forschungsprojekt mit dem Titel „Compact Cell-Imaging Device“ (CoCID), an dem Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler maßgeblich beteiligt sind.
Mehr unter: https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/dem-virus-ganz-nah

COVID-19-Atlas der Gewebeschäden und Viruslast in Organen

Ein Forschungsteam am Universitätsklinikum Jena hat die SARS-CoV-2-Viruslast in einer Vielzahl von Organen und Geweben gemessen und die Gewebeschäden im Zusammenhang mit der Verteilung des Virus untersucht. Die Studie wurde jetzt im Onlinefachjournal eLife veröffentlicht.
Mehr unter: https://www.uniklinikum-jena.de/Uniklinikum+Jena/Aktuelles/Pressemitteilungen/COVID_19_Atlas+der+Gewebesch%C3%A4den+und+Viruslast+in+Organen-pos-0-p-25562.html

Ich seh‘ dich, aber fühl‘ dich nicht

Das Lachen unserer Freundin auf dem Display sehen, ihre Stimme hören: Es ist, als stünde sie vor uns. Oder? Eine Studie der Sozialpsychologie der UDE stellt eine vermeintlich gefestigte Theorie in Frage. Das Team fand heraus, dass wir uns in Pandemiezeiten nicht näher fühlen, selbst wenn unsere Kommunikation mehrere Sinne anspricht. Allerdings können wir uns im digitalen Kontakt durchaus sozial unterstützen – am besten per Nachricht aufs Smartphone. Das International Journal of Psychology* berichtet.
Mehr unter: https://www.uni-due.de/2021-03-29-digitale-kommunikation-in-corona-zeiten

Kleinräumige Infektionsgeschehen simulieren
 
 
Maßnahmen zum Infektionsschutz vor Covid-19 basieren bisher auf allgemeinen Simulationen. Doch wo lauert die Ansteckungsgefahr wirklich? Prof. Dr. Gerta Köster und ihr Forschungsteam von der Hochschule München entwickeln in CovidSim Simulationen für genau diese kleinräumigen Situationen. "Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, gefährliche von weniger gefährlichen Situationen zu unterscheiden. Politische Maßnahmen könnten dann lokal ergriffen und den Bürgern via 3D-Animationen plausibel gemacht werden", sagt Köster, Professorin an der Fakultät für Informatik und Mathematik.
Mehr unter: https://www.hm.edu/allgemein/aktuelles/news/newsdetail_210496.de.html


29. März 2021


Übersterblichkeit in Europa in Zusammenhang mit COVID-19

Die Pandemieverläufe in den europäischen Ländern unterscheiden sich in Zeitpunkt, Dauer und Ausmaß der Infektionswellen. Insgesamt aber starben im Jahr 2020 und auch zu Beginn dieses Jahres deutlich mehr Menschen als im Schnitt der vorherigen Jahre. Die Lebenserwartung in einigen europäischen Ländern könnte dadurch um ein bis zwei Jahre sinken.
Mehr unter:
https://www.demogr.mpg.de/de/news_events_6123/news_pressemitteilungen_4630/defo/uebersterblichkeit_in_europa_in_zusammenhang_mit_covid_19_8959

Coronavirus-Pandemie und Lockdown: DFG weitet Finanzhilfen für geförderte Forschungsprojekte aus

Hauptausschuss beschließt zahlreiche Regelungen für Soforthilfen, Abschlussfinanzierungen, Stipendien und wissenschaftliche Veranstaltungen
Mehr unter: https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung_nr_06/index.html

Studie von Charité – Universitätsmedizin Berlin und TU Berlin untersucht quantitativ Aerosolausbreitung in ÖPNV-Fahrzeugen

TU Berlin und Charité untersuchen im Auftrag der BVG quantitativ Aerosolausbreitung in ÖPNV-Fahrzeugen mit interessanten Ergebnissen
Mehr unter: https://www.tu.berlin/ueber-die-tu-berlin/profil/pressemitteilungen-nachrichten/2021/maerz/aerosol-test-gute-luft-in-bus-und-bahn/

Molekül attackiert Coronavirus auf neuartige Weise Wirkstoff hemmt im Reagenzglas die Infektion mit sogenannten Pseudoviren, zeigt eine Studie der Uni Bonn


Wissenschaftler der Universität Bonn und des Forschungszentrums caesar haben ein Molekül isoliert, das neue Wege im Kampf gegen das SARS-Coronavirus 2 eröffnen könnte. Der Wirkstoff bindet an das Spike-Protein, mit dem die Erreger an die Zellen andocken, die sie infizieren. Er verhindert damit zumindest bei Modellviren, dass sie in die jeweilige Zelle gelangen. Dazu nutzt er augenscheinlich einen anderen Mechanismus als bislang bekannte Hemmstoffe. Die Forscher vermuten daher, dass er auch gegen Virusmutanten helfen könnte.
Mehr unter: https://www.uni-bonn.de/neues/070-2021

Angst als Schlüsselfaktor für Verhaltensänderungen in der Corona-Pandemie

Ein Team der Universitäten Witten/Herdecke und Wuppertal macht darauf aufmerksam, dass Angst vor Corona das Gesundheitsverhalten der Gesellschaft verändern kann
Mehr unter: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/angst-als-schluesselfaktor-fuer-verhaltensaenderungen-in-der-corona-pandemie-8725/

Neue Technologie identifiziert COVID-19-Biomarker in kürzester Zeit

Schneller und günstiger als ein gewöhnliches Blutbild: Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Francis Crick Institute haben die Technologie der Massenspektrometrie so weiterentwickelt, dass sich Tausende von Proteinen in einer Probe innerhalb weniger Minuten vermessen lassen. Das Potenzial der Technik demonstriert das Forschungsteam anhand der Analyse des Blutplasmas von COVID-19-Betroffenen: Mit der neuen Technologie identifizierte es elf bisher unbekannte Proteine, die den Schweregrad der Erkrankung anzeigen. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Biotechnology* veröffentlicht.
Mehr unter: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/protein_fingerabdruck_in_minuten/

Müssen COVID-19-Impfstoffe zukünftig regelmäßig neu angepasst werden?

Grippe-Impfstoffe müssen jedes Jahr aktualisiert werden, um vor neuen Influenzaviren zu schützen. Wird das auch für COVID-19-Impfstoffe nötig sein? Um dies abschätzen zu können, hat ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin die Evolution von landläufigen Erkältungscoronaviren mit der von Grippeviren verglichen. Die Prognose der Forschenden: Während der Pandemie werden regelmäßige Impfstoff-Updates nötig sein, nach einigen Jahren ist jedoch eine längere Haltbarkeit der Impfstoffe zu erwarten. Die Studie ist im Fachmagazin Virus Evolution* erschienen
Mehr unter: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/muessen_covid_19_impfstoffe_zukuenftig_regelmaessig_neu_angepasst_werden/

Hinweise auf verminderten Antikörperschutz gegen SARS-CoV-2 Varianten

Zellkultur-Studien zeigen, dass Antikörper von genesenen oder geimpften Personen mutierte Viren schlechter hemmen
Mehr unter: www.dpz.eu/de/aktuelles/neuigkeiten/einzelansicht/news/hinweise-auf-verminderten-antikoerperschutz-gegen-sars-cov-2-varianten.html

Neue Studie belegt Nutzen von COVID-19-Impfungen vor Operationen

Um dem erhöhten Sterblichkeitsrisiko von mit dem Coronavirus infizierten Patientinnen und Patienten bei chirurgischen Eingriffen entgegenzuwirken, hat das Forschungsnetzwerk COVIDSurg eine neue Studie durchgeführt. Im Rahmen dieser internationalen Modellierungsstudie konnte das Forschungsteam, an dem auch die Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Uniklinikums Tübingen beteiligt ist, nun den Nutzen von COVID-19-Impfungen vor operativen Eingriffen belegen. Mit den Ergebnissen sprechen sie sich für eine COVID-19-Impfpriorisierung vor dringend erforderlichen aber planbaren Operationen aus.
Mehr unter: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/352


22. März 2021


COVID-19: mRNA-Impfung auch bei chronischen Entzündungserkrankungen sicher und wirksam

Chronische Entzündungserkrankungen, wie beispielsweise rheumatische Erkrankungen, Schuppenflechte oder chronische-entzündliche Darmerkrankungen sind Autoimmunerkrankungen – bei ihnen richtet sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen. Dadurch kommt es zu fehlgeleiteten Entzündungen im Körper, die in Schüben immer wieder aufflammen. Viele dieser Erkrankungen werden daher mithilfe einer immunsuppressiven Therapie unter Kontrolle gehalten, also einer Behandlung, die die Immunreaktion dämpft. In den Zulassungsstudien der neuartigen mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 waren Menschen mit einer immunsuppressiven Therapie ausgeschlossen. Daher gab es bisher keinerlei Daten dazu, wie die Impfung bei dieser speziellen Gruppe wirkt, wie die Nebenwirkungen ausfallen und ob sie womöglich zu neuen Entzündungsschüben führen können. Ein Kieler Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) hat dies untersucht und die Ergebnisse jetzt im Fachjournal „Annals of the Rheumatic Diseases“ veröffentlicht. Die Forschenden zeigen weltweit erstmals, dass die neuen mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 bei Menschen mit chronischen Entzündungserkrankungen und immunsuppressiver Therapie wirksam und verträglich sind.
Mehr unter: https://www.precisionmedicine.de/de/06-covid-impfung-chronische-entzuendungserkrankung

Neuer Ansatz gegen Covid-19

Wissenschaftler der Universität Würzburg arbeiten mit einem Pharmaunternehmen an einem neuartigen Ansatz zur oralen Impfung gegen das Coronavirus.
Mehr unter: https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/neuer-ansatz-gegen-covid-19/

Sondererhebung Deutschland-Barometer Depression: 2. Lockdown verschlechtert Krankheitsverlauf und Versorgung von psychisch Erkrankten massiv

Die Corona-Maßnahmen führen zu massiven Einschnitten in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen und zu einer wegbrechenden Alltagsstruktur, die für diese Patienten besonders wichtig ist. Aktuell berichten deshalb 44% der Menschen mit diagnostizierter Depression von einer Verschlechterung ihres Krankheitsverlaufs in den letzten 6 Monaten bis hin zu Suizidversuchen. Auch für die Allgemeinbevölkerung ohne psychische Erkrankung ist die Situation aktuell deutlich belastender als im 1. Lockdown.
Mehr unter: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/presse-und-pr/pressemitteilungen

Körpereigenes Protein schwächt Coronavirus - Alpha 1 Antitrypsin hemmt SARS-CoV-2, indem es Virenhelfer-Enzym ausschaltet

Ulmer Forschende haben untersucht, was der Mensch so alles an antiviralen körpereigenen Proteinen und Peptiden auf Lager hat, die im Kampf gegen das neuartige Coronavirus hilfreiche Dienste leisten. Dabei stießen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auf Alpha 1 Antitrypsin. Dieses Protein wirkt antiviral, indem es ein bestimmtes zelluläres Enzym (TMPRSS2) hemmt, das wiederum für die Aktivierung des viralen Spikeproteins von SARS-CoV-2 entscheidend ist. Der Effekt: die Viren können nicht in die Zielzelle eindringen und sich damit nicht weiter ausbreiten.
Mehr unter: https://www.uni-ulm.de/home/uni-aktuell/article/koerpereigenes-protein-schwaecht-coronavirusalpha-1-antitrypsin-hemmt-sars-cov-2-indem-es-virenhelfer-enzym-ausschaltet/

Erste europaweite Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19-Erkrankten

Mit dem Beginn der Corona-Pandemie startete auch die fieberhafte Suche nach Impfstoffen und wirksamen Medikamenten gegen das Virus SARS-CoV-2. In der Forschung laufen die Aktivitäten auf Hochtouren. Täglich werden Hunderte neue wissenschaftliche Arbeiten über das Virus und die Erkrankung COVID-19 veröffentlicht. Jetzt hat die European Respiratory Society (ERS) erstmals eine europäische Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19- Patientinnen und-Patienten herausgegeben. Professor Dr. Tobias Welte, Direktor der Klinik für Pneumologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), ist Co-Autor und Vertreter der Leitlinie in Deutschland.
Mehr unter: https://corona.mhh.de/corona-news-aus-der-mhh#c32403

Höhere Sterblichkeit bei Schlaganfall-Patienten mit COVID-19-Infektion


Kommen Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten zu spät ins Krankenhaus? Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben durch die Auswertung von Krankenkassendaten herausgefunden, dass Patientinnen und Patienten mit einem akuten Schlaganfall seit Beginn der Corona-Pandemie trotz unveränderter Behandlungsmöglichkeiten ein größeres Risiko haben, im Krankenhaus zu versterben. Das gilt vor allem, wenn sie auch noch mit dem SARS-CoV-2-Erreger infiziert sind. Die Zusammenhänge und Gründe für die gestiegene Mortalität im Krankenhaus müssen nun in weiteren Studien untersucht werden. Außerdem sind Patientinnen und Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) besonders gefährdet für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung. Diese Forschungsergebnisse haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der interdisziplinären Forschungsgruppe GermanVasc des UKE und die Krankenversicherung BARMER im Fachmagazin European Journal of Vascular and Endovascular Surgery veröffentlicht.
Mehr unter: https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_105409.html

SARS-CoV-2 infiziert Zellen über virale Türöffner, die bei Älteren, Männern und Rauchern vermehrt vorkommen

Aus einer neuen Studie geht hervor, welche Zelltypen aufgrund ihrer Genexpression mit SARS-CoV-2 infiziert werden können. Die Studie stellt außerdem fest, dass die Zellen älterer Personen, von Männern und Rauchern vermehrt virale Türöffner für das Coronavirus besitzen. Dies könnte eine Erklärung für schwerere Verläufe von COVID-19 in diesen Gruppen sein.
Mehr unter: https://www.helmholtz-muenchen.de/aktuelles/uebersicht/pressemitteilungnews/article/49389/index.html

Long Covid: Auf der Suche nach den Auslösern

Manche Covid-19-Patienten sind noch Monate nach der Infektion dauerhaft geschwächt. Ihre Symptome gleichen denen des Chronischen Erschöpfungssyndrom. Ein Forscher der Uni Würzburg sucht jetzt nach den Parallelen.
Mehr unter: https://www.med.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single/news/long-covid-auf-der-suche-nach-den-ausloesern/

Untersuchung der Langzeit-Immunität gegen SARS-CoV-2 liefert Grundlage für Impfstoffentwicklung

T-Zellen spielen bei der Bildung einer langanhaltenden Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 eine tragende Rolle. Das zeigt eine neue Studie der Klinischen Kooperationseinheit Translationale Immunologie am Universitätsklinikum Tübingen und des Robert Bosch Centrums für Tumorerkrankungen (RBCT) in Stuttgart. Die neugewonnen Erkenntnisse liefern wichtige Informationen für die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Virus. Die Ergebnisse der Studie sind aktuell in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine publiziert.
Mehr unter: www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/344=


15. März 2021

Studie: Coronaschutz im Klassenzimmer

Coburger Forscher haben untersucht, wie gut Trennwände und Lüftungsanlagen in geschlossenen Räumen gegen das Coronavirus schützen. Ergebnis: Mit dieser Ausstattung wäre wieder ein vergleichsweise normaler Schulunterricht möglich.
Mehr unter: https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/studie-coronaschutz-im-klassenzimmer.html

Neues aus der Forschung - Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen und Forschungsprojekte.
Mehr unter: https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_105280.html

Auswirkungen von Corona durch die KI-Brille betrachtet

In der deutschlandweiten Online-Umfrage WIBCE hat das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Uniklinikum Dresden und dem Unternehmen seracom GmbH mithilfe von KI-Algorithmen die Langzeitwirkungen der Corona-Pandemie untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass jüngere Menschen trotz einem objektiv eher geringem gesundheitlichem Risiko psychisch stärker belastet sind als Ältere.
Mehr unter: https://www.iao.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/aktuelles/auswirkungen-von-corona-durch-die-ki-brille-betrachtet.html

Erhöhte Pollenkonzentration geht mit erhöhten SARS-CoV-2-Infektionszahlen einherCovid-19-Risiko steigt bei Pollenflug

Fliegen viele Pollen in der Außenluft, kommt es zu erhöhten Infektionsraten mit SARS-CoV-2. Dies hat ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München mit einer breit angelegten Studie gezeigt. Angehörige von Hochrisikogruppen könnten sich durch das Beobachten von Pollenflugvorhersagen und ein entsprechendes Tragen von Staubfiltermasken schützen.
Mehr unter: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/covid-19/artikel/article/36478/


8. März 2021



SARS-CoV-2: T-Zell-Immunität spielt wichtige Rolle für Virusabwehr

Wie schwer wir nach einer Infektion mit SARS-Cov-2 tatsächlich an COVID-19 erkranken, hängt von unserem Immunsystem ab. Maßgeblich beteiligt sind dabei Antikörper, die als sogenannte humorale Immunantwort das Eindringen der Viren in die Zelle verhindern sollen.
Mehr unter: https://corona.mhh.de/corona-news-aus-der-mhh

Atemversagen bei COVID-19

Eine große Diskussion betrifft seit Pandemiebeginn die Rolle nicht-invasiver Therapieverfahren bei einem Atemversagen (High-Flow-Sauerstoff, CPAP, nicht-invasive Beatmung/NIV) ergänzend zur konventionellen Sauerstoffgabe. Anders als zu Pandemiebeginn als sogar renommierte Intensivmediziner und Lungenärzte jegliche Bedeutung dieser Verfahren zur Therapie von COVID-19 abstritten, wurde im Laufe des Jahres deren hervorragende Wertigkeit immer deutlicher. So können diese Verfahren selbst bei schwerem Atemversagen erfolgreich sein, so dass sie nach den neusten Leitlinien immer zu Beginn der Therapiemaßnahmen eingesetzt werden sollen, um eine Intubation zu vermeiden.
Mehr unter: https://www.atemwegsliga.de/aktuell/atemversagen-bei-covid-19.html

SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren

Die körpereigene Immunantwort spielt im Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion eine entscheidende Rolle. Neben Antikörpern sind auch die sogenannten T-Killer-Zellen dafür verantwortlich, Viren im Körper zu erkennen und zu eliminieren. Wissenschaftler des CeMM-Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Medizinischen Universität Wien haben nun gezeigt, dass SARS-CoV-2 sich durch Mutationen für die Immunantwort von T-Killerzellen unkenntlich machen kann. Die Ergebnisse der Forschungsgruppen von Andreas Bergthaler, Judith Aberle und Johannes Huppa liefern wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung von Impfstoffen und wurden in der Zeitschrift Science Immunology veröffentlicht.
Mehr unter: cemm.at/fileadmin/img/News/20210304_Bergthaler_-_Science_Immunology/PA__Neue_Mutationen_ko__nnen_SARS-CoV-2_fu__r_CD8-Killerzellen_unsichtbar_machen.pdf

COVID-19: Das Infektionsrisiko punktgenau berechnen

Eine Arbeitsgruppe der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) hat deshalb ein genaues Modell zur Viruskonzentration durch Luftströmungen im Raum entwickelt. Es simuliert die durch Atmung bedingte Virusbelastung in geschlossenen Räumen mit Hilfe strömungsmechanischer Modelle – und zwar für jede einzelne Person im Raum.
Mehr unter: https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3823/

Helfen bekannte Medikamente gegen das SARS-Coronavirus-2?

Bauchspeicheldrüsen-Medikament hemmt neue SARS-CoV-2-Aktivatoren, die in den oberen Atemwegen identifiziert wurden
Mehr unter: www.dpz.eu/de/aktuelles/pressemitteilungen/einzelansicht/news/helfen-bekannte-medikamente-gegen-das-sars-coronavirus-2.html

Neue Erkenntnisse zum Replikations- und Transkriptionskomplex von Coronaviren


Im Mittelpunkt der Untersuchungen standen  die regulatorischen Proteine nsp7 und nsp8 und deren unterschiedliche Komplexbildung in verschiedenen Alpha- und Betacoronaviren. Die Studien-Ergebnisse sind nun im renommierten Journal Science Advances erschienen.
Mehr unter: https://www.hpi-hamburg.de/de/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2021/article/neue-erkenntnisse-zum-replikations-und-transkriptionskomplex-von-coronaviren//?tx_ttnews
%5Bmonth%5D=03&cHash=295c7e74f5b35801373b05132d8174fb


Forscher entdecken SARS-CoV-2-Hemmstoffe Pharmazeuten der Universität Bonn

Ein Forschungsteam von Pharmazeuten der Universität Bonn hat zwei Wirkstoff-Familien entdeckt, die die Vermehrung des Coronavirus SARS-CoV-2 blockieren können. Die Arzneimittelkandidaten scheinen geeignet, das Schlüsselenzym des Virus, die sogenannte Hauptprotease auszuschalten. Die Studie basiert auf Laborexperimenten. Für die Entwicklung von Medikamenten sind noch aufwändige klinische Studien erforderlich. Die Ergebnisse sind nun im Journal “Angewandte Chemie“ veröffentlicht.
Mehr unter: www.uni-bonn.de/neues/054-2021

 

26. Februar 2021

 

Sars-CoV-2-Mutanten im Wettlauf


Wie gefährlich sind neue Mutationen des Sars-CoV-2-Virus? Ein internationales Team mit Beteiligung des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und der Universität Bern, der Centers for Disease Control and Prevention (USA), und des Friedrich-Loeffler Instituts (Deutschland), hat ein Vorgehen entwickelt, das die Übertragbarkeit von neuen Virus-Mutanten genau bestimmen kann.
Mehr unter: https://www.unibe.ch/aktuell/medien/media_relations/medienmitteilungen/2021/medienmitteilungen_2021/sars_cov_2_mutanten_im_wettlauf/index_ger.html


Neue Studie zeigt die Komplexität der Immunität gegen SARS-CoV-2 - Wie kann der menschliche Körper das COVID-19-Virus neutralisieren?

Da keine beziehungsweise nur wenig wirksamen Behandlungsmethoden für COVID-19 verfügbar sind, wurde in vielen Ländern die therapeutische Verwendung von Blutplasma genesener Patienten zugelassen, in denen Antikörper gegen das Coronavirus nachgewiesen wurden. Aber nicht jede Art von Antikörper kann das Virus neutralisieren und es somit inaktivieren.
Mehr unter: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/338?press_str=



19. Februar 2021



Multiplexe Antikörpertests - Essentielle Helfer im Kampf gegen das Coronavirus

Der Reutlinger Antikörpertest ist sensitiv und treffsicher. Das bestätigen auch unabhängige Experten, die die Validierungsstudie vor ihrer Veröffentlichung begutachtet haben. Der am NMI und in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entwickelte Antikörpertest findet darüber hinaus bereits Anwendung in diversen Studien und liefert wertvolle Daten zum Pandemiegeschehen.
Mehr unter: https://www.nmi.de/de/aktuell/aktuelles/detail/multiplexe-antik%C3%B6rpertests/


Neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zu SARS-Cov-2


Manche Menschen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, merken kaum etwas davon. Andere wiederum erkranken schwer und müssen stationär behandelt werden. Als einen wichtigen Frühindikator dafür, ob die Virusinfektion mild oder schwer verlaufen wird, hat die Arbeitsgruppe „Cellular immunity in inflammation and cancer“ am Universitätsklinikum Erlangen den Immunbotenstoff Interleukin-3 identifiziert. Die Ergebnisse der Untersuchung erscheinen in der Zeitschrift „Nature Communications“.
Mehr unter: https://www.fau.de/2021/02/news/wissenschaft/was-beeinflusst-den-krankheitsverlauf-von-covid-19/


Das Immunsystem nachhaltig unterstützen


Lebensmittel wie Pilze, Brokkoli und Fisch unterstützen aktiv das Immunsystem.
Mehr unter: https://www.gesundheitshochschule.de/de/news-detail/news/das-immunsystem-nachhaltig-unterstuetzen/


Erst Corona und dann zuckerkrank? - SARS-CoV-2 infiziert auch die Bauchspeicheldrüse


SARS-CoV-2 befällt viele Organe. Schwere Verläufe von COVID-19 betreffen nicht nur die Atemwege, den Verdauungstrakt, das Herz-Kreislauf- und Nervensystem, sondern auch den Stoffwechsel. Forschende der Ulmer Universitätsmedizin konnten nun in einer Studie nachweisen, dass SARS-CoV-2 bei gravierenden Krankheitsverläufen die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse infiziert. Dies erklärt möglicherweise das Auftreten von Diabetes-ähnlichen Krankheitssymptomen von COVID-19-Patienten sowie die Verschlechterung des Zuckerstoffwechsels bei coronakranken Diabetikern. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im hochrenommierten Fachmagazin Nature Metabolism.
Mehr unter: https://www.uni-ulm.de/med/fakultaet/med-detailseiten/news-detail/article/erst-corona-und-dann-zuckerkrank-ulmer-studie-sars-cov-2-infiziert-auch-die-bauchspeicheldruese/


UKE und Heinrich-Pette-Institut analysieren Proben auf mutierte Formen des Corona-Virus


Noch ist unklar, welche Rolle neue Varianten des SARS-CoV-2-Virus für die Pandemie und das Infektionsgeschehen in Hamburg spielen. Um hierüber genauere Erkenntnisse zu erlangen, ist im Bund vereinbart worden, dass in Deutschland bis zu fünf Prozent der positiv getesteten Proben mit einer Sequenzanalyse untersucht werden. In Hamburg wird dafür auf die Forschungskompetenz des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zurückgegriffen: UKE und HPI werden vom Senat mit rund 377.000 Euro gefördert, um diese Untersuchungen durchzuführen.
Mehr unter: https://www.hamburg.de/bwfgb/14903560/corona-fruehwarnsystem-sequenzanalyse/

 

16. Februar


Messen, was verbindet – Gewebeschäden durch Zellfusion in COVID-19 und die Rolle des Spikeproteins

Das Coronavirus SARS-CoV-2 gelangt durch Membranfusion nach Kontakt seines Spikeproteins mit dem ACE2-Rezeptor in menschliche Zellen. Neue Studien belegen eine zweite Rolle des Proteins in COVID-19: das Verschmelzen von Körperzellen. Ein Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Instituts hat vielversprechende Assays entwickelt, mit denen sich diese Membranfusionen messen lassen. Schon geringste Mengen des Spikeproteins reichen in Zellkultur aus, infizierte und nicht infizierte Zellen verschmelzen und absterben zu lassen. Viruspartikel mit Spikeprotein auf ihrer Oberfläche können sogar nur durch Kontakt Zellen veranlassen, mit ihren Nachbarn zu fusionieren.
Mehr unter: https://www.pei.de/DE/newsroom/pm/jahr/2021/03-gewebeschaeden-zellfusion-covid-19-rolle-spikeprotein.html;jsessionid=AE9BF71CAC949833AA75D32F989D6BD0.intranet241


Künstliche Intelligenz unterstützt medizinische Prognosen

Am Beispiel von Covid-19 sagt eine Methode maschinellen Lernens das individuelle Sterblichkeitsrisiko von Patienten voraus
Mehr unter: https://www.mpg.de/16427672/sterblichkeit-risiko-corona-covid-19?c=2191


Wie das Immunsystem SARS-CoV-2 den Weg ebnet


Mit antiviralen Botenstoffen will das Immunsystem SARS-CoV-2 eigentlich bekämpfen. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) hat nun gezeigt, wie ein solcher Botenstoff die Vermehrung des Virus begünstigen kann. Die Ergebnisse sind im Fachjournal EMBO Molecular Medicine* veröffentlicht.
Mehr unter: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/wie_das_immunsystem_sars_cov_2_den_weg_ebnet/


Monoklonale Antikörper zum Coronavirus-Nachweis jetzt einsatzbereit

Am Forschungsstandort Potsdam Science Park in Golm haben die Wissenschaftler Frank Sellrie und Jörg Schenk von der Arbeitsgruppe Immuntechnologie der UP Transfer GmbH an der Universität Potsdam jetzt monoklonale Antikörper zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 einsatzbereit.
Mehr unter: idw-online.de/de/news763067

Studie: Lockdown könnte kindliche Kurzsichtigkeit fördern

Augenärzte raten zu mehr Tageslicht und weniger SmartphoneMünchen, Februar2021–Eine Reihenuntersuchung an 123.000 Schulkindern in China hat ergeben, dass sich die Kurzsichtigkeit der Sechs-bis Achtjährigen im Jahr 2020 im Schnitt um 0,3 Dioptrien verschlechterte. Ursachen für die Zunahme der kindlichen Kurzsichtigkeit könnten der seltenere Aufenthalt im Freien und das mit viel Bildschirmarbeit verbundene Homeschooling während des pandemiebedingten Lockdowns sein, vermuten die Studienautoren. Experten der DeutschenOphthalmologischenGesellschaft (DOG)empfehlen den Eltern hierzulande, jüngeren Kindern trotz der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie möglichst viel Tageslicht zukommen zu lassen und die Nutzung von Smartphones, Tablets und PCszu begrenzen.
Mehr unter: https://www.dog.org/?cat=300

Intelligente Roboter zur gezielten Bekämpfung von Viren und Bakterien

Serviceroboter können dazu beitragen, dass Gebäude und Verkehrsmittel regelmäßig und mit gleichbleibend hoher Qualität gereinigt und desinfiziert werden. Seit Oktober 2020 arbeiten zwölf Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft an der Entwicklung neuer Technologien für dieses Einsatzfeld. Geleitet vom Fraunhofer IPA bündeln die Partner im Forschungsprojekt »Mobile Desinfektion« (MobDi) ihre Kompetenzen, um zu einem sicheren »New Normal« in Pandemiezeiten beizutragen. Das Projekt ist Teil des Aktionsprogramms »Fraunhofer vs. Corona«.
Mehr unter: www.ifam.fraunhofer.de/de/Presse/Intelligente_Roboter_zur_gezielten_Bekaempfung_von_Viren_undBakterien.html


9. Februar 2020

Abschließende Ergebnisse der Eltern-Kind COVID-19-Studie in Baden-Württemberg veröffentlicht

Auswertung bestätigt vorläufige Ergebnisse: Im April und Mai 2020 gab es im Rahmen der Studie mit 2.500 Eltern-Kind-Paaren insgesamt sehr wenige unerkannte Infektionen mit SARS-CoV-2, nur ein Drittel der Personen mit zuvor unbemerkt durchlaufener Infektion waren jüngere Kinder /  / Arbeit in JAMA Pediatrics erschienen
Mehr unter: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/abschliessende-ergebnisse-der-eltern-kind-covid-19-studie-in-baden-wuerttemberg-veroeffentlicht/


Klimawandel spielte womöglich wichtige Rolle bei der Entstehung vom SARS-CoV-

Globale Treibhausgasemissionen haben im Laufe des letzten Jahrhunderts den wahrscheinlichen Ursprungsort von SARS-CoV-2 in Südchina zu einem Hotspot für Coronaviren gemacht, die von Fledermäusen übertragen werden. Klimatische Veränderungen in dieser Region haben das Wachstum von Waldgebieten befördert, die Fledermäusen geeignete Habitate bieten. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Wissenschaftlern der Universität Cambridge, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Hawai'i-Manoa. Die heute in der Zeitschrift Science of the Total Environment veröffentlichte Studie liefert einen Mechanismus, der dem Klimawandel eine direkte Rolle bei der Entstehung von SARS-CoV-2 zuweisen könnte – dem Virus, das die COVID-19-Pandemie verursachte.
Mehr unter: https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/klimawandel-spielte-womoeglich-wichtige-rolle-bei-der-entstehung-vom-sars-cov-2

Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf

MHH-Studie überprüft Krankheitsverläufe von mehr als 800 SARS-CoV-2-infizierten Multiple-Sklerose-Betroffenen.
Mehr unter: https://corona.mhh.de/corona-news-aus-der-mhh

KI-System erkennt SARS-CoV-2 auf CT-Scans: DFKI stellt Methode zur bildbasierten Diagnose von Corona vor

Neben den verbreiteten PCR-Tests zur Diagnose von Infektionen mit SARS-CoV-2 lässt sich das Coronavirus auch auf Computertomographie-Scans erkennen. Durch eine neue Methode in der automatisierten Bilderkennung kann diese Diagnoseform präzisiert und für das medizinische Personal nachvollziehbarer gemacht werden. In einer internationalen Kooperation hat der DFKI-Forschungsbereich Interaktives Maschinelles Lernen (IML) ein interaktives KI-System entwickelt, das mit einer Erfolgsrate von 92 Prozent auf einem speziellen, öffentlich verfügbaren Testdatensatz eine der weltweit präzisesten automatischen Diagnosen von SARS-CoV-2 anhand von CT-Scans ermöglicht.
Mehr unter: https://www.dfki.de/web/news/detail/News/ki-systemerkenntsars-cov-2aufct-scans/

Parodontitis - Risikofaktor für schweren COVID-19-Verlauf


Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen einen Zusammenhang zwischen dem Vorliegen einer Parodontitis und einem schweren COVID-19-Verlauf. Demnach haben COVID-19-Patienten mit Parodontitis ein höheres Risiko für die Aufnahme auf Intensivstation, die Notwendigkeit einer unterstützten Beatmung und sogar einen tödlichen Ausgang der Erkrankung, als parodontal gesunde COVID-19-Patienten.
Mehr unter: https://www.dgparo.de/presse/presse_detail/article-601ad7dce5059

Erst Corona und dann zuckerkrank? - Ulmer Studie weist nach, dass SARS-CoV-2 auch die Bauchspeicheldrüse infiziert

SARS-CoV-2 befällt viele Organe. Schwere Verläufe von COVID-19 betreffen nicht nur die Atemwege, den Verdauungstrakt, das Herz-Kreislauf- und Nervensystem, sondern auch den Stoffwechsel. Forschende der Ulmer Universitätsmedizin konnten nun in einer Studie nachweisen, dass SARS-CoV-2 bei gravierenden Krankheitsverläufen die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse infiziert. Dies erklärt möglicherweise das Auftreten von Diabetes-ähnlichen Krankheitssymptomen von COVID-19-Patienten sowie die Verschlechterung des Zuckerstoffwechsels bei coronakranken Diabetikern. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im hochrenommierten Fachmagazin Nature Metabolism.
Mehr unter: https://www.uniklinik-ulm.de/aktuelles/detailansicht/news/erst-corona-und-dann-zuckerkrank.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=67ca99d59d3e3fbdc9bed2f170e2ca37

Bielefelder Forschende liefern 3D-Aufnahmen von Coronaviren

Wissenschaftler*innen der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld ist es erstmals gelungen, das Coronavirus SARS-CoV-2 mit einem Heliumionen-Mikroskop abzubilden. Im Gegensatz zur herkömmlicheren Elektronenmikroskopie müssen die Proben bei der Heliumionen-Mikroskopie nicht mit einer dünnen Metallschicht überzogen werden. Dadurch lassen sich Interaktionen zwischen den Coronaviren und ihrer Wirtszelle besonders gut beobachten.
Mehr unter: ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wie_die_zelle_das_virus1

2. Februar 2020

Corona-Virus mit UV-Strahlung unschädlich machen?

Können UV-C-Strahlung Corona-Viren in der Luft unschädlich machen? Bereits nachgewiesen haben dies die Tübinger Virologen, wenn die Corona-Viren auf festen Oberflächen sitzen. Nicht jedoch für Viren in luftgetragenen Partikeln, also Aerosolen, die das öffentliche Leben in Deutschland nach wie vor stark einschränken. Dieser wichtigen Aufgabe gehen nun Ingenieure*innen der Hochschule Heilbronn und Virolog*innenen vom Universitätsklinikum Tübingen in einem einzigartigen interdisziplinären Projekt nach.
Mehr unter: https://www.hs-heilbronn.de/corona-virus-mit-uv-strahlung-unschaedlich-machen-2d41d15374726198

Neues 9,75 Mio. € Horizont-2020-Projekt zur Stärkung der Bereitschaft und Reaktionsfähigkeit der EU auf künftige Pandemien

Das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT ist Projektpartner des großen europäischen Projekts PANDEM-2 zur Vorbereitung und Reaktion auf Pandemien, das im Februar 2021 startet. In dem Projekt werden IT-Systeme und -Prozesse entwickelt, um die Bereitschaft und Reaktionsfähigkeit der Europäischen Union hinsichtlich zukünftiger Pandemien zu verbessern. In PANDEM-2 entwickelte Lösungen ermöglichen die Simulation zukünftiger Pandemien und die Schulung von Pandemiemanager*innen national und europaweit. PANDEM-2-Tools unterstützen die verbesserte Beschaffungs-Planung und Verwaltung kritischer Ressourcen wie Krankenhausbetten, persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Impfstoffe.
Mehr unter: https://www.int.fraunhofer.de/de/presse_und_medien/presseinformationen/pi-pandem-2.html

Where2Test - Digitale Plattform für einen optimierten Einsatz von Corona-Tests geht online

Das gezielte Testen auf eine COVID-19-Infektion ist eines der effektivsten Mittel, um auf die derzeitige Pandemie sinnvoll reagieren zu können. Doch bei sehr hohen Inzidenz-Zahlen stoßen die vorhandenen Testkapazitäten an ihre Grenzen. Genau hier will die Plattform „Where2Test“ ansetzen, an der Forscher*innen am Görlitzer Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) derzeit arbeiten und die der Freistaat Sachsen mit einer Million Euro finanziert. Ein erster wichtiger Meilenstein ist nun erreicht: Der Prototyp ist am 1. Februar 2021 online gegangen.
Mehr unter: https://www.hzdr.de/db/Cms?pNid=99&pOid=62782

Antikörperentwicklung in Höchstgeschwindigkeit

Der Weg zu neuen Biopharmaka ist lang und kostspielig. Von der Entdeckung eines Protein-Wirkstoffs bis zur Marktreife des Medikaments vergehen oft mehr als zehn Jahre. Eine große Hürde stellt der Weg vom Labor in die klinische Prüfung dar. Üblicherweise dauert es anderthalb bis zwei Jahre, um solche Prüfmedikamente für klinische Studien herzustellen. Die Pharmazeutische Biotechnologie des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM konnte diesen Schritt durch eine neue Produktionsstrategie auf sechs Monate verkürzen.
Mehr unter:  https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2021/februar-2021/antikoerperentwicklung-in-hoechstgeschwindigkeit.html

Forschungsbericht 2020

SRH Hochschule für Gesundheit legt vierten Forschungsbericht vor. 2020 wird wohl als „Corona-Jahr“ in unser aller Bewusstsein eingehen. Gleichzeitig lässt sich aber am Ende dieses besonderen Jahres festhalten, dass im Verlauf des Jahres (fast) die gesamte Bevölkerung an den Prozessen der Forschung teilhatte, die uns mit Covid-19 in Atem gehalten haben. Von „Fake News“ zu belastbarer Forschung war in der öffentlichen Berichterstattung alles dabei – und live dabei war die Bevölkerung ebenfalls, wenn es galt, erste vorläufige Ergebnisse zu bestätigen, zu konkretisieren oder auch zu revidieren.
Mehr unter: https://www.gesundheitshochschule.de/de/news-detail/news/forschungsbericht-2020/

Covid-19 überstanden – und dann?

Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Ulm startet Forschungsprojekt zu Covid-19-Spätfolgen an Lunge und Herz.
Mehr unter: https://www.uniklinik-ulm.de/aktuelles/detailansicht/news/covid-19-ueberstanden-und-dann.html?tx_news_pi1
%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fd13f5a5bb5a078aae8f09c19347255b

Die fünf häufigsten neurologischen Folgen von COVID-19

Die Viruserkrankung geht, doch die neurologischen Symptome halten an. Am häufigsten sind das chronische Erschöpfungssyndrom, Schmerzen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme und Schlafstörungen. Wie lange sie anhalten, scheint von Patient zu Patient unterschiedlich zu sein. In der Regel sind es aber mehrere Wochen und Monate. Im Rahmen des NAPKON-Projekts sollen u.a. neurologische Langzeitfolgen genauer untersucht werden. Besonders wichtig ist dabei die Frage, ob die Viruserkrankung womöglich auch langfristig die Kognition beeinträchtigen kann oder sogar die Entstehung neurodegenerative Folgeerkrankungen (wie z.B. Alzheimer) im Alter begünstigt.
Mehr unter: dgn.org/presse/pressemitteilungen/die-fuenf-haeufigsten-neurologischen-folgen-von-covid-19/

Welche Lüftungsmaßnahme mindert das Risiko einer COVID-19-Infektion?

Simulation der dreidimensionalen Verteilung von SARS-CoV-2 in Innenräumen optimiert das Modell zur Berechnung des Infektionsrisikos
Mehr unter: https://www.tu.berlin/ueber-die-tu-berlin/profil/pressemitteilungen-nachrichten/2021/januar/optimiertes-modell-zur-berechnung-des-infektionsrisikos/

„Das Virus mutiert fröhlich vor sich hin“

Bioinformatiker am Universitätsklinikum Jena verglichen in Kooperation mit Partnern in Berlin, Jena, Leipzig und Bad Langensalza das SARS-CoV-2-Genom in Thüringer Stichproben mit in Deutschland, Europa und weltweit verbreiteten Viruslinien. Die Proben aus dem Freistaat zeigen die statistisch zu erwartende Mutationsrate, die in Großbritannien, Brasilien oder Südafrika verbreiteten Mutationslinien wurden noch nicht nachgewiesen. Wichtig ist eine enge Überwachung der genetischen Veränderungen des Virus, auch angesichts der jetzt laufenden Impfkampagne.
Mehr unter: www.uniklinikum-jena.de/Uniklinikum+Jena/Aktuelles/Pressemitteilungen/SARS_CoV_2_Mutationen+in+Th%C3%BCringen-pos-0-p-25382.html

Neuer Schnelltest zum Nachweis von Corona-Antikörpern entwickelt - Ergebnis in nur zwölf Minuten

Ein internationales Forschungsteam der Universitäten Paraná (Brasilien) und Tübingen hat einen Schnelltest entwickelt, der innerhalb von Minuten Antikörper gegen den Covid-19 Erreger SARS-Cov2 im Blut zuverlässig nachweisen kann. Wie die Forscherinnen und Forscher in der Fachzeitschrift ACS Sensors berichteten, lässt sich das neue Verfahren aufgrund eines einfachen Messprinzips ohne teure Instrumente durchführen und ist daher auch für mobile Teststationen oder für Labore in wirtschaftlich weniger entwickelten Regionen geeignet. Die neue Diagnosemethode sei zudem deutlich schneller als das sogenannte ELISA-Verfahren, das in der Labordiagnose von Antikörpern seit Jahrzehnten als Goldstandard gilt.
Mehr unter: uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/neuer-schnelltest-zum-nachweis-von-corona-antikoerpern-entwickelt/

26. Januar 2021

 

Software-Tool zur Vorhersage schwerer Verläufe

Das Team um Biomathematiker Prof. Dr. Maik Kschischo am Remagener RheinAhrCampus arbeitet an der Entwicklung eines Software-Tools für COVID-19-bedingte sogenannte Schwerstschadensereignisse in Krankenhäusern. Das System soll dabei helfen, kritische Krankheitsverläufe frühzeitig zu identifizieren und es den Behandelnden erlauben, entsprechend agieren zu können.
Mehr unter: https://www.hs-koblenz.de/hochschule/organisation/pressebereich/aktuelles/detail/_n/software-tool-zur-vorhersage-schwerer-verlaeufe-hochschule-koblenz-forscht-zur-corona-pandemie


Neue Zielstruktur für COVID-19-Therapien entdeckt

Gießener Virologenteam identifiziert mit Forscherinnen und Forschern aus Marburg, den Niederlanden und Russland eine für die Vermehrung von Coronaviren essenzielle Enzymaktivität als mögliche Zielstruktur für neue Therapieansätze.
Mehr unter:  https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/fcmh02-21neueransatzfuercoronatherapien

SARS-CoV-2 greift das Herz an

Ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule weist im Blut von COVID-19-Betroffenen Biomarker für kardiovaskuläre Belastung nach, die typischerweise bei Entzündungsprozessen und bei Patienten mit Herzerkrankungen zu finden sind.
Mehr unter: https://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Hannover.de/Aktuelles/Wirtschaft-Wissenschaft-2021/SARS-CoV-2-greift-das-Herz-an


Multidisziplinäres Zentrum für die Erforschung von Infektionskrankheiten und Immunität gegründet

Um die Entstehung von Infektionskrankheiten und deren Auswirkungen auf die Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft zu untersuchen, gründet die Universität Bern ein multidisziplinäres Zentrum. Das neue Forschungszentrum wird durch die Stiftung Vinetum für einen Zeitraum von 10 Jahren mit einem Betrag von 30 Millionen Franken unterstützt.
Mehr unter: https://www.unibe.ch/aktuell/medien/media_relations/medienmitteilungen/2021/medienmitteilungen_2021/multidisziplinaeres_zentrum_fuer_die_erforschung_von_infektionskrankheiten_und_immunitaet_gegruendet/index_ger.html


Der deutliche Rückgang der Schlaganfall-Krankenhausfälle während der ersten Pandemiephase blieb nicht ohne Folgen

Eine in „Stoke“ publizierte Arbeit wertete bundesweite Daten zu Schlaganfällen während der ersten COVID-19-Welle aus und zeigte, dass zwischen März und Mai 2020 die Zahl von Patientinnen und Patienten mit vor allem leichteren Schlaganfallsymptomen deutlich zurückgegangen war. Wegen der Angst sich anzustecken, wurden Betroffene offensichtlich nicht oder zu spät vorstellig, und die Schlaganfallsterblichkeit nahm zu. Die Akuttherapie erfolgte in Deutschland während der Pandemiephase ohne Einbußen, prozentual blieben die Behandlungsraten unverändert hoch. „Allerdings können wir nur helfen, wenn Patienten mit Schlaganfallsymptomen nicht zögern, sondern umgehend den Notruf 112 anrufen.“
Mehr unter: dgn.org/presse/pressemitteilungen/der-deutliche-rueckgang-der-schlaganfall-krankenhausfaelle-waehrend-der-ersten-pandemiephase-blieb-nicht-ohne-folgen/

 

20. Januar 2021

 

Umfangreiche Datenressource für die Mikrobiom-Forschung

HZI-Bioinformatiker bringen natürliches CRISPR-System des menschlichen Mikrobioms ans Licht
Mehr unter: https://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/news/news-detail/article/complete/umfangreiche-datenressource-fuer-die-mikrobiom-forschung/

 

 

18. Januar 2021

COVID-19 hat viele Gesichter

Die vom Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Erkrankung COVID-19 umfasst nach aktuellen Untersuchungen mindestens fünf verschiedene Varianten. Diese unterscheiden sich darin, wie das Immunsystem auf die Infektion reagiert. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn präsentieren diese Befunde gemeinsam mit weiteren Fachleuten aus Deutschland, Griechenland und den Niederlanden im Wissenschaftsjournal „Genome Medicine“. Die Studienergebnisse könnten zu einer effektiveren Behandlung beitragen.
Mehr unter: https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/covid-19-hat-viele-gesichter/

Kooperation UDE/Wuhan - Eine der wichtigsten Publikationen zu COVID-19

Eine der weltweit wichtigsten Veröffentlichungen zu COVID-19 wurde in Kooperation der Medizinischen Fakultät und den wissenschaftlichen Partnern in Wuhan (China) verfasst. Diese ist im April 2020 erschienen und beschreibt wichtige Veränderungen des Immunsystems Betroffener. Acht Monate später zeigt sich die Relevanz der Studie: Sie ist eine der meistzitierten Veröffentlichungen zu dem Thema weltweit.
Mehr unter: https://www.uni-due.de/2020-01-18-eine-der-wichtigsten-publikationen-zu-covid-19

Neuer Therapieansatz gegen COVID-19 - Partner aus dem deutschlandweiten Bündnis InfectControl vereinen Expertisen

Im Januar 2021 startet ein überregionales Forschungsprojekt, das eine zielgerichtete Therapie gegen SARS-CoV-2 entwickeln will. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Konsortiums InfectControl mit rund 2,3 Millionen Euro gefördert. Die beteiligten Institutionen aus Jena, Würzburg und Hamburg verfolgen einen vielversprechenden Ansatz, mit dem das Virus zielgerichtet vom Immunsystem eliminiert werden kann.
Mehr unter: https://www.uni-jena.de/210115_neuerTherapieansatz

Medizininformatik-Initiative liefert Datenbasis für COVID-19-Forschung

Im Rahmen des Projekts "COVID-19 Data Exchange Platform (CODEX)" stellt die Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) aktuelle Daten für die COVID-19-Forschung bereit. Das zeigt beispielhaft eine kürzlich veröffentlichte Studie der MII. Die dezentrale Forschungsinfrastruktur der MII wird für CODEX um eine zentrale Datenplattform erweitert, um der COVID-19-Forschung auf breiter Basis Real-World-Daten zur Verfügung zu stellen sowie Ärztinnen und Ärzten und Entscheidungsträgern im Gesundheitssystem tagesaktuell behandlungs- bzw. entscheidungsrelevante Daten zu COVID-19 zu liefern. Das im August 2020 gestartete Projekt CODEX ist zentraler Baustein des mit 150 Millionen Euro vom BMBF geförderten Netzwerks Universitätsmedizin (NUM).
Mehr unter: idw-online.de/de/news761252

Einfluss der Glykosylierung des SARS-CoV-2 Spike-Proteins auf die Immunantwort

Ein Forschungsteam um Dr. Thomas Rexer, Forschungsgruppe Bioprozesstechnik (Leitung:
Prof. Udo Reichl), am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg untersucht den Einfluss der Glykosylierung des Sars-CoV-2 Spike-Proteins auf die Humanpathogenität des Virus. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun eine Förderung des Projektes mit insgesamt 112.650 Euro bewilligt. In Kooperation mit Frau Prof. Dunja Bruder, Leiterin der Arbeitsgruppe Infektionsimmunologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wollen die Forscher weitere Erkenntnisse für die Entwicklung wirksamer Impfstoffe gewinnen.
Mehr unter: www.mpi-magdeburg.mpg.de/pm-glykosylierung-spike-protein



15. Januar 2021

Künstliche Intelligenz im Kampf gegen Corona -Corona-Forschungsprojekt am Campus Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern gestartet


In dem zunächst bis Juni 2022 geförderten Projekt will die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bufe an der Hochschule Kaiserslautern mit Hilfe von künstlicher Intelligenz untersuchen, ob hierfür die Wirkung von Coronaviren auf eine wichtige Gruppe von Immunrezeptoren eine Rolle spielt. Mit Hilfe von schnellen Screeningverfahren und künstlicher Intelligenz (KI) soll die Wechselwirkung zwischen unterschiedlichen Coronavirusmutanten und menschlichen Genvarianten für wichtigen Immunrezeptoren untersucht und vorhergesagt werden. Die Arbeitsgruppe erwartet, dass die von ihr entwickelten KI-Programme Beiträge zur Abschätzung von individuellen Risiken und wahrscheinlichen Erkrankungsverläufen bei Covid-19 und anderen wichtigen Viruserkrankungen leisten können. Deshalb sollen die Softwaretools auch anderen Wissenschaftlern zum Download bereitgestellt werden.
Mehr unter: https://www.hs-kl.de/hochschule/aktuelles/projekte-und-menschen/pm-2021-01-15-kuenstliche-intelligenz-im-kampf-gegen-corona

Warum Remdesivir das Coronavirus nicht vollständig ausschaltet

Remdesivir ist das erste Medikament gegen Covid-19, das unter Auflagen in Europa zugelassen wurde. Der Wirkstoff soll die  rasante Vermehrung des SARS-CoV-2-Erregers in menschlichen Zellen unterdrücken, indem er die virale Kopiermaschine, die RNA-Polymerase, stoppt. Forschende vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und der Universität Würzburg haben nun aufgeklärt, warum Remdesivir die virale Polymerase während des Kopierens stört, sie aber nicht vollständig hemmt.
Mehr unter: https://www.mpg.de/16258961/0113-bich-warum-remdesivir-das-coronavirus-nicht-vollstaendig-ausschaltet-152115-x?c=14642215

Effektivere Screening-Methode verbessert Identifikation von Wirkstoffen gegen Viren

Eine effektivere Screening-Methode könnte die Identifikation von Wirkstoffen erheblich verbessern. Vor allem bei der Suche nach Medikamenten gegen Viren sind aussagekräftige Methoden gefragt, mit denen Wirkstoffe identifiziert werden können. Sehr aktuell derzeit ist die Suche nach antiviralen Wirkstoffen gegen Viren wie SARS-CoV-2 und anderen Organismen mit ähnlichen Proteasen.
Mehr unter: https://www.tlb.de/presse-news/presse-news-artikel/effektivere-screening-methode-verbessert-identifikation-von-wirkstoffen-gegen-viren

Neue vielversprechende Antikörper gegen SARS-CoV-2

Science-Studie: Kombination zweier Moleküle attackiert gleichzeitig verschiedene Angriffspunkte auf der Oberfläche des Virus
Mehr unter: https://www.uni-bonn.de/neues/008-2021

Antikörper gegen Blutplättchen fördern Thrombosen bei COVID-19 Infektionen

Bereits zu Beginn der Coronavirus-Pandemie wurde bei Patienten mit einer COVID-19 Infektion eine verstärkte Aktivierung der Blutgerinnung festgestellt. Gerinnungsuntersuchungen am Universitätsklinikum Tübingen zeigen nun, dass Blutplättchen von schwer erkrankten COVID-19 Patienten in einem pro-thrombotischen Zustand versetzt sind, der vermutlich eine der Ursachen darstellt, warum gerade mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten so häufig thromboembolische Ereignisse haben.
Mehr unter: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/327



11. Januar 2021

Erkenntnisse aus einer kalten Welt: Kryo-Elektronentomografie bietet Blick auf das Corona-Virus

Forschende des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg untersuchen die Struktur und Vervielfältigung des Coronavirus SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) mit Hilfe von Kryo-Elektronentomografie. Sie konnten vom Virus hervorgerufene Veränderungen zellulärer Membranen und Organellen beschreiben, die für seine effektive Vervielfältigung entscheidend sind.
Mehr unter: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erkenntnisse-aus-einer-kalten-welt--kryo-elektronentomografie-bietet-blick-auf-das-corona-virus/

‚Neuro-COVID‘ – abgeschwächte antivirale Immunantwort im Nervenwasser

Einige COVID-19- Patientinnen und -Patienten entwickeln neurologische Begleit- und Folgeerkrankungen, die unter dem Begriff ‚Neuro-COVID‘ zusammengefasst werden. Eine Studiengruppe der Universitäten Münster und Duisburg-Essen analysierte das Nervenwasser von ‚Neuro-COVID‘-Patientinnen und -Patienten und kam zu einer aufschlussreichen Erkenntnis: Die Betroffenen wiesen auf zellulärer Ebene Zeichen einer verminderten Immunantwort auf SARS-CoV-2 im Nervensystem auf.
Mehr unter: dgn.org/presse/pressemitteilungen/neuro-covid-abgeschwaechte-antivirale-immunantwort-im-nervenwasser/

Lungenschäden nach Covid-19 nachgewiesen

Die vor kurzem veröffentlichte, gesamtschweizerische Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und unter Mitwirkung der Universität Bern stellt erstmals fest: schwere Covid-19-Erkrankungen können auch nach vier Monaten noch anhaltende Beeinträchtigungen der Sauerstoffaufnahme der Lunge zur Folge haben. Eine Langzeitbeobachtung und Behandlung dieser Patientinnen und Patienten ist wichtig und dringlich.
Mehr unter: www.unibe.ch/aktuell/medien/media_relations/medienmitteilungen/2021/medienmitteilungen_2021/lungenschaeden_nach_covid_19_nachgewiesen/index_ger.html

7. Januar 2021

 

Herzinfarktrisiko nach Infektionen senken

Nach einer Infektion erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt bei Herz-Kreislauf-Patienten bis zu zwanzigmal. Beteiligt daran sind Zellen des Immunsystems, fanden Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in einem Mausmodell heraus. Bestimmte Moleküle und Antikörper können die Immunzellen allerdings ausbremsen und somit Risikopatienten nach einer Infektion schützen.
Mehr unter: dzhk.de/aktuelles/news/artikel/herzinfarktrisiko-nach-infektionen-senken/

Eine gemeinsame Sprache für Gesundheitsdaten: wichtiger Impuls zur Interoperabilität in der deutschen Medizin

Medizininformatik-Initiative des BMBF verzeichnet erfolgreiche Einführung der internationalen Terminologie SNOMED CT in Deutschland
Mehr unter: https://www.tmf-ev.de/News/articleType/ArticleView/articleId/4600.aspx

Abwehrschwäche im Nervensystem bei schwerem COVID-19-Verlauf: neue Studie zu neurologischen Folgen der Erkrankung

Patienten, die an COVID-19 erkranken, können Begleit- und Folgeerscheinungen entwickeln, die das Nervensystem betreffen. Am bekanntesten ist der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, aber auch schwere Komplikationen, wie Schlaganfälle, Krampfanfälle oder Hirnhautentzündung, sind möglich. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultäten der Universitäten Münster und Duisburg-Essen hat dies als Neuro-COVID bezeichnete Phänomen nun genauer analysiert.
Mehr unter: https://www.medizin.uni-muenster.de/fakultaet/news/abwehrschwaeche-im-nervensystem-bei-schwerem-covid-19-verlauf.html

Bioinformatiker entdecken eine neue Schwachstelle des Virus

Die Suche nach wirksamen antiviralen Mitteln gegen das neue Coronavirus läuft auf Hochtouren. Mit einem neuartigen Ansatz haben Tübinger Bioinformatiker nun eine Schwachstelle des Virus entdeckt, die für die Wirkstoffentwicklung genutzt werden könnte. In einem Computermodell identifizierte der DZIF-Wissenschaftler Andreas Dräger und sein Team ein menschliches Enzym, das für das Virus entscheidend ist. Wurde es im Modell ausgeschaltet, konnte sich das Virus nicht mehr vermehren.
Mehr unter: www.dzif.de/de/sars-cov-2-bioinformatiker-entdecken-eine-neue-schwachstelle-des-virus-0

Ein unbehandelter Bluthochdruck erhöht das Risiko für schwere COVID-19-Verläufe


Bereits in der ersten Welle der SARS-CoV-2-Pandemie wurde Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) als Risikofaktor für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe vermutet. Eine aktuelle Publikation [1] verbessert die Datenlage und zeigt, dass eine unbehandelte Bluthochdruckerkrankung mit einem höheren Risiko für schwere COVID-19-Verläufe einhergeht. Die medikamentöse Bluthochdrucktherapie mit sogenannten ACE-Hemmern schien hingegen das Risiko für schwere entzündliche Verläufe der Viruserkrankung zu senken.
Mehr unter: https://www.hochdruckliga.de/pressemitteilung/ein-unbehandelter-bluthochdruck-erhoeht-das-risiko-fuer-schwere-covid-19-verlaeufe

Studie untersucht Therapien bei frühem Erkrankungsstadium von Risikopatienten

Am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) wird aktuell eine neue Studie zur ambulanten Behandlung von Erwachsenen in der Frühphase der SARS-CoV-2 Infektion und mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19 gestartet. Für die frühe Phase der Infektion stehen bisher keine Therapien zur Verfügung.
Mehr unter: https://www.medizin.hhu.de/aktuelles/detailansicht/article/studie-untersucht-therapien-bei-fruehem-erkrankungsstadium-von-risikopatienten.html

Neuer SARS-CoV-2 neutralisierender Antikörper wird klinisch geprüft

Eine wichtige Strategie im Kampf gegen COVID-19 sind neutralisierende Antikörper. Sie können die Viren gezielt ausschalten und haben ein großes Potenzial, effektiv zum Schutz und zur Therapie der Erkrankung eingesetzt zu werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Uniklinik Köln (UKK), der Philipps-Universität Marburg (UMR) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) ist es nun gemeinsam mit dem Unternehmen Boehringer Ingelheim gelungen, einen neuen Antikörper zu entwickeln, der das SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) in vorklinischen Tests unschädlich macht. Der neue Antikörper namens BI 767551 (DZIF-10c) hat grünes Licht für die klinische Prüfung erhalten und wurde bereits den ersten Probanden verabreicht.
Mehr unter: https://www.dzif.de/de/neuer-sars-cov-2-neutralisierender-antikoerper-wird-klinisch-geprueft

 

18. Dezember


Fokus-Förderung COVID-19: SARS-CoV-2-Sequenzierprojekte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Fördermöglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen geschaffen (vgl. DFG-Information für die Wissenschaft Nr. 51). Die Vorhaben können zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden. Mit der vorliegenden Ausschreibung im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 fordert die DFG auf, Forschungsvorhaben zum Thema „SARS-CoV-2-Sequenzierprojekte“ einzureichen.
Mehr unter: https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2020/info_wissenschaft_20_103/index.html

Die menschlichen Helfer von SARS-CoV-2

Natürliche Variation beeinflusst virusrelevante Proteine
Mehr unter: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/die_menschlichen_helfer_von_sars_cov_2/

Neues Assay-Konzept für die Impfstoffentwicklung

Weltweit wird mit Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das SARS-CoV2-Virus geforscht – die Durchbrüche der letzten Tage haben die Schlagzeilen bestimmt. Forschende der Fraunhofer EMFT und der Universität Regensburg arbeiten an einem neuen Assay-Konzept, das die Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffkandidaten künftig schneller und gleichzeitig aussagekräftiger machen könnte.
Mehr unter: https://www.uni-regensburg.de/pressearchiv/pressemitteilung/1096061.html

Psychische Belastungen durch Corona nehmen weiter zu

Mit einem Hilfsprogramm beraten Psychotherapeut*innen um Prof. Dr. Ulrike Lüken (Professur für Psychotherapie) an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) Menschen mit psychischen Corona-Belastungen. Damit wollen sie den Betroffenen helfen, besser mit dem Krisen-Stress umzugehen und ihr Wohlbefinden zu stärken.
Mehr unter: www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/dezember-2020/nr-201215-2

COVID-19: Blick ins Auge für Verlaufsprognose?

Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) und der Jenaer Medizintechnikhersteller Imedos Systems GmbH gehen in einer Studie gemeinsam der Frage nach, ob die Funktionsanalyse der Gefäße in der Netzhaut Aussagen zum Verlauf von COVID-19-Erkrankungen erlaubt.
Mehr unter: https://www.uniklinikum-jena.de/Uniklinikum+Jena/Aktuelles/Pressemitteilungen/Covithel-pos-0.html


Schutz vor Corona: Fortschritte in der Materialforschung an Instituten der Zuse-Gemeinschaft

Mit dem Jahresende wachsen die Erwartungen an einen baldigen Impfschutz gegen COVID-19. Bis es für weite Teile der Bevölkerung so weit ist, bieten 2020 in Forschung und Industrie erzielte Erfolge zum Schutz vor dem Virus eine gute Ausgangsbasis im Kampf gegen Corona und darüber hinaus. An Instituten der Zuse-Gemeinschaft wurden Fortschritte nicht nur in der Medizin-, sondern auch in der Materialforschung erzielt.
Mehr unter: https://www.zuse-gemeinschaft.de/presse/pressemitteilungen/schutz-vor-corona-fortschritte-in-der-materialforschung-an-instituten-der-zuse-gemeinschaft

Covid-19 und die Rolle von Aerosolpartikeln - Stellungnahme des Arbeitsausschusses Feinstäube (AAF) von DECHEMA/ProcessNet, GDCh und KRdL

Aerosole und ihre Ausbreitung spielen im Zusammenhang mit der Übertragung von Covid-19 eine wesentliche Rolle. Das Übertragungsrisiko könnte jedoch deutlich gesenkt werden, wenn mehr zur Reduzierung der Viren in der Innenraumluft getan würde. Der Arbeitsausschuss Feinstäube (AAF) hat daher eine Stellungnahme mit konkreten Empfehlungen vorgelegt:
Mehr unter: www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/covid-19-und-die-rolle-von-aerosolpartikeln

9. Dezember

Bedarf an digitalen Lösungen im Gesundheitswesen wächst
Reutlinger Informatik-Professor Christian Thies beschäftigt sich mit digitalen Kommunikationssystemen.
Mehr unter: https://www.reutlingen-university.de/aktuelles/aktuelles/meldungen/aktuell/2020/bedarf-an-digitalen-loesungen-im-gesundheitswesen-waechst/

Antigentests: Wären Selbstabstriche zuverlässig?

Unter bestimmten Bedingungen kann für einen Antigen-Schnelltest ein Selbstabstrich aus der vorderen Nase eine verlässliche Alternative zu einem professionellen Abstrich aus dem Nasen-Rachen-Raum sein. Das konnte ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Universitätsklinikums Heidelberg jetzt zeigen. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachmagazin European Respiratory Journal* erschienen.
Mehr unter: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/antigentests_waeren_selbstabstriche_zuverlaessig/

Kaum Sport – aber mehr Bewegung im Lockdown

Als im Frühjahr 2020 Fußballclubs und Turnvereine wegen der Corona-Pandemie für mehrere Wochen geschlossen waren, haben Kinder und Jugendliche sich Bewegungsmöglichkeiten im Alltag gesucht. Die Motorik-Modul-Studie (MoMo) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) stellt im Rahmen einer ergänzenden Studie mit mehr als 1 700 Kindern und Jugendlichen zwischen vier und 17 Jahren fest: Sie haben sich rund 36 Minuten länger pro Tag in ihrem Alltag bewegt, verbrachten aber auch eine Stunde länger am Bildschirm. Über die Ergebnisse berichtet das Team aktuell in der Zeitschrift Scientific Reports. (DOI: 10.1038/s41598-020-78438-4)
Mehr unter: https://www.kit.edu/kit/pi_2020_115_kaum-sport-aber-mehr-bewegung-im-lockdown.php


COVID-19-Therapie mit Rekonvaleszentenplasma – Tests zur Identifikation geeigneten Plasmas

Die Gabe von Rekonvaleszentenplasma ist eine Behandlungsoption für COVID-19-Erkrankte, die weltweit erprobt wird. Da sich die Spiegel der Virus-neutralisierenden Antikörper bei Rekonvaleszenten stark unterscheiden, sind zuverlässige und praktikable Tests erforderlich, mit denen geprüft wird, ob das Plasma ausreichende Titer Coronavirus-2 neutralisierender Antikörper enthält. Forscherinnen des Paul-Ehrlich-Instituts haben verschiedene Testsysteme auch im Hinblick auf die Anwendbarkeit im klinischen Alltag verglichen und ein einfaches und schnelles Nachweisverfahren zur Identifizierung von Plasmen mit hohen Antikörperspiegeln gefunden (J Virol Methods, Online-Ausgabe vom 01.12.2020).
Mehr unter: https://www.pei.de/DE/newsroom/pm/jahr/2020/26-covid-19-therapie-rekonvaleszentenplasma-tests-identifikation.html?nn=172068

Unerwartete Abwehrreaktion gegen das Corona-Virus gefunden

Wissenschaftler*innen der Universitätsmedizin Magdeburg decken eine spezielle Form einer entzündlichen Reaktion in der Lunge eines COVID-19-Patienten auf.
Mehr unter: https://www.med.uni-magdeburg.de/News/Unerwartete+Abwehrreaktion+gegen+das+Corona_Virus+gefunden-p-21378.html


Antikörper-Therapie gegen Covid-19 - Rettender Schutz für chronisch Kranke und andere Risikogruppen?

Herzstiftung fördert Entwicklung neuer Antikörper-Therapie gegen Covid-19. Wirkstoff-Kandidat von Forschern der TU Braunschweig geht in klinische Phase. Prophylaxe-Option zur Impfung für chronisch Kranke und medizinische Fachkräfte.
Mehr unter: https://www.herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/corona-antikoerper-therapie

Biobanken sind Wegbereiter der COVID-19-Forschung

Rund 300 Expertinnen und Experten diskutieren beim 9. Nationalen Biobanken-Symposium, wie Biobanken zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie beitragen.
Mehr unter: www.tmf-ev.de/News/articleType/ArticleView/articleId/4587.aspx

Experten empfehlen Maßnahmen gegen Corona-Übertragung durch Aerosole

In einer aktuellen Stellungnahme analysiert der Arbeitsausschuss Feinstäube (AAF) den Aerosol-Transmissionspfad der Corona-Pandemie genauer. Die Expertinnen und Experten gehen auf Gegenmaßnahmen ein und erläutern, wie sich durch Masken, richtiges Lüften geeignete Luftreinigung und Überkopfabsaugungen die Aerosollast und damit die Übertragung verringern lässt. Das Papier steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Mehr unter: dechema.de/News/Experten+empfehlen+Ma%C3%9Fnahmen+gegen+Corona_%C3%9Cbertragung+durch+Aerosole-p-20169072.html


4.Dezember

 

Pilotstudie: Klarsichtmasken sind als Infektionsschutz wirkungslos

Kunststoffschild statt Stoffmaske? Keine gute Idee, fanden Forscher an der Hochschule München jetzt heraus. Vor allem in geschlossenen Räumen raten sie dringend von einer Verwendung ab. Das gilt für sämtliche Modelle, die eine Lücke zwischen Gesicht und Maske lassen. Welcher Mund-Nasen-Schutz sich stattdessen empfiehlt.
Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/klarsichtmasken-sind-als-infektionsschutz-wirkungslos/150/33800/409348

 

KResCo: Fraunhofer versus Corona

Zusammen mit den anderen Instituten des Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung hat das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB) das Gemein¬schafts¬pro¬jekt KResCo (Krisenmanagement und Resilienz - Corona) gestartet. KResCo zielt darauf ab, politische Entscheidungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und deren Auswirkungen zu analysieren.
Mehr unter: https://www.int.fraunhofer.de/de/presse_und_medien/presseinformationen/PI_KResCo_Projektstart.html

 

 

30. November


Ergebnisse Folgestudie: So leiden beeinträchtigte Kinder und ihre Eltern durch COVID-19

Welchen enormen Belastungen Familien mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen im ersten Corona-Shutdown ausgesetzt waren, hatte eine Studie des Inclusion Technology Lab und Fraunhofer FIT im Mai 2020 gezeigt. Die jetzt veröffentlichte Folgestudie liefert Erkenntnisse darüber, wie die Betroffenen den Pandemie-Sommer erlebten und welche Unterstützungsformen sie im Falle eines neuen Schul-Lockdowns benötigen.
Mehr unter: https://www.fit.fraunhofer.de/de/presse/20-11-30_ergebnisse-folgestudie-so-leiden-beeintraechtigte-kinder-und-ihre-eltern-durch-covid-19.html

Wie SARS-CoV-2 in das Gehirn gelangt

Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat anhand von Gewebeproben verstorbener COVID-19-Patienten analysiert, auf welche Weise das neuartige Coronavirus ins Gehirn eindringen kann und wie das Immunsystem dort auf das Virus reagiert. Die jetzt in Nature Neuroscience* veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass SARS-CoV-2 über die Nervenzellen der Riechschleimhaut in das Gehirn übertritt. Den Forschenden ist es dabei erstmals gelungen, elektronenmikroskopische Aufnahmen intakter Coronaviruspartikel in der Riechschleimhaut anzufertigen.
Mehr unter: www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/wie_sars_cov_2_in_das_gehirn_gelangt/

Wo das Coronavirus im Darm andockt

Erlanger Wissenschaftler untersuchen die Auswirkungen von Sars-CoV-2 auf den Darm.
Mehr unter: Wo das Coronavirus im Darm andocktWo das Coronavirus im Darm andockt30. November 2020Erlanger Wissenschaftler untersuchen die Auswirkungen von Sars-CoV-2 auf den Darm

Endovaskuläre Versorgung von Schlaganfallpatienten erfolgte während der ersten SARS-CoV-2-Pandemiewelle ohne Einbußen

Eine in „Neurological Research and Practice“, dem englischsprachigen Open-Access-Journal der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), publizierte Studie zeigte, dass die endovaskuläre Versorgung von Schlaganfallpatienten während der ersten Welle der SARS-CoV-2-Pandemie ohne Einbußen erfolgte: Weder war die Zahl der thrombektomierten Patientinnen und Patienten niedriger, auch die Behandlungsergebnisse waren nicht schlechter. Das illustriert die hohe neurologische Versorgungsqualität in Deutschland, auch unter Pandemiebedingungen.
Mehr unter: dgn.org/neuronews/journal_club/endovaskulaere-versorgung-von-schlaganfallpatienten-erfolgte-waehrend-der-ersten-sars-cov-2-pandemiewelle-ohne-einbussen/

COVID-19: Seltene Zellen im Blut weisen auf schweren Verlauf hin

Ein Forschungsteam mit Beteiligung des Exzellenzclusters PMI hat bestimmte Zelltypen im Blut identifiziert, die auf schwere Krankheitsverläufe bei COVID-19 hindeuten.
Mehr unter: www.precisionmedicine.de/de/detailansicht/news/covid-19-seltene-zellen-im-blut-weisen-auf-schweren-verlauf-hin


26. November

 

Ergebnisse aus Aerosol-Studie mit dem Symphonieorchester des BR

Forschende des Universitätsklinikums Erlangen und des LMU Klinikums München untersuchten die Aerosolverbreitung beim Spielen von Trompete, Querflöte und Klarinette
Mehr unter: https://www.fau.de/2020/11/news/wissenschaft/ergebnisse-aus-aerosol-studie-mit-dem-symphonieorchester-des-br/

Intensivbetten-Simulator für Covid-19-Patientinnen und -Patienten


Das Vorhalten von Intensivbetten und Herunterfahren des Normalbetriebes in Krankenhäusern zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie erfordert erheblichen Planungsaufwand und ist zugleich mit wirtschaftlichen Einbußen für die Kliniken verbunden. Dies haben die Erfahrungen aus dem Frühjahr gezeigt. Das Institut für Data Science, Engineering, and Analytics der TH Köln hat deshalb im Rahmen eines Lehr- und Forschungsprojektes gemeinsam mit der Bartz & Bartz GmbH einen Intensivbetten-Simulator entwickelt, der nun als Demo-Version öffentlich zugänglich gemacht wird und darüber hinaus als Open-Source-Tool in der Science Community weiterentwickelt werden kann.
Mehr unter: https://www.th-koeln.de/hochschule/babsim-hospital--intensivbetten-simulator-fuer-covid-19-patientinnen_79381.php

Viele offene Fragen: Kinder und Corona – ein Update
   
Kinder nehmen nach derzeitigen Erkenntnissen wohl eine eher untergeordnete Rolle für den Verlauf der Corona-Pandemie ein. Was weiß man mittlerweile – und was nicht?
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/kinder-und-corona-ein-update-122094/

Coronakrise: Menschen in hohem Alter vermissen Kontakte und sind häufiger deprimiert

Alte Menschen sind jedoch nicht nur schutzbedürftig, sondern leisten auch wichtige Unterstützung in den Familien / Neue Studie über Corona-Pandemie aus Sicht alter und hochaltriger Menschen.
Mehr unter:  https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/12621_DEU_HTML.php

Umfrageergebnisse zum Nutzen oder Nichtnutzen der Corona-Warn-App

Die deutsche Corona-Warn-App hat derzeit laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) knapp 23 Millionen Downloads in Deutschland zu verzeichnen. Das Informatikforschungsinstitut OFFIS hat von Mitte August bis Ende September 2020 eine bundesweite Online-Umfrage zur Nutzung – oder auch Nichtnutzung – der deutschen Corona-Warn-App durchgeführt. Erste Ergebnisse sind nun als Vorabveröffentlichung verfügbar.
Mehr unter: https://www.offis.de/offis/aktuelles/meldung/umfrageergebnisse-zum-nutzen-oder-nichtnutzen-der-corona-warn-app.html

Wirkstoff Aprotinin verhindert Eindringen von SARS-CoV2 in Wirtszellen

Damit das SARS-CoV2-Virus in Wirtszellen eindringen kann, muss sein „Spike“-Protein von zelleigenen Enzymen – Proteasen – gespalten werden. Der Protease-Hemmstoff Aprotinin kann die Zell-Infektion verhindern, fanden jetzt Wissenschaftler von Goethe-Universität, University of Kent und Medizinischer Hochschule Hannover heraus. Ein Aprotinin-Spray ist in Russland bereits für die Grippe-Behandlung (Influenza) zugelassen und könnte für die Behandlung von COVID-19 getestet werden.
Mehr unter: aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/wirkstoff-aprotinin-verhindert-eindringen-von-sars-cov2-in-wirtszellen/


13. November



Immunologisches Gedächtnis nach ausgeheilter Sars-CoV-2-Infektion

Bisher war unklar, ob eine überstandeneSARS-CoV-2-Infektion beziehungsweise eine COVID-19-Erkrankung zu einem anhaltenden immunologischen Gedächtnis führt und dies somit vor einer erneuten Infektion schützen kann. Ein Forscherteam am Universitätsklinikum Freiburg um Dr. Maike Hofmann, Dr. Christoph Neumann-Haefelin und Prof. Dr. Robert Thimme konnte jetzt zeigen: Nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion werden Immunzellen gebildet, die im Körper erhalten bleiben und bei einer erneuten Infektion eine schnelle Immunantwort vermitteln könnten. Die Freiburger Studie wurde am 12. November 2020 in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.
Mehr unter: www.uniklinik-freiburg.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/2258-immunologisches-gedaechtnis-nach-ausgeheilter-sars-cov-2-infektion.html

Die Corona-Krise als Medienereignis - Interview mit Medienwissenschaftlerin Dr. Nicole Wiedenmann

Wie sich die Corona-Pandemie in den nächsten Tagen und Wochen entwickelt ist unsicherer denn je. Fest steht jedoch: Sie wird in die Geschichtsbücher eingehen und die Menschen weltweit werden sich lange daran erinnern. Dr. Nicole Wiedenmann vom Lehrstuhl für Medienwissenschaft an der FAU blickt im Interview auf die Berichterstattung der vergangenen Monate und erklärt, was es mit dem sogenannten kollektiven Gedächtnis auf sich hat und welchen Einfluss die Medien auf unsere Erinnerung haben.
Mehr unter: https://www.fau.de/2020/11/news/nachgefragt/die-corona-krise-als-medienereignis/

Covid-19 – das Ansteckungsrisiko selbst berechnen

Wie wahrscheinlich ist es, sich in einem Innenraum über Aerosole mit dem Coronavirus zu infizieren, und welche Maßnahmen helfen dagegen?
Mehr unter: https://www.mpg.de/16010536/covid-19-corona-ansteckung-risiko

Das Genom-Origami von SARS-CoV-2 als Ansatzpunkt für antivirale Therapien

Wissenschaftlerteams der Universitäten Cambridge und Gießen haben eine Karte der 3D-Strukturen des COVID-19-Erregers in infizierten Zellen erstellt – Publikation in „Molecular Cell“
Mehr unter: https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm170-20genomorigamivonsarscovzweialsansatzpunktfuerantiviraletherapie


Deutschland Barometer Depression

2020: Deutschland-Barometer Depression: massive Folgen für die psychische Gesundheit infolge der Corona-Maßnahmen
Mehr unter: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum/deutschland-barometer-depression

Schwangerschaft: Register liefert Daten zu SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland

Um das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion für Schwangere und deren Neugeborene zu bewerten, wurde in den ersten Monaten der Pandemie zumeist auf Daten zurück-gegriffen, die vorwiegend aus China stammten. Diese Daten ließen jedoch keine ausrei¬chende Beurteilung des Risikos zu. Damit auf Basis von Daten, die in Deutschland generiert wurden, gehandelt und beraten werden kann, hat das Forschungsnetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Me¬dizin (DGPM) die „COVID-19 Related Obstetric and Neonatal Outcome Study“ (CRONOS) initiiert, an der alle deutschen Geburtskliniken teilnehmen können.
Mehr unter: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118194/Schwangerschaft-Register-liefert-Daten-zu-SARS-CoV-2-Infektionen-in-Deutschland

Deutsche Universitätskliniken schaffen neue Basis für Coronaforschung


Deutsche Universitätskliniken wollen die Covid-19-Erkrankung detailgenau „vermessen“: Dazu werden 8000 Infizierte und Erkrankte über den gesamten Krankheitsverlauf intensiv beobachtet und Daten und Proben erfasst. Das Nationale Pandemie Kohorten Netz, kurz: NAPKON ist eines der zentralen Projekte des von der Bundesregierung mit 150 Millionen Euro geförderten Netzwerks Universitätsmedizin. Das DZHK stellt für das Projekt die Dateninfrastruktur zur Verfügung.
Mehr unter: dzhk.de/aktuelles/news/artikel/deutsche-universitaetskliniken-schaffen-neue-basis-fuer-coronaforschung/

Nasenspray verhindert Corona-Infektion im Tierversuch   


Ein Team der Columbia University in New York berichtet über die Entwicklung eines dimeren Lipopetids, das nasal verabreicht bei Frettchen eine SARS-CoV-2-Infektion vollständig verhinderte.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/nasenspray-verhindert-corona-infektion-im-tierversuch-121774/

Maßgeschneiderte Wirkstoffe gegen Covid-19 - Nur noch eine Frage der Zeit 
 
Im Kampf gegen Covid-19 konnte die Impfstoffforschung kürzlich einen Durchbruch melden. Aber auch maßgeschneiderte Wirkstoffe sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, informierte Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz beim Webcast von Pharma4u und PZ.
Mehr unter:
www.pharmazeutische-zeitung.de/nur-noch-eine-frage-der-zeit/



9. November



Neurologische Symptome Indiz für schweren Verlauf   


Wenn Covid-19-Patienten im Krankenhaus neurologische Symptome zeigen, ist das ein schlechtes Zeichen. Die Sterblichkeit steigt um 38 Prozent, zeigt eine neue Studie. Nicht gemeint sind damit die für Covid-19 typischen Geruchs- und Geschmacksstörungen.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/neurologische-symptome-indiz-fuer-schweren-verlauf-121592/

COVID-19: Wie hängen Schweregrad der Erkrankung und die Antikörperantwort zusammen?


Forschungsteams des Paul-Ehrlich-Instituts haben gemeinsam mit Teams des Universitätsklinikums Frankfurt/Main und des Leibniz-Instituts für Primatenforschung, Göttingen, die Antikörperantwort von COVID-19-Patienten in Deutschland untersucht. Ziel war es, neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen dem Krankheitsverlauf und der Immunreaktion zu gewinnen und mögliche Schutzkorrelate zu identifizieren, die für die Entwicklung von Impfstoffen und therapeutischen Antikörpern benötigt werden. Die Zeitschrift The Journal of Infectious Diseases berichtet in seiner Online-Ausgabe vom 31.10.2020 über die Ergebnisse der Untersuchung.
Mehr unter: https://www.pei.de/DE/newsroom/pm/jahr/2020/19-covid-19-wie-haengen-schweregrad-erkrankung-und-antikoerperantwort-zusammen.html

Corona-Infektionen auch im Mund möglich
  

Während meist die Nase und Atemwege als Eintrittspforte bei Coronavirus-Infektionen im Fokus stehen, zeigt eine aktuelle Studie, dass auch Zellen im Mund und in der Speicheldrüse infiziert werden können. Das unterstreicht, wie wichtig das Tragen von Masken ist.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/corona-infektionen-auch-im-mund-moeglich-121625/

Covid-19-Medikamente: Diese Ansätze gibt es
   
Die Liste der Substanzen, die eine Zulassung zur Behandlung von Covid-19 haben, ist bisher kurz. Sehr lang ist dagegen die Liste derjenigen Stoffe, die auf eine Wirksamkeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 oder bei Covid-19 getestet werden. Wie auf manchen Gästelisten entdeckt man einige alte Bekannte und viele Unbekannte. Und wie bei einer großen Party ist es schier unmöglich, auf alle einzugehen.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/diese-ansaetze-gibt-es-121398/

Coronavirus kann im Labor Herzzellen infizieren


Herzmuskelzellen können in Labormodellen durch das Coronavirus infiziert werden, fand ein Team aus mehreren Arbeitsgruppen des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) heraus. Das Virus verwendet aber einen etwas anderen Mechanismus als bei Lungenzellen. Sollte sich eine direkte Infektion des Herzens auch im menschlichen Körper nachweisen lassen, hätten die Forscher schon einen Wirkstoffkandidaten parat.
Mehr unter: dzhk.de/aktuelles/news/artikel/coronavirus-kann-im-labor-herzzellen-infizieren/

Corona per SprachApp erkennen?

Schon im Jahr 2012 haben die Wissenschaftler Kehlkopfkrebs „gehört“, danach Autismus (2013), Parkinson’s (2015) und Erkältung (2016). Seit 2016 entwickelten Schuller und Team im RADARCNS Stimmenanalysen zur Diagnostik von großen Krankheitsbildern wie Depressionen oder Epilepsien. Mit der Pandemie hat sich dieses Forschungsfeld verändert: Im März 2020 schon erhielt das Entwickler-Team die Möglichkeit zum aktuellen Covid-19-Virus zu forschen. Neues Ziel: Eine für niedergelassene Ärzte und Interessierte unkomplizierte Anwendung auf der Basis von Smartphone-Technologie zu entwickeln, die das Erkennen einer Covid-19-Infektion berührungslos, in Echtzeit und sogar auf Distanz ermöglicht.
Mehr unter: https://www.uni-augsburg.de/de/campusleben/neuigkeiten/2020/11/09/3204/

Studie nennt Maßnahmen für «Superspreader»-Orte    

Wo ist die Ansteckungsgefahr für das Coronavirus am größten? Das haben US-Forscher auf Basis von mehr als einer halbe Million Aufenthalten analysiert. Sie nennen konkrete Orte und schlagen eine Zugangsbegrenzung vor.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/studie-nennt-massnahmen-fuer-superspreader-orte-121749/



2. November

 

Riechstörung eindeutigstes Covid-19-Symptom   

Es bleibt dabei: Eine SARS-CoV-2-Infektion bleibt in den meisten Fällen symptomlos. Das belegt eine neue Studie des University College London (UCL). Doch wenn Symptome auftreten, gilt ein bestimmtes als verlässlichster Hinweis, so das Ergebnis einer weiteren Untersuchung derselben Universität.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/riechstoerung-eindeutigstes-covid-19-symptom-121461/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-28-10-2020


Expertengruppe hat Thesen zur Bewältigung der Corona-Pandemie formuliert

Mit gezielten Präventionsmaßnahmen für besonders gefährdete Personengruppen, wie beispielsweise ältere und vorerkrankte Menschen, und für Berufsgruppen, die einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind, soll die Verbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden / Eine adäquate Teststrategie soll die Prävention unterstützen.
Mehr unter: https://portal.uni-koeln.de/universitaet/aktuell/presseinformationen/detail/expertengruppe-hat-thesen-zur-bewaeltigung-der-corona-pandemie-formuliert


Supercomputer nennt Raloxifen als Covid-19-Medikament
 
 
Europäische Supercomputer haben 400.000 Substanzen auf ihre Eignung als Covid-19-Medikament gescreent. Jetzt wurde das Osteoporose-Medikament Raloxifen für eine klinische Studie ausgewählt, um zu zeigen, ob es nicht nur in silico wirkt, sondern auch im Patienten.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/supercomputer-nennt-raloxifen-als-covid-19-medikament-121490/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-30-10-2020


Grippeimpfung könnte auch vor Covid-19 schützen   

Wer sich im vergangenen Winter gegen Grippe impfen ließ, hatte während der ersten Welle der Corona-Pandemie ein geringeres Infektionsrisiko für SARS-CoV-2 als Ungeimpfte, zeigt eine aktuelle Studie aus den Niederlanden. Der Grund könnte ein Training des Immunsystems sein.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/grippeimpfung-koennte-auch-vor-covid-19-schuetzen-121503/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-30-10-2020


Darum steigen die Covid-19-Fallzahlen im Winter   

Wird SARS-CoV-2 ein saisonales Virus wie die Influenza? Der steile Anstieg der Covid-19-Fallzahlen parallel zum Sinken der Außentemperaturen legt dies nahe. Verschiedene Faktoren tragen offenbar dazu bei, dass sich das Coronavirus im Winter leichter verbreitet.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/darum-steigen-die-covid-19-fallzahlen-im-winter-121505/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-30-10-2020


26. Oktober

„Hemmschuh“ zwischen Wirt und Erreger: WWU-Forscher untersuchen Antidepressivum als mögliches Mittel gegen COVID-19

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für Molekularbiologie der Entzündung (ZMBE) der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben die Möglichkeit untersucht, Fluoxetin als Medikament gegen COVID-19 einzusetzen. Die Studienergebnisse wurden jetzt von der Fachzeitschrift „Emerging Microbes & Infections“ veröffentlicht.
Mehr unter: https://www.medizin.uni-muenster.de/fakultaet/news/hemmschuh-zwischen-wirt-und-erreger-wwu-forscher-untersuchen-fluoxetin-als-moegliches-mittel-gegen-covid-19.html

Antiaging für das Immunsystem   

Antiaging-Wirkstoffe, die das Immunsystem verjüngen, könnten besonders bei Älteren nicht nur das Risiko für schwere Verläufe von Covid-19 senken, sondern auch die Wirksamkeit von Corona-Impfstoffen erhöhen. Entsprechende Ansätze werden derzeit in Studien geprüft.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/antiaging-fuer-das-immunsystem-121292/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-22-10-2020

Fraunhofer IAO entwickelt Atemmaske mit Wechselfilter für kontaktintensive Berufsgruppen

Als Beitrag zur Pandemiebekämpfung haben Studierende und Wissenschaftler*innen des Fraunhofer IAO eine Atemmaske mit hohem Tragekomfort entwickelt. Sie eignet sich für Berufsgruppen mit häufigem Kontakt zu anderen Mitmenschen. Die Filterwirkung wurde durch TÜV Rheinland untersucht.
Mehr unter: https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2340-eine-maske-fuer-alle-faelle.html

Neues Score-System zur Einschätzung des individuellen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19

Ein neues Score-System zur Einschätzung des individuellen Risikos für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg und der LMU München vorgestellt. Die Krankheitsverläufe bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 sind sehr unterschiedlich und hängen von individuellen Faktoren, wie etwa Vorerkrankungen oder Alter ab. Die Beurteilung des individuellen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf stellt an Ärztinnen und Ärzte somit hohe Anforderungen. Das neue Score-System soll daher eine Hilfestellung zu einer einheitlichen Risiko-Abschätzung bieten. In Kenntnis des individuellen Scores kann dann in einem zweiten Schritt beurteilt werden, welche beruflichen Einsatzmöglichkeiten bestehen.
Mehr unter:  https://www.dgaum.de/kommunikation/pressemitteilungen/meldung/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=351&cHash=47cf3280701843bf357fcd6de8d678dc

Drug Repurposing - Drei Treffer bei Screening für Covid-19-Medikamente


US-Forscher haben ein Lungen- und ein Darmmodell entwickelt, um bereits zugelassene Arzneistoffe auf ihre Hemmwirkung auf das SARS-Coronavirus-2 zu prüfen – und wurden dreimal fündig.
Mail: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/drei-treffer-bei-screening-fuer-covid-19-medikamente-121457/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-28-10-2020


 

19. Oktober


 
Zwischenbericht des Citizen Science-Projekts „Leben mit Corona“

Die weltweite Umfrage des Citizen Science-Projekts „Leben mit Corona“  geht in die zweite Runde. Im Zuge dessen wurde ein Bericht veröffentlicht, der die wichtigsten Erkenntnisse aus den Daten und Analysen der letzten sechs Monate präsentiert.
Mehr unter: https://www.igzev.de/presse/

Virale Infektionsverläufe besser verstehen

Forscher entwickeln mit Stammzellen ein Simulationsmodell zu pathologischen Wirkmechanismen
Mehr unter: www.uni-muenster.de/news/view.php

4 von 5 stationär behandelten COVID-19-Patienten entwickeln neurologische Beschwerden – sind fehlgerichtete SARS-CoV-2-Antikörper eine Ursache?

COVID-19 geht sehr häufig mit neurologischen Beschwerden einher. Wie häufig, zeigt eine aktuell publizierte Arbeit [1]: Insgesamt beträgt die Prävalenz mehr als 80% und fast jeder dritte Patient, der im Krankenhaus behandelt wird, erleidet eine Enzephalopathie, also eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Störung der Gehirnfunktion. Eine Arbeitsgruppe der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) liefert dafür eine einleuchtende Hypothese [2]: Sie zeigte, dass einige SARS-CoV-2-Antikörper aus dem Blut von COVID-19-Patienten nicht nur an das Virus binden, um es zu neutralisieren, sondern auch an Strukturen des Gehirns und des Nervensystems. Dadurch könnten die neurologischen Beschwerden ausgelöst werden.
Mehr unter: dgn.org/presse/pressemitteilungen/4-von-5-covid-19-patienten-entwickeln-neurologische-beschwerden-sind-fehlgerichtete-sars-cov-2-antikoerper-eine-ursache/

Veränderungen im Gehirn bei COVID-19-Infektion

Das neuartige Corona-Virus kann das Gehirn erreichen – jedoch ist nicht das Virus selbst, sondern die Immunantwort des Körpers für den Großteil der Veränderungen im Gehirn verantwortlich.
Mehr unter: www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_99842.html

Übertragung von COVID-19Aerosole deutlich infektiöser als Tränenflüssigkeit oder Bindehaut


SARS-CoV-2 ist hochgradig infektiös und wird hauptsächlich durch das Einatmen von Tröpfchen oder Aerosolen übertragen. Können sich Menschen aber auch über die Augen mit dem Virus infizieren? Einige Berichte weisen darauf hin, dass eine Ansteckung über die Schleimhäute, einschließlich der Bindehaut, möglich sei.
Mehr unter: www.dog.org/wp-content/uploads/2020/01/PM-DOG-2020-online_Corona_und_Auge_Oktober_F.pdf

Schadet das Coronavirus der männlichen Fruchtbarkeit?

   
Seit einigen Tagen wird in den sozialen Medien verstärkt darüber diskutiert, ob das Coronavirus SARS-CoV-2 Männer unfruchtbar machen könnte. Bei Twitter kursiert der Hashtag Hodencovid. Ist was dran an der Sorge? Ja, nein, vielleicht? Ein Faktencheck.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/schadet-das-coronavirus-der-maennlichen-fruchtbarkeit-120945/

Finale Studienergebnisse bestätigen: Remdesivir verkürzt Krankheitsdauer bei Covid-19

Im »New England Journal of Medicine« sind jetzt die endgültigen Ergebnisse der ACTT-1-Studie mit Remdesivir (Veklury®) bei hospitalisierten Covid-19-Patienten veröffentlicht worden. Sie bescheinigen dem antiviralen Medikament einen Nutzen gegenüber Placebo.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/remdesivir-verkuerzt-krankheitsdauer-bei-covid-19-121058/

Coronavirus kann bis zu 28 Tage auf Oberflächen überleben
   
Auf glatten Oberflächen wie von Handydisplays und Bankautomaten kann das Coronavirus unter bestimmten Laborbedingungen bis zu 28 Tage überleben, berichtet die australische Wissenschaftsbehörde. Bislang gibt es hierzulande aber noch keine dokumentieren Fälle einer solchen Übertragung.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/coronavirus-kann-bis-zu-28-tage-auf-oberflaechen-ueberleben-121051/

Corona-Antikörper: Hohe Testbereitschaft, wenn Kosten niedrig sind


Zu hohe Kosten und Aufwand mindern die Testbereitschaft –Forscherinnendes KIT und der Uni-versity ofCalifornia San Diego(UCSD) plädieren deshalb für einen einfachen Zugang zum Test.
Mehr unter: www.kit.edu/downloads/pi/KIT_PI_2020_090_Corona-Antikoerper_Hohe%20Testbereitschaft,%20wenn%20Kosten%20niedrig%20sind.pdf

Corona und Robotik - Sonderforschungsbereich „Hybrid Societies“ präsentiert sich der Öffentlichkeit mit einem neuen Video-Teaser, einer Webseite und der ersten Episode in der Podcast-Miniserie „Mensch – Maschine – Miteinander“

Im Sonderforschungsbereiches (SFB) „Hybrid Societies“ der Technischen Universität Chemnitz werden besonders drängende Zukunftsfragen zum Verhältnis von Mensch und Technik erforscht. Es geht im Kern darum, wie sich Menschen und Maschinen künftig im öffentlichen Raum begegnen und koordinieren können. Eine Aufgabe, die eine breite Öffentlichkeit und unsere Gesellschaft jetzt bereits betrifft und noch maßgeblich beschäftigen wird.
Mehr unter: www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/2020/10.12-08.12.html

 
12. Oktober

 
Aus der Corona-Pandemie für die Eindämmung anderer Infektionen lernen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern ein konsequentes Umdenken in der Bekämpfung von Krankenhausinfektionen durch multiresistente Bakterien.
Mehr unter: www.dzif.de/de/aus-der-corona-pandemie-fuer-die-eindaemmung-anderer-infektionen-lernen

Wie empfindlich und genau sind Corona-Antigentests?

   
Zuverlässige Point-of-Care-Tests (POC), die keine Laborinfrastruktur erfordern, könnten zur Kontrolle der Covid-19-Pandemie eine relevante Verbesserung bedeuten. Aber wie gut sind diese Antigentests? Drei kommerzielle Schnelltests haben Wissenschaftler nun untersucht.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-empfindlich-und-genau-sind-corona-antigentests-121101/

Coronavirustest braucht fünf Minuten und ein Handy
   
Zum Management und zur Kontrolle der Corona-Pandemie sind geeignete diagnostische Verfahren essenziell. Die Schwäche der verfügbaren und eigentlich sehr zuverlässigen Tests liegt darin, dass man auf deren Ergebnisse zu lange warten muss. Hier könnten ein Verfahren Abhilfe schaffen, das auf einer Spezialanwendung der CRISPR/Cas-Technologie beruht.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/coronavirustest-braucht-fuenf-minuten-und-ein-handy-121055/

Corona: Hilfe bei der Identifikation von Infektionsketten

Bundesgesundheitsministerium fördert MHH-Projekt zur digitalen Nachverfolgung von Corona-Kontakten
Mehr unter: www.mhh.de/presse-news/hilfe-bei-der-identifikation-von-infektionsketten

SARS-CoV-2: Neue Messtechnik erlaubt Risikoabwägung

Charité – Universitätsmedizin Berlin und TU Berlin entwickeln ein Verfahren, das die zwischen Menschen übertragenen Aerosolmengen quantitativ erfasst
Mehr unter: www.tu.berlin/ueber-die-tu-berlin/profil/pressemitteilungen-nachrichten/2020/oktober/sars-cov-2-neue-messtechnik-erlaubt-risikoabwaegung/

Gemeinsame Schwachstellen von Coronaviren

Internationale Studie mit Freiburger Beitrag kartiert molekulare Ziele für eine mögliche Therapie bei MERS, SARS-CoV1 und SARS-CoV2
Mehr unter: www.pr.uni-freiburg.de/pm/2020/gemeinsame-schwachstellen-von-coronaviren

Mit maschinellem Lernen gegen Corona

Die Technische Universität München (TUM) startet fünf neue Projekte zur Erforschung des Corona-Virus und neuer Wirkstoffe. Algorithmen könnten beispielsweise künftig eine genauere Klassifikation der Erkrankung ermöglichen. Neue Methoden zur Therapie und zur gezielten Verhinderung von Spätfolgen werden in weiteren Projekten erforscht. Die Bayerische Forschungsstiftung (BFS) fördert die Vorhaben mit rund 1,5 Millionen Euro.
Mehr unter: www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36253/

Kandidaten im Überblick - Welche Impfstoffe gegen Corona am aussichtsreichsten sind

Noch gibt es in der EU keinen zugelassenen Corona-Impfstoff. Dennoch schließt die EU schon Verträge ab, um früh versorgt zu sein. Ein Überblick über die Mittel, die in Deutschland wohl am ehesten zur Verfügung stehen könnten.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/welche-impfstoffe-gegen-corona-am-aussichtsreichsten-sind-121169/seite/2/

Diese Corona-Risikofaktoren ließen sich vermeiden
   

Übergewicht, Bewegungsmangel, Luftverschmutzung und nun auch noch Corona: Das wirkt auf sehr schädliche Weise zusammen. Forscher präsentieren die Risiken in einer Mega-Studie.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/diese-corona-risikofaktoren-liessen-sich-vermeiden-121167/

Erste Probanden erhalten im Rahmen der klinischen Phase-I-Studie Impfstoff gegen COVID-19 - Die Impfstoffstudie läuft nach Plan

Vor kurzem wurde der ersten Probandin der Impfstoff MVA-SARS-2-S gegen COVID-19 injiziert. Insgesamt sechs Probandinnen und Probanden wurde bis heute der Vektor-Impfstoff verabreicht. Ende September hatte das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die Genehmigung vom Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, und der Ethikkommission der Ärztekammer Hamburg, für den Start der klinischen Prüfung erhalten. Der Impfstoff wurde von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der IDT Biologika GmbH entwickelt und wird jetzt im Rahmen der klinischen Phase I auf seine Sicherheit, Verträglichkeit und auf seine spezifische Immunantwort gegen den Erreger untersucht.
Mehr unter: www.dzif.de/de/erste-probanden-erhalten-im-rahmen-der-klinischen-phase-i-studie-impfstoff-gegen-covid-19

 

8. Oktober

Bessere Chancen bei gutem Vitamin-D-Status

Hospitalisierte Covid-19-Patienten haben ein reduziertes Risiko Sauerstoffmangel zu entwickeln oder zu sterben, wenn ihr Vitamin-D-Spiegel im empfohlenen Bereich liegt, melden Forscher der Boston University School of Medicine.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/bessere-chancen-bei-gutem-vitamin-d-status-120829/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-01-10-2020

Fraunhofer IPA präsentiert Desinfektionsroboter »DeKonBot«

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat das Stuttgarter Forschungsinstitut in kurzer Zeit den Prototyp eines mobilen Reinigungs- und Desinfektionsroboters entwickelt. Er fährt selbstständig zu potenziell kontaminierten Objekten wie Türgriffen, desinfiziert sie gründlich und ist dabei ressourcenschonend sowie zeiteffizient.
Mehr unter: https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/fraunhofer_IPA_praesentiert_DeKonBot.html

Globale Umfrage “Leben mit Corona” dokumentiert Unterschiede im Umgang mit der Pandemie

Ältere Menschen sind weniger besorgt, Amerikaner wollen vorrangigen Zugang zu Impfstoffen - Globale Umfrage dokumentiert Unterschiede im Umgang mit der Pandemie, sowohl zwischen Generationen als auch zwischen Kulturen. Die Umfrage "Leben mit Corona" verfolgt seit März 2020 die sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf der ganzen Welt. Ziel ist es, eine globale Wissensbasis darüber aufzubauen, wie Menschen in der ganzen Welt mit dieser Ausnahmesituation umgehen. Jetzt wurden die Daten aus über 130 Ländern über 6 Monate ausgewertet.
Mehr unter: isdc.org/new-report-life-with-corona-shared-global-sentiments-and-stark-generational-divides/

Aktiv durch die Pandemie – Globale Studie zum subjektiven Wohlbefinden durch Sport und Bewegung

Wer regelmäßig Sport treibt, kann damit auch während Krisenzeiten wie der gegenwärtigen Pandemie seine Stimmung heben. Das ergab eine internationale Studie, für die der Potsdamer Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ralf Brand mit amerikanischen Kollegen während des pandemiebedingten Lockdowns im März und April 2020 rund 14.000 Personen aus 18 Ländern zu ihrem Bewegungsverhalten und Auswirkungen auf das Wohlbefinden befragt hat. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Zeitschrift „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.
Mehr unter: https://www.uni-potsdam.de/en/pressreleases/detail/2020-10-01-aktiv-durch-die-pandemie-globale-studie-zum-subjektiven-wohlbefinden-durch-sport-und-bew

Uniklinik RWTH Aachen und UKE bauen Autopsie-Netzwerk im Kampf gegen Pandemien auf

Autopsien sind ein wichtiges Instrument zum Verständnis von Krankheiten, insbesondere von Infektionskrankheiten wie COVID-19. Um Kompetenzen zu bündeln, hat sich jetzt unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und Uniklinik RWTH Aachen ein bundesweites Deutsches Forschungsnetzwerk Autopsien bei Pandemien (DEFEAT PANDEMIcs)  gegründet, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit fast sieben Millionen Euro gefördert wird. Ziel der DEFEAT PANDEMIcs („Pandemien besiegen“) genannten Plattform ist es, bei Autopsien gewonnene Daten und Erkenntnisse für die Bewältigung der aktuellen Pandemie und künftiger Infektionsgeschehen zu nutzen.
Mehr unter: https://www.ukaachen.de/alle-beitraege-aus-news/news/artikel/uniklinik-rwth-aachen-und-uke-bauen-autopsie-netzwerk-im-kampf-gegen-pandemien-auf.html

Netzwerk Universitätsmedizin mit fünf Vorhaben unter Federführung oder Co-Leitung der Charité


Initiiert und koordiniert von der Charité – Universitätsmedizin Berlin bündelt das Nationale Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin zu Covid-19 bestehende Kräfte. Das Ziel: In möglichst kurzer Zeit Erkenntnisse über die neuartige Erkrankung verfügbar zu machen. Die Strukturen für eine bundesweit abgestimmte Covid-19-Forschung sind jetzt geschaffen. 13 umfängliche Verbundprojekte mit Leitungen an den verschiedenen Standorten der Universitätsmedizin wurden konzipiert. Die Charité leitet zwei der Großvorhaben, bei drei Projekten ist sie in Co-Leitung vertreten. Darüber hinaus tragen Forschende der Charité zu weiteren sieben Verbünden maßgeblich bei. Insgesamt stehen dem Forschungsnetzwerk rund 150 Millionen Euro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für ein Jahr zur Verfügung.
Mehr unter: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/covid_19_mit_vereinten_kraeften_begegnen/

Infektionsprävention im Gebäude Corona-Projekt SAVE zum Schutz kritischer Infrastruktur


Verschlossene Verwaltungsgebäude, Schulen und Universitäten, Homeoffice für viele Beschäftigte, die Büro- und Arbeitsräume nicht betreten dürfen. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie haben weitgehende Auswirkungen auf das öffentliche Leben und das Gemeinwesen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um Infektionsrisiken in Gebäuden einzudämmen? Im Corona-Projekt SAVE entwickelt das Institut für Konstruktives Entwerfen, Industrie- und Gesundheitsbau (IKE) der Technischen Universität Braunschweig gemeinsam mit vier weiteren Partnern bauliche Musterlösungen, um Ausbreitungswege von Erregern in kritischen Infrastrukturen zu kontrollieren.
Mehr unter: https://magazin.tu-braunschweig.de/pi-post/infektionspraevention-im-gebaeude/

MHH-Forscher finden mögliche Helfer gegen COVID-19-Infektion im Herz


Infektionen mit Bakterien und Viren sind eine zusätzliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Das gilt auch für das Coronavirus SARS-CoV-2. Doch das Virus scheint nicht nur bei älteren Menschen mit kardiovaskulären Grunderkrankungen zu Herzschädigungen zu führen. Auch nur leicht erkrankte, jüngere Patientinnen und Patienten können nach überstandener COVID-19-Infektion entzündliche Veränderungen im Herzmuskel oder im Herzbeutel aufweisen. Die Ursache dafür liegt im Angiotensin-umwandelnden Enzym 2 (angiotensin-converting enzyme 2, ACE2). Diese Bindungsstelle ist das Einfallstor für SARS-CoV 2 in das Lungengewebe.
Mehr unter: https://corona.mhh.de/corona-news-aus-der-mhh

Wie das Immunsystem bei Covid-19 aus der Bahn gerät 

 
Sogenannte MAIT-Zellen, ein T-Zelltyp, der darauf spezialisiert ist, infizierte Zellen zu erkennen, werden bei Menschen mit mittelschweren bis schweren Covid-19-Verläufen stark aktiviert. Diese Beobachtung ist ein weiterer Baustein zu einem besseren Verständnis der Covid-19-Pathologie.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-das-immunsystem-bei-covid-19-aus-der-bahn-geraet-120873/

COVID-19-freie Krankenhausbereiche können nach Operationen Leben retten

Weltweite Beobachtungsstudie zeigt bessere Ergebnisse in Kliniken mit klaren Regelungen
Mehr unter: www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/302

1. Oktober

Was läuft bei Kindern besser?

Während ältere Menschen ein erhöhtes Risiko für schwere Covid-19-Verläufe haben, erkranken Kinder in der Regel leicht oder gar nicht. Ein Vergleich der Immunantworten zeigte nun, dass die spezifische bei Kindern deutlich geringer ausfiel – was zu schützen scheint.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/was-laeuft-bei-kindern-besser-120623/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-22-09-2020

Fatigue nach Corona hält bei vielen an   

Einer Studie mit 128 Corona-Infizierten zufolge könnten anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung eine recht häufige Folge überstandener Covid-19-Erkrankungen sein.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/fatigue-nach-corona-haelt-bei-vielen-an-120576/

Coronavirus-Schnelltest ab sofort über Apotheken erhältlich   

Apotheken können ab heute den neuen Antigen-Schnelltest von Roche abgeben – allerdings nicht an Laien, sondern nur an Arztpraxen und Krankenhäuser. Insbesondere für asymptomatische Patienten sowie Reiserückkehrer könne der Test genutzt werden, erklärte das Unternehmen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Schnelltests wie diesen auch zum Teil der nationalen Teststrategie machen.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/coronavirus-schnelltest-ab-sofort-ueber-apotheken-erhaeltlich-120657/

Neues Modell für landkreisbezogene Corona-Vorhersagen - Neuroinformatiker der Universität Osnabrück und Datenspezialisten des Jülich Supercomputing Centre liefern täglich aktuelle Auswertungen des Infektionsgeschehens

Neuroinformatiker der Universität Osnabrück und Datenspezialisten des Forschungszentrums Jülich stellen täglich neue Modellergebnisse zur Vorhersage der Covid-19-Infektionen bereit. Die Ergebnisse enthalten tagesaktuelle Schätzungen der gemeldeten Neu-Infektionen und eine 5-Tages-Vorhersage für jeden deutschen Landkreis, und sind auf der Website covid19-bayesian.fz-juelich.de abrufbar.
Mehr unter: www.uni-osnabrueck.de/kommunikation/kommunikation-und-marketing-angebot-und-aufgaben/pressestelle/pressemeldung/news/neues-modell-fuer-landkreisbezogene-corona-vorhersagen-neuroinformatiker-der-universitaet-osnabrueck/

COVID-19 und Weltgesundheit:


Virologe Christian Drosten und World Health Summit Präsident Detlev Ganten im Interview
Mehr unter: www.worldhealthsummit.org/fileadmin/user_upload/downloads/2020/Press_Releases/PM_mit_Bild_als_pdf_fu%CC%88r_HP_23.9.20_Interview_Drosten__Ganten_-_Quelle_World_Health_Summit.pdf

Wie kommen Seuchen zum Erliegen?

Forschende der Kieler Universität sehen in der genetischen Mutation des Pesterregers eine mögliche Ursache
Mehr unter: https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/232-pest-pla-gen

Wichtiges Detail der Immunantwort entdeckt   

Zwei neue »Science«-Publikationen deuten darauf hin, dass Typ-I-Interferone ein Dreh- und Angelpunkt der Immunantwort auf eine SARS-CoV-2-Infektion sind. Daraus ergeben sich neue Ansätze auch für die Therapie.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/wichtiges-detail-der-immunantwort-entdeckt-120752/

Der hohe Preis einer ersten Herdenimmunität    

Manaus, die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas, könnte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie eine wichtige Geschichte geschrieben haben. Anzeichen lassen vermuten, dass sich in dieser 1,8 Millionen-Metropole Herdenimmunität gegen SARS-CoV-2 etabliert hat, dies allerdings auf Kosten vieler Menschenleben.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/der-grosse-preis-einer-ersten-herdenimmunitaet-120729/

Fraunhofer-Institute entwickeln per BIM autonom gesteuerte Desinfektionsroboter

Im Forschungsprojekt BALTO entwickelt Fraunhofer Italia in Bozen gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO in Stuttgart eine neue Generation von Desinfektionsrobotern. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu existierenden Lösungen ist eine direkte Integration von Daten aus dem Building Information Modeling (BIM) in die Steuerung der autonomen mobilen Roboterplattformen.
Mehr unter: www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2323-roboterhelden-im-einsatz-gegen-covid-19.html
 

Nasenspray zur Covid-Prophylaxe in Entwicklung   

Ein australisches Biotech-Unternehmen entwickelt ein Nasenspray, das auch gegen SARS-CoV-2 wirksam sein soll. In Tierstudien hat das Wirkprinzip funktioniert. Das angeborene Immunsystem soll mit dem Spray aktiviert werden.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/nasenspray-zur-covid-prophylaxe-in-entwicklung-120803/

SARS-CoV-2-Infektionen: Wie sicher sind Blut und Blutkomponenten?   

Das Risiko für eine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 durch Blutkomponenten ist extrem gering. Diesen Schluss veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in seinem aktuellen Bulletin.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-sicher-sind-blut-und-blutkomponenten-120792/

COVID-19 kann einen Hirninfarkt begünstigen

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG): Neuartiges Virus kann neurologische Krankheiten hervorrufen
Mehr unter: www.dsg-info.de/presse/pressemeldungen/539-tag-gegen-den-schlaganfall-covid-19-kann-einen-hirninfarkt-beguenstigen.html

Blut-basierter Test identifiziert Virusinfektion bevor sich Symptome entwickeln

Die Studie, die vor COVID-19 durchgeführt wurde, hat ein breites Potenzial für die Bekämpfung einer Pandemie
Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1168092/blut-basierter-test-identifiziert-virusinfektion-bevor-sich-symptome-entwickeln.html

Hochwirksame Antikörper gegen das Coronavirus identifiziert

Berliner Forscher legen Grundstein für eine passive Impfung
Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1168086/hochwirksame-antikoerper-gegen-das-coronavirus-identifiziert.html

Infektionssterblichkeit bei Covid-19 um Faktor 10 größer als bei Inflenza  
   

Das Risiko, an Covid-19 zu sterben, steigt mit zunehmendem Alter dramatisch, zeigt eine neue Metaanalyse. Und verglichen mit einer saisonalen Influenza erweist sich Covid-19 als um den Faktor 10 tödlicher.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/infektionssterblichkeit-bei-covid-19-um-faktor-10-groesser-120815/

Welche Rolle spielen die T-Zellen bei der SARS-CoV-2-Virusabwehr?

Unser Immunsystem kann Viruserkrankungen effizient abwehren. Hierbei kommt zwei Zellarten eine wichtige Rolle zu: Den T-Zellen, die erstens virusbefallene Zellen direkt zerstören können und zweitens die Bildung von effizienten, Virus-neutralisierenden Antikörpern durch B-Zellen ermöglichen. Diese beiden Zelltypen spielen auch für die Abwehr der SARS-CoV-2-Infektion eine entscheidende Rolle. Während Antikörpertests bereits routinemäßig durchgeführt werden, ist über die T-Zellantwort gegen SARS-CoV-2 bislang wenig bekannt.
Mehr unter: www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/300=

22. September

Wissenschaftler warnen vor weiteren Zoonosen

Rund 75 Prozent aller neu auftretenden Infektionskrankheiten beim Menschen haben ihren Ursprung im Tierreich. Die aktuelle Coronavirus-Pandemie zeigt auf eindrückliche Art und Weise die Konsequenzen für die Gesellschaft, wenn ein Erreger aus dem Tierreich auf den Menschen übergeht. Eine gezielte Investition in die Erforschung von Zoonosen erscheint vor diesem Hintergrund folgerichtig, um für die Prävention und die Bekämpfung von Zoonosen bestmöglich aufgestellt zu sein.
Mehr unter: idw-online.de/de/news754364

Physik hilft, Corona-Pandemie zu verstehen - Drei Fragen an Prof. Matthias Schneider

Der Leiter des Bereichs Medizinische und Biologische Physik an der TU Dortmund erklärt, wie die Physik dabei helfen kann, die Corona-Pandemie zu verstehen.
Mehr unter: www.tu-dortmund.de/universitaet/aktuelles/detail/drei-fragen-an-prof-matthias-schneider-4505/

Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko im Restaurant?   


Laut einer US-amerikanischen Studie ist das SARS-CoV-2-Infektionsrisiko beim Essengehen besonders hoch. In Deutschland kam es bisher allerdings zu vergleichsweise wenig Infektionen in Gaststätten.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-hoch-ist-das-ansteckungsrisiko-im-restaurant-120517/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-18-09-2020


17. September


Cochrane Review - Hinweise, aber keine Klarheit

Wie wirksam sind Reisebeschränkungen gegen COVID-19? Wissenschaftler der LMU haben das im Auftrag der WHO analysiert. Bisherige Studien, so das Fazit, lassen sichere Aussagen nach den strengen Standards der evidenzbasierten Medizin nicht zu.
Mehr unter: https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2020/burns_reisebeschraenkungen.html

Quarantäne effektiv, Screening nicht   

Die Cochrane-Collaboration nimmt in drei neuen Übersichtsarbeiten Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie unter die Lupe. Die Kernaussagen: Quarantäne ist sinnvoll, Reisebeschränkungen teilweise, ein Symptom-basiertes Screening nicht.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/quarantaene-effektiv-screening-nicht-120471/

Wer misstraut dem Gesundheitssystem und der Regierung in der Corona-Krise – und warum?

Wie sehr vertrauen die Bürgerinnen und Bürger dem Gesundheitssystem – und dem Staat überhaupt? Antworten auf diese Frage liefert Prof. Dr. Marius R. Busemeyer, Politikwissenschaftler und Experte für Sozialpolitikforschung, in einer Studie zu Wahrnehmungen der Bürgerinnen und Bürger zur Leistungsfähigkeit und Fairness des Gesundheitssystems.
Mehr unter: https://www.uni-konstanz.de/universitaet/aktuelles-und-medien/aktuelle-meldungen/aktuelles/wer-misstraut-dem-gesundheitssystem-und-der-regierung-in-der-corona-krise-und-warum/

Corona-Forschung muss smarter werden   

Während mit Zulassungen verschiedener Covid-19-Impfstoffe spätestens 2021 gerechnet wird, gestaltet sich die Suche nach wirksamen Medikamenten schwieriger. Was sich in der Arzneistoffentwicklung ändern muss, war diese Woche Thema beim Kongress des Weltapothekerverbands FIP.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/corona-forschung-muss-smarter-werden-120464/

Cochrane veröffentlicht drei Rapid Reviews zu verschiedenen Public-Health-Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19

Cochrane veröffentlichte eine um drei Reviews aktualisierte „Special Collection“ von Übersichtsarbeiten, welche die Evidenz zu Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zur Infektionskontrolle und Prävention von COVID-19 zusammenfassen. Viele Länder haben Kombinationen solcher Maßnahmen eingeführt und stehen vor der Frage, wann im Verlauf der Pandemie sie welche dieser Maßnahmen lockern können oder verstärken sollen.
Mehr unter: www.cochrane.de/de/news/cochrane-ver%C3%B6ffentlicht-drei-rapid-reviews-zu-verschiedenen-public-health-ma%C3%9Fnahmen-zur



10. September


Covid-19 ist gefährlicher als Grippe   
   
Immer wieder entstehen Diskussionen, die sich um die Vergleichbarkeit von Covid-19 und einer schwer verlaufenden Influenza-Erkrankung drehen. Da wäre es wichtig, auf harte Zahlen zurückgreifen zu können. Derartige epidemiologische Kennzahlen zur Beurteilung der Schwere der beiden Krankheiten hat das RKI jetzt veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/covid-19-ist-gefaehrlicher-als-grippe-119920/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-01-09-2020


Covid-19-Rekonvaleszenz: 30 Tage lang ansteckend?   

Einer neuen Studie zufolge dauert es im Durchschnitt 30 Tage lang, bis Patienten, die nach einer SARS-CoV-2-Infektion an Covid-19 erkranken, das Virus wieder los sind. Ob sie bis zum Ende dieser Phase ansteckend sind, ist noch nicht geklärt.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/30-tage-lang-ansteckend-120014/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDW-06-09-2020


Covid-19: Wie weitreichend sind Langzeitschäden?    

Eine Nachbeobachtungsstudie aus Österreich zeigt: Einige Covid-19-Patienten leiden zwar längerfristig an Herz- und Lungenschäden, doch bessern sich diese mit der Zeit. Die Studienergebnisse wurden kürzlich auf dem internationalen Kongress der Europäischen Pneumologischen Gesellschaft (ERS) vorgestellt.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-weitreichend-sind-langzeitschaeden-120111/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-08-09-2020


COVID-19: Steigendes Thromboserisiko

Schwere Verläufe von COVID-19 sind mit dem Verschluss von Blutgefäßen in der Lunge, des Herzens und der Niere durch aktivierte Immunzellen und Thrombozyten gekennzeichnet.

Mehr unter: https://www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitteilungen/covid-19-steigendes-thromboserisiko/76e8c7fe65c1ddf4



3. September


COVID-19-Risikogruppen: Warum das Immunsystem schlechter gegen das Virus ankommt

Ältere Menschen und Personen mit Grunderkrankungen haben ein besonders hohes Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken. Eine Forschungsgruppe der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt herausgefunden, was einer der Gründe dafür sein könnte: Bei diesen Risikogruppen werden wichtige Zellen des Immunsystems, die T-Helferzellen, zwar besonders häufig gebildet, sie sind aber in ihrer Funktion eingeschränkt. Diese „Immunbremse“ zu lösen, könnte ein Therapieansatz beispielsweise bei schweren COVID-19-Verläufen sein.

Mehr unter: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/covid_19_risikogruppen_warum_das_immunsystem_schlechter_gegen_das_virus_ankommt/

 

„Hotspots“ einer Corona-Infektion im menschlichen Körper

Tübingen, 3. September 2020. Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann verschiedene Organe beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund haben Forscher des DZNE und der US-amerikanischen Cornell University zelluläre Faktoren untersucht, die für eine Infektion von Bedeutung sein könnten. Sie analysierten dazu die Aktivität von 28 spezifischen Genen in einer Vielzahl menschlicher Gewebe. Ihre im Fachjournal „Cell Reports“ veröffentlichten Studienergebnisse zeichnen eine Karte potenziell krankheitsrelevanter Faktoren innerhalb des menschlichen Körpers.


Mehr unter: https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/hotspots-einer-corona-infektion-im-menschlichen-koerper

 


COVID-19: Hydrokortison senkt die Sterblichkeit - Uniklinikum Jena koordiniert die REMAP-CAP-Studienbeteiligung von derzeit 17 deutschen Intensivstationen

In einer internationalen Kooperation von mehr als 250 Intensivstationen konnte die REMAP-CAP-Studiengruppe nachweisen, dass intravenös verabreichtes Hydrokortison dem Organversagen bei COVID-19 Patienten mit schwerer beatmungspflichtiger Lungenentzündung entgegenwirkt und die Überlebenschancen der Patienten erhöht. Die Studienergebnisse wurden jetzt im "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht.


Mehr unter: https://www.uni-jena.de/200903_Hydrokortison+

 

26. August

 

Schwere Covid-19-Verläufe bei Kindern extrem selten

Kinder und Jugendliche erleben im Fall einer Covid-19-Erkrankung in der Regel mildere Verläufe als Erwachsene, Todesfälle sind außerordentlich selten. Darauf weist eine britische Beobachtungsstudie hin.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/todesfaelle-und-schwere-covid-19-verlaeufe-bei-kinder-extrem-selten-119858/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-28-08-2020

 

 

Blutverdünner retten Leben bei Covid-19

Dass eine Therapie mit einem Blutverdünner bei hospitalisierten Covid-19-Patienten einen Nutzten bringt, ist schon länger bekannt. Aber wie groß ist er? Eine neue Studie wird konkret.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/blutverduenner-retten-leben-bei-covid-19-119886/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-28-08-2020


 

 

Langzeit-Immunität ist möglich

Berichte über Reinfektionen mit SARS-CoV-2 sorgen für Verunsicherung, doch bei Coronaviren sind diese normal. Die Entwicklung eines schützenden Impfstoffs ist dennoch prinzipiell möglich. Die PZ hat beim Paul-Ehrlich-Institut nachgefragt.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/langzeit-immunitaet-ist-moeglich-119889/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-28-08-2020

 

Frauen zeigen bessere T-Zellantworten bei Covid-19

Das Geschlecht hat einen signifikanten Einfluss auf den Ausgang von Infektionen, wenn das Immunsystem genderspezifisch unterschiedlich reagiert. Dies scheint auch bei SARS-CoV-2 der Fall zu sein. Was läuft bei Frauen besser?

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/frauen-zeigen-bessere-t-zellantworten-bei-covid-19-119874/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-28-08-2020

 

 

Wie gut muss ein Corona-Impfstoff sein?

Experten sind sich einig, dass erst dann das Ende der Pandemie in Sicht sein wird, wenn ein sehr guter Impfstoff verfügbar ist. Aber wie gut muss ein Impfstoff sein, um als einzige Maßnahme eine Epidemie zu stoppen? Hierzu wurden nun Berechnungen vorgelegt.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-gut-muss-ein-corona-impfstoff-sein-119827/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDW-30-08-2020

 

 

 

 

19. August 2020

 

Welche Rolle spielen Aerosole?

Auch Laien wissen mittlerweile dank Corona, was Aerosole sind. Doch spielen sie bei der Übertragung von SARS-CoV-2 wirklich eine so wichtige Rolle? Wissenschaftler diskutieren kontrovers darüber. Nur in einem Punkt sind sich alle einig.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/welche-rolle-spielen-aerosole/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-03-08-2020

 

Macht eine „Immunthrombose“ das Coronavirus so gefährlich?

FAU-Forschende ermitteln Vorgänge bei schweren SARS-CoV2-Verläufen und sehen einen Behandlungsansatz, die Zusammenballung von neutrophilen Granulozyten zu hemmen und die vermehrte NET-Bildung zu verhindern.

Mehr unter: https://www.fau.de/2020/08/news/wissenschaft/macht-eine-immunthrombose-das-coronavirus-so-gefaehrlich/

 

COVID-19: Komplikationen und Erkrankungsverlauf in Kliniken besser verstehen

Systematischer Vergleich von 213 am Universitätsklinikum Freiburg behandelten COVID-19-Patient*innen vorab veröffentlicht.

Link zur Studie: https://medrxiv.org/cgi/content/short/2020.07.22.20160127v1

Mehr unter: https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/2108-covid-19-komplikationen-und-erkrankungsverlauf-in-kliniken-besser-verstehen.html

 

Gewissheit in nur 15 Minuten – Forschende entwickeln graphenoxidbasierten Schnelltest zur Infektionserkennung

Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM entwickeln mit Projektpartnern aus der Industrie und dem Gesundheitswesen eine handliche Sensorplattform auf Graphenoxid-Basis, die es ermöglicht, in wenigen Minuten akute Infektionen wie eine Sepsis oder auch Antikörper gegen das Coronavirus zu detektieren.

Mehr unter: https://www.izm.fraunhofer.de/de/news_events/tech_news/schnelltest-zur-infektionserkennung.html

 

Transferrin spielt möglicherweise Rolle in schwerer COVID-19-Verlaufsform

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt sowie der britischen University of Kent haben herausgefunden, dass das Glykoprotein Transferrin womöglich ein Frühindikator für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung ist.

Mehr unter: https://www.muk.uni-frankfurt.de/90748873/Transferrin_spielt_m%C3%B6glicherweise_Rolle_in_schwerer_COVID_19_Verlaufsform

 

Wie viele Menschen sind heute schon immun gegen SARS-CoV-2?

Virus unbemerkt überstanden, wie viele Menschen haben bereits schützende Antikörper gegen das neue Coronavirus gebildet? Verschiedene Antikörperstudien sollen nun Aufschluss über die Immunität oder Seroprävalenz in der Bevölkerung geben. Um diese Studien jedoch zeitnah und verlässlich vergleichen und übergreifend auswerten zu können, baut das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) eine Plattform auf, die die Methodik und die Ergebnisse der Tests sammelt und die Daten für interessierte Forscher zugänglich macht.

Mehr unter: https://www.dzif.de/de/wie-viele-menschen-sind-heute-schon-immun-gegen-sars-cov-2

 

Corona-Technologien schnell und unkompliziert teilen

Neue Technologien können nur dann helfen, wenn sie bekannt sind und angewandt werden – elementar ist dies insbesondere im Kampf gegen Covid-19. Die neue Open Access-Plattform SAIRA® von Fraunhofer hilft nun dabei, Forschungsergebnisse rund um Corona schnell, unkompliziert und offen zu publizieren. Für die nötige Sicherheit soll künftig eine Blockchain-Technologie sorgen.

Mehr unter: https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2020/august/corona-technologien-schnell-und-unkompliziert-teilen.html

 

Ein Virus, fünf wissenschaftliche Perspektiven: Corona-Forschung an der Jacobs University Bremen

Das Coronavirus bedroht und verändert unser Leben auf vielfältige Art und Weise: Es attackiert einzelne Zellen, beeinflusst das Wertesystem des Menschen und hat massive wirtschaftliche Folgen. An der Jacobs University forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen zu seinen Auswirkungen. „Wir wollen einen Beitrag leisten zum besseren Verständnis des Virus und zu seiner erfolgreichen Bekämpfung. Dabei ist es uns wichtig, Lehren für die Zukunft zu ziehen“, sagt Prof. Thomas Auf der Heyde, Provost an der internationalen Universität.

Mehr unter: https://www.jacobs-university.de/news/ein-virus-funf-wissenschaftliche-perspektiven-corona-forschung-der-jacobs-university-bremen

 

Forschende berichten in „Cell“ über aktuelle Befunde zum Coronavirus

Bei schweren Krankheitsverläufen von COVID-19 kommt es, anders als bislang allgemein angenommen, nicht allein zu einer starken Immunreaktion – vielmehr ist die Immunantwort in einer Dauerschleife aus Aktivierung und Hemmung gefangen.

Mehr unter: https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/covid-19-immunsystem-auf-irrwegen

 

So unterscheiden sich die Immunreaktionen

Die unterschiedlichen Verläufe, die eine Coronavirus-Infektion nehmen kann, liegen in der Immunreaktion auf das Virus begründet. Was genau passiert, darüber informieren zwei aktuelle Studien.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/so-unterscheiden-sich-die-immunreaktionen-119458/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-12-08-2020

 

Laborexperimente erfolgreich - Gurgeln gegen das Coronavirus

In Laborexperimenten inaktivierten verschiedene Mundspüllösungen das Coronavirus SARS-CoV-2. In-vivo-Tests stehen aber noch aus.

Mehr unter: https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2020-08-10-virologie-mundspuelungen-koennten-corona-uebertragungsrisiko-senken

 

Was steckt hinter dem russischen Impfstoff?

Es war DIE Meldung: Russland lässt einen Coronavirus-Impfstoff zu, bevor das Testprogramm abgeschlossen wurde. Was genau ist das für ein Impfstoff, der als erster weltweit eine Zulassung erhalten hat?

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/was-steckt-hinter-dem-russischen-impfstoff-119526/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-13-08-2020

 

Die Ergebnisse sind noch unzuverlässig« Auf Antikörpertests ruhen in der Coronapandemie große Hoffnungen. Doch wie gut sind sie in der Praxis?

Über die Funktionsweise der Systeme und ihre Tücken sprach die PZ mit dem Virologen und medizinischen Mikrobiologen Professor Dr. Heinz-Hubert Feucht vom AescuLabor in Hamburg.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-ergebnisse-sind-noch-unzuverlaessig-119437/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDW-16-08-2020

 

Fatale Fehler des Immunsystems bei Covid-19

Eine Studie von Forschern der Stanford University School of Medicine und anderer Institutionen zeigt immunologische Unterschiede, die erklären könnten, warum es bei Covid-19 sehr schwere und eher milde Verläufe der Erkrankung gibt.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/fatale-fehler-des-immunsystems-bei-covid-19-119550/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-17-08-2020

 

26. Juli 2020

 

Covid-19 im Leistungssport: Wie gefährdet sind die jungen Herzen?

Als gesichert gilt, dass im Rahmen von Covid-19 auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Vor allem von Personen mit einem schwerwiegenden Krankheitsverlauf weiß man, dass eine Schädigung des Herzens mit einer schlechten Prognose einhergeht. 

Mehr unter:

https://www.herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/Covid-19-im-Leistungssport

 

 

Corona: Per App der Wissenschaft helfen

Gibt es durch Corona bald eine weitere Welle an psychischen oder körperlichen Erkrankungen? Das wollen Forscherinnen und Forscher der Uni Würzburg mit CORONA HEALTH herausfinden – und brauchen dafür die Hilfe der Bevölkerung. 

Mehr unter:

https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/corona-per-app-der-wissenschaft-helfen/

 

 

 

Neue Studie zum Antikörpernachweis bei Blutspendern

Eine aktuelle Studie des Instituts für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, hat bei nur 29 von mehr als 3.000 Blutspendern in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen Antikörper gegen das SARS-CoV-2 Virus nachgewiesen. Das sind gerade 1%.

Mehr unter:

https://www.hdz-nrw.de/hdz-nrw/presse/pressemitteilungen/news/neue-studie-zum-antikoerpernachweis-bei-blutspendern.html?no_cache=1&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&cHash=dbb923962b20ccb14bd7a0f3477a155c

 

 

Neuro-COVID: Es können nicht nur neurologische Begleitsymptome, sondern auch neurologische Folgeerkrankungen auftreten 

Viele Studien haben neurologische Manifestationen von COVID-19 beschrieben. Das Spektrum reicht von Riechstörungen bis hin zu schweren Schlaganfällen. Eine italienische Arbeit zeigte nun, dass 88% der Betroffenen nach der akuten Erkrankung nicht beschwerdefrei sind. In einigen Fällen bleiben neurologische Symptome und Ausfälle zurück. 

Mehr unter:

https://www.dgn.org/presse/pressemitteilungen/60-pressemitteilung-2019/4075-neuro-covid-es-koennen-nicht-nur-neurologische-begleitsymptome-sondern-auch-neurologische-folgeerkrankungen-auftreten

 

 

Befragung von RWI und ZEW: Auch in der Corona-Pandemie bleibt Klimaschutz wichtig

Klimaschutz und Klimawandel bleiben auch während der Corona-Pandemie wichtige Themen. In einer aktuellen Befragung geben mehr als 90 Prozent der befragten deutschen Haushalte an, dass sich die Bedeutung des Themas Klimawandel seit Jahresbeginn nicht verändert oder sogar noch zugenommen hat. Die Befragung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und im Auftrag des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung sowie ZEW Mannheim und weiteren Kooperationspartnern durchgeführt. 

Mehr unter:

https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/404/

 

 

Corona-Pandemie sorgt offenbar für verspätete Diagnose von Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen 

Während der ersten zwei Monate der Corona-Pandemie in Deutschland ist Diabetes Typ I bei Kindern und Jugendlichen offenbar vielfach erst mit deutlicher Verzögerung diagnostiziert worden – mit zum Teil lebensbedrohlichen Folgen.

Mehr unter:

https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm112-20

 

 

"Eine Pandemie ist keine Massenkarambolage – man kann sich darauf vorbereiten"

Den von den Corona-Maßnahmen betroffenen und eingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern will die neu gegründete Initiative Niedersächsischer Ethikrat (INE) Gehör verschaffen. Das elfköpfige Gremium wird vertreten durch Ärztekammer-Präsidentin Dr. med. Martina Wenker, den Direktor der Akademie Loccum Dr. theol. Stephan Schaede und Professor Dr. theol. Jürgen Manemann, Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie (fiph) in Hannover.

 

Mehr unter:

https://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/niedersachsen-eine-pandemie-ist-keine-massenkarambolage-man-kann-sich-darauf-vorbereiten/

 

 

Coronavirus: Wie kulturelle Werte den Umgang mit der Pandemie beeinflussen

Das Krisenmanagement in der Corona-Pandemie und seine Akzeptanz unterscheidet sich in den Ländern weltweit. Interkulturalist Prof. Peter Franklin sieht darin einen Spiegel der unterschiedlichen Kulturen. 

https://www.htwg-konstanz.de/hochschule/magazin/coronavirus-wie-kulturelle-werte-den-umgang-mit-der-pandemie-beeinflussen/

 

 

Deutscher Corona-Impfstoff geht in die Phase III

Nach Großbritannien und China kommt auch eine Impfstoff-Erfolgsmeldung aus Deutschland: Der mRNA-basierte Kandidat des Mainzer Unternehmens BioNTech und des US-Pharmagiganten Pfizer löst eine starke Antikörper- und T-Zell-Antwort aus. Jetzt kann eine Phase-III-Studie in Brasilien starten.

 

Mehr unter:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/deutscher-corona-impfstoff-geht-in-die-phase-iii-119040/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-22-07-2020

 

 

COVID-19: Informationssuche in Preprints erleichtert - ZB MED entwickelt Textmining-basierten Preprint Viewer

Während der aktuellen COVID-19-Krise ist eine schnelle Verfügbarkeit von fundierten Informationen von entscheidender Bedeutung, um die richtige Diagnose und Behandlung abzuleiten oder die Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit anzupassen. Daher wächst derzeit sowohl die Anzahl als auch die Bedeutung von Preprints, denn sie bieten die Möglichkeit zur schnellen Kommunikation neuer Erkenntnisse. Um die Informationssuche in diesen Publikationen zu erleichtern, hat ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften im Rahmen der nfdi4health Task Force COVID-19 den COVID-19 Preprint Viewer aufgebaut.

Mehr unter:

https://www.zbmed.de/ueber-uns/presse/neuigkeiten-aus-zb-med/artikel/covid-19-informationssuche-in-preprints-erleichtert-zb-med-entwickelt-textmining-basierten-prepri/

 

 

Drei Immunotypen bei Covid-19-Patienten

Keineswegs einheitlich nimmt das Immunsystem die Herausforderungen an, die eine SARS-CoV-2-Infektion an dieses komplexe System stellen. US-amerikanische Wissenschaftler konnten drei verschiedene »Immunotypen« bei Covid-19-Patienten identifizieren.

 

Mehr unter:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/drei-immunotypen-bei-covid-19-patienten-119045/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-23-07-2020

 

 

 

Corona-Impfstoffe gehen in entscheidende Phase

Mittlerweile werden mehr als 150 Impfstoffe gegen das Coronavirus getestet. In Phase-III-Studien müssen die fortgeschrittenen Kandidaten nun zeigen, ob sie wirklich vor einer Infektion schützen können. Die WHO ist zuversichtlich.

Mehr unter:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/corona-impfstoffe-gehen-in-entscheidende-phase-118951/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-20-07-2020

 

 

 

20. Juli 2020

 

Drei neue Cochrane Reviews zu COVID-Themen

Die Cochrane Deutschland Stiftung, CDS, hat in den letzten Tagen gleich drei neue, beziehungsweise frisch aktualisierte Cochrane Reviews zu Fragestellungen herausgebracht, die für den Umgang mit COVID-19 von Bedeutung sind. Allerdings zeigen alle drei auch, wie lückenhaft die Evidenz in allen drei Themenbereichen noch ist.

Mehr unter: https://idw-online.de/de/news751072

 

Die Impfbereitschaft sinkt, die Sorge über Nebenwirkungen wächst

Im Kampf gegen das Coronavirus gilt ein Impfstoff als entscheidend. Doch würde die Bevölkerung diesen auch nutzen? Während im April 2020 noch 70 Prozent der Menschen in Deutschland bereit waren, sich impfen zu lassen, sank die Zahl im Juni auf 61 Prozent. Viele Menschen sorgen sich insbesondere um mögliche Nebenwirkungen.

Mehr unter: https://www.uni-hamburg.de/newsroom/presse/2020/pm36.html

 

Die meisten würden sich impfen lassen, um andere zu schützen

In einer Teststudie wurde untersucht, wie Menschen von einer Impfung gegen COVID-19 überzeugt werden könnten.

Mehr unter: https://www.uni-trier.de/index.php?id=65274&tx_news_pi1%5Bnews%5D=20133&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=484474766fa57927ba79eca3008fcb62

 

Nur wenige Blutspender haben bereits SARS-CoV-2-Antikörper

Anhand von Untersuchungen bei Blutspendern in Deutschland vermutet das Robert Koch-Institut (RKI) bisher wenig Kontakt der Bevölkerung mit dem neuen Coronavirus. Lediglich bei 1,3 Prozent der untersuchten Spender konnten spezifische Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen werden.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/nur-wenige-blutspender-haben-bereits-corona-antikoerper-118881/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-14-07-2020

 

Neue Testmethode kann das Coronavirus in stark verdünnten

Gurgelproben erkennen Pharmazeuten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es gelungen, mit Massenspektrometrie kleinste Mengen des Coronavirus SARS-CoV-2 nachzuweisen. Für ihre Untersuchung nutzten sie Lösungen, mit denen an COVID-19 Erkrankte gegurgelt hatten. Die neue Methode könnte künftig als Ergänzung für bisher übliche Tests dienen. Sie wird nun weiter verbessert, um als Standard-Diagnostik-Werkzeug zur Verfügung zu stehen. Erste Ergebnisse wurden im Fachmagazin "Journal of Proteome Research" veröffentlicht.

Mehr unter: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5033

 

Zellen im Shutdown

Forscher aus München und Ulm zeigen im Detail, wie das neuartige Coronavirus die Proteinproduktion an den Ribosomen lahmlegt und wichtige Teile der angeborenen Immunabwehr ausschaltet.

Mehr unter: https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2020/beckmann_covid19.html

 

Hin zu einer objektiveren Covid-19-Todesrate

Obwohl über die Corona-Krise transparent berichtet wird, sind sicherlich nicht alle gemeldeten Zahlen korrekt. Unklar ist vor allem, wie viele Menschen an oder mit Covid-19 verstorben sind. Eine Möglichkeit, die Zahlen zu objektivieren, besteht darin, die Todeszahlen aus der Übersterblichkeit abzuleiten. Diese lässt sich recht zuverlässig ermitteln.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/hin-zu-einer-objektiveren-covid-19-todesrate-118853/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDW-19-07-2020

 

13. Juli 2020

 

epiLab: Corona-Testung im mobilen Sicherheitslabor

Interview mit Dr. Anja Germann, Projektleiterin "SaarCoScreen", und Markus Michel, Geschäftsfeldleiter Labortechnologie, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT

Mehr unter: https://www.medica.de/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi?oid=115469&lang=1&utm_medium=Email&utm_content=Intro&utm_campaign=Portalnewsletter-2020

 

Neutralisierende Antikörper im Kampf gegen COVID-19

Eine wichtige Verteidigungslinie im Kampf gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist die Bildung von neutralisierenden Antikörpern. Diese können die Eindringlinge ausschalten und haben ein großes Potenzial, zum Schutz und zur Therapie von COVID-19 effektiv eingesetzt zu werden. Dem Forscherteam um Univ.-Prof. Dr. Florian Klein von der Uniklinik Köln und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) ist es nun gelungen, Teile der Entwicklung dieser Antikörper zu entschlüsseln und gleichzeitig hochpotente neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2 zu isolieren.

Mehr unter: https://www.dzif.de/de/neutralisierende-antikoerper-im-kampf-gegen-covid-19

 

T-Lymphozyten spielen wichtige Rolle für Krankheitsverlauf bei COVID-19

Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 können sehr unterschiedlich verlaufen Doch auch hier gibt es Unterschiede zwischen Patientinnen und Patienten, die auf der Intensivstation beatmet werden müssen und solchen, die weniger schwer an COVID-19 erkranken. Wie sich diese beiden in den Kliniken versorgten Gruppen immunologisch unterscheiden, hat ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) herausgefunden. Unter der Leitung des Instituts für Immunologie und der Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Blut von COVID-19-Patientinnen und -Patienten untersucht. Dabei stellten sie fest, dass für den Verlauf der Erkrankung eine bestimmte Zusammensetzung der Lymphozyten eine wichtige Rolle spielt, die für die gezielte Immunabwehr zuständig sind. Als erste europäische Studie dieser Art ist die Forschungsarbeit im Lancet-Journal „EBioMedicine“ erschienen. Erstautor ist Dr. Ivan Odak.

Mehr unter: https://corona.mhh.de/corona-news-aus-der-mhh#c22626

 

Künstliche Intelligenz im Kampf gegen das Coronavirus

Gemeinsames Forschungsprojekt des Universitätsklinikums Ulm und der Technischen Hochschule Ulm Ein Notfallpatient mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion trifft in einer Klinik ein. Für den weiteren Behandlungsverlauf ist die Einschätzung, ob es sich tatsächlich um eine Covid-19-Infektion handelt, essentiell. Dabei könnte in Zukunft Künstlicher Intelligenz (KI) eine wesentliche Rolle zukommen: Sie soll Mediziner*innen bei der Ersteinschätzung der vorliegenden Erkrankung unterstützen.

Mehr unter: https://studium.hs-ulm.de/de/Seiten/News_Kuenstliche_Intelligenz_im_Kampf_gegen_das_Coronavirus.aspx

 

SARS-CoV-2 befällt auch das Herz

Das Coronavirus kann einer neuen Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zufolge auch das Herz befallen.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/sars-cov-2-befaellt-auch-das-herz-118808/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-10-07-2020

 

Remdesivir senkt Mortalität

Hersteller Gilead gab heute bekannt, dass der RNA-Polymerase-Hemmer bei schwer kranken Covid-19-Patienten nicht nur die Krankheitsdauer verkürzen, sondern auch die Mortalität im Vergleich zur Standardtherapie signifikant senken kann.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/remdesivir-senkt-mortalitaet/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-10-07-2020

 

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie die Weltbevölkerung?

Lässt die Corona-Krise die Weltbevölkerung schrumpfen? Weniger stark wachsen? Oder gibt es in ein paar Monaten vielleicht sogar einen Baby-Boom? Diese Fragen stellen Demografen auf der ganzen Welt im Moment vor große Aufgaben.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-beeinflusst-die-corona-pandemie-die-weltbevoelkerung-118745/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-10-07-2020

 

Frühwarnsystem für Pandemien

Internationale Forscher*innengruppe entwickelt Strategien gegen die Virenübertragung von Wildtieren auf Menschen

Mehr unter: https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/fruehwarnsystem-fuer-pandemien/

 

Wer steht wo bei der Entwicklung?

Wissenschaftler, Arzneimittelhersteller und Regierungen arbeiten mit beispielloser Geschwindigkeit daran, einen Impfstoff zum Schutz gegen das neue Coronavirus bereitzustellen. In rascher Folge werden nun Daten aus klinischen Studien bekanntgegeben.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wer-steht-wo-bei-der-entwicklung-118725/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDW-12-07-2020

 

7. Juli 2020

 

Covid-19-Erkrankung: Vitamin D-Versorgung kann Indikator für Sterblichkeitsrisiko sein

Studie der Uni Hohenheim zeigt: Grunderkrankungen gehen ebenso wie andere Risikofaktoren mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel einher.

Mehr unter: https://agrar.uni-hohenheim.de/105824?tx_ttnews%5Btt_news%5D=48816&cHash=5b2128cd37f8895202d502a1e829d560


Corona-Pandemie: Zahlen zur Corona-Warn-App

Eine statistische Zahl hat in den vergangenen Tagen zu vielen Diskussionen geführt: die 60 Prozent Nutzer, die die Corona-Warn-App angeblich benötigt, damit sie zur Eindämmung der Pandemie wirksam beitragen kann. Diese Zahl stammt aus einer Simulations-Studie von Forschern der Universität Oxford, die mögliche Entwicklungen der Pandemie mit einem komplexen mathematischen Modell zur Verbreitung von Corona abschätzt. Vor dem Start der App galt diese Zahl als harte, von Experten errechnete Schwelle. Passenderweise erklärten sich in verschiedenen Umfragen, etwa vom NDR oder vom Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), 60 bis 70 Prozent der Befragten bereit, die App zu installieren.

Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/unstatistik/104/

 

Ernährung in Zeiten von Corona

Die aktuelle Corona-Epidemie betrifft fast alle Bereiche der Medizin und des täglichen Lebens. Häufig tauchen Fragen zum Stellenwert der Ernährung auf, etwa welche Ernährung einen Schutz vor der Corona-Infektion bieten kann und welche Bedeutung die Ernährung im Krankheitsverlauf hat. Hans Hauner, Professor für Ernährungsmedizin am Else Kröner-Fresenius-Zentrum (EKFZ) für Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München (TUM), gibt im Interview einen Überblick.

Mehr unter: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36109/

 

Publikation in „Immunity“: Unterschiede in der Immunreaktion gegen SARS-CoV-2 bei milden und schweren COVID-19-Krankheitsverläufen

Es war und ist eine der Hauptfragen der aktuellen Corona-Pandemie: Warum erkranken Menschen, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, unterschiedlich schwer an der davon ausgelösten Krankheit COVID-19? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Mascha Binder von der Universitätsmedizin Halle (Saale) haben dazu mehr als 14 Millionen Rezeptor-Sequenzen von B- und T-Zellen, also Immunzellen, untersucht, die sie aus Blutproben von COVID-19-Patientinnen und -Patienten gewonnen haben. Die Ergebnisse hat die Gruppe im Fachmagazin „Immunity“ (CellPress) publiziert (DOI: https://doi.org/10.1016/j.immuni.2020.06.024).

Mehr unter: http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=2882&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6407&cHash=fdfaa134f349d84f2a81b91b404cf04e

 

Epidemie hat neue Dynamik entwickelt

Die Epidemie habe in den vergangenen zwei Wochen eine neue Dynamik entwickelt, sagt Prof. Dr. Markus Scholz vom Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Neben einzelnen Schulschließungen entwickeln sich immer wieder lokale Hotspots. Welche Gegenmaßnahmen dann einzuleiten sind und wie eine zweite Infektionswelle aussehen könnte, hat Scholz mit seinem Team in einem eigenen epidemiologischen Modell analysiert.

https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/es-ist-entscheidend-mit-welcher-dynamik-die-schwelle-von-corona-neuinfektionen-durchbrochen-wird/

 

Wer steht wo bei der Entwicklung?

Wissenschaftler, Arzneimittelhersteller und Regierungen arbeiten mit beispielloser Geschwindigkeit daran, einen Impfstoff zum Schutz gegen das neue Coronavirus bereitzustellen. In rascher Folge werden nun Daten aus klinischen Studien bekanntgegeben.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wer-steht-wo-bei-der-entwicklung-118725/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-06-07-2020

 

20.06.2020

 

Gegenmaßnahmen beeinflussen die Intensität einer potenziellen zweiten Welle stark

Droht im Herbst eine zweite Corona-Welle? Die Angst davor ist groß. Politik und Wissenschaft sind sich einig, dass dies nach Möglichkeit vermieden werden muss. Um jedoch beurteilen zu können, ob und wann welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, sind die Verantwortlichen auf Modelle angewiesen, die ein möglichst realistisches Bild der Situation wiedergeben. Eine Simulation von Prof. Dr. Philipp Kügler vom Institut für Angewandte Mathematik und Statistik an der Universität Hohenheim in Stuttgart kann jetzt eine weitere Entscheidungshilfe geben. Basis für sein Modell sind komplexe Differentialgleichungen, wie sie auch in der Herzforschung verwendet werden, und deren Berechnung sehr leistungsstarke Computer erfordert. Nach der „virtuellen Stadt“ von Prof. Dr. Andreas Pyka, bei der das Verhalten einzelner Menschen simuliert wird und jeder selbst am heimischen Rechner die Auswirkungen von verschiedenen Maßnahmen testen kann, zeigt jetzt auch ein epidemiologisches Modell, wie wichtig es ist, rechtzeitig geeignete Schritte einzuleiten, um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=48350&cHash=8543f5102032e59315293cea7e7acfcf

 

Lebendimpfstoffe als Lückenfüller

Lebendimpfstoffe rufen eine besonders robuste Antwort des Immunsystems hervor. Derzeit wird untersucht, ob sich mit der Tuberkulose- oder Polio-Schluckimpfung auch ein gewisser Schutz vor SARS-CoV-2 erzeugen lässt.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/lebendimpfstoffe-als-lueckenfueller-118265/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-16-06-2020


Vorläufige Ergebnisse der Eltern-Kind COVID-19-Studie in Baden-Württemberg

Rund 2.500 Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren und jeweils ein Elternteil wurden zwischen dem 22. April und dem 15. Mai 2020 auf aktuelle oder bereits überstandene SARS-CoV-2-Infektionen untersucht / Ein Eltern-Kind-Paar war in diesem Zeitraum infiziert, 64 Personen hatten weitgehend unbemerkt bereits zuvor eine SARS-CoV-2-Infektion durchlaufen / Kinder stellten weniger als ein Drittel der Betroffenen und scheinen nicht nur seltener an COVID-19 zu erkranken, sondern auch seltener mit SARS-CoV-2 infiziert zu sein.

Mehr unter: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/vorlaeufige-ergebnisse-der-eltern-kind-covid-19-studie-in-baden-wuerttemberg/

 

Covid-19 als Auslöser von Diabetes

Diabetes ist nicht nur ein Risikofaktor für einen schweren Verlauf von Covid-19, die Coronavirus-Infektion kann andersherum auch die Entwicklung eines Diabetes auslösen und schwere Stoffwechselentgleisungen verursachen. Darauf weist eine Gruppe von Diabetologen im »New England Journal of Medicine« hin.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/covid-19-als-ausloeser-von-diabetes-118323/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-17-06-2020

 

Wie kann die Gesundheitssicherheit in Europa gewährleistet werden?

EU-LIFE, die Allianz von 14 führenden biowissenschaftlichen Forschungsinstituten in Europa, kündigt auf der Grundlage der aus den COVID-19-Pandemien gezogenen Lehren ihre Vision an, wie sich Europa auf künftige Gesundheitskrisen vorbereiten kann.

Mehr unter: https://www.mdc-berlin.de/de/news/press/wie-kann-die-gesundheitssicherheit-europa-gewaehrleistet-werden

 

Ein oder zwei Impfstoffe bis Ende 2020

Im Kampf gegen das Coronavirus wird weltweit auf den Einsatz eines Impfstoffs gewartet. Ende dieses Jahres könnte es nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) soweit sein. Einige Hundert Millionen Impfdosen könnten dann bereits hergestellt sein.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ein-oder-zwei-impfstoffe-bis-ende-2020-118363/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-18-06-2020

 

 

12. Juni 2020

 

Innovative Textilien für Gesichtsmasken können SARS-CoV-2 direkt inaktivieren, wie Forscher der Freien Universität Berlin und der RWTH Aachen University zeigten

Innovative Textilien können SARS-CoV-2-Viruspartikel binnen weniger Stunden um bis zu 99,9 Prozent reduzieren. Die Tests wurden im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten EIT-Gesundheitsprojektes ViruShield durchgeführt, das sich zum Ziel gesetzt hat, alternative Materialien für Gesichtsmasken vor dem Hintergrund eines knappen Angebots und global unausgewogener Lieferketten für persönliche Schutzausrüstung zu finden.

Mehr unter: https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2020/fup_20_096-gesichtsmasken-corona/index.html

 

COVID-19: Weltweit erste große genetische Studie zu Risikogenen

Kieler Forschungsteam findet Genvarianten für schweren Verlauf von Covid-19. Die Blutgruppe könnte Einfluss auf die Stärke der Covid-19-Symptome haben. Die Untersuchung zeigt, dass Menschen mit der Blutgruppe A ein um etwa 50 Prozent höheres Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 tragen als Menschen mit anderen Blutgruppen. Menschen mit Typ-0-Blut hingegen waren um knapp 50 Prozent besser vor einer ernsten Covid-19-Erkrankung geschützt.

Mehr unter: https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/142-blutgruppe-covid-19

 

So wirkt die Temperatur auf Sars-Cov-2

Auf Oberflächen bleibt das Virus bei Hitze und Kälte ungefähr gleich lange ansteckend.

Mehr unter: https://news.rub.de/wissenschaft/2020-06-10-virologie-so-wirkt-die-temperatur-auf-sars-cov-2

 

EUniWell: Well-Being in Zeiten von Covid-19

Konsortium sieben hochrangiger europäischer Universitäten beginnt digitale Veranstaltungsreihe / Auftaktveranstaltung „Well-Being in a COVID World“

Mehr unter: https://portal.uni-koeln.de/universitaet/aktuell/presseinformationen/detail/euniwell-well-being-in-zeiten-von-covid-19

 

Covid-19 Contact-Tracing-Dienst QRONITON an der TUM entwickelt

Kontakte verfolgen und die Privatsphäre schützen Restaurants müssen neuerdings Listen mit Kontaktdaten ihrer Gäste anlegen. Bei einer Covid-19-Infektion sollen diese helfen, Kontaktpersonen zu warnen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat einen IT-Dienst entwickelt, der Registrierung und Kontakt-Nachverfolgung (Contact Tracing) vereinfacht, persönliche Daten aber vor Missbrauch schützt. Der Dienst könnte die vom Bundesgesundheitsministerium angekündigte Corona-Warn-App ergänzen und auch an Orten eingesetzt werden, an denen Kontaktlisten nicht verpflichtend sind.

Mehr unter: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36066/

 

Abwehrzellen mit Corona-Gedächtnis

Wissenschaftler der Uni Magdeburg suchen nach Mechanismen erfolgreicher Immunabwehr von Coronaviren bei symptomfreien Infizierten.

Mehr unter: http://idw-online.de/de/news749318

 

Schneller, günstiger, genauer - Neutralisationstests für das neuartige Corona-Virus

Neutralisationstests für das neuartige Corona-Virus sind aufwändig und können nur in speziellen Laboratorien durchgeführt werden. Die Virologie der UDE/des UK Essen hat jetzt ein neues Verfahren entwickelt, das schneller und günstiger ist und eine breite Anwendung finden kann. Ein Pre-Print der Studie wurde jetzt veröffentlicht, um der wissenschaftlichen Community einen raschen Zugang zu der Methode zu ermöglichen.

Mehr unter: https://www.uni-due.de/2020-06-12-neuer-test-fuer-sars-cov-2

 

Wie SARS-CoV-2 die Immunabwehr ausspielt

Bei den meisten Infizierten kann das Immunsystem das Coronavirus SARS-CoV-2 gut in Schach halten. In manchen Fällen gelingt es dem Virus aber, die Immunabwehr zu unterdrücken. Das hat fatale Folgen, wie beim pharmacon@home-Eröffnungsvortrag deutlich wurde.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-sars-cov-2-die-immunabwehr-ausspielt-118090/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDW-14-06-2020

 

Zwei Blutwerte erlauben Prognose über Covid-19-Verlauf

Wie schwer eine Covid-19-Erkrankung verläuft, lässt sich einer Studie zufolge schon früh an zwei Typen von Abwehrzellen im Blut vorhersagen. Das Resultat könnte die Therapie beeinflussen, zum Beispiel, wenn die Patienten wegen einer Grunderkrankung Immunsuppressiva oder eine Chemotherapie erhalten.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/zwei-blutwerte-erlauben-prognose-ueber-covid-19-verlauf/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDW-14-06-2020

 

5. Juni 2020

 

Coronavirus: Reproduktionszahl genauer geschätzt - Forscher des KIT entwickeln neue Methode mit akausalem Sieben-Tage-Filter zur Bestimmung des R-Werts bei Infektionskrankheiten

In Zeiten von Corona schauen alle auf die Reproduktionszahl. Doch der wichtige Wert ist mit Unsicherheiten behaftet. Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellen nun eine Methode zur Schätzung der Reproduktionszahl vor, die Zeitverzögerungen vermeidet und wochentagsbedingte Schwankungen kompensiert. Dazu setzen die Wissenschaftler ein akausales Filter mit einer Filterlänge von sieben Tagen ein, das nicht nur vergangene und gegenwärtige, sondern auch zukünftige Werte verwendet. Deren Schätzung geschieht auf der Basis des gleichen Wochentags der Vorwoche – ähnlich wie bei Lastprognosen im Energiesektor.

Mehr unter: https://www.kit.edu/kit/pi_2020_043_coronavirus-reproduktionszahl-genauer-geschatzt.php

 

Sterberisiko von Patienten, die sich vor oder direkt nach einer Operation mit SARS-CoV-2 infizieren ist erhöht - Weltweite Analyse aktuell im Fachjournal The Lancet publiziert

Patienten, die an COVID-19 erkranken, haben ein erhöhtes Risiko, im Zusammenhang mit einer Operation zu versterben. Vor planbaren Operationen sollte deshalb eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 möglichst ausgeschlossen werden. Ob die Situation auch in Deutschland so dramatisch ist, wie es die Studiendaten vermuten lassen, soll möglichst bald durch weitere Auswertungen geklärt werden. Momentan sind alle chirurgischen Kliniken in Deutschland dringend aufgerufen, sich an der CovidSurg Kohorten-Studie zu beteiligen.

Mehr unter: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/271

 

Charité-Studie entdeckt Unterschiede im Blut schwer und leicht Erkrankter

Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Francis Crick Institute hat im Blut von COVID-19-Patienten 27 Proteine identifiziert, die je nach Schwere der Erkrankung in unterschiedlicher Menge auftreten. Diese Biomarker-Profile könnten in Zukunft zur Vorhersage des Krankheitsverlaufs genutzt werden und so behandelnden Ärzten die Entscheidung über die Art der Therapie erleichtern. Die Studie ist jetzt im Fachmagazin Cell Systems* erschienen.

Mehr unter: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/laesst_sich_der_verlauf_von_covid_19_anhand_des_blutes_vorhersagen/

 

Prädisposition für schwere Covid-19-Verläufe

Erstmals deuten sich genetische Risiken für schwere Covid-19-Verläufe an. Damit wird die Liste bestimmter Grunderkrankungen als Risikofaktoren um genetische Faktoren erweitert. Dies kann weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen, zumal es sich hierbei nicht nur um seltene genetische Konstellationen handelt.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/praedisposition-fuer-schwere-covid-19-verlaeufe-118040/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDW-07-06-2020

 

29. Mai 2020

Möglicher Übertragungsweg von SARS-CoV-2? Erstmals neues Coronavirus in Muttermilch nachgewiesen

Erstmals haben Ulmer Virologen das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) in der Muttermilch einer infizierten Frau nachgewiesen. Ihr Säugling erkrankte ebenfalls an COVID-19. Ob sich das Kind tatsächlich über die Muttermilch angesteckt hat, ist allerdings unklar. Dennoch liefert der im renommierten Fachjournal „The Lancet“ erschienene Beitrag Hinweise auf einen möglichen neuen Übertragungsweg des Erregers.

Mehr unter: https://www.uni-ulm.de/home/uni-aktuell/article/moeglicher-uebertragungsweg-von-sars-cov-2-erstmals-neues-coronavirus-in-muttermilch-nachgewiesen/

 

Neue Details der Immunantwort bei Covid-19

Das menschliche Immunsystem reagiert auf mehr als nur das bisher fokussierte Virusprotein. Das ist bedeutend für Tests und mögliche Impfstoffe. Forschungsteams der RUB und des Universitätsklinikums Essen haben herausgefunden, auf welche Teile des Sars-Cov-2-Virus das menschliche Immunsystem reagiert: Neben dem bisher fokussierten Spike-Protein können auch zwei weitere Proteine eine starke Immunantwort auslösen. Diese Entdeckung ist bedeutend sowohl für die Entwicklung diagnostischer Tests als auch von Impfstoffen.

Mehr unter: https://news.rub.de/wissenschaft/2020-05-22-medizin-neue-details-der-immunantwort-bei-covid-19

 

Blutgefäßschädigung als Schlüssel zu COVID-19: Forscher der Universität Witten/Herdecke konnten Wirkungsmechanismus darstellen/Neuer Ansatz für Behandlung denkbar

Das SARS-CoV-2 Virus befällt im Gegensatz zu den Grippeviren vornehmlich Blutgefäßstrukturen (Endothelzellen) und führt zu einer gesteigerten Entzündungsreaktion, vergleichbar mit einer Abstoßungsreaktion nach Organtransplantation. Das ist das wichtigste Ergebnis einer internationalen Studie der Unikliniken Wuppertal, Harvard, Basel, Leuven und Hannover. Die Studie wird mit einem Editorial in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/blutgefaessschaedigung-als-schluessel-zu-covid-19-8255/

 

„Wir attackieren Coronaviren über den Wirt“

Hemmung eines zelleigenen Enzyms als Strategie für die Entwicklung antiviraler Breitbandwirkstoffe.

Mehr unter: https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2020/wir-attackieren-coronaviren-ueber-den-wirt

 

Biochemie-Absolvent der Universität Bayreuth hat Antigen für hochspezifischen Corona-Antikörpertest entwickelt

Vor kurzem hat der Healthcare-Konzern Roche an seinem Standort Penzberg südlich von München einen neuen Antikörpertest vorgestellt. Immunreaktionen aufgrund eines Kontakts mit dem SARS-CoV-2-Virus können jetzt mit einer an 100 Prozent grenzenden Zuverlässigkeit nachgewiesen werden. Der Test wurde maßgeblich von Dr. Christian Scholz mitgestaltet, einem Biochemie-Absolventen der Universität Bayreuth und heutigen Laborleiter bei Roche. Erkenntnisse zur Proteinfaltung, die er in seiner Bayreuther Dissertation gewonnen hat, waren entscheidend für die Entwicklung des Tests.

Mehr unter: https://www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/presse/pressemitteilungen/2020/071-neuer-antikoerpertest/index.html

 

Vorhersage des Lungenversagens bei Patienten mit COVID-19

Ärzte des LMU Klinikums konnten in einer Pilotstudie zeigen, dass der Botenstoff Interleukin-6 bei Patienten mit schweren Covid-19 Verläufen erhöht ist und der Blutspiegel die Notwendigkeit eines Intensivaufenthaltes mit hoher Wahrscheinlichkeit früh erkennen lässt.

Mehr unter: https://www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitteilungen/vorhersage-des-lungenversagens-bei-patienten-mit-covid-19/8b207a9b516ff846

 

Das neue Coronavirus verstehen: Forschungsprojekte ergründen Eigenschaften und Ausbreitung von SARS-CoV-2

Mit zwei neuen Forschungsprojekten trägt das Institut für Molekulare Virologie der Ulmer Universitätsmedizin zu einem tieferen Verständnis der Eigenschaften und Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bei. Infolge des BMBF-Förderaufrufs zur Erforschung von COVID-19 im Zuge des Ausbruchs von SARS-CoV-2 haben Institutsdirektor Professor Frank Kirchhoff und Dr. Daniel Sauter insgesamt über 900 000 Euro eingeworben.

Mehr unter: https://www.uni-ulm.de/home/uni-aktuell/article/das-neue-coronavirus-verstehen-forschungsprojekte-ergruenden-eigenschaften-und-ausbreitung-von-sars-cov-2/

 

Mit Antikörpertests und neuen Wirkstoffen gegen SARS-CoV-2

Bundesforschungsministerin Karliczek und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Thümler waren heute zu Gast am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Die Wisschenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HZI gaben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu COVID-19, inbesondere über eine neue bundesweit angelegte epidemiologische Antikörperstudie.

Mehr unter: https://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/news/news-detail/article/complete/mit-antikoerpertests-und-neuen-wirkstoffen-gegen-sars-cov-2/

 

Ist das Nervensystem bei SARS-CoV-2-Infektionen beteiligt?

Bundesweites Register CNS-COVID-19 soll Datengrundlage für die Erforschung des Pathomechanismus bezüglich des Gehirns bieten – Organisation durch zwei Institute der Universität Gießen gemeinsam mit dem MIRACUM-Konsortium

Mehr unter: https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/Fcmh

 

Forschungsprojekt der Kölner Universitätsmedizin untersucht die COVID-19-Krise aus Sicht des ambulanten Sektors

Trendanalyse mit 18.000 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten / Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Studie mit 149.000 Euro. Mehr unter: portal.uni-koeln.de/universitaet/aktuell/presseinformationen/detail/forschungsprojekt-der-koelner-universitaetsmedizin-untersucht-die-covid-19-krise-aus-sicht-des-ambulanten-sektors Mögliches Referenzmessverfahren für die Analyse auf SARS-CoV-2 Digitale Tröpfchen-PCR hat das Potenzial zur Referenzmethode für die Qualitätsüberwachung medizinischer Analyselabore

Mehr unter: https://www.ptb.de/cms/presseaktuelles/journalisten/nachrichten-presseinformationen/presseinfo.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=10323&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=27&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=5&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=c5e7e162963230c8580c3f665b54f123

 

Corona-Pandemie: Antikörper-Tests und ihre Grenzen

Die Unstatistik Mai ist, wie die beiden vorangegangenen, keine übliche Unstatistik. Vielmehr erklärt sie wichtige statistische Konzepte, die helfen, die Ungewissheiten in der Corona-Zeit besser zu verstehen. Es geht diesmal um eine verständliche Einführung in das Thema Antikörper-Tests und ihre Grenzen.

Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/unstatistik/103/

 

Neuartiges Covid-19-Schnelltestverfahren auf Basis innovativer DNA-Polymerasen entwickelt

Forschungskooperation der Universität Konstanz entwickelt neuartiges Covid-19-Schnelltestverfahren. Dieses Verfahren auf Basis einer innovativen DNA-Polymerase liefert die Ergebnisse in der Hälfte der Zeit – im Vergleich zur klassischen Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR).

Mehr unter: https://www.uni-konstanz.de/universitaet/aktuelles-und-medien/aktuelle-meldungen/aktuelles/neuartiges-covid-19-schnelltestverfahren-auf-basis-innovativer-dna-polymerasen-entwickelt/

 

Sport und die Corona-Epidemie

Für den Sport ist die aktuelle Corona-Epidemie die größte Herausforderung der letzten 100 Jahre. Henning Wackerhage, Professor für Sportbiologie an der Technischen Universität München (TUM), hat daher zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Gießen, Glasgow, Hildesheim, Mainz und Padua sowie des Max-Planck-Instituts für Biochemie die Wechselwirkungen zwischen Sport und Corona-Pandemie analysiert. Im Interview erläutert er ausgewählte Ergebnisse der Untersuchung.

Mehr unter: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36046/

 

Forscher züchten kleine Lungen für die Sars-Cov-2-Forschung

An Organoiden aus Stammzellen will ein Bochumer Team erforschen, wie die Infektion mit dem Virus verläuft und welche Wirkstoffe helfen.

Mehr unter: https://news.rub.de/wissenschaft/2020-05-28-neues-projekt-forscher-zuechten-kleine-lungen-fuer-die-sars-cov-2-forschung

 

Positive Signale aus der Forschung zum Welt-MS-Tag: Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen Präsenzveranstaltungen in diesem Jahr ausfallen. Doch es gibt auch gute Nachrichten für Multiple Sklerose-Erkrankte: Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich konstatieren, dass es aktuell keine sicheren Hinweise gibt, dass Immuntherapien mit einem höheren Corona-Risiko verbunden sind. Einige könnten sogar vor einer Infektion oder einem schweren COVID-19-Krankheitsverlauf schützen. Darauf deuten aktuelle Daten hin.

Mehr unter: https://www.dgn.org/presse/pressemitteilungen/70-pressemitteilung-2020/4010-positive-signale-aus-der-forschung-zum-welt-ms-tag-einige-ms-medikamente-koennten-vor-sars-cov-2-covid-19-schuetzen

 

Besser vorbereitet für künftige Krisen: Empfehlungen aus der Risikoforschung

Obwohl es frühzeitige Warnungen vor einer exponentiell wachsenden Pandemie gab, wirkten die meisten politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger weltweit unvorbereitet und zögerlich, als sich Covid-19 von China aus in die ganze Welt ausbreitete. Inzwischen hat die Krise zu beispiellosen Einschränkungen geführt und die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. In einem Artikel im „Journal of Risk Research“ analysieren Aengus Collins, Marie-Valentine Florin (beide EPFL International Risk Governance Center) und IASS-Direktor Ortwin Renn die Schlüsselfaktoren und geben Empfehlungen, wie wir uns für künftige Krisen besser vorbereiten können.

Mehr unter: https://www.iass-potsdam.de/de/news/besser-vorbereitet-fuer-kuenftige-krisen-empfehlungen-aus-der-risikoforschung


Wie die Wissenschaft pflegebedürftigen Menschen in der Corona-Quarantäne helfen möchte

Forschungsprojekte der Uni Witten/Herdecke beleuchten die Langzeitpflege in der Covid-19-Pandemie.

Mehr unter: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/wie-die-wissenschaft-pflegebeduerftigen-menschen-in-der-corona-quarantaene-helfen-moechte-8262/

 

Deutschlandweite Standards für Corona-Daten

In ganz Deutschland erforschen Wissenschaftler*innen das neue Corona-Virus Sars CoV-2 und die von ihm hervorgerufene Krankheit COVID-19. Wichtig ist nun, dass die Ergebnisse zusammengeführt und gemeinsam genutzt werden können. Daher haben sich Akteure aus allen Sparten des Gesundheitswesens zur cocos-Initiative (Corona Component Standards) zusammengeschlossen. Auch Vertreter*innen aus dem Berlin Institute of Health (BIH) waren in leitender Funktion beteiligt. Ziel der Initiative ist es, einheitliche Datenformate und Standards für COVID19 und SarsCoV2-bezogene Daten zu etablieren. Für das Nationale Netzwerk gegen Covid-19 wurde ein Kerndatensatz (German Corona Consensus; GECCO) zwischen den Universitätsklinika vereinbart.

Mehr unter: https://www.bihealth.org/de/aktuell/deutschlandweite-standards-fuer-corona-daten/

 

Geoinformationssysteme informieren über die aktuelle Verbreitung des Corona Virus

Wo treten wie viele Erkrankungen auf? Wo ist im weiteren Verlauf mit neuen Infektionen zu rechnen? Wie müssen medizinische Ressourcen verteilt werden? Wie können Lieferketten wichtiger Güter, zum Beispiel Lebensmittel durch Corona-bedingte Einschränkungen beeinflusst werden?

Mehr unter: https://www.hft-stuttgart.de/news/geoinformationssysteme-informieren-ueber-die-aktuelle-verbreitung-des-corona-virus

 

22. Mai 2020

 

„Living“ Cochrane Rapid Review: Noch keine ausreichende Evidenz zur Plasmatherapie gegen COVID-19

Menschen, die sich von COVID-19 erholt haben, besitzen in ihrem Blutplasma Antikörper gegen das Coronavirus SARS-CoV-2, die eine wichtige Rolle in der erworbenen Immunität gegen die Krankheit spielen. Aus diesem Grund könnte Plasma aus einer Blutspende von genesenen Patienten, welches solche Antikörper enthält, möglicherweise zur Behandlung von akut an COVID-19 erkrankten Patienten verwendet werden. Dafür nutzt man entweder direkt das zellfreie Blutplasma („Rekonvaleszenten-Plasma“) oder stellt aus solchen Plasmaspenden ein sogenanntes Hyperimmunserum mit einer besonders hohen Konzentration von Antikörpern her.

Mehr unter: http://www.cochrane.de/de/news/%E2%80%9Eliving%E2%80%9C-cochrane-rapid-review-noch-keine-ausreichende-evidenz-zur-plasmatherapie-gegen-covid

 

Mit Regelungstechnik zu optimierten Corona-Maßnahmen

Ein Algorithmus der Universität Stuttgart ermittelt, wann Kontaktbeschränkungen in welchem Maß notwendig sind.

Mehr unter: https://www.uni-stuttgart.de/universitaet/aktuelles/presseinfo/Mit-Regelungstechnik-zu-optimierten-Corona-Massnahmen/

 

SARS-CoV-2 geht an die Nieren – welche therapeutischen Konsequenzen sind zu ziehen?

Eine aktuelle Studie zeigt: Das neuartige Coronavirus geht im wahrsten Sinne des Wortes an die Nieren. Viele Patienten weisen bereits zu Beginn einer COVID-19-Erkrankung Urinauffälligkeiten auf, bei schweren Verläufen entwickelt sich oft ein ein akutes Nierenversagen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) plädiert für eine interdisziplinäre Betreuung und nephrologische Nachsorge von COVID-19-Patienten mit Nierensymptomen.

Mehr unter: https://www.dgfn.eu/pressemeldung/sars-cov-2-geht-an-die-nieren-welche-therapeutischen-konsequenzen-sind-zu-ziehen.html


Immunantwort nach Corona-Infektion im Blick

Zusammen mit zahlreichen Dortmunder Akteuren forschen Immunologinnen und Immunologen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) an Methoden, um Antikörper gegen das neuartige Coronavirus nachzuweisen. Dabei geht es nicht nur um den Nachweis, ob eine Person Antikörper im Blut hat, sondern auch darum, was sie können: Die Forschenden untersuchen, wie gut bestimmte Antikörper darin sind, eine Immunität gegen SARS-CoV-2 zu vermitteln.

Mehr unter: https://www.ifado.de/2020/05/18/corona-antikoerper/

 

Besonders fitte Antikörper sollen gegen SARS-CoV-2 helfen

Menschen, die eine Infektion mit SARS-CoV-2 erfolgreich überstanden haben, haben verschiedene schützende Antikörper im Blut. Manche dieser Stoffe sind besonders effektiv. Diese hochpotenten Antikörper aufzuspüren, gentechnisch im Labor selbst zu produzieren und dann zum Schutz vor der Infektion und zur Therapie der Erkrankung einsetzbar zu machen – das ist das Ziel von Forscherinnen und Forschern des Exzellenzclusters RESIST, das von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) geleitet wird. Dieses Vorhaben unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit rund 1,2 Millionen Euro.

Mehr unter: https://corona.mhh.de/corona-news-aus-der-mhh#c22584

 

Wissenschaftler*innen der TU Berlin analysieren, wie sich SARS-CoV-2 in der Raumluft ausbreitet

Wie genau das Corona-Virus verbreitet wird – ob vor allem über eine Tröpfcheninfektion oder doch eher über Aerosole in der Atemluft ist noch nicht abschließend geklärt. Wenn ein*e Corona-Patient*in hustet, spricht oder niest, wird ein Strahl an unterschiedlich großen Tröpfchen und Aerosolen erzeugt, der in die Raumluft eindringt und sich dort ausbreitet. Alle diese unterschiedlich großen Tröpfchen und Aerosole enthalten potenziell Viren. Wie diese Partikel sich verhalten, ob und wann sie zu Boden sinken, wie weit sie sich verteilen, in der Luft stehen bleiben oder wo sie sedimentieren, ist ein Forschungsthema von Prof. Dr. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts an der TU Berlin.

Mehr unter: https://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/tub_medien/publikationen/medieninformationen/2020/mai_2020/medieninformation_nr_812020/


Corona II: Intensive Suche nach einem Medikament

Chemiker und Virologen der Universität Würzburg testen derzeit im großen Maßstab Substanzen, die das neue Coronavirus bekämpfen sollen. Einige von ihnen haben sich als überraschend wirksam erwiesen.

Mehr unter: https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/einblick/single/news/corona-ii-intensive-suche-nach-einem-medikament/

 

15. Mai 2020

 

 

UKE-Studie zeigt erhöhte Rate von Thrombosen und Lungenembolien bei COVID-19-Patienten

Das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) führt in großem Umfang Obduktionen von Patientinnen und Patienten mit COVID-19-Infektionen durch. Die Forschungsteams um Prof. Dr. Klaus Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin, und Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin, fanden dadurch heraus, dass COVID-19 in ungewöhnlich vielen Krankheitsfällen zu Thrombosen sowie Lungenembolien führte. Die Studienergebnisse der ersten zwölf Patientinnen und Patienten wurden im internationalen Fachmagazin Annals of Internal Medicine veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_94336.html

 

Aufrechterhaltung der Abstandsregeln und Verbot von Großveranstaltungen – Nutzen von Mund-Nasen-Schutz bisher nicht belegbar

Wie schätzen Expertinnen und Experten auf den Gebieten der Virologie, Mikrobiologie, Hygiene, Tropenmedizin, Immunologie sowie der Inneren Medizin/Intensivmedizin die derzeitige Gefahrenlage und die getroffenen Maßnahmen bezüglich der aktuellen Covid-19-Pandemie ein? Wie sicher oder belastbar gilt der aktuelle Wissensstand? Das versuchen Wissenschaftler der Universitätsklinika Tübingen und Hamburg-Eppendorf mit einer Befragung herauszufinden. Eine Zwischenauswertung zeigt nun erste Ergebnisse.

Mehr unter: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/261?press_str=

 

ZahnMedizin stärkt Immunkompetenz der Mundhöhle und kann schlimme Covid-19-Verläufe verhindern

DGZMK-Präsident Prof. Frankenberger: Prävention am Entstehungsort der Infektion in Corona-Zeiten besonders wichtig / Systemrelevanz der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde steht außer Frage.

Mehr unter: https://www.dgzmk.de/aktuelles#!/zahnmedizin-staerkt-immunkompetenz-der-mundhoehle-und-kann-schlimme-covid-19-verlaeufe-verhindern

 

Versorgungsatlas-Studie zur regionalen Verteilung von Hoch- und Höchstrisikopatienten in der COVID-19-Pandemie veröffentlicht

Für das Pandemie-Management soll nach Beschlusslage des Bundes und der Länder vom 6. Mai 2020 künftig stärker auf das Infektionsgeschehen auf Kreisebene fokussiert werden. Hierfür kann die Bestimmung des Bevölkerungsanteils mit besonderer Gefährdungslage einen Beitrag liefern.

Mehr unter: https://www.versorgungsatlas.de/presse/detail/titel/versorgungsatlas-studie-zur-regionalen-verteilung-von-hoch-und-hoechstrisikopatienten-in-der-covid-1/

 

Erkenntnisse aus der Krebsforschung nutzen: Den Mechanismen der Immunität gegenüber SARS-CoV-2 auf der Spur

Warum reagiert jeder Mensch bei einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 anders? Warum zeigen einige Menschen gar keine oder nur leichte Symptome der davon verursachten Erkrankung COVID-19? Und warum erkranken manche Menschen so schwer, dass sie beatmet werden müssen oder sogar sterben? Diese Fragen untersucht Professorin Dr. Mascha Binder, Direktorin der Klinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums Halle (Saale), zusammen mit ihrem Team und weiteren Partnern aus dem Universitätsklinikum Halle (UKH) sowie der Medizinischen Hochschule Hannover.

Mehr unter: http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=2882&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6384&cHash=15d4639cef7bb26e84f0e1fe6c186269

 

COVID-19: Studie zur Therapie der schweren Entzündungsreaktion

Uniklinikum Jena leitet multizentrische klinische Studie, die einen Ansatz aus der Leukämieforschung als Behandlung von COVID-19 testet.

Mehr unter: https://www.uniklinikum-jena.de/Uniklinikum+Jena/Aktuelles/Pressemitteilungen/COVID_19_+Studie+zur+Therapie+der+schweren+Entz%C3%BCndungsreaktion-pos-0-p-24618.html

 

Schwerer Verlauf von COVID-19: welche Lungenpatienten besonderen Schutz brauchen

Das Risiko, an COVID-19 zu erkranken, ist aktuell aufgrund der fehlenden Immunität für alle Bevölkerungsgruppen hoch. Die meisten Menschen, die sich mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren, erkranken nicht schwer. Besonders Patien-ten mit chronischen Atemwegs-und Lungenerkrankungen sind jedoch verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) äußert sich in einer aktuellen Stellungnahme dazu, welche dieser Patienten ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Die Experten der Fachgesellschaft beantworten in dem Papier häufig gestellte Fragen zur Risikoabschätzung anhand exemplarischer Fallbeispiele

Mehr unter: https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/COVID-19/20200511PM_DGP_Risikoabschaetzung_bei_chronischen_Erkrankungen.pdf

 

Corona-Antikörpertests aus Reutlingen

Das NMI Reutlingen packt derzeit ein großes Problem der Antikörper-Tests zum Nachweis von COVID-19 an: falsch positive Testergebnisse

Mehr unter: https://www.nmi.de/de/aktuell/aktuelles/detail/corona-antik%C3%B6rpertests-aus-reutlingen/

 

Intensiv- und Notfallmediziner: Thromboseprophylaxe und Blutverdünnung müssen stärkere Rolle in der Behandlung von COVID-19-Patienten spielen

Die Ergebnisse einer aktuellen Obduktionsstudie zeigen, dass es bei COVID-19-Patienten zu einer Gerinnungsaktivierung mit einem gehäuften Auftreten von Beinvenenthrombosen und Lungenembolien kommt. Bei Teilen der untersuchten Verstorbenen ist dies die Todesursache. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) weist vor diesem Hintergrund auf die hohe Bedeutung der Thromboseprophylaxe bei der Behandlung von COVID-19-Patienten hin.

Mehr unter: https://www.dgiin.de/allgemeines/pressemitteilungen/pm-leser/intensiv-und-notfallmediziner-thromboseprophylaxe-und-blutverduennung-muessen-staerkere-rolle-in-der-behandlung-von-covid-19-patienten-spielen.html

 

Mathematische Entscheidungshilfe: Wie Covid-19-Tests effizienter werden könnten

Mithilfe so genannter Pooling-Verfahren können Proben von verschiedenen Personen zu einem Pool zusammengefasst und auf Covid-19 getestet werden. Ein Team aus Mathematiker*innen, Informatikern und Medizinern der Jungen Akademie, der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Stuttgart und der Firma Arctoris hat eine Entscheidungshilfe entwickelt, die berechnet, welches Verfahren in einem Probenpool möglichst effektiv alle an Covid-19 erkrankten Personen identifiziert. Ihre Simulationen zeigen, dass pool-basierte Testverfahren in Deutschland etwa acht Mal effizienter als Einzeltests sein können. Die Ergebnisse hat das Team in einem Preprint auf "arXiv" und Webseite veröffentlicht.

Mehr unter: http://idw-online.de/de/news747304

 

Frankfurter Forscher entdecken Ansatzpunkte für COVID-19-Therapie

Wie das SARS-CoV-2-Virus, der Erreger von COVID-19, menschliche Zellen verändert, konnte jetzt ein Team aus Biochemikern und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt beobachten. Dabei testeten die Wissenschaftler eine Reihe von Wirkstoffen in Modellversuchen im Labor, von denen einige die Vermehrung des Virus verlangsamten oder stoppten. Diese Ergebnisse ermöglichen es, die Suche nach einem Wirkstoff auf eine geringe Anzahl bereits zugelassener Medikamente zu fokussieren. (Nature DOI: 10.1038/s41586-020-2332-7). Ausgehend von diesen Ergebnissen bereitet ein US-amerikanisches Unternehmen eigenen Angaben zufolge einen Wirkstoff für eine klinische Studie vor. Mit einem weiteren Wirkstoff startet ein kanadisches Unternehmen eine klinische Studie.

Mehr unter: https://www.muk.uni-frankfurt.de/88372211/Frankfurter_Forscher_entdecken_Ansatzpunkte_f%C3%BCr_COVID_19_Therapie

 

Nierenwerte als Seismograf für den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung

Eine vergangene Woche im „The Lancet“ veröffentlichte „Correspondence“ stellte die durch erste Daten begründete Hypothese auf, dass einfache Nierenparameter den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorhersagen können.

Mehr unter: https://www.dgfn.eu/pressemeldung/nierenwerte-als-seismograf-fuer-den-verlauf-einer-covid-19-erkrankung.html

 

UKE-Studie: Neuartiges Corona-Virus befällt als „Multiorganvirus“ zahlreiche Organe

Das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) ist kein reines Atemwegsvirus. Es ist neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen und Organsystemen zu finden – so zum Beispiel auch in der Niere, wo es direkt für die häufigen Schäden bei einer COVID-19-Infektion verantwortlich sein könnte. Das fanden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie heraus. Die Ergebnisse liefern somit Hinweise für Früherkennungsuntersuchungen und auch mögliche Folgeschäden einer COVID-19-Infektion. Die Nierenexperten, Mikrobiologen und Rechtsmediziner des UKE analysierten in ihrer Studie die Autopsie-Ergebnisse von 27 an einer COVID-19-Infektion Verstorbenen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

Mehr unter: https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_94474.html

 

8. Mai 2020

 

Neuer antiviraler Hemmstoff für SARS-CoV-2 wird entwickelt

Die Suche nach wirksamen Medikamenten gegen das neue Coronavirus wird im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) derzeit vorrangig unterstützt. Vielversprechend ist die Entwicklung eines Wirkstoffs, der das Virus an seiner Vermehrung hemmt. Angriffspunkt der DZIF-Wissenschaftler an der Universität Lübeck ist die Hauptprotease, ein wichtiges Enzym von SARS-CoV-2, das für die Virusvermehrung zuständig ist. Das Team um Prof. Dr. Rolf Hilgenfeld konnte vor kurzem die genaue Struktur aufklären und hat damit die Voraussetzungen für eine zielgenaue Entwicklung von Hemmstoffen geschaffen.

Mehr unter: https://www.dzif.de/de/neuer-antiviraler-hemmstoff-fuer-sars-cov-2-wird-entwickelt

 

Schwere COVID-19-Verläufe früh erkennen

Viele COVID-19-Erkrankungen verlaufen mild. Aber etwa zehn Prozent der Erkrankten entwickeln eine schwere Lungenentzündung und benötigen intensivmedizinische Versorgung. Um frühzeitig die richtigen therapeutischen Schritte einleiten zu können, ist es wichtig, potentiell gefährdete Patienten zu identifizieren. Gemeinsam mit chinesischen Kollegen am Wuhan Union Hospital haben Wissenschaftler des Instituts für Virologie der Medizinischen Fakultät der UDE festgestellt, dass die T-Zell-Population ein wichtiger Indikator ist. Diese Studie ist jetzt in The Lancet EBiomedicine online veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.uni-due.de/2020-04-30-schwere-covid-19-faelle-frueh-erkennen

 

Online-Umfrage zu Riech- und Schmeckstörungen bei COVID-19

Ein internationales Team hat eine weltweite Onlinebefragung zu Riech- und Schmeckstörungen im Zusammenhang mit COVID-19 zusammengestellt. Die Umfrage soll dabei helfen, die Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus von anderen Atemwegserkrankungen abzugrenzen – und gegebenenfalls die medizinische Betreuung der Betroffenen unterstützen. An dem Projekt sind über 500 Wissenschaftler, Kliniker und Patientenvertreter aus 38 Ländern beteiligt. Unter den Initiatoren der Online-Umfrage ist auch Prof. Thomas Hummel, Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Riechen und Schmecken des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden.

Mehr unter: https://tu-dresden.de/med/mf/die-fakultaet/newsuebersicht/online-umfrage-zu-riech-und-schmeckstoerungen-bei-covid-19

 

Aktivierung des SARS-Coronavirus 2 aufgeklärt - Infektionsforscher vom Deutschen Primatenzentrum zeigen Ansatzpunkte für Impfstoffentwicklung und Therapie

Das SARS-Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) infiziert Lungenzellen und ist für die COVID-19-Pandemie verantwortlich. Das sogenannte Spike-Protein dient dem Virus als Schlüssel zur Wirtszelle und trägt eine ungewöhnliche Aktivierungssequenz. Die Abteilung Infektionsbiologie des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung hat jetzt gezeigt, dass diese Sequenz durch das zelluläre Enzym Furin gespalten wird und dass die Spaltung für die Infektion von Lungenzellen wichtig ist. Diese Ergebnisse definieren neue Ansatzpunkte für Therapie und Impfstoffforschung. Außerdem geben sie Hinweise darauf, wie sich Coronaviren von Tieren verändern müssen, um sich in der menschlichen Bevölkerung ausbreiten zu können (Molecular Cell).

Mehr unter: https://www.dpz.eu/de/startseite/einzelansicht/news/aktivierung-des-sars-coronavirus-2-aufgeklaert.html

 

Ergebnisse der „Heinsberg-Studie“ veröffentlicht - Bonner Forschungsteam ermittelt Sterblichkeitsrate der SARS-CoV-2-Infektion

Der Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen gilt als Brennpunkt für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. Nach einer Karnevalssitzung kam es dort zu einer in Deutschland frühen und massenhaften Ausbreitung des Erregers. Im Rahmen der Studie hatte ein Forschungsteam um Prof. Dr. Hendrik Streeck und Prof. Dr. Gunther Hartmann von der Universität Bonn in der Ortschaft Gangelt eine große Zahl von Einwohnern befragt, Proben genommen und analysiert. Dabei wurde unter anderem erstmals die Sterblichkeitsrate der Infektion genau bestimmt. Die Ergebnisse der Studie sind vorab veröffentlicht worden und werden nun der Wissenschaft und der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Publikation in einem Fachjournal mit Peer-Review-Verfahren folgt.

Mehr unter: https://www.uni-bonn.de/neues/111-2020

 

Mit PAMONO auf der Spur des Coronavirus

Während Viren zu klein für die optische Sichtbarmachung sind, kann das, was sie anrichten, sehr wohl sichtbar gemacht werden. Eine Messmethode möchten das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) und der Sonder¬forschungs-bereich (SFB) 876 der TU Dort¬mund auf das neuartige Corona¬virus Sars-Cov-2 anwenden.

Mehr unter: https://www.tu-dortmund.de/universitaet/aktuelles/detail/mit-pamono-auf-der-spur-des-coronavirus-2887/

 

COVID-19: HAW Hamburg koordiniert Datenbank mit Therapien-Literatur

Um medizinisches Personal mit Informationen über die neueste Literatur zum Thema COVID-19 zu versorgen, hat die HAW Hamburg das Projekt "COVID-19 Scientific Research Database on Treatment Options" (COVID-TREAT) ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts wird wissenschaftliche Literatur zur Behandlung von COVID-19 gesammelt und online zur Verfügung gestellt. Knapp 30 Universitäten und Forschungszentren haben sich bislang dem Konzept angeschlossen.

Mehr unter: https://www.haw-hamburg.de/news-online-journal/newsdetails/artikel/covid-19-haw-hamburg-koordiniert-datenbank-mit-therapien-literatur.html

 

Corona-Maßnahmen-Fonds

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 ist aktuell eine der großen Herausforderungen in Wissenschaft und Gesellschaft. Wissenschaftler in Deutschland und weltweit arbeiten mit vielfältigen Projekten an Lösungsansätzen und Maßnahmen zur Erleichterung der Folgen. Um Wissenschaft und Forschung bei dieser Aufgabe zu unterstützen, hat die Carl-Zeiss-Stiftung ein Maßnahmenpaket zur Förderung von ausgewählten Projekten beschlossen. Insgesamt zehn Projekte werden im Rahmen des Hilfspakets mit einer Gesamtsumme von 600.000 Euro gefördert.

Mehr unter: https://www.carl-zeiss-stiftung.de/german/weitere-foerderungen/corona-massnahmen-fonds.html

 

Entzündete Nieren als Frühwarnzeichen für schwere Verläufe bei COVID-19

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen entwickeln Handlungspfad zur Vorhersage von Erkrankungsschwere und Organkomplikationen bei COVID-19. Online veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ in der Ausgabe vom 6. Mai 2020.

Mehr unter: https://www.umg.eu/news-detail/news-detail/detail/news/entzuendete-nieren-als-fruehwarnzeichen-fuer-schwere-verlaeufe-bei-covid-19/


Datenschutzfreundliche Corona-Tracing-App

Forscherinnen und Forscher des KIT und des FZI entwickeln Kompromissvorschlag aus zentraler und dezentraler Lösung für eine höhere Privatsphäre / Ergebnisse als Technical Report veröffentlicht

Mehr unter: https://www.fzi.de/aktuelles/news/detail/artikel/datenschutzfreundliche-corona-tracing-app/

 

4. Mai 2020

 

KI versus Corona: Wie intelligente Robotik unterstützen kann

Methoden der Künstlichen Intelligenz können auf vielfältige Weise dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Muster in großen Datenmengen zu erkennen und damit die Grundlage für Entscheidungen zu liefern, ist ein wichtiges Anwendungsfeld. Ein anderes sind intelligente Roboter, die stark beanspruchte oder fehlende Fachkräfte in Krankenhäusern, in der Landwirtschaft oder im Energiesektor unterstützen.

Mehr unter: https://www.plattform-lernende-systeme.de/id-3-fragen-an-newsreader/id-3-fragen-an-frank-kirchner.html

 

Corona-App genießt breite Unterstützung in der Bevölkerung

Eine sogenannte Tracing-App könnte einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Damit sie die gewünschten Effekte erzielt, muss allerdings ein ausreichend großer Anteil der Bevölkerung die App installieren und nutzen. In einer repräsentativen Studie hat ein Team von Mannheimer Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern nun herausgefunden, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung zur Installation einer Tracing-App bereit ist – und welche Faktoren bei der Installationsbereitschaft eine Rolle spielen.

Mehr unter: https://www.uni-mannheim.de/news/corona-app-geniesst-breite-unterstuetzung-in-der-bevoelkerung/

 

Indirekte Gesundheitsfolgen der aktuellen Maßnahmen zum Infektionsschutz in Deutschland

Während die allgemeine Aufmerksamkeit auf die Ausbreitung und Eindämmung des COVID-19-Virus in Deutschland fokussiert ist, geraten die indirekten Gesundheitsfolgen der tiefgreifenden Maßnahmen zum Infektionsschutz eher in den Hintergrund. In der öffentlichen Diskussion kommt die Frage zu kurz, welche gesundheitlichen Auswirkungen die Infektionsschutzmaßnahmen für die ganze Bevölkerung beziehungsweise für besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen haben können. Das Kompetenznetz Public Health COVID-19 hat hierzu ein Hintergrundpapier erarbeitet.

Mehr unter: https://www.public-health-covid19.de/images/2020/Ergebnisse/Hintergrundpapier_Indirekte_Folgen_von_Manahmen_des_Infektionsschutzes_Version01_23042020.pdf

 

Covid-19: Software zur Medikamentensuche

Aktuell beherrscht die Corona-Pandemie das gesamte gesellschaftliche Leben. Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, den mehr als hunderttausend schwer erkrankten Menschen in den Krankenhäusern besser helfen zu können. Ein vielversprechender Ansatz, die aktuellen Behandlungsweisen zu erweitern, ist es, bereits bestehende und zugelassene Medikamente zur Bekämpfung des Virus einzusetzen. Diesen verfolgt eine Forschungsgruppe der Technischen Universität München (TUM) am Campus Weihenstephan.

Mehr unter: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35996/

 

Wie das Coronavirus sein Erbgut vermehrt

Wenn sich ein Mensch mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert, vermehrt sich der Erreger in dessen Zellen rasend schnell. Dazu muss das Virus sein Erbgut, das aus einem langen RNA-Strang besteht, vervielfältigen. Diese Aufgabe übernimmt die virale „Kopiermaschine“, Polymerase genannt. Wissenschaftler um Patrick Cramer vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie haben jetzt die räumliche Struktur der Corona-Polymerase entschlüsselt. Damit lässt sich erforschen, wie antivirale Substanzen wirken, die die Polymerase blockieren. Eine von ihnen ist der Hoffnungsträger Remdesivir. Außerdem können neue Wirkstoffkandidaten gesucht werden.

 

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

Patienten mit Fehl- und Mangelernährung haben schlechtere Prognosen, warnen Forscher der Uni Hohenheim. Neuer Ärzte-Leitfaden bündelt Empfehlungen und rät zur Prävention.

Weitere Ergebnisse und Experten zum Thema Corona-Krise und ihre Folgen unter https://www.uni-hohenheim.de/expertenliste-corona-krise

Mehr unter: https://www.mpibpc.mpg.de/17275419/pr_2008

 

Bundesamt für Strahlenschutz, BfS: UV-Strahlung hilft nicht gegen COVID-19

In letzter Zeit häufen sich Meldungen über einen möglichen Zusammenhang zwischen UV-Strahlung und der Eindämmung des Corona-Virus. Manch einer könnte daher auf die Idee kommen, sich intensiver UV-Strahlung auszusetzen, um das Corona-Virus loszuwerden. Was dabei oft nicht deutlich gesagt wird: Es geht in diesen Meldungen allein um die Keimfreiheit von Oberflächen oder Sachen, es geht nicht um eine Abtötung des Virus auf oder in Lebewesen. Das BfS weist daher darauf hin, dass UV-Strahlung nicht zur Heilung von COVID-19 geeignet ist.

Mehr unter: https://www.bfs.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BfS/DE/2020/0414-uv-corona.html

 

Die Eintrittspforten für SARS-CoV-2

Zwei Zelltypen in der Nase sind wahrscheinlich die ersten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Anhand von Daten aus dem Human Cell Atlas haben Forscher bei Becherzellen und Flimmerepithel in der Nase besonders viele der Proteine entdeckt, die SARS-CoV-2 nutzt, um in unsere Zellen zu gelangen.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165999/die-eintrittspforten-fuer-sars-cov-2.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264

 

Neuartiger optischer Biosensor für das COVID-19-Virus - Nachweis der Virenkonzentration in der Luft - beispielsweise an stark frequentierten Orten

Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet werden, um Konzentrationen des Virus an stark frequentierten Orten zu messen. Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich ist es gelungen, einen neuartigen Sensor zum Nachweis des neuen Coronavirus zu entwickeln. Er könnte künftig eingesetzt werden, um die Virenkonzentration in der Umwelt zu bestimmen – beispielsweise an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten oder in Lüftungssystemen von Spitälern.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165969/neuartiger-optischer-biosensor-fuer-das-covid-19-virus.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264

 

Neue Marburger Datenbank hilft im Kampf gegen Corona-Pandemie

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt befassen sich derzeit mit einem zentralen Thema – der Suche nach einem Medikament gegen das Virus SARS-CoV-2. Dabei werden die Forschungsteams ab sofort durch eine neue Datenbank unterstützt, die am Fachbereich Mathematik und Informatik der Philipps-Universität Marburg entwickelt wurde: Die Datenbank CORDITE (CORona Drug InTEractions database) bündelt zentrale Forschungsdaten zu SARS-CoV-2 und bietet damit eine wichtige Hilfestellung für die Arzneimittelentwicklung.

Mehr unter: https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2020/neue-marburger-datenbank-hilft-im-kampf-gegen-corona-pandemie

 

Die Open Source Plattform „VirtualFlow“ untersucht Milliarden Moleküle in kürzester Zeit

Die Entwicklung neuer Wirkstoffe in der Medizin kann viele Jahre dauern und Milliarden Euro kosten. Einem internationalen Team von Wissenschaftler*innen mit Beteiligung von Forscher*innen der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin ist es jetzt gelungen, eine Plattform zu entwickeln, die Milliarden potenzielle Wirkstoffe in kürzester Zeit untersuchen kann. Die Arbeit wurde in der renommierten Fachzeitschrift Nature publiziert. Angeregt durch die Corona-Pandemie haben die Forscher*innen jetzt begonnen, mithilfe dieser Plattform nach potenziellen Wirkstoffen zu suchen, die die Coronavirus-Proteine blockieren könnten.

Mehr unter: https://www.tu-berlin.de/?214107

 

Impulse für eine Corona-Impfung - Für eine weitreichende Immunisierung der Weltbevölkerung ist nicht nur ein wirkungsvoller Impfstoff nötig, sondern auch seine effiziente Produktion

Einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt es noch nicht, aber schon eine Diskussion, wer als erstes durch ihn geschützt werden soll. Klar ist: Sobald er gefunden ist, muss er schnell in großen Mengen produziert werden. Nur so kann es gelingen, die Covid-19-Pandemie ohne Beschränkungen im sozialen Leben, wie sie derzeit gelten, einzudämmen. Biotechnische Prozesse, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg für die Herstellung verschiedener Viren entwickelt haben, könnten dabei helfen. Nun will das Magdeburger Team diese Verfahren auf die Produktion einer Corona-Vakzine anpassen. Den Forschenden aus Magdeburg geht es aber nicht nur um die Produktion von Viren in großem Stil, sondern auch um eine effiziente Aufreinigung zum fertigen Impfstoff und um die Suche geeigneter Immunogene gegen Covid-19.

Mehr unter: https://www.mpg.de/14756629/corona-covid-19-impfstoff-produktion

 

COVID-19: Auch schwere Verläufe können erfolgreich intensivmedizinisch therapiert werden

Die Deutsche Gesellschaft für Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) weist darauf hin, dass auch Menschen wieder vollständig genesen können, deren COVID-19-Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Daten des Deutschen Intensivregisters belegen, dass rund 70 Prozent der Patienten die Intensivstation auch wieder verlassen und in der Folge gesunden können. Verantwortlich dafür sind nach Ansicht der Experten die intensivmedizinischen Möglichkeiten und auch die intensive personelle Betreuung der Patienten.

Mehr unter: https://www.dgiin.de/allgemeines/pressemitteilungen/pm-leser/covid-19-auch-schwere-verlaeufe-koennen-erfolgreich-intensivmedizinisch-therapiert-werden.html

 

27. April 2020

 

Arbeitsteilung und Entscheidungen im Krisenfall erleichtern

Pflegewissenschaftlerinnen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften arbeiten in der aktuellen Corona-Pandemie an Modellen und Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Mehr unter: https://www.ostfalia.de/cms/de/huk/kommunikation/presse/pressemitteilungen-2020/fakultaet-gesundheitswesen-delegationsmodell/

 

Corona: Verschlüsselungssystem für sichere Contact-Tracing-App

Im Kampf gegen Covid-19 hat ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) ein Modell für eine datenschutzsichere Contact-Tracing-App entwickelt. Das Konzept setzt auf ein verschlüsseltes Rechenverfahren, sodass die IDs von Infizierten nicht auf den Handys ihrer Kontaktpersonen landen. Gemeinsam mit der Open-Source-Gemeinschaft ITO wird derzeit ein Prototyp getestet. Bei Bluetooth SIG war ein Antrag auf Standardisierung erfolgreich.

Mehr unter: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35995/


Suche nach Medikament gegen das Coronavirus mit weltweit führender Wirkstoff-Sammlung

MHH-Professor Pietschmann, Forscher des Exzellenzclusters RESIST und des TWINCORE, leitet in Deutschland stattfindende Forschungsarbeiten eines internationalen Konsortiums.

Mehr unter: https://www.mhh.de/presse/presseinformationen/detailansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=200&cHash=51e59bd59b7c16a3667c5187cebc73ee

 

Tübinger Wissenschaftler entwickeln 3D-Modell verschiedener Köpfe, mit dem sich Atemschutzmasken passgenauer entwerfen lassen

Mit dem FLAME-Modell ist es möglich, realistische 3D-Kopfformen zu erzeugen und den menschlichen Gesichtsausdruck detailgetreu nachzuahmen. Dieses Computermodell könnte es Designern erlauben, passgenauere Gesichtsmasken unterschiedlicher Form und Größe zu entwerfen. Atemschutzmasken, die medizinisches Fachpersonal während der Covid-19 Pandemie tragen müssen, könnten so besser an das Gesicht anschließen und besseren Schutz bieten.

Mehr unter: https://www.is.mpg.de/de/news/scientists-in-tubingen-develop-3d-head-model-that-can-be-used-to-design-better-fitting-protective-gear

 

Unter der Steuerung der Pandemie: Erste Prognosemodelle Mitte Mai erwartet

Unter der gemeinsamen Leitung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI; Prof. Dr. Christian Karagiannidis) und des Robert Koch-Instituts (RKI; PD Dr. Grabenhenrich) hat sich gestern die Gruppe Steuerungs-Prognose von intensivmedizinischen COVID-19-Kapazitäten (SPoCK) konstituiert. Diese wird über die kommenden zwei Jahre täglich Vorhersagen des weiteren Verlaufs von intensivmedizinisch zu behandelnden COVID-19-Patienten auf lokaler, überregionaler wie auch europäischer Ebene öffentlich bereitstellen. Diese können dann von Entscheidungsträgern im öffentlichen Gesundheitsbereich zur Steuerung der Pandemie genutzt werden. Mit der Bereitstellung erster Modelle, bezogen auf Deutschland sowie einzelne Bundesländer, darf bis Mitte Mai gerechnet werden.

Mehr unter: https://www.divi.de/presse/pressemeldungen/steuerung-der-pandemie-erste-prognosemodelle-mitte-mai-erwartet

 

Neueste Erkenntnisse zur Beatmung von COVID-19-Patienten

International anerkannter Experte für schwere Lungenerkrankungen an der Universitätsmedizin Göttingen, Prof. Dr. Luciano Gattinoni, mit „Clinical Update“ in renommierter amerikanischer Fachzeitschrift „Journal of the American Medical Association“ (JAMA). Gefunden wurden Hinweise auf den zugrundeliegenden Mechanismus, durch den die Lunge geschädigt wird. Jüngsten Daten aus italienischen Kliniken zufolge ist die Lunge bei COVID-19-Patienten in der Initialphase nicht so stark in ihrer Mechanik beeinträchtigt wie bei anderen Formen einer schweren, akuten Lungenentzündung.

Mehr unter: https://www.umg.eu/news-detail/news-detail/detail/news/neueste-erkenntnisse-zu-beatmung-von-covid-19-patienten/

 

24. April 2020


Kurzarbeitergeld, Verlustrechnung und Co.: Neue Hilfen für Betriebe

Die Große Koalition will Arbeitgeber und Arbeitnehmer stärker unterstützen. Dazu zählen Steuererleichterungen für Unternehmen. Für Arbeitnehmer in Kurzarbeit wird das Kurzarbeitergeld erhöht. Die Beschlüsse im Überblick.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/kurzarbeitergeld-verlustrechnung-und-co-neuen-hilfen-fuer-betriebe/150/32542/401478

 

23. April 2020

IESE-Professor Sebastian Hafenbrädl über Wahrscheinlichkeiten und Prozentsätze in Zeiten von Corona - Mathematischer Satz von 1763 aktueller denn je

Risiko-Kommunikation ist eines der Forschungsgebiete des Sebastian Hafenbrädl. „Man muss statistische Informationen so präsentieren, dass politische Entscheider und die Menschen sie auch verstehen“, so der Professor an der IESE Business School. „Menschen sind nicht besonders gut darin, mit Prozentwerten zu hantieren“, führt Hafenbrädl aus. „Verwenden wir absolute Zahlen statt Prozentsätze, erklärt das komplizierte Zusammenhänge viel besser“.

Mehr unter: https://idw-online.de/de/news744903

 

Schnelle Hilfe für Kliniken

Medizinische Schutzbrillen, Spender für Desinfektionsmittel und Beatmungsgeräte aus dem 3D-Drucker – Experten des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA helfen mit ihrem technischen Know-how beim Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/schnelle-hilfe-fuer-kliniken-a-925804/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

 

Corona und Luftverschmutzung: Welchen Einfluss hat Stickstoffdioxid auf den Krankheitsverlauf?

Hohe Stickstoffdioxid-Werte in der Luft könnten in Zusammenhang mit hohen Todeszahlen in Folge von Covid-19-Erkrankungen stehen. Eine neue Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) liefert für diese Vermutung erstmals konkrete Zahlen. Die Arbeit kombiniert Satelliten-Daten zur Luftverschmutzung und zu Luftströmen mit bestätigten Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19. Sie zeigt: Regionen mit einer dauerhaft hohen Schadstoffbelastung haben deutlich mehr Todesfälle als andere Regionen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal "Science of the Total Environment" veröffentlicht.

Mehr unter: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=3259

 

„Die geplante Corona-App ist sinnvoll und durchdacht“

Smartphones können helfen, die Verbreitung des Virus einzudämmen – das zeigen Beispiele etwa aus Südkorea oder Island. In Deutschland wird der Einsatz einer Tracing-App derzeit kontrovers diskutiert. Fragen zu Technik, Vorteilen und potentiellen Gefahren beantwortet Professor Frederik Armknecht, Experte für Datensicherheit und Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Informatik IV an der Universität Mannheim. Grundsätzlich hält er eine solche App für sinnvoll und durchdacht – vorausgesetzt, diese mache nur das, was öffentlich kommuniziert wird.

Mehr unter: https://www.uni-mannheim.de/news/die-geplante-corona-app-ist-sinnvoll-und-durchdacht/

 

Corona-Pandemie berechnen – Potsdamer Forscher entwickeln Modellierungsansatz, der regionale Prognosen des Infektionsgeschehens ermöglicht

Wie lässt sich die Ausbreitung des Coronavirus darstellen und prognostizieren, wenn man, wie in ländlichen Regionen, nur über wenige Fallzahlen verfügt? Physiker, Kognitionswissenschaftler und Mathematiker des Sonderforschungsbereichs „Data Assimilation“ der Universität Potsdam haben darauf eine Antwort gefunden. Sie nutzen ein Modellierungsverfahren, dessen Besonderheit in der Kombination von Modell und Methode liegt. Es arbeitet mit nur wenigen Fallzahlen zuverlässig und eignet sich damit auch für Analysen und Vorhersagen auf regionaler Ebene, etwa von Landkreisen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher nun auf „medRxiv“ veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.uni-potsdam.de/de/medieninformationen/detail/2020-04-20-corona-pandemie-berechnen-potsdamer-forscher-entwickeln-modellierungsansatz-der-regiona

 

Antikörper im Schnellverfahren

Weltweit wird unter Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen den Coronavirus SARS-CoV-2 gearbeitet. Essenziell für die Virusforschung ist das Verständnis davon, wie Antikörper gebildet werden und wie sie funktionieren. Ein Forschungsteam um die Potsdamer Biologin Prof. Dr. Katja Hanack hat in den letzten Jahren ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Herstellung von qualitativ hochwertigen monoklonalen Antikörpern enorm beschleunigen lässt. Die Technologie kann dafür verwendet werden, in der aktuellen Situation Antikörper gegen das Coronavirus zu finden, die für die Diagnostik und Therapie eingesetzt werden können.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165859/antikoerper-im-schnellverfahren.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264

 

Neuer COVID-19-Test weist schnell und genau virale RNA nach - Mögliche Alternative zu PCR-basierten Tests

Millionen von Menschen wurden auf das neuartige Coronavirus getestet, die meisten mit einem Kit, das auf der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) beruht. Diese empfindliche Methode amplifiziert die SARS-CoV-2-RNA aus Patientenabstrichen, so dass winzige Mengen des Virus nachgewiesen werden können. Während die Pandemie jedoch zunimmt, zeigt dieses Laborarbeitspferd Anzeichen eines Stammes. Jetzt haben Forscher, die über eine Proof-of-Concept-Studie in ACS Nano berichten, eine potenziell genauere Diagnose entwickelt, die auf der plasmonischen photothermischen Abtastung basiert.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165863/neuer-covid-19-test-weist-schnell-und-genau-virale-rna-nach.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264


Studie zu medizinischen Lieferketten: So kann 3-D-Druck im Kampf gegen Covid-19 helfen

Logistik-Forscher der KLU haben in einer aktuellen Studie zu medizinischen Lieferketten untersucht, wie mithilfe von 3-D-Druck die Ausbreitung von Covid-19 bekämpft werden kann. Schon jetzt wird diese Produktionstechnik genutzt, um medizinisches Equipment schnell und kostengünstig herzustellen. Dazu zählen vor allem Material für Beatmungsgeräte, medizinische Schutzkleidung wie Gesichtsschilder und Teststäbchen zum Nachweis von Covid-19. Der reguläre Markt für dieses Material ist derzeit nahezu leergefegt. Prof. Kai Hoberg und Dr. Jakob Heinen haben in ihrer Studie nun Vorreiter für die Produktion mit 3-D-Druckern identifiziert und benennen mögliche nächste Schritte.

Mehr unter: https://www.the-klu.org/university-services/press-room/article/studie-zu-medizinischen-lieferketten-so-kann-3-d-druck-im-kampf-gegen-covid-19-helfen

 

 

 

20. April 2020

 

Modell aus der Ingenieurwissenschaft: Prognose für die Entwicklung der Covid-19-Infektionszahlen

Um den Fortgang der Coronapandemie in Deutschland und anderen Ländern zu prognostizieren, haben Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum ein mathematisches Modell genutzt, das aus der Epidemiologie stammt, aber mit Formulierungen verwandt ist, wie sie in den Ingenieurwissenschaften im Einsatz sind. Laut Vorhersage des Modells könnte sich die Lage in Deutschland im Mai entspannen. Die Methodenbeschreibung und Ergebnisse hat Prof. Dr. Klaus Hackl am 11. April 2020 auf einem Preprint-Server online gestellt. Die Arbeit hat noch kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen.

Mehr unter: https://news.rub.de/wissenschaft/2020-04-15-coronavirus-prognosen-zu-infektionszahlen-und-sterberaten

 

Fraunhofer IPT, Moss und IBF Automation bauen Anlagen zur Fertigung von 50 000 MNS-Masken pro Tag

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS-Masken) kann infektiöse Tröpfchen abfangen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden. Eventuell können so andere Personen vor einer Ansteckung mit Atemwegsinfektionen geschützt werden, wenn der nötige Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. Die aktuelle Knappheit an MNS-Masken erschwert die Regelversorgung im Gesundheitswesen und die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen baut deshalb jetzt gemeinsam mit der IBF Automation GmbH aus Freudenberg im Auftrag der Moss GmbH aus Lennestadt im Sauerland eine Produktionsanlage für MNS-Masken in Deutschland auf.

Mehr unter: https://www.ipt.fraunhofer.de/de/presse/Pressemitteilungen/20200415-fraunhofer-ipt-moss-und-ibf-automation-bauen-anlagen-zur-fertigung-von-50000-mns-masken-pro-tag.html

 

Interaktive Onlinekarte zeigt Studien zum Coronavirus

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich rasant auf der Welt verbreitet. Doch auch die Zahl der Forschungsprojekte hat schnell zugenommen. In einer interaktiven Onlinekarte zeigen Wissenschaftler aus Heidelberg, wo auf der Welt zu Corona geforscht wird. Dabei lässt sich nicht nur einsehen, wann und wo welche Projekte gestartet sind, sondern auch, welche E-Mail-Kontaktdaten der beteiligten Forscher hinterlegt sind.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/interaktive-onlinekarte-zeigt-studien-zum-coronavirus-a-923979/?cmp=nl-433&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

 

15. April 2020

 

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie

Während die Grenzen in der Großregion geschlossen werden, bekommt die Kooperation zwischen den sechs Mitgliedsuniversitäten der Universität der Großregion (UniGR) eine neue Dimension – sowohl in praktischer als auch in wissenschaftlicher Hinsicht. Im Zuge der Corona-Pandemie werden auch in der Großregion wieder Grenzen geschlossen. Die Universität der Großregion, die sich einem gemeinsamen europäischen Hochschul- und Forschungsraum in der Grenzregion verschrieben hat, beobachtet die aktuellen Entwicklungen mit einer gewissen Besorgnis. Die Zusammenarbeit und die Solidarität ihrer Mitglieder leiden darunter erfreulicherweise jedoch nicht – vielmehr lässt sich gerade in diesen Krisenzeiten feststellen, dass sich mithilfe kreativer Lösungen neue Dimensionen der Kooperation entwickeln.

Mehr unter: http://www.uni-gr.eu/de/node/3165

 

 

Newsmeldungen

 

8. April


Testungen in Unternehmen – IHK unterstützt Mitgliedsbetriebe

Regelmäßige Corona-Tests in Unternehmen können einen wertvollen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten. Viele saarländische Betriebe sind derzeit dabei, entsprechende Testkapazitäten aufzubauen. Allerdings stellen sich in der praktischen Umsetzung viele Herausforderungen. Die IHK Saarland unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen daher mit einer Reihe von Angeboten.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Testungen_in_Unternehmen__IHK_unterst%C3%BCtzt_Mitgliedsbetriebe-17-16181.html

Betriebe weiten ihr Testangebot aus – Saarland deutlich über Bundesdurchschnitt

Viele saarländische Unternehmen bieten bereits in großem Umfang Corona-Tests für ihre Mitarbeiter an oder sind in Planungen zum Aufbau eines Testregimes. Nach einer Blitzumfrage der IHK Saarland erhalten derzeit 82 Prozent der Beschäftigten, deren Unternehmen an der Umfrage teilgenommen haben, ein Testangebot. 39 Prozent der antwortenden Unternehmen bieten Tests an, weitere 23 Prozent planen ein Angebot.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Betriebe_weiten_ihr_Testangebot_aus__Saarland_deutlich_%C3%BCber_Bundesdurchschnitt-17-16183.html

Beginnende Frühjahrsbelebung auf dem Saar-Arbeitsmarkt

Im März ist die Arbeitslosigkeit an der Saar erneut leicht gesunken. Das ist der saisonübliche Verlauf und signalisiert den Beginn der Frühjahrsbelebung. Zugleich belegt diese Entwicklung die Robustheit des saarländischen Arbeitsmarktes bzgl. der Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Beginnende_Fr%C3%BChjahrsbelebung_auf_dem_SaarArbeitsmarkt-17-16164.html


26. März 2021


Saarkonjunktur: Aufwärtstrend weiter intakt

Mit Beginn des Frühlings hat sich die Stimmung in der Saarwirtschaft weiter aufgehellt. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Aussichten für die kommenden sechs Monate. Der IHK-Lageindikator verharrte im März mit 14,8 Zählern in etwa auf dem Niveau des Vormonats.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Saarkonjunktur_Aufw%C3%A4rtstrend_weiter_intakt-17-16128.html

Start der Eigenkapitalgesellschaft SEK Saarland GmbH

Die von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger initiierte Eigenkapitalgesellschaft SEK Saarland GmbH hat am Mittwoch, 24. März, ihre Arbeit aufgenommen – ab sofort ist die Antragsstellung für Unternehmen möglich.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_03_24_start_der_sek.html

Auf dem Weg zum „Zukunftskonzept für den Handel im Saarland 2030“

Nicht erst seit Corona steht der saarländische Handel vor großen Herausforderungen. Schon 2018 hat das Wirtschaftsministerium mit dem „Zukunftsforum Handel“ (ZFH) ein Gremium geschaffen, in dem die Landesregierung mit dem Handelsverband, der IHK Saarland, den Gewerkschaften, aber auch mit Kommunen und weiteren wichtigen Playern an innovativen und interdisziplinären Szenarien für einen starken regionalen Handel arbeitet.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_03_21_zukunftskonzept_fuer_den_handel_im_saarland_2030.html

Saarland knackt als erstes Bundesland die 10% - Hürde bei Erstimpfungen

Das Saarland wird heute die Marke von 10% bei den Erstimpfungen, in Bezug auf die Gesamtbevölkerungszahl, überschreiten.
Mehr unter: www.saarland.de/msgff/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen_2021/aktuelle_meldungen_2021_03/aktuelle_meldungen_210318_10prozent_marke.html


18. März 2021

 

Woche der Ausbildung: Rehlinger im Austausch mit Kammern

Corona hat auch auf dem Ausbildungsmarkt Spuren hinterlassen: Im laufenden Ausbildungsjahr 2020/21 wurden rund 1.000 Verträge weniger abgeschlossen als im Jahr zuvor. Das entspricht einem Rückgang von 14 Prozent. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat daher  die saarländischen Kammern sowie das Ministerium für Bildung und Kultur zu Beratungsgesprächen eingeladen und gemeinsame Lösungen gefunden.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_03_18_woche_der_ausbildung_kammergespraech.html

 

15. März 2021

 

Neu aufgelegtes Stipendienprogramm: Soloselbstständige Kunst- und Kulturschaffende können ab sofort Anträge stellen

Auf Initiative von Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot hat die Landesregierung ein zweites Stipendienprogramm für soloselbstständige Kunst- und Kulturschaffende aufgelegt. Insgesamt stehen für das Programm 1,9 Millionen Euro bereit. Kunst- und Kulturschaffende können damit Stipendien in Höhe von 3.000 Euro erhalten, Anträge können ab sofort beim Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) gestellt werden.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mbk/DE/aktuelles/medieninformationen/2021/03/PM-21-03-15-anmeldung-stipendienprogramm.html


11. März 2021



Zweitimpfungen in saarländischen Alten- und Pflegeeinrichtungen abgeschlossen

Durch ein gutes Impfmanagement ist es möglich, die Auslastung in den Impfzentren und mobilen Teams zu erhöhen. So muss nur eine geringe Sicherheitsreserve an gelieferten Impfdosen zurückgehalten werden.  Mit dieser Strategie ist das Saarland unter die TOP3 der Gesamtimpfquote vorgerückt.
Mehr unter: www.saarland.de/msgff/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen_2021/aktuelle_meldungen_2021_03/aktuelle_meldungen_210311_zweitimpfungentop3.html

 

2. März 2021

 


Saar-Arbeitsmarkt trotz Lockdown weiter sehr robust

Ungeachtet der Corona-Pandemie zeigt sich der Saar-Arbeitsmarkt nach wie vor sehr robust und folgt dem saisonüblichen Muster. Abgefedert werden die Auswirkungen des Lockdowns nach wie vor durch die Inanspruchnahme von Kurzarbeit durch die Betriebe. Worauf es jetzt ankommt, ist eine klare Öffnungsperspektive für die vom Lockdown betroffenen Branchen, damit die vergleichsweise positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt nicht durch eine Insolvenzwelle gefährdet wird.
Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/SaarArbeitsmarkt_trotz_Lockdown_weiter_sehr_robust-17-15653.html



22. Februar 2021


Saarwirtschaft: Erholung schwächt sich ab - Erneut gespaltenes Konjunkturbild

Unter dem Eindruck des nochmals verlängerten Lockdowns hat sich die siebenmonatige konjunkturelle Erholung der Saarwirtschaft im Februar abgeschwächt. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Aussichten für die kommenden sechs Monate.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Saarwirtschaft_Erholung_schw%C3%A4cht_sich_ab-17-16029.html

 

Deutliche Umsatzverluste der saarländischen Industrie im Pandemiejahr 2020

Die saarländischen Industriebetriebe erzielten 2020 einen Umsatz von 21,9 Mrd. Euro. Dies entspricht nach Mitteilung des Statistischen Amtes des Saarlandes im Vorjahresvergleich einem Rückgang um 16,2 Prozent. Die Auslandsgeschäfte blieben bei einer Exportquote von 50,3 Prozent mit 11,0 Mrd. Euro um 16,9 Prozent hinter den Vorjahreswerten zurück.
Mehr unter: www.saarland.de/stat/DE/aktuelles/medieninformationen/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen/pm_2021-02-22-Industrie_007.html 

 

16. Februar 2021


Neustarthilfe für Soloselbstständige gestartet

Der Bund hat am Montag, 16. Februar, das Antragsverfahren für Soloselbstständige - die sogenannte Neustarthilfe  - gestartet. Sie soll Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützen, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_16_neustarthilfe.html

 

12. Februar 2021

 

Rehlinger: Werbeverbot kommt

Als erstes Bundesland wird das Saarland ein Werbeverbot beschließen für Produkte, die nicht zum täglichen Bedarf oder zur Grundversorgung gehören. Es soll für alle Handelsbetriebe gelten, die nach dem Schwerpunktprinzip während des Lockdowns ohne Einschränkungen ihr Warensortiment anbieten können. Das Verbot solle im Ministerrat am kommenden Dienstag, 16. Februar beschlossen werden, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Inkrafttreten werde das Verbot am 22. Februar.
MNehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_12_werbeverbot.html


Staatssekretär Jürgen Barke bezieht Stellung zu den Forderungen der saarländischen Veranstaltungswirtschaft


„Wir sind seit vielen Monaten mit der saarländischen Veranstaltungswirtschaft in einem durchaus konstruktiven Dialog. So haben wir auch in unserem letzten Gespräch Ende Januar vereinbart, dass wir an einer gemeinsamen Öffnungsstrategie und einem roten Faden arbeiten. Dazu gab es von Seiten des Poprates den stetigen Austausch mit unserer Kontaktstelle Veranstaltungswirtschaft. Allerdings bedarf es zu einer Öffnungsstrategie weiterer enormer Abstimmungsprozesse – so müssen z.B. auch die Corona-Testfrequenz und Impfstrategie mit einbezogen werden. Wir unterstützen daher auch die Forderung nach einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Gesundheitsministerium, die über unsere regelmäßigen Gespräche hinausgeht.“
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_12_saarlaendische_veranstaltungswirtschaft_statement_barke.html


10. Februar 2021



Überbrückungshilfe III des Bundes kann ab sofort beantragt werden

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III des Bundes ist gestartet. Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Lockdown stark betroffen sind, können endlich die angekündigte staatliche Unterstützung des Bundes, die sogenannten Überbrückungshilfe III, beantragen. Diese muss nicht zurückgezahlt werden.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_10_ueberbrueckungshilfe3.html



7. Februar 2021


Sonderkonjunkturprogramm Gastgewerbe erfolgreich angelaufen - Hotel- und Gastronomiebetriebe sollen auch in für die Branche schweren Zeiten Investitionen tätigen können.


Für die Zukunft der Branche wichtige Investitionen werden daher vom Wirtschaftsministerium mit einem zusätzlichen Sonderkonjunkturprogramm Gastgewerbe gefördert, das Ministerin Anke Rehlinger im Oktober 2020 angekündigt hat. Dafür stellt das Wirtschaftsministerium 3 Mio. Euro zur Verfügung. Nach nur vier von 15 Monaten Laufzeit des Programms zeichnet sich bereits jetzt der Erfolg ab: Bereits mehr als zwei Drittel des Fördervolumens konnte verplant werden – ca. 2,2 Mio. Euro. Bis Anfang Februar gingen im Wirtschaftsministerium rund 35 Förderanträge ein, weitere Antragssteller haben sich bereits angekündigt. Im Durchschnitt beantragten die Gastronomen und Hoteliers eine Förderung in Höhe von ca. 63.000 Euro. Das Programm läuft noch bis Ende 2021.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_07_sonderkonjunkturprogramm_gastronomie.html

 

4. Febraur 2021


Corona Sonderprogramm Internationalisierung verlängert

Im Jahr 2020 ging die Exportleistung der saarländischen Wirtschaft um 16 Prozent zurück. Mit seiner Lage im Herzen Europas und dem dadurch überdurchschnittlich hohen Anteil von Import und Export liegt das Saarland damit über dem Bundesdurchschnitt von 13 Prozent. Ziel von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ist es daher, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte zu unterstützen. Die Laufzeit des Corona Sonderprogramms Internationalisierung wird daher bis zum 31. Juni 2021 verlängert.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_04_corona_sonderprogramm_internationalisierung.html

Cybersicherheit im Homeoffice – Verbraucherschutzminister Jost warnt vor gezielten Angriffen

Die Corona-Pandemie hat unser Arbeitsleben maßgeblich verändert. Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechender technischer Ausstattung ins Homeoffice geschickt. „Und genau diesen Umstand machen sich Kriminelle zunutze, um mit Phishing-Mails gezielt Daten abzugreifen und sich Zugang zu Unternehmensnetzwerken zu verschaffen“, warnt Verbraucherschutzminister Reinhold Jost.
Mehr unter: www.saarland.de/muv/DE/portale/verbraucherschutz/aktuelles/aktuelle-meldungen/2021/q1/pm_2021-02-03_021_Cybersicherheit.html

 

2. Februar 2021


Novemberhilfen: Saarland über Bundesschnitt

Das Saarland liegt mit seiner aktuellen Erledigungsquote von 74,5 Prozent über dem Bundesschnitt von 59,9 Prozent. Die Länder wurden durch den Bund erst am 13. Januar zur finalen Bearbeitung und Auszahlung der Anträge freigeschaltet.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_02_novemberhilfen.html

 

Neue BSV-Verträge - Betriebsschließungsversicherung: Abgesichert bei Betriebsstopp – außer im Falle einer Pandemie

Alt-Verträge aus der Betriebsschließungsversicherung (BSV) wurden gekündigt. Neue Verträge klammern den Pandemieschutz aus – mit einer Ausnahme. Und die ist teuer. Was Handwerker jetzt wissen müssen und tun können.
Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/geschuetzt-bei-betriebsstopp/150/413/409817

 

29. Januar 2021


Saar-Arbeitsmarkt: Risiken nehmen zu

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar überrascht nicht. Er entspricht vielmehr dem jahreszeitlich üblichen Verlauf. Die Auswirkungen des erneuten Corona-Lockdowns sind bislang noch nicht auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Geholfen hat dabei, dass weiterhin zahlreiche Betriebe auf das Instrument Kurzarbeit setzen. Doch vor dem Hintergrund absehbarer Insolvenzen im Einzelhandel, in der Gastronomie und bei verbrauchernahen Dienstleistern sowie ungelöster struktureller Probleme in Teilen der Saarindustrie dürfte der Druck auf den Arbeitsmarkt mittelfristig aber zunehmen. Für das Gesamtjahr 2021 rechnen wir deshalb im Jahresdurchschnitt mit einem Rückgang der Beschäftigung um 4.500 Arbeitsplätze.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé die heute (29. Januar) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/SaarArbeitsmarkt_Risiken_nehmen_zu-17-15653.html

 

27. Januar 2021


Startup-Hilfe-Saarland

Das Saarland unterstützt Startups und kleine Unternehmen in der Corona-Pandemie. Der saarländische Ministerrat hat am Dienstag, 26. Januar, das Programm „Startup-Hilfe-Saarland“ beschlossen. Es soll von der Corona-Krise betroffene Startups und kleine Mittelständler den Zugang zu Wagniskapital in Form von Nachrangdarlehen ermöglichen. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Startups setzt die Krise zu, weil sie jung sind und kaum Rücklagen haben. Die Startup-Hilfe-Saarland ist ein Baustein, um die Corona-Krise zu bewältigen. Denn unsere Startups sollen weiterhin neue und nachhaltige Wachstumsimpulse setzen.“ Die Unterstützung erfolgt mit einem öffentlichen Förderanteil von max. 800.000 Euro im Einzelfall. Die Finanzierung unterliegt den Regeln zu den EU-Kleinbeihilfen und ist durch eine vom Saarland gemeinsam mit dem Bund übernommene Gewährleistung abgesichert. Mit dem Programm können bis zu 50 % des Betriebsmittelbedarfs aufgrund der Corona-Krise sowie 50 % des Investitionsbedarfs im Saarland gefördert werden.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_01_27_startup-hilfe-saarland.html

 

26. Januar 2021


Sofortkreditprogramm: Verlängert und aufgestockt

Um die Liquidität der kleinen und mittleren Unternehmen im Zuge der Corona-Krise weiter zu sichern, hat das Wirtschaftsministerium das Sofortkreditprogramm Saarland verlängert und aufgestockt.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_01_26_sofortkreditprogramm.html

 

Saarwirtschaft insgesamt weiter auf Erholungskurs - Geschäftslage und Aussichten nochmals deutlich verbessert

Anders als im Bund hat die Saarwirtschaft trotz des erneuten Lockdowns ihren im Sommer gestarteten Erholungskurs über den Jahreswechsel hinaus fortgesetzt. Allerdings dürfte es im weiteren Verlauf des Winterhalbjahres etwas langsamer aufwärtsgehen als zuletzt. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Aussichten für die kommenden sechs Monate.
Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Saarwirtschaft_insgesamt_weiter_auf_Erholungskurs-17-15948.html


Homeoffice wichtiges Element der Pandemiebekämpfung

Blitzumfrage der IHK: 97 Prozent der Unternehmen bieten Homeoffice
Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Homeoffice_wichtiges_Element_der_Pandemiebek%C3%A4mpfung-17-15943.html


Corona-Hilfen nützen nur, wenn sie zügig fließen
Die Spitze der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) fordert vereinfachte Antragsverfahren und eine zügigere Gewährung der Finanzhilfen für Betriebe. Mehr unter: www.hwk-saarland.de/de/presse/hwk-praesident-bernd-wegner-corona-hilfen-nuetzen-nur-wenn-sie-zuegig-fliessen-1070

 

25. Januar 2021


Zum Jahresstart: 16 wichtige Steueränderungen

Das Jahressteuergesetz 2020, das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz und andere Gesetze enthalten Neuregelungen, die Unternehmer im neuen Jahr beachten sollten. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.
Mehr unter: www.deutsche-handwerks-zeitung.de/zum-jahresstart-16-wichtige-steueraenderungen/150/4774/409842

 

22. Januar 2021


Saarländische Impfstrategie erfolgreich - Impfquote unter TOP5 bundesweit

Das Saarland liegt bundesweit mit einer Impfquote von 1,9 % auf dem fünften Platz, darauf können und dürfen wir stolz sein.
Mehr unter: www.saarland.de/msgff/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen_2021/aktuelle-meldungen_2021-01/aktuelle-meldungen_210122-impfquote.html


20. Januar 2021

 

Home-Office-Gipfel: Mobiles Arbeiten vermeidet Kontakte

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat sich bei einem Home-Office-Gipfel mit Unternehmen, Verbänden, Kammern und Gewerkschaften über die Potenziale von mobilem Arbeiten oder Home-Office zur Bekämpfung der Pandemie ausgetauscht.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_01_20_homeoffice-gipfel.html

 

 

15. Januar 2021

 

„Runder Tisch Handel“ - IHK: Wegweisende Schritte für den saarländischen Einzelhandel

Der heutige konstruktive Dialog im Rahmen des „Runden Tisches Handel“ war aus Sicht der IHK ein wichtiger Schritt, um für gegenseitiges Verständnis innerhalb der Branche zu werben und um Klarheit für alle Beteiligten zu schaffen. „Wir begrüßen ausdrücklich das Bekenntnis zur Aufrechterhaltung des sogenannten Schwerpunktprinzips
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Runder_Tisch_Handel-17-15932.html

Wirtschaftsministerin Rehlinger: Werbeaktionen müssen unterbleiben

Wirtschaftsministerin Rehlinger hat mit Vertretern des Einzelhandels, großer Warenhäuser, Kommunen und der Gewerkschaft ver.di über die Situation in der saarländischen Branche gesprochen.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_01_13_corona_runder_tisch_einzelhandel.html



8. Januar 2021

 

Statement von IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé zu den aktuellen Corona-Beschlüssen

 „Aufgrund der weiterhin sehr hohen Ansteckungsraten, einer großen Zahl an Corona-bedingten Todesfällen sowie der drohenden Überlastung unserer medizinischen Infrastruktur war eine Verlängerung des Lockdowns unausweichlich. Vordringliches Ziel muss es derzeit sein, das Infektionsgeschehen deutlich abzusenken.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Statement_von_IHKHauptgesch%C3%A4ftsf%C3%BChrer_Dr._Frank_Thom_zu_den_aktuellen_CoronaBeschl%C3%BCssen-17-15878.html
 

7. Januar 2021


Über 180 Mio. Euro direkte Hilfen ins Saarland geflossen

Das Jahr 2020 war wirtschaftlich eines der schwierigsten seit vielen Jahren. Von historischem Ausmaß waren auch die finanziellen Hilfen, die Bund und Länder gezahlt haben, um Unternehmen in der Krise zu stabilisieren.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2020_12_29_180Mio-direkte-Hilfen.html

Arbeitslosigkeit steigt zum Jahresende an

Im Dezember ist die Arbeitslosigkeit im Saarland wie auch im Bund wieder gestiegen. Aktuell sind an der Saar 37.860 Menschen arbeitslos. Das sind nur 123 Personen mehr als im Vormonat aber 4.864 Arbeitslose mehr als im Dezember 2019 (+14,7 Prozent). Mehr Dezember-Arbeitslose gab es im Saarland zuletzt im Jahr 2007.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Arbeitslosigkeit_steigt_zum_Jahresende_an-17-15653.html

Neues Werbeportal für Betriebe

Mit wenigen Klicks professionelle Werbemittel erstellen – möglich macht dies ab sofort das neue Werbeportal der Imagekampagne. Das bisherige Werbemittelportal des Handwerks wurde aktualisiert und steht ab sofort unter werbeportal.handwerk.de zur Verfügung Zugeschnitten auf die Covid-19-Pandemie stehen im Portal auch individualisierbare Corona-Motive mit der Aufforderung zum Masketragen, Abstandhalten oder bargeldlosen Bezahlen bereit, die in Verkaufsräumen ausgehängt werden können und eine professionelle Alternative zu selbstgestalteten Plakaten sind.
Mehr unter: www.hwk-saarland.de/de/presse/neues-werbeportal-fuer-betriebe-1060


21. Dezember

 

Online-Leitfaden der IHK bietet Händlern Unterstützung

Mit Blick auf den seit 16. Dezember geltenden Lockdown im Einzelhandel hat die IHK-Organisation für die betroffenen Unternehmen einen Online-Leitfaden erstellt, der ihnen Hilfestellung in der aktuell schwierigen Lage bietet. Der Online-Leitfaden steht auf der IHK-Homepage (www.saarland.ihk.de) unter der Kennziffer 2360 bereit.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/OnlineLeitfaden_der_IHK_bietet_H%C3%A4ndlern_Unterst%C3%BCtzung-17-15762.html


18. Dezember


Ausbildungsprämie wird ausgeweitet

Seit September unterstützt der Bund kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von den Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind, mit dem Programm „Ausbildungsplätze sichern“, wenn sie Auszubildende im bisherigen oder größerem Umfang neu einstellen. Der Bund hat seine Richtlinie nun angepasst, damit mehr Betriebe von der Förderung profitieren können.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2020_12_18_ausbildungspraemie.html

Impfstoff und Versorgungsmittel: Aussetzung des Fahrverbots an Sonn- und Feiertagen


Das Saarland erlaubt ab sofort Lkw-Transporte an Sonn- und Feiertagen.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2020_12_18_aussetzung-fahrverbot.html

 

Saarkonjunktur: Aufwärtstrend trotz Lockdown weiter intakt - Geschäftslage und Aussichten nochmals deutlich verbessert

Die Konjunktur an der Saar bleibt zum Jahresende trotz des Lockdowns auf Erholungskurs. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Aussichten für die kommenden sechs Monate. Nachdem der IHK-Lageindikator bereits fünf Monate in Folge gestiegen war, verbesserte er sich im Dezember nochmals um 3,2 Punkte auf 11,0 Zähler.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Saarkonjunktur_Aufw%C3%A4rtstrend_trotz_Lockdown_weiter_intakt-17-15758.html

 

16. Dezember

Entwicklung der saarländischen Wirtschaft unter Einfluß von Corona - Vorläufiger Jahresrückblick 2020

Die saarländische Wirtschaft stand in diesem Jahr gänzlich unter dem Einfluss der zu Jahresbeginn aufgekommenen Corona-Pandemie. Die Auswirkungen auf das wirtschaftliche Geschehen traten zu Beginn des zweiten Quartals deutlich zu Tage. Dies zeigen die aktuellen Konjunkturdaten des Statistischen Amtes des Saarlandes.
Mehr unter: https://www.saarland.de/stat/DE/aktuelles/medieninformationen/Pressemitteilungen/pm_2020-12-16-Jahresrueckblick_043.html

Neues AK-Magazin analysiert Folgen der Krise für Beschäftigte

Die Corona-Pandemie hat die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2020 bestimmt und wird auch 2021 stark prägen. Die aktuelle Ausgabe der Arbeitskammer-Zeitschrift „AK-Konkret 6/2020“ beschäftigt sich in einem Schwerpunkt damit, wie die Beschäfti
Mehr unter: https://www.arbeitskammer.de/aktuelles/pressedienste/pressemeldung/neues-ak-magazin-analysiert-folgen-der-krise-fuer-beschaeftigte/

 

8. Dezember


Corona-Pandemie belastet Tourismusbranche an der Saar erheblich

IHK berichtet über deutlich verschlechterte Geschäftslage, das Insolvenzrisiko nehme zu.
Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/CoronaPandemie_belastet_Tourismusbranche_an_der_Saar_erheblich-17-15732.html


Neues Werbeportal für Betriebe

Mit wenigen Klicks professionelle Werbemittel erstellen – möglich macht dies ab sofort das neue Werbeportal der Imagekampagne. Das bisherige Werbemittelportal des Handwerks wurde aktualisiert und steht ab sofort unter werbeportal.handwerk.de zur Verfügung.
Mehr unter: https://www.hwk-saarland.de/de/presse/neues-werbeportal-fuer-betriebe-1060

Trotz Teil-Shutdown weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit

Der Teil-Shutdown hatte bislang noch keine negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Das liegt nicht zuletzt auch an der erneut gestiegenen Inanspruchnahme von Kurzarbeit – insbesondere in der Gastronomie. Insgesamt folgt die Entwicklung damit dem üblichen saisonalen Verlauf und deshalb ist die Arbeitslosigkeit wie schon in den vergangenen Jahren auch in diesem November weiter gesunken.
Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Trotz_TeilShutdown_weiterer_R%C3%BCckgang_der_Arbeitslosigkeit-17-15588.html

 

30. November

„Fast-Dine“ soll regionale, unter Corona leidende Gaststätten unterstützen

Erneut müssen Restaurants ihre Türen schließen und zum Wohle aller starke Einbußen in Kauf nehmen. Zwar dürfen die Betreiber noch Speisen liefern oder zum Mitnehmen anbieten, doch um damit einen Gewinn zu erzielen, muss das eigene Angebot online beworben und verkauft werden. Die dafür notwendigen Plattformen kosten jedoch. Gründer des Start-ups „Fastlane“ wollen derart belasteten Gastronomen mit einer kostenfreien Plattform in dieser Situation helfen.
Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22667.html

 


26. November

 

Coronakrise schlägt auf den Ausbildungsmarkt durch - Viele Ausbildungsstellen konnten nicht besetzt werden

Die Coronakrise hat tiefe Spuren auf dem saarländischen Ausbildungsmarkt hinterlassen. Zuletzt hat sich die Lage aber deutlich verbessert. Insgesamt haben die IHK-zugehörigen Unternehmen in diesem Jahr 3.521 Ausbildungsverträge neu eingetragen, das sind 670 Verträge oder 15,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zur Jahresmitte betrug das Minus noch rund 30 Prozent.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Coronakrise_schl%C3%A4gt_auf_den_Ausbildungsmarkt_durch-17-15724.html

Novemberhilfen: Bund startet Antragsverfahren - Ab sofort können Anträge auf die Wirtschaftshilfen November („Novemberhilfen“) des Bundes gestellt werden.

Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, (Solo-)Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen (direkt oder indirekt betroffen) hatte der Bund bereits zu Beginn der seit Anfang November erfolgten Schließungen eine außerordentliche Wirtschaftshilfe angekündigt, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Die Hilfen sollen nach Angaben der Bundesregierung auch auf den Dezember ausgeweitet werden.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2020_11_26_novemberhilfen.html

Trotz Shutdown: Saarwirtschaft bleibt insgesamt auf Erholungskurs - Geschäftslage deutlich verbessert

Die Saarwirtschaft ist trotz Teil-Shutdown weiter auf Erholungskurs. Allerdings dürfte es nach der rasanten Aufholjagd im Sommer in den kommenden Monaten etwas langsamer aufwärts gehen. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und den Aussichten für die kommenden sechs Monate.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Trotz_Shutdown_Saarwirtschaft_bleibt_insgesamt_auf_Erholungskurs-17-15715.html

Saarhandwerk trotzt Corona-Krise
 
Nach dem Corona-bedingten Einbruch im Frühjahr hat sich das Konjunkturklima im saarländischen Handwerk verbessert. Das zeigen die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK). Zwar bleibt die Beurteilung der Umsatz- und Auftragsentwicklung hinter der des Vorjahresherbstes zurück, die Stimmung im Saarhandwerk hat sich aber verglichen mit dem Frühjahr 2020 aufgehellt. Verhalten blicken die Betriebsinhaber auf die kommenden Monate.
Mehr unter: www.hwk-saarland.de/de/presse/saarhandwerk-trotzt-corona-krise-1030

 

22. November

 


Grenzüberschreitender Kampf gegen Corona mit Künstlicher Intelligenz und Big Data

Großregion als Erfolgsmodell in Europa - Die Großregion will die Covid-19-Pandemie mit Hilfe digitaler Technologien grenzüberschreitend eindämmen.

Damit soll die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im gemeinsamen Lebensraum besser geschützt werden. Dabei sind sich die Exekutiven der Großregion einig, dass es in der Zukunft keine Grenzschließungen mehr geben soll.

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten soll der grenzüberschreitende Datenaustausch zwischen den Regionen beschleunigt werden. Geplant ist der Einsatz modernster Technologien wie Künstliche Intelligenz und Big Data. Darin sind sich alle Teilregionen der Großregion einig. Bei einer Videokonferenz unter Leitung der saarländischen Gipfelpräsidentschaft haben sich die Exekutiven am 19. November verständigt, in diesem Bereich noch enger zu arbeiten.

Auf Initiative des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz sollen das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das CISPA gebeten werden, erste Projektideen zu entwickeln, insbesondere für die Online-Erfassung von Besuchen in Restaurants und öffentlichen Einrichtungen durch Apps, die Verknüpfung von verschiedenen nationaler Corona-Apps und den schnellen, grenzüberschreitenden Austausch von Daten zwischen den Gesundheitsbehörden.

Derzeit werden Daten elektronisch und in Papier an zahllosen Stellen gesammelt. Diese Papierflut verzögert die Arbeit und erschwert die so wichtige Kontaktnachverfolgung. Noch schwieriger ist die Lage in Grenzräumen: Hier treffen unterschiedliche System aufeinander.

Der saarländische Ministerpräsident Hans sagte in seiner Eigenschaft als amtierender Gipfelpräsident, keine Region sei hier besser geeignet voranzuschreiten als die Großregion. „Wir haben in der Pandemiezeit eine enge Kooperation auf allen Ebenen aufgebaut, und wir haben die wissenschaftlichen Institute, die führend in Europa und der Welt sind. Wenn wir mit Methoden wie Künstlicher Intelligenz und Big Data medizinische Daten aus der gesamten Großregion auswerten, können wir für künftige Pandemien Lehren ziehen und Europa wertvolles Informationsmaterial zur Verfügung stellen. Wir brauchen für diese Projekte Partnerinstitutionen aus der Großregion und sind uns als Großregion einig, mit diesen Projekten zum Erfolgsmodell in und für Europa zu werden.“

Mit den konkreten Vorschlägen sollen nationale und europäische Mittel eingeworben werden. Ministerpräsident Hans stand dazu bereits mit der Kommissionspräsidentin von der Leyen in Kontakt. Die Unterstützung wurde zugesagt.

Außerdem haben sich die Exekutiven über einen möglichen Pandemieplan ausgetauscht, um abgestimmte Lösungen für Grenzgänger, Impfungen und Testkapazitäten zu treffen und Maßnahmen zu erörtern, die die grenzüberschreitende medizinische Versorgung verbessern.

Schließlich wollen die Teilregionen ihre Erfahrungen teilen, welche Projekte und Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie in ihrer Region erfolgreich – im Sinne von Best Practices – zur Anwendung kamen.

Die Großregion ist Lebensrealität für über elf Millionen Bürgerinnen und Bürger in vier Ländern und fünf Regionen. Sie umfasst in Deutschland die beiden Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz; Lothringen in der Region Grand Est, das gesamte Großherzogtum Luxemburg sowie in Belgien die Wallonie, die Fédération Wallonie-Bruxelles und die Deutschsprachige Gemeinschaft.

Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am zweiten virtuellen Zwischengipfel unter saarländischer Präsidentschaft:

Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes und Gipfelpräsident
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz
Laurent Touvet, Präfekt von Moselle (vertritt Frau Präfektin Chevalier)
Jean Rottner, Präsident der Region Grand Est
Dr. Cretin, ARS Grand Est
Valérie Beausert-Leick, Präsidentin des Departements Meurthe-et-Moselle
Stéphane Perrin, Vize-Präsident des Departements Meuse (vertritt Claude Léonard, Président du Conseil départemental de la Meuse) Patrick Weiten, Präsident des Departements Moselle
Ariane Fontenelle, Kabinettschefin, in Vertretung von Herrn Elio Di Rupo (Ministerpräsident der Wallonie)
Olivier Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft
Corinne Cahen, Ministerin für die Großregion, Luxemburg
Stephan Toscani, Präsident des Interregionalen Parlamentarierrates
Oliver Groll, Präsident des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Großregion

 

 

5. November


Außerordentliche Wirtschaftshilfe November – Details der Hilfen stehen

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020 bietet eine weitere zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Weitere Details und Bedingungen der Hilfen stehen jetzt fest.
Mehr unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201105-ausserordentliche-wirtschaftshilfe-november-details-der-hilfe-stehen.html

 

2. November

Coronavirus und die Folgen: Die wichtigsten Fragen und Antworten für Handwerker

Das Coronavirus ist weltweit und leider auch in Deutschland noch längst nicht besiegt, alle Freiheiten des alltäglichen Lebens sind bei weitem noch nicht zurück. Da ist weiter Verunsicherung da – auch im Handwerk. Was Betriebschefs jetzt wissen müssen. In diesem Beitrag finden Sie Antworten auf die wichtigsten Coronavirus-Fragen, die Handwerksunternehmer, angestellte Handwerker und Inhaber von KMU bewegen.

November-Lockdown: Das ändert sich für das Handwerk - Welche Folgen hat der "Lockdown 2.0" für Handwerksbetriebe?
Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/coronavirus-und-die-folgen-die-wichtigsten-fragen-und-antworten-fuer-handwerker/150/378/399889


29. Oktober


Überbrückungshilfe geht mit verbesserten Konditionen in die Verlängerung

Die Überbrückungshilfe II steht Betrieben aus allen Branchen offen; insbesondere sollen aber die Unternehmen noch besser erreicht werden, bei denen das Geschäft durch behördliche Einschränkungen oder Hygiene- und Abstandsregeln immer noch stark beeinträchtigt ist. Die zweite Phase des künftig für mehr Betriebe nutzbaren Programms umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020 (Überbrückungshilfe I  umfasste die Fördermonate Juni bis August 2020). Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/%C3%9Cberbr%C3%BCckungshilfe_geht_mit_verbesserten_Konditionen_in_die_Verl%C3%A4ngerung-17-15659.html

IHK: "Außerordentliche Wirtschaftshilfe" jetzt unbürokratisch umsetzen!

Die IHK Saarland begrüßt, dass vom erneuten Shutdown besonders betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen 75 Prozent ihrer November-Umsätze aus dem Jahr 2019 erstattet werden sollen. Jetzt komme es aber darauf an, dass diese „Außerordentliche Wirtschaftshilfe“ schnell und unbürokratisch umgesetzt und noch in diesem Jahr ausgezahlt werde. „Zeitaufwändige Antragswege – wie etwa den Umweg über einen Steuerberater – sollten auf jeden Fall vermieden werden.Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/IHK_Au%C3%9Ferordentliche_Wirtschaftshilfe_jetzt_unb%C3%BCrokratisch_umsetzen-17-15670.html

Saisonbedingt weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit, aber keine Trendwende in Sicht

Im Oktober ist die Arbeitslosigkeit weiter gesunken – um 1.193 Personen gegenüber September. Auch diesmal folgte die Entwicklung dabei dem jahreszeitlich üblichen Verlauf. Aktuell gibt es an der Saar 38.680 Arbeitslose. Das sind 5.420 Menschen mehr als noch ein Jahr zuvor (+16,3 Prozent). Mehr Oktober-Arbeitslose gab es im Saarland zuletzt im Jahr 2007. Selbst auf dem Höhepunkt der Weltfinanzkrise im Jahr 2009 lag die Arbeitslosigkeit im Vergleichsmonat mit 37.220 Arbeitslosen klar darunter. Die Oktober-Arbeitslosenquote liegt im Saarland jetzt bei 7,2 Prozent (Bund: sechs Prozent).
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Saisonbedingt_weiterer_R%C3%BCckgang_der_Arbeitslosigkeit,_aber_keine_Trendwende_in_Sicht-17-15588.html

 


20. Oktober



Bundesregierung verlängert Überbrückungshilfen


Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe bis zum Jahresende. "Für den zweiten Programmzeitraum September bis Dezember 2020 wurden nochmals zahlreiche Verbesserungen und Anpassungen vorgenommen, die kleinen und mittleren Unternehmen und deren Bedürfnissen entgegenkommen“, heißt es aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Dabei entfalle insbesondere die Deckelung der Förderung für kleine Unternehmen. Und weiter heißt es: "Die Antragstellungen über die Plattform können in der nächsten Woche starten.“ Zu der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) jüngst in Aussicht gestellten Verlängerung über das Jahresende hinaus machte das Ministerium keine Angaben.
Mehr unter: www.deutsche-handwerks-zeitung.de/unterstuetzung-fuer-kleine-unternehmen/150/3091/407137

 

30. September



Corona: Insolvenzantragspflicht greift wieder

Offiziell sind die Insolvenzen in Deutschland rückläufig. Doch tatsächlich dürften sie bald deutlich steigen: Am 1. Oktober enden die Corona-Sonderregeln für die Unternehmen. Worauf Handwerksunternehmer jetzt dringend achten müssen.
Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/corona-insolvenzantragspflicht-greift-wieder/150/342/406601

Leichte Entspannung am Saar-Arbeitsmarkt, aber Risiken bleiben bestehen

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit folgt dem üblichen saisonalen Muster, denn viele junge Menschen haben im Anschluss an ihre Ausbildung eine Beschäftigung gefunden. Ein stückweit spiegelt er aber auch wider, dass die Konjunktur sich nach dem tiefen Einbruch im Frühjahr allmählich wieder berappelt. Die positive Entwicklung darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt durch das Infektionsgeschehen und den Strukturwandel in der Saarindustrie weiter angespannt bleibt. In dieser Situation wären zusätzliche Belastungen durch Steuern, Abgaben und noch mehr Bürokratie Gift für den weiteren Erholungsprozess. Die Wirtschaft braucht dringend ein Belastungsmoratorium.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.

Hilfen für Unternehmen werden erweitert und verlängert

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat am Dienstag vor Journalisten die Weiterentwicklung der Überbrückungshilfen des Bundes erläutert. „Die Verlängerung der Überbrückungshilfe ist ein wichtiges Signal der Bundesregierung: Wir lassen die Unternehmen nicht allein. Wichtig ist auch, dass viele Änderungen gemacht wurden, die wir auch als Saarland eingefordert hatten. Das kommt Unternehmen zum Beispiel in der Gastronomie, der Reise- und der Veranstaltungsbranche zugute.“
Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-09-29-hilfe-fuer-unternehmen-erweitert.html

Beratertage zur Corona-Überbrückungshilfe

Das Coronavirus hat viele Unternehmen im Saarland unverschuldet in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht. Sowohl Land als auch Bund haben in der Krise diverse Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft abzufedern. Die saarländischen Unternehmerinnen und Unternehmer können ihre Fragen rund um die Überbrückungshilfen stellen und sich über weitere Hilfsmaßnahmen informieren. Dazu stehen Experten von Wirtschaftsministerium, Wirtschaftsförderern, Bundesagentur für Arbeit, Steuerberaterkammer des Saarlandes und der IHK Saarland telefonisch, persönlich oder per Videokonferenz zur Verfügung. Damit möglichst viele davon Gebrauch machen, bietet das Land in Zusammenarbeit mit den regionalen Wirtschaftsförderern landesweit Beratungssprechtage für kleine und mittlere Unternehmen zu den Unterstützungsangeboten an.
Mehr unter: corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-09-29-beratertage-zur-ueberbrueckungshilfe.html



24. September

Saarwirtschaft auf Erholungskurs - Geschäftsaussichten deutlich verbessert

Die saarländische Wirtschaft hat nach dem tiefen Einbruch im Frühjahr über die Sommermonate die Trendwende geschafft. Derzeit spricht einiges dafür, dass die Erholung in den kommenden Monaten noch an Kraft gewinnen könnte. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Aussichten für die kommenden sechs Monate. Nachdem der IHK-Lageindikator bereits in den beiden Vormonaten gestiegen war, verbesserte er sich im September nochmals um 1,4 Punkte auf minus 3,1 Zähler. Weiter aufwärtsgerichtet sind auch die Erwartungen der Betriebe. Mit einem Sprung um 6,1 Punkte nach oben erreichte der IHK-Erwartungsindikator mit nunmehr minus 1,0 Zählern seinen besten Wert seit Mai 2019. Hauptursächlich dafür sind nochmals verbesserte Geschäftsaussichten in Teilen der Saarindustrie und in der IT-Branche. „Der Corona-Konjunktursturz ist vorbei. Dank der Rettungsmilliarden von Bund und Land befindet sich die Saarwirtschaft auf Erholungskurs. Die Binnennachfrage ist angesprungen. So profitieren etwa der Handel und die Gastronomie von der Mehrwertsteuersenkung und vom Kinderbonus. Aufwärtstendenzen zeichnen sich auch in der Industrie ab. Allerdings dämpfen hier strukturelle Herausforderungen eine schnelle Rückkehr zum Vorkrisenniveau. Weiterhin schwierig bleibt zudem die Absatzlage auf den wichtigsten Auslandsmärkten der Saarwirtschaft. Der Export dürfte daher bis auf weiteres als Konjunkturmotor ausfallen.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse der September-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.
Mehr unter: www.saarland.ihk.de/p/Saarwirtschaft_auf_Erholungskurs-17-15564.html


16. September

Die Corona-Pandemie hat die M+E-Unternehmen massiv getroffen

„Die Corona-Pandemie hat unsere Unternehmen massiv getroffen. Lieferketten sind weltweit zusammengebrochen, Aufträge verloren gegangen, die Produktion konnte nur unter widrigen Bedingungen aufrechterhalten werden.“ So beschreibt ME-Saar-Hauptgeschäftsführer Martin Schlechter die Lage der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes. „Für die Firmen geht es jetzt vor allem darum, die Krise zu überwinden und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern.“
Mehr unter:https://mesaar.de/pressemeldungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=298&cHash=a2b8916b7f89500af881a41195ccf176


10. September

Studie: Bedeutung der Nachhaltigkeit im Handel mit Corona weiter gestiegen

Der Handel tut gut daran, weiter auf Nachhaltigkeit zu setzen: Dies legt eine Studie des Instituts für Handel & Internationales Marketing unter Leitung von Professor Bastian Popp nahe. Die Saarbrücker Handelsexperten befragten über 500 Testpersonen zur Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit im Handel. Die Ergebnisse zeigen: Auch in der Krise sind Bio, Klima und Umwelt den Verbraucherinnen und Verbrauchern wichtig.
Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22349.html

 
3. September 2020

Ausbildung sichern - Fördermittel: Wie Chefs an die neuen Azubi-Prämien kommen

Mit dem brandneuen Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ will die Bundesregierung Betriebe fördern, die trotz Corona weiter ausbilden oder auch Azubis von insolventen Betrieben übernehmen. Alles zu den neuen Prämien für Betriebe sowie die wichtigsten Hilfen für Auszubildende im Überblick.

Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/welche-hilfen-es-fuer-betriebe-und-azubis-gibt/150/516/402241

 

Start-ups und Gründer - Erfolgstipps: So gründen Sie in der Krise trotz Coronavirus

Wer aktuell seine Geschäftsidee in die Tat umsetzen möchte, bekommt womöglich Muffensausen. Mit gutem Grund. handwerk magazin sprach mit jungen Unternehmern über ihre Krisenerfahrungen und mit Betriebsberatern, welche Lehren künftige Start-ups daraus ziehen.

Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/erfolgreich-gruenden-in-der-krise/150/399/404809

 

Corona-Hilfen: Wann Sie die Leistung besser zurückzahlen sollten

Im Nachhinein werden wohl viele Anträge auf Corona-Unterstützung geprüft werden, denn Subventionsbetrug ist eine Straftat. Was Unternehmer, die Zahlungen unberechtigt erhalten haben, schon jetzt tun sollten.

Mehr unter: www.deutsche-handwerks-zeitung.de/corona-hilfen-wann-sie-die-leistung-besser-zurueckzahlen-sollen/150/3096/404769

 

 

26. Juli 2020

 

Wirtschaftswissenschaftliche Studie: Coronakrise verändert Einkaufsverhalten spürbar

 

Für den Einzelhandel in den Innenstädten ist die Coronakrise ein existenzielles Problem, denn die Kunden bleiben aus. Der sogenannte „Erlebniseinkauf“, also die Shoppingtour durch die Innenstadt, hat signifikant an Bedeutung verloren, wie eine Studie des Instituts für Konsum- und Verhaltensforschung der Universität des Saarlandes belegt. Saarländerinnen und Saarländer zeigten sich in der Umfrage im Vergleich zum Bundesschnitt besonders pessimistisch.

Mehr unter:

https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/22138.html

 

23. Juli 2020

Steuerfreies Gehaltsextra Corona-Prämie: 8 Antworten auf wichtige Praxisfragen

Arbeitgeber, denen es trotz Corona-Krise finanziell einigermaßen gut geht, können ihren Mitarbeitern eine Corona-Prämie in Höhe von bis zu 1.500 Euro steuerfrei und sozialversicherungsfrei auszahlen. In der Praxis würden viele Arbeitgeber das gerne tun, trauen sich jedoch nicht. Der Grund: Zu viele Unsicherheiten. Hier deshalb die Antworten auf die acht häufigsten Fragen rund um die Corona-Prämie.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/steuerfreie-corona-praemie-8-antworten-auf-praxisfragen/150/3096/404368

Schutzausrüstung: von 0 auf 50.000 Masken täglich

Interview mit Patrick Scholz, Geschäftsfeldleiter Leichtbau-Produktionstechnik, und Philip Jongebloed, Abteilung Produktionsmaschinen, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT 22.07.2020 Not macht erfinderisch: Während viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich getroffen wurden, haben andere darin Chancen erkannt. Ein Beispiel dafür, wie Unternehmen in der Krise auch profitieren können, ist die Produktion medizinischer Schutzausrüstung. Drei Partner haben gemeinsam in kürzester Zeit eine Produktionsanlage für medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken aufgebaut.

Mehr unter: https://www.medica.de/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi?oid=115731&lang=1&utm_source=15-07-2020-1&utm_medium=Email&utm_content=Intro&utm_campaign=Portalnewsletter-2020

 

13. Juli 2020

 

epiLab: Corona-Testung im mobilen Sicherheitslabor

Interview mit Dr. Anja Germann, Projektleiterin "SaarCoScreen", und Markus Michel, Geschäftsfeldleiter Labortechnologie, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT

Mehr unter: https://www.medica.de/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi?oid=115469&lang=1&utm_medium=Email&utm_content=Intro&utm_campaign=Portalnewsletter-2020

 

Antragsplattform für Corona-Überbrückungshilfen freigeschaltet - Die Bundesregierung stellt weitere 25 Milliarden Euro für Überbrückungshilfen für Unternehmen in Deutschland zur Verfügung.

Das Verfahren erfolgt komplett digital und bundesweit einheitlich über eine Plattform des Bundes. Anträge auf die Überbrückungshilfe können nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer - oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden. Ab heute können sich diese auf der Plattform registrieren. Der Bund hat zudem eine Hotline für Fragen zur digitalen Antragsplattform eingerichtet. Für die Bewilligung der Anträge sind die Bundesländer verantwortlich – wie schon beim Soforthilfeprogramm des Bundes. Im Saarland wird dies durch die IHK Saarland unterstützt, die Freigabe der Auszahlung erfolgt im Wirtschaftsministerium. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Es wird höchste Zeit, dass frisches Geld zur Verfügung steht. Viele kleine und mittlere Unternehmen machen weiterhin nicht ansatzweise die Umsätze, die sie brauchen.“ Das Programm bezieht sich auf die Monate Juni, Juli und August 2020 und ersetzt anteilig anfallende Fixkosten, gestaffelt nach Höhe des Umsatzeinbruchs. Der Antrag kann einmalig bis zum 31. August 2020 gestellt werden, allerdings zwingend über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-07-08-%C3%BCberbr%C3%BCckungshilfen.html

 

Alle 150 durchgeführten Untersuchungen in saarländischen Fleischbetrieben negativ

„Bislang wurden 150 Untersuchungen durchgeführt, die alle negative Testergebnisse vermelden. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr erfreulich. Das frühe Erkennen von Coronafällen in der Fleischindustrie ist existenziell, um lokale Ausbrüche zu vermeiden, wie die Ereignisse in Nordrhein-Westfalen und Luxemburg gezeigt haben“, erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-07-13-corona-in-fleischbetrieben.html

 

 

10. Juli 2020

 

KfW-Schnellkredit 2020: Jetzt über DFKP beantragen

Ab sofort können Sie ohne Einbeziehung Ihrer Hausbank den 100% durch die Bundesregierung abgesicherten KfW-Schnellkredit 2020 direkt über uns beantragen! Ihre Vorteile: ✓ Ein fester Ansprechpartner, der Sie durch den kompletten Prozess führt ✓ optimale Aufbereitung Ihres Unterlagensets ✓ beschleunigte Prüfung Ihres Antrags. Jetzt starten!

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Hilfe für Betriebe Programm für Überbrückungshilfen geht an den Start

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer können sich ab sofort auf einer Plattform registrieren und Anträge für krisengeschüttelte Unternehmen stellen. Die Überbrückungshilfen sind Teil des Konjunkturpakets der Bundesregierung und starten am 8. Juli. Im Konjunkturpaket stehen hierfür 25 Milliarden Euro zur Verfügung. Nachdem Bundestag und Bundesrat vergangene Woche die Überbrückungshilfen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro beschlossen haben, geht das Hilfsprogramm jetzt an den Start. Es werde "vielen mittelständischen Unternehmen helfen, die Krise zu überstehen", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/programm-fuer-ueberbrueckungshilfen-geht-an-den-start/150/32542/404063

 

7. Juli 2020

 

Ein Auf und Ab: Zwei Piloten erzählen über die Auswirkung der Coronakrise auf den Luftverkehr

Mehr unter: https://htwsaar-blog.de/blog/2020/06/30/ein-auf-und-ab-zwei-piloten-erzaehlen-ueber-die-auswirkung-der-coronakrise-auf-den-luftverkehr/

 

 

 

29. Juni 2020

 

Online-Umfrage: Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf Nachhaltigkeit im Handel aus?

Welche Auswirkungen hat Corona auf den Handel? Wie beeinflussen die Erfahrungen, die Konsumenten in der Pandemie sammeln, ihre Einstellung zu regionalen Produkten, fairem Handel oder umweltbewusster Produktion? Wird Nachhaltigkeit ausschlaggebender für ihre Kaufentscheidung im Laden und auch online? Dies wollen der Handelsexperte Professor Bastian Popp und sein Team an der Universität des Saarlandes herausfinden.

 

 

 

25. Juni 2020

 

IHK: Saarwirtschaft vor Bodenbildung - Geschäftslage nahezu unverändert, Aussichten abermals leicht verbessert

In der Saarwirtschaft verdichten sich die Anzeichen, dass sich die Konjunktur nach der coronabedingten Schwächephase stabilisiert. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Saarwirtschaft_vor_Bodenbildung-17-15391.html

 

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12. Juni2020

 

Landesregierung beschließt Eckdaten für den Nachtragshaushalt

2020 Umfassendes Maßnahmenpaket zur Bewältigung und Überwindung der Corona-Krise

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-06-09-nachtragshaushalt.html

 

Landesregierung beschließt Nachtragshaushalt – Zukunftspaket Saar als Startschuss nach der Corona-Krise

Die saarländische Landesregierung hat im Rahmen ihrer Klausurtagung das Zukunftspaket in Höhe von 2,1 Milliarden Euro beschlossen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-06-08-nachtragshaushalt-corona.html

 

Bundesrat setzt wichtige Impulse für Wirtschaft und Verbraucherschutz – Mehr Unterstützung von Eltern in der Corona-Krise – Verbot von Konversionstherapien beschlossen und Initiative zur Stärkung des DFKI beraten

Neben Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise standen zahlreiche Vorschläge aus den Ländern und Gesetzesvorhaben der Bundesregierung auf der Tagesordnung der Plenarsitzung des Bundesrates.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-06-08-bundesrat-corona.html

 

5. Juni 2020

 

Fast 150 Mio. Euro Corona-Hilfen im Saarland ausgezahlt

Rund 140 Mio. Euro sind im Landes- und Bundesprogramm mittlerweile an saarländische Klein- und Kleinstunternehmer geflossen. Die Mittelstandshilfe Corona wurde inzwischen mehr als 500 Mal beantragt, über 9 Mio. Euro wurden durch dieses Programm bisher ausgezahlt.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-06-04-corona-hilfen.html

 

Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar: Berufsausbildung stärken

Mit vereinten Kräften die negativen Folgen der Corona-Pandemie auf das Ausbildungsgeschehen eindämmen – mit diesem erklärten Ziel hat das Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar (ZFS) am Dienstag, 2. Juni, eine virtuelle Sondersitzung einberufen. Alle Bündnispartner – neben der Landesregierung gehören dazu die Wirtschafts- und Sozialpartner und die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit – verständigten sich einvernehmlich darauf, ihre jeweiligen Unterstützungsangebote zu intensivieren, um zu verhindern, „dass sich die Corona-Krise zu einer Ausbildungskrise auswächst“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Anke Rehlinger.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-06-03-fachkraefte-saar.html

 

 

2. Juni 2020

 

Konjunkturpaket, Kontaktbeschränkungen und Auslandsreisen

Änderungen und neue Gesetze im Juni 2020 für das Handwerk Die Corona-Krise bestimmt weiterhin den Alltag und sorgt immer wieder für kurzfristige Gesetzesanpassungen. Welche wichtigen Änderungen im Juni anstehen und alles was Sie dazu wissen sollten, zeigt unser Überblick zum Monatswechsel.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/aenderungen-neue-gesetze-juni-2020/150/32542/402716

 

 

29. Mai 2020

 

Saarländisches Bauhauptgewerbe bisher von Corona verschont

Das saarländische Bauhauptgewerbe zeigte im Monat März 2020 kaum Corona-bedingte Beeinträchtigungen. Die geleisteten Arbeitsstunden erhöhten sich gegenüber März des Vorjahres um 5,1 Prozent auf 491 000. Nach Auskunft des Statistischen Amtes des Saarlandes betrug die Zunahme im ersten Quartal 7,1 Prozent.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-05-22-bauhauptgewerbe.html

 

Zahl der Existenzgründungen im Saarland 2019 erneut gestiegen

Großes entsteht im Kleinen: Entgegen dem Bundestrend hat das Saarland bei den Existenzgründungen im vergangenen Jahr erneut zugelegt.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-05-22-existenzgr%C3%BCndungen.html

 

Business Act Grand Est: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit steht im Zentrum des zukünftigen Konjunkturplanes

Die Region Grand Est wird wie das Saarland und alle unsere Partner im Rahmen der Großregion und der Oberrheinregion von den gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Covid-Pandemie hart getroffen. Auf Initiative des Präsidenten, Jean Rottner, und der Präfektin, Josiane Chevalier, sind alle gesellschaftlichen Kräfte der Region Grand Est dazu aufgerufen, sich an einem weitreichenden gemeinsamen Vorgehen zur Erstellung eines Konjunkturplans, eines „Business Act POST-COVID“, zu beteiligen.

Mehr unter: https://www.saarland.de/SID-1787C255-69EB5D4E/256010.htm

 

Erleichterungen für saarländisches Gastgewerbe

Die Bedingungen für das saarländische Gastgewerbe werden etwas erleichtert: Ab kommenden Montag, 1. Juni, dürfen Restaurants und Gaststätten eine Stunde länger als bisher geöffnet haben und auch die allgemeinen Kontaktbeschränkungen werden teilweise gelockert.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-05-29-gastgewerbe-erleichterungen.html

 

28. Mai 2020

 

Festo im Kampf gegen Covid-19 - Neben Komponenten für Beatmungsgeräte und Schutzmasken beliefert Festo systemrelevante Branchen

Festo nimmt vom ersten Tag an seinen gesellschaftlichen Auftrag zur Milderung der Corona-Krise sehr ernst und hat mehrere fokussierte Unterstützungsprojekte gestartet, wie die Entwicklung eines Notfall-Beatmungsgerätes, Unterstützung bei der Schutzmaskenproduktion und der Errichtung eines Notfallkrankenhauses. Zudem bietet der Geschäftsbereich LifeTech ein hervorragendes Portfolio an Komponenten für die Laborautomation sowie für Geräte zur Patientenversorgung. Neben dem Medizinsektor ist es für Festo wichtig, auch die Produktion systemrelevanter Bereiche im globalen Maßstab stabil zu halten.

Mehr unter: https://press.festo.com/de/company/festo-im-kampf-gegen-covid-19

 

 

27. Mai 2020

 

Abgeschlossene Ausbildung trotz Insolvenz Übernahme von Azubis: Betriebe sollen Corona-Prämie erhalten

Stellt ein Handwerksbetrieb aufgrund der Corona-Folgen seine Arbeit ein, stehen auch die Ausbildungsplätze auf der Kippe. Wer jetzt Azubis eines insolventen Unternehmens übernimmt, soll mit einer Prämie belohnt werden. Es soll nicht die einzige Maßnahme zur Stabilisierung des Ausbildungsmarkts bleiben.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/uebernahme-von-azubis-corona-praemie-fuer-betriebe/150/3091/402626

 

Geförderte Unternehmensberatung

Coronabedingte Beratung: BAFA-Fördermittel bereits aufgebraucht

4.000 Euro Förderung konnten sich von der Corona-Krise betroffene KMU vom BAFA sichern, wenn sie dafür eine Unternehmensberatung in Anspruch nahmen. Erst Anfang April war das Programm an den Start gegangen, nach nicht einmal zwei Monaten ist der Fördertopf bereits aufgebraucht. Diese Alternativen bietet das BAFA.

 

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/coronabedingte-beratung-bafa-foerdermittel-bereits-aufgebraucht/150/32542/402649

 

26. Mai 2020

Saarwirtschaft im Sog der Corona-Rezession Trotz erster Lockerungen nach dem wochenlangen Shutdown hat sich die Stimmung in der Saarwirtschaft im Mai nicht verbessert. Neben rückläufigen Aufträgen macht ihr insbesondere die Unterbrechung der Lieferketten zu schaffen. „Die Meldungen der Unternehmen signalisieren, dass auch die kommenden Monate schwierig bleiben und ein Aufstieg aus der Krise nur langsam vonstattengehen dürfte. Damit bleibt die Politik weiterhin gefordert, Unternehmen zu stützen. Wir appellieren deshalb an die Landesregierung, die sogenannten „Runden Tische“ zur Abwendung drohender Insolvenzen zu reaktivieren", so IHK Hauptgeschäftsführer Heino Klingen.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Saarwirtschaft_im_Sog_der_CoronaRezession-17-15338.html

 

22. Mai 2020

 

IHK: Kommunen stützen, Altschuldenfonds auflegen, Investitionskraft stärken „Nie zuvor waren kommunale Investitionen so wichtig wie heute. Sie sind ein wesentlicher Faktor, um die Wirtschaft nach dem Corona-Shutdown wieder auf Touren zu bringen. Wir begrüßen deshalb sehr, dass die für Finanzen zuständigen Minister im Bund und im Saarland, Olaf Scholz und Peter Strobel, einen Rettungsschirm für die Kommunen aufspannen und überschuldete Kommunen von ihren Altlasten befreien wollen. Dies würde die kommunale Investitionskraft stärken und den Kommunen neue Handlungsspielräume eröffnen“, so IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/IHK_Kommunen_st%C3%BCtzen,_Altschuldenfonds_auflegen,_Investitionskraft_st%C3%A4rken-17-15332.html

 

19. Mai 2020

 

Corona-Schutz: Diese Regeln gelten jetzt für den Bau

Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz vor gesundheitlichen Risiken zu schützen. Die aktuelle Corona-Pandemie stellt die Betriebe dabei vor eine besondere Herausforderung. Die BG Bau hat nun einen branchenspezifischen Arbeitsschutzstandard entwickelt, der Arbeitgebern im Baugewerbe zeigt, wie sie das Ansteckungsrisiko minimieren können bzw. müssen.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/corona-schutz-diese-regeln-gelten-jetzt-fuer-den-bau/150/22776/402211

 

 

15. Mai 2020

 

Neues Leuchtturmprojekt soll die Zukunft für Unternehmen berechenbarer machen

Keine Rohstoffe wegen Corona-Pandemie, Kollaps von Lieferketten wegen Niedrigwasser in Flüssen oder Produktionsstillstand durch ein Verschleißteil: In der vernetzten und hochtechnologisierten Wirtschaftswelt kann der sprichwörtliche Flügelschlag eines Schmetterlings Unternehmen in Bedrängnis bringen. Risiken wie Kosten sind immens. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und die Universität des Saarlandes wollen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Zukunft berechenbarer machen und dafür sorgen, dass Unternehmen den passenden Plan B in der Tasche haben. Das Bundeswirtschaftsministerium und beteiligte Unternehmen fördern das Leuchtturmprojekt mit insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21888.html

 

 

Coronavirus: Bosch nimmt vollautomatisierte Anlagen für Maskenfertigung in Betrieb

Über eine halbe Million Masken wird das Unternehmen, das einen Standort im Saarland hat, zukünftig täglich produzieren. Der Bosch-Sondermaschinenbau hat dafür eineSpezialanlage zur Maskenfertigung entwickelt. Weltweit produzieren fünf vollautomatisierte Fertigungslinien an vier Bosch-Standorten Mund-Nasen-Bedeckungen zum Schutz vor Infektionen. Bosch stellt Unternehmen die Konstruktionspläne der Spezialanlage kostenfrei zur Verfügung.

Mehr unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/coronavirus-bosch-nimmt-vollautomatisierte-anlagen-fuer-maskenfertigung-in-betrieb-211776.html

 

13. Mai 2020

 

In Zusammenarbeit mit dem DEHOGA Saar und der Gewerkschaft NGG haben Wirtschafts- , Verbraucherschutz- und Gesundheitsministerium Hygieneregeln erarbeitet, um das Infektionsrisiko in saarländischen Hotels und Gaststätten zu minimieren, wenn diese ab 18. Mai wieder öffnen dürfen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-05-11-hygieneplan-gastro.html

 

 

12. Mai 2020

 

Der Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) informiert Sie darüber, dass sich seine Bemühungen in den letzten Wochen dahingehend ausgezahlt haben, dass das BMWi und Germany Trade & Invest (GTAI) Unternehmen auf einer Sonderseite https://www.gtai.de/gtai-de/trade/specials/gesundheitswirtschaft-234814 eine erste Orientierung und konkrete Unterstützungsangebote im Bereich Gesundheitswirtschaft/Schutzausrüstung/med. Engpassprodukte anbieten.

 

Auch ein Servicetelefon wurde für Unternehmen eingerichtet. Zu folgenden Themen werden Informationen, weiterführende Links, Kontaktadressen und konkrete Ansprechpartner angeboten:

  • Benötigte Produkte, Beschaffungsstellen und Verfahren
  • Relevante Normen und Zulassungsverfahren
  • Kontakte und Informationen für branchenfremde Unternehmen
  • Förderung von Investitionen und Unternehmensberatungen
  • Unterstützung im Auslandsgeschäft
  • Exportbeschränkung für medizinische Schutzausrüstung
  • Wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkte

 

Beachten Sie bitte dabei auch die Änderungen bei den zuständigen Beschaffungsstellen.

 

DIHK befindet sich im Austausch mit dem GTAI, um diese Seite mit weiteren Informationen zu ergänzen, zum Beispiel bezüglich der Kontaktbörsen.

 

11. Mai 2020

 

Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) richtet einen Arbeitsstab ein, der den zeitnahen Aufbau nationaler und europäischer Wertschöpfungsketten für Schutzausrüstungen, Testausstattungen und Wirkstoffe unterstützen soll. Zunächst wird der Fokus auf Schutzausrüstung liegen.

In einem ersten Schritt unterstützt das BMWi die Produktion von Vliesstoffen (seit dem 1. Mai), die für zertifizierte Masken gebraucht werden. Die Herstellung von Filtervlies dient als Vorprodukt für die Herstellung von Atemschutz- und medizinischen Gesichtsmasken. Die Förderung der Produktion von Vliesstoffen beträgt 30 Prozent der Investitionen in Anlagen zur Produktion von Filtervlies und ist auf maximal 10 Millionen Euro je Unternehmen begrenzt. Auch rückwirkend können Investitionen, die seit dem 28. Februar 2020 getätigt werden, gefördert werden. Die Frist für die Antragstellung endet am 30. Juni 2020. Die Förderung richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Die Produktion mit der geförderten Anlage muss bis zum 31. März 2021 starten. Es ist vorgesehen, kurzfristig auf dieser Grundlage die Richtlinie schrittweise um weitere Produktions- und Produktbereiche für Schutzausrüstungen zu ergänzen.

 

 

8. Mai 2020

3. IHK-Blitzumfrage: Corona-Pandemie schwächt zunehmend die Substanz der Unternehmen - IHK: Ausstiegsstrategie aus dem Shutdown für alle Wirtschaftsbereiche nötig!

„Die negativen Auswirkungen des Coronavirus auf die Saarwirtschaft sind weiterhin sehr deutlich spürbar. Fast jedes Unternehmen ist von der Krise betroffen. Die Betriebe leiden nach wie vor unter Corona-bedingten Anordnungen, Produktionsausfällen und Störungen der Lieferketten. Die Existenz zahlreicher Betriebe ist unverändert durch Eigenkapitalverluste und Liquiditätsengpässe gefährdet. Beides zehrt an der finanziellen Substanz der Unternehmen. Deshalb brauchen wir jetzt für die betroffenen Wirtschaftsbereiche rasch eine belastbare Strategie für einen Ausstieg aus dem Shutdown. Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit, um sich auf die neuen Verhältnisse vorbereiten zu können“

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/3._IHKBlitzumfrage_CoronaPandemie_schw%C3%A4cht_zunehmend_die_Substanz_der_Unternehmen-17-15310.html

 

Gute Nachricht für Pendlerverkehr: Ministerpräsident Tobias Hans erwirkt Öffnung weiterer Grenzübergänge

Ministerpräsident Tobias Hans hat sich mit Erfolg bei Bundesinnenminister Horst Seehofer dafür eingesetzt, dass drei weitere saarländischen Grenzübergänge zu Frankreich wieder geöffnet werden. Dabei handelt es sich um die Übergänge bei Silwingen/Waldwisse, Ittersdorf/Schreckling und Niedaltdorf/Guerstling. Darüber hinaus haben sich der Ministerpräsident und der Bundesinnenminister darauf verständigt, mit Blick auf bevorstehende Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Frankreich ab dem 11. Mai ein Konzept zu erarbeiten, um alle Grenzübergänge wieder zu öffnen und diese künftig durch stichprobenartige Kontrollen in Absprache mit der französischen Seite zu überwachen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-30-grenzoeffnungen.html

 

Großregion: Gemeinsam gegen Corona

Mitglieder des Gipfels der Großregion wollen Herausforderungen der Corona-Krise gemeinsam stemmen. Am 28. April 2020 lud der Gipfelpräsident der Großregion Tobias Hans die Exekutiven des Gipfels der Großregion zu einer Videokonferenz zu den aktuellen und künftigen Herausforderungen der Corona-Krise im großregionalen Kontext ein. Dabei standen die Konzertierung der Maßnahmen wie grenzüberschreitende Hilfeleistung im medizinischen Bereich, aber auch die Grenzschließungen in der größten Pendlerregion Europas im Fokus der Beratungen.

Mehr unter: corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-30-gro%C3%9Fregion-gegen-corona.html


Finanzminister Strobel: Nachtragshaushalt und Sondervermögen schaffen Grundlage für die finanzielle Bewältigung der Corona-Pandemie Finanzminister

Peter Strobel hat den Ministerrat über die Schaffung eines Sondervermögens „Pandemie“ und über die Vorbereitung eines Nachtragshaushalts informiert. Am Mittwoch wird der Landtag im Rahmen des Haushalts- und Finanzausschusses über das geplante Vorgehen informiert werden. Im Zuge der Eckdatenklausur der Landesregierung am 07. und 08. Juni soll der Nachtragshaushalt dann von der Landesregierung beschlossen werden, bevor er unmittelbar anschließend ins parlamentarische Verfahren eingespeist werden soll.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-28-nachtragshaushalt-corona.html

 

IHK: Keine Verschärfung der Klimaschutzziele - Stattdessen C02-Emissionshandel ausdehnen

Trotz Coronakrise strebt die Europäische Kommission eine drastische Verringerung des CO2 Ausstoßes bis 2030 an. Statt um 40 Prozent sollen die Emissionen in den kommenden zehn Jahren um wenigstens 50, womöglich sogar um 55 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 gesenkt werden. Eine solche Anhebung ist gar nicht nötig. Denn Klimaneutralität und die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels gemäß Pariser Abkommen bis 2050 ist durch eine konsequente Ausdehnung des Europäischen Emissionshandels auf die Bereiche Verkehr und Gebäude auch ohne diese Verschärfung möglich.

Mehr unter: http://cms.ihksaarland.de/p/IHK_Keine_Versch%C3%A4rfung_der_Klimaschutzziele-17-15307.html

 

4. Mai 2020

 

Bosch setzt in Corona-Krise auf technische Innovationen und treibt Klimaschutz voran

Nach einer Produktionsunterbrechung an weltweit fast 100 Bosch-Standorten im laufenden Monat bereitet sich das Unternehmen systematisch auf den schrittweisen Hochlauf der Fertigung vor. „Mit einer verlässlichen Zulieferung wollen wir die langsam wieder steigende Nachfrage unserer Kunden bedienen und zu einer möglichst raschen Erholung der Weltwirtschaft beitragen,“ sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Mehr unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/bosch-setzt-in-corona-krise-auf-technische-innovationen-und-treibt-klimaschutz-voran-210816.html

 

29. April 2020

Neue Liquiditätshilfen. Coronavirus und die Folgen: Die wichtigsten Fragen und Antworten für Handwerker

In Deutschland sind tausende Bürger mit dem Coronavirus infiziert, die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, in den USA entspannt sich die Situation kaum. Da wächst weiter die Verunsicherung – auch im Handwerk. Was Betriebschefs jetzt wissen müssen. 

Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/coronavirus-und-die-folgen-die-wichtigsten-fragen-und-antworten-fuer-handwerker/150/378/399889

 

 

27. April 2020

 

Frankreich schränkt grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze noch stärker ein

In der aktuellen Krise hat Frankreich die Einschränkungen zum grenzüberschreitenden Einsatz von Mitarbeitern noch einmal verschärft. So ist ab sofort für beruflich Einreisende aus EU-Ländern die Verrichtung von Dienstleistungen in Frankreich nur noch für wenige Ausnahmen gestattet - etwa den reinen Warentransport oder den Einsatz von Mitarbeitern im Gesundheitssektor. Nicht mehr möglich sind dagegen z.B. Service- und Montageleistungen für französische Unternehmen und Private in Grenznähe, wovon auch viele saarländische Unternehmen betroffen sind.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Coronakrise_Frankreich_schr%C3%A4nkt_grenz%C3%BCberschreitende_Mitarbeitereins%C3%A4tze_noch_st%C3%A4rker_ein-17-15253.html


IHK:Saarwirtschaft im Corona-Schock Geschäftslage und Erwartungen stürzen ab

„Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu einem beispiellosen Einbruch der Saarkonjunktur geführt. Nie zuvor seit Beginn der Konjunkturaufzeichnungen der IHK ist die Stimmung in der Saarwirtschaft gegenüber dem Vormonat so stark gesunken wie in diesem April. Davon waren bis auf wenige Ausnahmen alle Branchen betroffen. Dies signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen für die kommenden sechs Monate.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse der April-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Saarkonjunktur_Saarwirtschaft_im_CoronaSchock-17-15293.html

 

Finanzminister Strobel: Mehrwertsteuer auch auf Getränke reduzieren und Bewirtungsaufwendungen steuerlich besser berücksichtigen

Die Mehrwertsteuer in der Gastronomie wird auf sieben Prozent für Speisen gesenkt. Die Maßnahme greift vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021. Das hat der Koalitionsausschuss beschlossen. Finanzminister Peter Strobel fordert zudem in einem Schreiben an Bundesfinanzminister Olaf Scholz, das Maßnahmenpaket um einen unbegrenzten Betriebsausgabenabzug für Bewirtungsaufwendungen zu erweitern.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020_04_26-strobel-gastrosteuern.html

 

 

 

 

24. April 2020

Kurzarbeitergeld, Verlustrechnung und Co.: Neue Hilfen für Betriebe

Die Große Koalition will Arbeitgeber und Arbeitnehmer stärker unterstützen. Dazu zählen Steuererleichterungen für Unternehmen. Für Arbeitnehmer in Kurzarbeit wird das Kurzarbeitergeld erhöht. Die Beschlüsse im Überblick.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/kurzarbeitergeld-verlustrechnung-und-co-neuen-hilfen-fuer-betriebe/150/32542/401478

 

 

 

23. April 2020

Koalitionsausschuss beschließt weitere steuerliche Hilfen für den Mittelstand – Zügige Umsetzung geboten

Der Koalitionsausschuss hat am Mittwoch weitere steuerliche Erleichterungen für von der Corona-Pandemie negativ betroffene Unternehmen beschlossen. Konkret betrifft dies die nun geschaffene Billigkeitsmaßnahme eines unterjährigen Verlustrücktrags. Bei einem erwarteten Verlust für 2020 können für 2019 bereits geleistete Vorauszahlungen zur Einkommen- oder Körperschaftsteuer auf Antrag schon jetzt herabgesetzt werden. „Mit den neuen Maßnahmen schaffen wir schnell und pragmatisch Liquidität. Mir ist wichtig, dass die Details zwischen Bund und Ländern zeitnah abgestimmt werden, damit die Maßnahmen zügig umgesetzt werden können“, so Finanzminister Strobel.

Mehr unter: https://www.saarland.de/SID-1F6CBEE9-04A25CF0/255530.htm

 

Maskenpflicht im Saarland ab Montag, den 27.04.2020

Nach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-22-maskenpflicht.html

 

Frankreich schränkt grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze noch stärker ein

In der aktuellen Krise hat Frankreich die Einschränkungen zum grenzüberschreitenden Einsatz von Mitarbeitern noch einmal verschärft. So ist ab sofort für beruflich Einreisende aus EU-Ländern die Verrichtung von Dienstleistungen in Frankreich nur noch für wenige Ausnahmen gestattet - etwa den reinen Warentransport oder den Einsatz von Mitarbeitern im Gesundheitssektor. Nicht mehr möglich sind dagegen z.B. Service- und Montageleistungen für französische Unternehmen und Private in Grenznähe, wovon auch viele saarländische Unternehmen betroffen sind.

Mehr unter: https://www.saarland.ihk.de/p/Coronakrise_Frankreich_schr%C3%A4nkt_grenz%C3%BCberschreitende_Mitarbeitereins%C3%A4tze_noch_st%C3%A4rker_ein-17-15253.html

 

Fraunhofer IBMT - Fraunhofer-Expertise im Einsatz gegen SARS-CoV-2

Mobiles epidemiologisches Labor (epiLab) des Fraunhofer IBMT im Einsatz zur flächendeckenden Früherkennung und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen.

Mehr unter: https://www.ibmt.fraunhofer.de/de/ibmt-presse-uebersicht-2020/presse-mobileLab-SaarCoScreen-2020-04-22.html

 

21. April 2020

Regeln zum „SARS CoV-2 Arbeitsschutzstandard“ von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Die vorgelegten Regelungen wurden vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) gemeinsam mit den Sozialpartnern, den Bundesländern sowie Vertretern der gesetzlichen Unfallversicherung erarbeitet. Sie sehen Verhaltensregeln vor und geben Hinweise zu organisatorischen Maßnahmen in den Betrieben oder zu Schutzausrüstungen. Die BG BAU will deren Umsetzung in der Baubranche aktiv unterstützen und dazu umfangreiche Angebote zur Verfügung stellen.

Mehr unter: https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0542.php4

 

 

Nach Bundesentscheidung: Diese Regeln gelten in den Bundesländern

 

Die Übersicht fasst erste wichtige Regelungen der Bundesländer für Gesellschaft und Handwerk zusammen.

 

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/nach-bundesentscheidung-diese-regeln-gelten-in-den-bundeslaendern/150/3091/401294

 

 

20. April 2020

Kreditprogramme von Land und Bund jetzt verfügbar

Ab sofort können kleine und mittlere Unternehmen im Saarland das 25 Mio. Euro-Kreditprogramm „Sofort-Kredit-Saarland” in Anspruch nehmen, welches das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gemeinsam mit der Saarländischen Investitionskreditbank (SIKB) aufgelegt hat. Mit dem Programm soll die Liquidität der saarländischen Unternehmen im Zuge der Corona-Krise weiter gesichert werden. Hinzu kommt mit dem KfW-Schnellkredit ein weiteres Kreditprogramm als ein Baustein des von der Bundesregierung aufgelegten Schutzschirms für den Mittelstand.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-17-kreditprogramm.html

 

Abtrennung von Verkaufsflächen möglich, um Teilöffnung zu erreichen

Im Zuge der Öffnung des Einzelhandels ab Montag unter Auflagen wird es im Saarland möglich sein, die Verkaufsfläche von Geschäften im Einzelhandel auf unter 800qm zu reduzieren, um so zumindest eine Teilöffnung zu erreichen. Damit wird auch eine einheitliche Regelung der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland sichergestellt.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-17-abtrennung-verkaufsflaechen.html

 

Weitere Grenzübergänge werden geöffnet

Ministerpräsident Tobias Hans hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass im Saarland weitere Grenzübergänge zu den Nachbarländern Frankreich und Luxemburg geöffnet werden. Dabei handelt es sich um die Grenzübergänge in Remich und in Kleinblittersdorf. Ebenfalls soll die Freundschaftsbrücke geöffnet werden.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-17-grenzuebergaenge.html

 

 

16. April 2020

 

 

Mittelstandshilfe Corona des Saarlandes kann jetzt beantragt werden

Ab sofort kann durch ein zusätzliches Zuschussprogramm für mittlere Unternehmen über 10 und bis 100 Beschäftigte ein Antrag für Mittelstandshilfe gestellt werden. Das Saarland mobilisiert dafür 82 Mio. Euro zur Unterstützung der Unternehmen im Saarland und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen.

Mehr unter:

https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-15-mittelstandshilfe.html

 

 

 

 

15. April 2020

 

Gründen gegen Corona: IT Inkubator GmbH zeichnet beste Idee mit 10.000 Euro aus

Über 42.000 Menschen haben in den vergangenen Tagen an einem Programmierwettbewerb teilgenommen, um das Corona-Virus zu bekämpfen. Auf Software, die Kreativität und Hartnäckigkeit der Menschen dahinter, setzt nun auch der IT-Inkubator der Universität des Saarlandes und der Max-Planck-Gesellschaft. Er ruft den Ideenwettbewerb „Ideas against Corona“ aus und prämiert die beste IT-Lösung mit 10.000 Euro.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/universitaet/aktuell/artikel/nr/21774.html

 

Saarländische Kleinunternehmen haben bislang über 34 Mio. Euro Soforthilfen erhalten

Das saarländische Wirtschaftsministerium hat die Auszahlung von über 34 Mio. Euro aus Landes- und Bundesmitteln bewilligt. Dabei entfallen 28,7 Mio. Euro auf die Kleinunternehmer-Hilfen des Landes und 5,5 Mio. Euro auf die Hilfen der Bundesregierung.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-09-04-soforthilfe-erhalten.html

 

Rechtssicherheit für Grenzpendler nach Luxemburg geschaffen

Die Bundesregierung hat mit dem Großherzogtum Luxemburg zur Lösung der Homeoffice- und Kurzarbeitergeld-Problematik für Grenzpendler nach Luxemburg eine Verständigungsvereinbarung unterzeichnet. Wichtig hierfür sei, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die diese Regelung in Anspruch nehmen, eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Arbeitstage, die sie Corona bedingt im Homeoffice verbringen, vorlegen. Die Regelung bezieht sich auf alle Arbeitstage zwischen dem 11. März bis zum 30. April und verlängert sich automatisch um einen Monat, sofern die Vereinbarung nicht von einem der beiden Staaten gekündigt wird.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-09-grenzpendler.html

 

Start-up verwandelt sich über Nacht in Mini-Fabrik für Atemschutzmasken

Das Fehlen von Schutzkleidung, vor allem von Atemschutzmasken, ist eine der größten Herausforderungen im Kampf gegen das Coronavirus. Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt empfiehlt der Bevölkerung auf sich Atemmasken selber zu basteln und diese in der Öffentlichkeit zu tragen. Ob dafür genähte oder im 3-D-Drucker produzierte Atemschutzmasken besser sind, wird in der Internet-Gemeinde kontrovers diskutiert. Das Saarbrücker Start-up „2log.io“, eigentlich auf die Digitalisierung in Handwerksbetrieben spezialisiert, vereint beide Ansätze. Innerhalb von acht Minuten druckt es ein Atemmaskengestell, in das man ein Tuch einspannen kann.

Mehr unter: https://www.uni-saarland.de/fileadmin/upload/aktuell/pdf/2020/PM_46_Atemschutzmasken.pdf

 

 

8. April 2020

Wirtschafts-Hilfen des Saarlandes auf bis zu 137 Mio. Euro aufgestockt

Auch Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten sollen künftig Soforthilfe des Saarlandes bekommen können. Das neue Zuschussprogramm sieht drei Stufen vor:

Unternehmen mit 11-24 Beschäftigten können bis zu 15.000 Euro bekommen,

Unternehmen mit 25-49 Beschäftigten können bis zu 20.000 Euro bekommen,

Unternehmen mit 50-100 Beschäftigten können bis zu 25.000 Euro bekommen.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-07-wirtschafts-hilfen.html

 

Übersicht Wirtschaftshilfen während der Corona-Krise

Unternehmen erhalten auf der Startsteite des Deutschen Städte- und Gemeindebundes DStGB unter „Download DStGB - Übersicht über die Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise“ umfassende Informationen zur Unterstützung abrufen:

https://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Aktuelles/2020/Wirtschaftshilfen%20Corona/

 

 

 100 Prozent Risikoabsicherung durch Bundesgarantien

Bislang war im Zuge der Corona-Hilfen die staatliche KfW-Bank nur berechtigt, bis zu 90 Prozent des Kreditrisikos zu übernehmen. Jetzt hat die EU dann aber den Weg für eine 100 prozentige Haftungsfreistellung der Hausbank freigemacht.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-06-risikoabsicherung-bund.html

 

Corona-Hotline: Geänderte Erreichbarkeitszeiten ab dem 6. April

Ab Montag, 6. April ist die Corona-Hotline des Gesundheitsministeriums montags bis freitags von 07:30 Uhr bis 18:30 Uhr erreichbar. Zusätzlich werden die Anliegen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger auch samstags zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr beantwortet.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-06-corona-hotline.html

 

Anträgen auf Steuerstundungen – Lohnsteuer kann nicht gestundet werden

Als Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen können auf schriftlichen Antrag fällige Steuerbeträge während der Corona-Krise zinslos gestundet werden. Dies betrifft die Umsatzsteuer, die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Steuervorauszahlungen.

Mehr unter https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-03-steuerstundungen.html

 

Soforthilfe nur noch über Bundesprogramm möglich.

Das Saarland hat kleinen und kleinsten Unternehmen, die am Abgrund stehen, zu Anfang der Krise eine kleine finanzielle Brücke gebaut. Jetzt steht das Soforthilfe-Programm des Bundes zur Verfügung. Das Web-Formular für die Bundesförderung ist hier verfügbar: corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe-bund/soforthilfe-bund_node.html

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-01-soforthilfe-des-bundes.html

 

Schutzschirm des Saarlandes für soziale Dienstleistungen

Soziale Dienstleister wie beispielsweise Träger von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tagesförderstätten, ambulanten Diensten oder Integrationshilfen an Kindertagesstätten und Schulen müssen mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie finanziell abgesichert werden, damit sie nicht in ihrer Existenz bedroht sind.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-01-soforthilfe-des-bundes.html

 

Ziel: Hürden für ausländische Fachkräfte abbauen - Ministerrat stimmt Entwurf des Änderungsgesetzes des Berufsqualifikationsfeststellungsgestzes zu

Mit dem Regierungsentwurf zur Regelung des sogenannten partiellen Zugangs soll zukünftig auch die Prüfung einer Teilzulassung für Berufe gesetzlich verankert werden. Ausländische Fachkräfte sollen keine Benachteiligung erfahren, weil Länder unterschiedliche Ausbildungssysteme haben.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-31-auslaendischeFachkraefte.html

 

Bundesweites Corona-Sozialschutz-Paket kann auch von Heilmittelerbringern in Anspruch genommen werden - Soforthilfe entlastet viele Heilmittelerbringer und Psychotherapeuten

Als Angehörige der Freien Berufe können beispielsweise Inhaberinnen und Inhaber therapeutischer Praxen mit bis zu zehn Vollzeit-Beschäftigten eine Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für drei Monate aus der „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige“ erhalten.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-27-heilmittelerbringer.html

 

Ministerrat beschließt Vorbereitung eines Nachtragshaushalts

Die Landesregierung sieht in der Corona-Epidemie eine Naturkatastrophe sowie eine außergewöhnliche Notsituation nach §2 Haushaltsstabilisierungsgesetz. Sobald das Ausmaß der Beeinträchtigung genauer abgeschätzt werden kann, will die Landesregierung den Landtag bitten, eine entsprechende Feststellung zu treffen, damit das Land die Ausnahmeregelungen aus dem Haushaltsstabilisierungsgesetz zur Kreditaufnahme in Anspruch nehmen kann.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-25-nachtragshaushalt.html

 

Landesregierung informiert automatisiert per Messenger

Das Saarland informiert zusätzlich mit einem automatischen Messengerservice, in dem die wichtigsten Anliegen und häufigsten Fragen der letzten Wochen detailliert aufbereitet sind.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-23-lr-informiert-per-messenger.html

 

Mehr Liquidität für Unternehmen - Saarland zahlt die bereits geleistete Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung an Unternehmen wieder zurück.

Unternehmen können auf Antrag ihre bereits geleistete Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung im Rahmen der Dauerfristverlängerung für 2020 wieder zurückfordern.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-23-liquiditaet-unternehmen.html

 

Unbürokratische Steuererleichterungen für Unternehmen

Die derzeitige Ausnahmesituation wegen des Corona-Virus wird auch im Voranmeldungsverfahren, z.B. Umsatzsteuervoranmeldungen, Lohnsteueranmeldungen, Kapitalertragsteueranmeldungen berücksichtigt. Die saarländischen Finanzämter werden großzügig und unbürokratisch verfahren.

Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-18-steuererleichterung-unternehmen.html

 

 

4. April 2020

Soforthilfe

Kleine Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern erhalten im Saarland eine Soforthilfe von bis zu 10.000 Euro. Der Antrag muss in diesem Bundesland direkt an das Wirtschaftsministerium geschickt werden. Das Ministerium weist darauf hin, dass der Antrag ausgefüllt, fotografiert oder eingescannt per Mail verschickt werden kann: soforthilfe@wirtschaft.saarland.de

 

So sieht die Staffelung der Zuschüsse aus

0 bis 1 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 3.000 Euro

bis zu 5 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 6.000 Euro

bis zu 10 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 10.000 Euro

 

Weitere Infos:

https://www.saarland.de/254842.htm

 

 

Newsmeldungen

 

06. April 2021

European Labour Market Barometer: Erstmals seit Krisenbeginn nicht mehr im negativen Bereich


Das European Labour Market Barometer steigt im März gegenüber dem Vormonat um 1,3 Punkte auf 100,6 Punkte. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist damit erstmals seit Krisenbeginn über die Marke von 100 Punkten geklettert und lässt keine Verschlechterung des europäischen Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten erwarten.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/european_lmb_0321.aspx

Unterschiedliche Pandemie-Betroffenheit im Mittelstand


Seit über einem Jahr stellt die Corona-Pandemie den Mittelstand in Deutschland vor große Herausforderungen. Allerdings sind die Unternehmen von den Pandemiefolgen unterschiedlich betroffen: Ein Großteil von ihnen kann unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes weitestgehend unbehindert agieren. Dagegen sind die wirtschaftlichen Konsequenzen für diejenigen mittelständischen Bereiche der Wirtschaft gravierend, die aufgrund der pandemischen Situation (teilweise dauerhaft) schließen müssen, wie Kultur, Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel.
Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/ueber_uns/pressemitteilungen/PM-29-03-2021-Betroffenheit_des_Mittelstands.pdf

IAB: Einschätzung wirtschaftliche Lage März 2021

Das Bruttoinlandsprodukt legte im Schlussquartal 2020, preis-, saison- und kalenderbereinigt, lediglich um 0,3 Prozent gegenüber einem immens starken dritten Quartal zu. Im ersten Quartal 2021 dürfte es nun einen Dämpfer gegeben haben. Angesichts der Infektionsdynamik ist ein noch längerer Lockdown zu erwarten. In vielen Bundesländern greift die sogenannte Notbremse, die Öffnung bestimmter Dienstleistungsbranchen und Teile des Einzelhandels wird dadurch weiter verzögert. Lediglich die Industriekonjunktur zog weiter an. Der Arbeitsmarkt zeigte sich bislang relativ robust, die Arbeitslosigkeit sank im März wieder etwas. Insgesamt verbreitet sich durch die Aussicht auf eine breitere Verfügbarkeit der Impfstoffe und eine effektivere Teststrategie mit Blick auf das zweite Quartal Konjunkturoptimismus: Im März stieg der Geschäftsklimaindex erneut merklich. Auch das IAB-Arbeitsmarktbarometer verbesserte sich erneut.
Mehr unter: https://www.iab-forum.de/einschaetzung-des-iab-zur-wirtschaftlichen-lage-maerz-2021/

Business Events der Zukunft sind multisensorisch und authentisch


Die Bedeutung von Veranstaltungen für den Kommunikationsmix von Organisationen wird steigen. Im Rahmen eines Online-Events präsentierte der Innovationsverbund »Future Meeting Space« des Fraunhofer IAO und GCB German Convention Bureau e.V. dazu Resultate aus 18 Monaten intensiver Forschungsarbeit. Die kostenlose Studie geht auf die veränderten Rahmenbedingungen und Erwartungen ein.
Mehr unter: https://www.iao.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/aktuelles/business-events-der-zukunft-sind-multisensorisch-und-authentisch.html


29. März 2021


Heimweh nach dem Büro - Führungskräfte wollen raus aus dem Homeoffice


Die Arbeit im Homeoffice führt nicht zu einem Verlust an Produktivität und auch die Unternehmenskultur ist in Zeiten von Corona stabil geblieben. So sehen das die Führungskräfte in Unternehmen in Deutschland. Aber am Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Wenn Homeoffice zur Dauereinrichtung wird, befürchten die Führungskräfte, dass der Austausch mit den Mitarbeiter:innen mehr und mehr verloren geht und die Unternehmenskultur leidet. Deswegen verlangt die Krise online wie offline einen neuen Führungsstil.
Mehr unter: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/heimweh-nach-dem-buero-fuehrungskraefte-wollen-raus-aus-dem-homeoffice-8716/

Impfen für den Aufschwung

Trotz des verlängerten Lockdowns und steigender Infektionszahlen dürfte sich der Kampf gegen die Pandemie im Laufe des Jahres 2021 zum Guten wenden. Das Bruttoinlandsprodukt wächst 2021 um drei Prozent, zeigt die neue Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Industrie hat sich gut erholt und stützt jetzt den Aufschwung. Dagegen bleiben Einzelhändler, Restaurantbetreiberinnen und Hoteliers ohne Perspektive.
Mehr unter: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/beitrag/michael-groemling-impfen-fuer-den-aufschwung.html
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Kräftige Erholung trotz großer Risiken: IMK prognostiziert 4,9 Prozent Wirtschaftswachstum 2021 und 4,2 Prozent 2022

Trotz des erst einmal verlängerten Lockdowns und des schleppenden Starts beim Impfprogramm wird sich die deutsche Wirtschaft in diesem und im kommenden Jahr kräftig erholen. Im Jahresdurchschnitt 2021 legt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 4,9 Prozent zu, 2022 um 4,2 Prozent. Treibende Kräfte des Wachstums sind in diesem Jahr sowohl der sehr dynamische Außenhandel als auch der wieder zunehmende private Konsum, der 2022 zum dominierenden Wachstumsfaktor wird. Auch die Investitionen liefern spürbare positive Impulse. Die Arbeitslosenquote sinkt in diesem Jahr geringfügig auf durchschnittlich 5,8 Prozent. 2022 geht die Arbeitslosigkeit dann deutlicher zurück, die Quote wird im Jahresdurchschnitt bei 5,3 Prozent liegen. Das ergibt die neue Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-kraftige-erholung-trotz-grosser-risiken-31690.htm

Zusätzliche Rückstellungen für Unternehmenskredite bei deutschen Banken erforderlich


Finanzmarktexperten/-innen erwarten eine Zunahme an Kreditausfällen und die Notwendigkeit zusätzlicher Rückstellungen für Unternehmenskredite bei den deutschen Banken in den kommenden sechs Monaten. Sie gehen zudem davon aus, dass die Konsolidierung unter den Sparkassen und Genossenschaftsbanken leicht zunehmen wird. Dies zeigt eine Auswertung der Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an der sich 189 Finanzmarktexperten/-innen im März 2021 beteiligt haben.
Mehr unter: https://www.zew.de/presse/pressearchiv/zusaetzliche-rueckstellungen-fuer-unternehmenskredite-bei-deutschen-banken-erforderlich

Trendumfrage: Start-ups zuversichtlich wie vor der Krise


Deutsche Start-ups geben an, so zukunftsoptimistisch zu sein wie vor der Pandemie. Dies ist das Ergebnis einer Trendumfrage am Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führung an der Handelshochschule Leipzig (HHL) zur Jahreswende 2020/21. Besonders optimistisch äußern sich dabei Gründende in den Bereichen Medizin, Gesundheit, Biotechnologie und IT/Technologie.
Mehr unter: https://www.hhl.de/app/uploads/2021/03/2021-03-19-Trendumfrage-Start-ups-zuversichtlich-wie-vor-der-Krise.pdf


22. März 2021


Rasche wirtschaftliche Erholung nur bei Eindämmung der Corona-Pandemie möglich


Das RWI senkt aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 auf 3,6 Prozent, für 2022 erwartet es 3 Prozent. Taktgeber für die wirtschaftliche Erholung ist die Binnennachfrage. Die Arbeitslosenquote dürfte 2021 bei 5,4 Prozent, 2022 bei 5 Prozent liegen. Das staatliche Budgetdefizit dürfte im laufenden Jahr auf 151 Milliarden Euro steigen. Im Jahr 2022 dürfte das Minus durch das Zurückfahren von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen sowie steigende Steuereinnahmen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung auf knapp 104 Milliarden Euro sinken. Insgesamt wird die Entwicklung der deutschen Wirtschaft und der Weltwirtschaft weiter durch die Corona-Pandemie geprägt.
Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/431/

Rezessionsrisiko sinkt deutlich – konjunkturelle Aussichten für die nächsten Monate aufgehellt


Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich in den letzten Wochen wieder spürbar aufgehellt, das Risiko, dass sie in nächster Zeit ein weiteres Mal in eine Rezession gerät, ist stark zurückgegangen. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. In der Drei-Monats-Prognose für März bis Ende Mai zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 13,3 Prozent an – nach 24,2 Prozent im Februar.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-rezessionsrisiko-sinkt-deutlich-31469.htm

Eine Pandemie und ihre Folgen: Wertschöpfungsketten zwischen China und Deutschland

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf Wertschöpfungsketten zwischen Deutschland und China aus und welche Folgen haben Kontaktbeschränkungen und das Homeoffice für die Entwicklung regionaler Arbeitsmärkte in beiden Ländern? Diese Fragestellungen stehen im Fokus eines auf drei Jahre angelegten Forschungsprojektes unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Gefördert wird es von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die eine Initiative zur fachübergreifenden Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von Sars-CoV-2 gestartet hatte.
Mehr unter: www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/056-wirtschaft-prc-ger

 

15. März 2021


Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Betriebe aus?

Nach wie vor hinterlassen die pandemiebedingten Einschränkungen deutliche Spuren in fast allen Bereichen am Arbeitsmarkt. Der wirtschaftlichen Erholung im letzten Sommer folgte am 16. Dezember ein erneuter harter Lockdown. Im Rahmen der Sonderbefragung wurden die teilnehmenden Betriebe der IAB-Stellenerhebung erneut über das gesamte vierte Quartal 2020 hinweg zu ihrer Betroffenheit von der Corona-Krise befragt.  Die wichtigsten Antworten haben wir in Form von Infografiken für Sie zusammengestellt.
Mehr unter: iab.de/de/befragungen/stellenerhebung/sonderfragen-corona.aspx

Wie Corona zu einer neuen digitalen Spaltung in der Arbeitswelt beiträgt

Videomeetings, Teamarbeitsplattformen und virtuelle Konferenzen sind spätestens seit dem Frühjahr 2020 aus dem pandemischen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Die Nutzung dieser vernetzten digitalen Technologien ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer inzwischen selbstverständlicher Teil ihres Arbeitsalltags. Aktuelle Auswertungen der Corona-Zusatzbefragung im Nationalen Bildungspanel (NEPS) geben nun Aufschluss darüber, welche Berufs- und Bildungsgruppen digitale Technologien im ersten Lockdown häufiger als vor der Pandemie genutzt haben. Die Daten zeigen aber auch, dass der pandemiebedingte Digitalisierungsschub nicht alle Beschäftigten erreicht hat und sogar zu einer neuen digitalen Spaltung der Erwerbsbevölkerung beiträgt, die lange über die Pandemie hinaus Bestand haben könnte. Hier gilt es, jetzt Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen, fordern die Autorinnen und Autoren des Berichts.
Mehr unter: https://www.lifbi.de/Institut/Neuigkeiten/udt_2971_param_detail/25262

Corona bringt Digitalisierungsschub – aber nicht für alle

In der Corona-Pandemie ist die Arbeit vieler Menschen binnen kurzer Zeit digitaler und vernetzter geworden. Doch nicht für alle Beschäftigten hat die Corona-Krise einen Digitalisierungsschub mit sich gebracht, wie eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt. Profitiert haben vor allem hochqualifizierte Beschäftigte, die ihre Arbeit im Homeoffice erledigen konnten. Die Polarisierung nach Bildung hat im Vergleich mit der Zeit vor der Pandemie sogar zugenommen. Corona trägt damit zu einer neuen digitalen Spaltung der Erwerbsbevölkerung bei.
Mehr unter: wzb.eu/de/pressemitteilung/corona-bringt-digitalisierungsschub-aber-nicht-fuer-alle

US-Konjunkturpaket beschleunigt BIP-Wachstum um drei Prozentpunkte – Auch deutsche Wirtschaft profitiert spürbar

Durch das neue Konjunkturprogramm der amerikanischen Regierung wird das Wachstum der US-Wirtschaft in diesem Jahr um rund drei Prozentpunkte höher ausfallen. Dadurch könnte das amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) so stark zulegen wie seit den frühen 1980er Jahren nicht mehr. Der Effekt ist so kräftig, dass auch die deutsche Wirtschaft über höhere Ausfuhren spürbar profitiert.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-us-konjunkturpaket-beschleunigt-bip-wachstum-um-drei-prozentpunkte-31363.htm

11 Thesen zum Arbeitsmarkt der Zukunft

Die Arbeitszeit der Zukunft wird immer flexibler und individueller. Es gilt, die Arbeitszeit so zu gestalten, dass sie einerseits einen wirtschaftlich effizienten, bedarfsorientierten Personaleinsatz sicherstellt und andererseits die individuellen Arbeitszeitpräferenzen der Beschäftigten berücksichtigt.
Mehr unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/Downloads/Angebote_und_Produkte/Publikationen/ifaa_Positionspapier_Arbeitswelt_der_Zukunft_final.pdf

Unternehmen aus dem Südwesten kommen in der Corona-Krise vergleichsweise gut weg

Die Erfolgsbilanz der Unternehmen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im bundes¬weiten Vergleich in der Corona-Krise ist Schwerpunkt des neuesten Berichts des German Business Panel (GBP) an der Universität Mannheim. Sowohl bei den Krisengewinnern als auch bei den Krisenverlierern zeichnen sich dabei regionale Unterschiede ab.
Mehr unter: www.uni-mannheim.de/news/wirtschaftsbefragung-vor-der-landtagswahl-unternehmen-aus-baden-wuerttemberg-und-rheinland-pfalz-kommen-in-der-corona-krise-vergleichsweise-gut-weg-sind-aber-unterschiedlich-zufrieden-1/

Digitale Vororder: Corona-Notlösung oder Zukunft des Modeeinkaufs?


In England und den USA waren digitale Orderplattformen bereits vor der Corona-Pandemie weit verbreitet. Immer mehr Händler bestellten dort online, anstatt die Ware wie bisher im Showroom zu mustern. Aufgrund der Coronakrise steigt auch in Deutschland der Anteil digital eingekaufter Waren. Die aktuelle Studie von Prof. Dr. Oliver Janz, Studiengangleiter im Schwerpunkt Fashion Management an der DHBW Heilbronn, und DHBW-Studentin Maja Mager liefert erste Zahlen zur digitalen Order in Deutschland.
Mehr unter: https://www.heilbronn.dhbw.de/news/beitrag/digitale-vororder-corona-notloesung-oder-zukunft-des-modeeinkaufs.html

8. März 2021

Die meisten Beschäftigten nehmen die Arbeit im Homeoffice als positiv wahr

Etwa drei von vier Beschäftigten, die Homeoffice in teils hohem Umfang nutzen, sind damit zufrieden. Darüber hinaus nehmen 60 Prozent der Beschäftigten Homeoffice als hilfreich und als wenig oder nicht belastend wahr. Beschäftigte, die wenigstens gelegentlich von zu Hause arbeiten, schätzen die eigene Arbeit zudem mehrheitlich als effizienter ein als vor der Pandemie. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb0521.aspx

Corona schreckte in 2020 kaum Gründerinnen

IfM Bonn: Rund 49.400 Frauen gründeten ein gewerbliches Einzelunternehmen im Haupterwerb und 106.500 im Nebenerwerb.
Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/ueber_uns/pressemitteilungen/PM-04032021-Existenzgruendungen_Frauen_2020.pdf

Dem Mittelstand Perspektiven bieten

IfM Bonnplädiert für eine transparentere Kommunikation mit der mittelständischen WirtschaftBonn,2. März 2021.Nach Ansicht des IfM Bonn könntenregional differierende Öffnungsstrategien in Erwägung gezogen werden –insbesondere, wenn sich das Infektionsgeschehen auf konkrete Cluster zurückführen lässt.
Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/ueber_uns/pressemitteilungen/2.3.2021_PM_Corona_und_Mittelstand.pdf

European Labour Market Barometer: Hoffnung auf Ende des Abschwungs in Europa

Das European Labour Market Barometer steigt im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,1 Punkte. Mit 99,3 Punkten lässt der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) damit keine weitere deutliche Verschlechterung des europäischen Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten erwarten.
Mehr unter: www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/european_lmb_0221.aspx

Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Export- und Investitionstätigkeiten deutscher Unternehmen in Subsahara-Afrika
 
2020 sollte für die in Subsahara-Afrika tätigen deutschen Unternehmen ein Jahr des Aufbruchs werden. Dann kam COVID-19. Die Pandemie traf die gesamte Weltwirtschaft und veränderte Geschäftsbeziehungen – auch in Subsahara-Afrika. 75 Prozent der deutschen Unternehmen wollten ursprünglich ihre Aktivitäten auf dem Kontinent ausbauen. Am Ende waren es lediglich 13 Prozent. Das geht aus einer Studie hervor, die Dr. Tilo Halaszovich, Professor of Global Markets & Firms, und die Doktorandin Sonja Mattfeld an der Jacobs University Bremen in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit durchgeführt haben.
Mehr unter: www.jacobs-university.de/news/die-auswirkungen-der-covid-19-pandemie-auf-die-export-und-investitionstatigkeiten-deutscher

Anteil der Beschäftigten im Homeoffice nimmt weiter zu

IZA-Studie: Beschäftigte in Deutschland weitgehend zufrieden mit Corona-Maßnahmen der Arbeitgeber
Mehr unter: https://newsroom.iza.org/de/archive/news/anteil-der-beschaeftigten-im-homeoffice-nimmt-weiter-zu/

Weniger gewerbliche Gründungen im Baugewerbe, mehr im Gesundheits- und Sozialwesen

Unterstützungsmaßnahmen auf Bundes- und Länderebene führen zu Rückgang bei den Unternehmensschließungen.
Mehr unter: www.ifm-bonn.org/meta/news/meldung/artikel/weniger-gewerbliche-gruendungen-im-baugewerbe-mehr-im-gesundheits-und-sozialwesen


26. Februar 2021

 

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel kehrt auf Wachstumspfad zurück

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Januar leicht auf nun 120,8 gestiegen. Der Containerumschlag scheint damit auf den Wachstumspfad von vor der Corona-Krise zurückzukehren.
Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/430/

Der Anteil der Beschäftigten, die Homeoffice nutzen können, ist während der Covid-19-Pandemie erheblich gestiegen


Der Anteil der Beschäftigten, deren Tätigkeit die Arbeit im Homeoffice nicht zulässt, lag vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie in Deutschland bei 50 Prozent. Dieser Wert hat sich während der Pandemie kaum verändert. Von denjenigen, deren Tätigkeit dies zulässt, konnten im Laufe der Pandemie immer mehr Beschäftigte von zu Hause arbeiten:
Mehr unter: https://www.iab-forum.de/graphs/

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt hält dem Lockdown weiter stand


Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,7 Punkte auf 100,9 Punkte gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt damit verhalten günstige Aussichten für die Arbeitsmarktentwicklung im Frühjahr.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/ab0221.aspx

Selbstorganisierende, flexible Produktion statt Fließband: Studie zur Autofabrik der Zukunft erschienen


Wie kann die Automobilproduktion in Zeiten immer größerer Variantenvielfalt und immer schnellerer Produktzyklen wettbewerbsfähig bleiben? Die neue Studie »At the end of the line – How automakers can embrace flexible production« [1] sieht die Lösung zumindest für das Premiumsegment in einer intelligent vernetzten, sich selbst organisierenden Fertigung. Das bedeutet ein Umdenken gegenüber dem heute etablierten Perlenketten-Prinzip, wie die Studienautoren von Strategy& Deutschland, der Strategieberatung von PwC, und dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB schreiben. Der Aufwand könne sich aber binnen kürzester Zeit amortisieren.
Mehr unter: www.iosb.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2021/selbstorganisierende-flexible-produktion-autofabrik-zukunft.html

Neuer Podcast: Aus der Corona-Krise lernen

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die kleinen und mittleren Unternehmen aus? Mit welchen wirtschaftspolitischen Maßnahmen kann ihre Resilienz in Zukunft gestärkt werden?
Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/meta/news/meldung/artikel/aus-der-corona-krise-lernen

Neue Arbeitswelten durch Corona

Die Corona-Pandemie hat den Digitalisierungsprozess vieler Unternehmen beschleunigt. Videokonferenzen und die cloudbasierte Dokumentenablage gehören mittlerweile zum Standard im Homeoffice. „Covid-19 wird unsere Arbeit – und damit Arbeitsweisen, Arbeitsverhältnisse, Arbeitskulturen – möglicherweise langfristig und massiv verändern“, sagt Kulturwissenschaftlerin Dr. Sarah May von der Universität Freiburg. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen hat sie porträtiert, wie bestimmte Menschen konkret mit dem Digitalen arbeiten. Im online frei verfügbaren Heft „Digitale Arbeitskulturen“ sind zehn Studien zusammengefasst, die auf Basis von Interviews, Beobachtungen und eigener Teilnahme analysieren, welche Rolle die Arbeitenden in der veränderten Arbeitswelt einnehmen. Darüber hinaus beschreiben die Autorinnen und Autoren, wie Digitalisierung durch Arbeit vorangetrieben und geprägt, aber auch vermieden wird.
Mehr unter: https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2020/neue-arbeitswelten-durch-corona

Junge Unternehmen spüren die Auswirkungen der Corona-Krise stärker


Im Durchschnitt sind junge Unternehmen nach eigenen Angaben genauso häufig von der Covid-19-Pandemie betroffen wie alle anderen Unternehmen der Privatwirtschaft auch. Allerdings zeigt sich, dass junge Unternehmen in stärkerer Weise mit negativen oder positiven Auswirkungen der Krise konfrontiert sind. Das zeigen Auswertungen einer gemeinsamen Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Leibniz Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb0421.aspx

IMK-Konjunkturindikator bleibt trotz Eintrübung auf „gelb grün“

Trotz der Verschärfung der Kontaktbeschränkungen im Januar und der Verlängerung bis März sind die Aussichten für die deutsche Wirtschaft relativ stabil. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.
Mehr unter: www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-imk-konjunkturindikator-bleibt-trotz-eintrubung-auf-gelb-grun-30833.htm

 

24. Februar 2021


Europaministerkonferenz fordert: EU muss ihre Abhängigkeit von sensiblen strategischen Gütern und Technologien überwinden

Zentrale Themen der Befassung der Ministerinnen und Minister waren der deutsche Aufbau- und Resilienzplan sowie die strategische europäische Souveränität. Unter diesem Aspekt wird die Debatte um die Handlungsfähigkeit Europas in einem globalen, geopolitischen Kontext geführt. Die hier besonders relevanten Bezüge zur Pharmabranche beleuchtete Prof. Dr. Rolf Müller, Managing Director des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS). Zudem standen die Konferenz zur Zukunft Europas und aktuelle Fragen zu Grenzkontrollen als Mittel der Pandemiebekämpfung auf der Agenda.
Mehr unter: www.saarland.de/mfe/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfo/2021/pm_2021-02-24-EMK.html

 

16. Februar 2021

 

Neustarthilfe für Soloselbstständige gestartet

Der Bund hat am Montag, 16. Februar, das Antragsverfahren für Soloselbstständige - die sogenannte Neustarthilfe  - gestartet. Sie soll Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützen, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_16_neustarthilfe.html


"Stadt auf Probe" – Mittelstädte und ihr Potenzial für Kreative, Selbstständige und Familien

Görlitz und ähnliche Klein- und Mittelstädte fernab von großen Metropolen haben das Potenzial, Kreativen, Freischaffenden und jungen Familien eine neue Heimat zu bieten. Die besonderen Merkmale dieser Kommunen spielen dabei eine zentrale Rolle. Auch die Corona-Pandemie und der damit verbundene Trend zum Arbeiten im Homeoffice bergen Chancen für Klein- und Mittelstädte. Einige Rahmenbedingungen stehen einem Zuzug aus der Großstadt aber auch entgegen.
Mehr unter: https://www.ioer.de/presse/einzel-2021/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=611&cHash=d57639bb70e44522f825c11aa16b6084


Deutlicher Anstieg: 24 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten aktuell vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice

Ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland hat Ende Januar vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice gearbeitet – so wie es, wo immer möglich, zur Minimierung von Corona-Infektionsrisiken gefordert wird. Der Anteil liegt damit aktuell wieder in etwa so hoch wie während des ersten Lockdowns im April 2020 (27 Prozent), und er ist in den vergangenen Monaten gestiegen: von lediglich 14 Prozent im November auf 17 Prozent im Dezember und dann deutlich auf 24 Prozent im Januar.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-deutlicher-anstieg-30681.htm


Auswirkungen der Corona-Krise 2020 - Starker Rückgang der Erwerbstätigkeit

Erstmals seit zwanzig Jahren hat die Coronakrise den Aufwärtstrend der Erwerbstätigenzahlen gestoppt – 2020 kam es zu einem Rückgang. Mit Kurzarbeit oder Abbau von Arbeitszeitguthaben konnten Arbeitsplätze gerettet, aber nicht jede Entlassung verhindert werden, besonders in der Dienstleistungsbranche nicht. Die Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt beleuchtet das Online-Portal www.sozialpolitik-aktuell.de des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der UDE im „Thema des Monats“.
Mehr unter: https://www.uni-due.de/2021-02-15-iaq-corona-rueckgang-erwerbstaetigkeit


Mit dem Fahrrad die Wirtschaft ankurbeln - Branchenstudie von IAT und WI zu Beschäftigung und Umsatzentwicklung

Die Fahrradwirtschaft ist ein Wachstumsmarkt und kommt dabei nahezu ohne steuerliche Vergünstigungen oder staatliche Subventionen aus. Alle drei Hauptmärkte - Herstellung, Handel und Dienstleistungen - verzeichneten in den vergangenen Jahren wachsende Umsätze und Beschäftigung. Der Fahrradtourismus boomt und gilt damit als wichtigster Teilmarkt. Das zeigt die soeben erschienene "Branchenstudie Fahrradwirtschaft in Deutschland" des Wuppertal Instituts (WI) und des Instituts Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule).
Mehr unter: https://www.iat.eu/presse/2021/mit-dem-fahrrad-die-wirtschaft-ankurbeln-150221.html


Beschäftigte geben ihren Arbeitgebern gute Noten in der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie verlangt den Arbeitnehmer:innen vieles ab: Tausende Jobs sind in Gefahr, Kurzarbeit verursacht finanzielle Einbußen, Homeoffice und Hygieneregeln sorgen für Stress. Dass die Berufstätigen nach Schuldigen suchen, wäre nachvollziehbar. Überraschend ist aber, dass nicht die Arbeitgeber als Sündenbock herhalten müssen.
Mehr unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/februar/beschaeftigte-geben-ihren-arbeitgebern-gute-noten-in-der-corona-pandemie


BAuA-Arbeitszeit¬befragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019

Mit der SARS-CoV-2-Epidemie haben sich die Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter massiv verändert. Auch bei der Arbeitszeitgestaltung bzw. bei der Arbeit von zuhause werden bereits erste Verschiebungen berichtet. Der vorliegende Bericht fokussiert den Status Quo vor der Pandemie und gibt einen Überblick über die Gestaltung von Arbeitszeiten im Hinblick auf die Länge, Lage und Flexibilität von Arbeitszeiten im Jahr 2019. Zusätzlich wird der Aspekt der Telearbeit bzw. Homeoffice im Bericht berücksichtigt. Dabei werden die Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragungen 2015, 2017 und 2019 zusammengetragen, um Trends und Veränderungen zu beschreiben. In einem Exkurs steht zudem das Arbeitszeitmuster von Beschäftigten in sogenannten "versorgungsrelevanten Berufen" im Mittelpunkt.
Mehr unter: www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Berichte/F2452-3.html

Unternehmerische Tätigkeit in der Corona-Krise

Mit Hilfe eines Teil-Lockdowns und Kontaktbeschränkungen hat die Bundesregierung im Frühjahr versucht, die Corona-Infektionszahlen zu reduzieren. Zugleich unterstützte sie die betroffenen Unternehmen und Selbstständigen mit verschiedenen Maßnahmen. Dr. Rosemarie Kay stellt im Podcast "Unternehmer und Unternehmerinnen während der ersten sechs Pandemie-Monate" erste Forschungsergebnisse zur Frage vor, wie sich die Corona-Krise auf die unternehmerische Tätigkeit von Frauen und Männern zwischen März und September 2020 ausgewirkt hat.
Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/meta/news/meldung/artikel/unternehmerische-taetigkeit-in-der-corona-krise


Studie der EBS Universität und des Social Entrepreneurship Netzwerks Deutschland (SEND): Was hilft Sozialunternehmen durch die Corona-Krise?


Sozialunternehmen haben kaum finanzielle Reserven und scheinen doch erstaunlich widerstandsfähig. Eine Studie der EBS Universität mit deutschen Sozialunternehmen in der Corona-Krise zeigt, dass die Unternehmen durch ein ständiges Balancieren von sozialer Wirksamkeit und finanzieller Sicherheit zwar bereits krisenerprobt sind, nun aber vor ganz neuen Herausforderungen stehen. Das bestätigt ebenso die 2020 abgeschlossene Umfrage für den Deutschen Social Entrepreneurship Monitor (DSEM) des Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschlands (SEND).
Mehr unter: www.ebs.edu/de/pressemeldung/studie-was-hilft-sozialunternehmen-durch-die-corona-krise

 

12. Februar 2021

 

Rehlinger: Werbeverbot kommtAls erstes Bundesland wird das Saarland ein Werbeverbot beschließen für Produkte, die nicht zum täglichen Bedarf oder zur Grundversorgung gehören. Es soll für alle Handelsbetriebe gelten, die nach dem Schwerpunktprinzip während des Lockdowns ohne Einschränkungen ihr Warensortiment anbieten können. Das Verbot solle im Ministerrat am kommenden Dienstag, 16. Februar beschlossen werden, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Inkrafttreten werde das Verbot am 22. Februar.MNehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_12_werbeverbot.html

 

10. Februar 2021



Überbrückungshilfe III des Bundes kann ab sofort beantragt werden

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III des Bundes ist gestartet. Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Lockdown stark betroffen sind, können endlich die angekündigte staatliche Unterstützung des Bundes, die sogenannten Überbrückungshilfe III, beantragen. Diese muss nicht zurückgezahlt werden.
Mehr unter: www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2021_02_10_ueberbrueckungshilfe3.html

 
9. Febraur 2021



Experten bewerten betriebliche Maßnahmen gegen Corona positiv

Insgesamt zeichnen Fachleute im Arbeitsschutz ein positives Bild der Umsetzung von Maßnahmen deutscher Betriebe im Arbeits- und Infektionsschutz. Dabei hat der Großteil der Betriebe bereits im Februar und März 2020 erste Maßnahmen ergriffen. Aktive Kommunikation und Unterweisung, Persönliche Schutzausrüstung sowie Schutzabstände stehen dabei an erster Stelle. Aber auch das Homeoffice, dort wo es in den Betrieben möglich ist, wird von über 90 Prozent der Befragten genannt. Diese und weitere ausgewählte Ergebnisse fasst der baua: Fokus: "SARS-CoV-2-Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betrieben: Ergebnisse einer Befragung von Arbeitsschutzexpertinnen und -experten" zusammen, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat.
Mehr unter: https://www.baua.de/DE/Services/Presse/Pressemitteilungen/2021/02/pm003-21.html

Balance von Arbeit und Leben in Corona-Zeiten

Eine weltweit angelegte Online-Umfrage des Arbeitskreises Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) untersuchte, welche Auswirkungen die Covid-19-Pandemie auf die Work-Life-Balance hat.
Mehr unter: https://www.dpg-physik.de/veroeffentlichungen/aktuell/2021/balance-von-arbeit-und-leben-in-corona-zeiten

Mehr Infektionen bei Rückkehr in Präsenzarbeit

Konstanzer Homeoffice-Langzeitstudie betont die Gefahren einer verfrühten Rückkehr in volle Präsenzarbeit in Unternehmen, die auch mobiles Arbeiten oder Homeoffice ermöglichen könnten
Mehr unter: https://www.uni-konstanz.de/universitaet/aktuelles-und-medien/aktuelle-meldungen/aktuelles/mehr-infektionen-bei-rueckkehr-in-praesenzarbeit/

Home-Office: Mehrheit befürwortet die neue Regelung

Seit Ende Januar gilt deutschlandweit die Corona-Arbeitsschutzverordnung. Diese sieht vor, dass Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - soweit es deren Tätigkeit zulässt - das Arbeiten von zu Hause anbieten. Wie die Ergebnisse der 28. Ausgabe des BfR-Corona-Monitors, einer regelmäßigen Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), zeigen, trifft die Regelung beim überwiegenden Teil der Bevölkerung auf Zustimmung. „86 Prozent der Befragten bewerten die Home-Office-Regelung als angemessen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Dies verdeutlicht, dass die Menschen zur Eindämmung des Coronavirus auch Veränderungen in ihrem beruflichen Alltag akzeptieren.“
Mehr unter: https://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2021/06/home_office__mehrheit_befuerwortet_die_neue_regelung-266749.html

Regionale Geschäftsmodelle stärken und Städte lebenswert gestalten

Innenstädte sind mehr und mehr geprägt von großen Kaufhaus- und Mode-Ketten, zahlreichen Leerständen und unpersönlichen Einkaufsmeilen – häufig ohne regionalen Bezug. Dies will das Projekt "Rollout Wirtschaftsförderung 4.0" des Wuppertal Instituts zusammen mit Akteurinnen und Akteuren der lokalen Wirtschaft nun in Witten, Witzenhausen und Wuppertal ändern. Repair-Cafés, regionale Produkte, eine mobile Ehrenamtsberatung sind Beispiele für Initiativen und Unternehmen, die Städte aufwerten und ein wertschätzendes Verständnis und Bewusstsein für die eigene Stadt schaffen sollen. Jana Rasch, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut, spricht in einem aktuellen Videocast darüber, was hinter der Idee der Wirtschaftsförderung 4.0 steckt, welche Ziele das Projekt verfolgt und gibt Einblicke in dessen Arbeit und die Umsetzung in den Städten.
Mehr unter: wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/7277

Künstliche Intelligenz unterstützt Forschung zu resilienter digitaler Infrastruktur

1,3 Millionen Euro hat das Wissenschaftsministerium zur Verfügung gestellt, um die Forschung der rheinland-pfälzischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften zur Corona-Pandemie unter Anwendung der Künstlichen Intelligenz zu unterstützen. Insgesamt werden neun Projekte gefördert. Darunter ist das mit 185.000 Euro geförderte Projekt "Kl-gestütztes sicheres Altern für eine pandemieresiliente digitale Infrastruktur (KISAT)" der Hochschule Worms, das in Kooperation der Professoren Steffen Wendzel und Zdravko Bozakov durchgeführt wird. Sie gehören der Forschungsgruppe Cy¬ber Security Research Group (CSRG) an. Das KISAT-Projekt fügt sich in eine Reihe themenverwandter Projekte ein, die die Ausbildung eines diesbezüglichen Forschungsprofils der Hochschule unter-stützen.
Mehr unter: https://www.hs-worms.de/service/hochschul-nachricht/_n/kuenstliche-intelligenz-unterstuetzt-forschung-zu-resilienter-digitaler-infrastruktur/

„New Work“ – Corona wirkt bei Unternehmen als Turbobeschleuniger für Entscheidungen

Die Arbeitswelt verändert sich in Deutschland derzeit dank der Corona-Pandemie in nie gekannter Geschwindigkeit und lange verschleppte Projekte werden umgesetzt. Dies ist das Ergebnis einer vom Europäischen Management Institut an der Hochschule Hof (emi e.V.) durchgeführten Studie in Zusammenarbeit mit über 50 Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. Während es aus wirtschaftlicher Sicht und je nach Wirtschaftssektor Gewinner und Verlierer der Krise gibt, so wirkt die Pandemie bei annähernd allen Unternehmen wie ein Entscheidungsbeschleuniger. Dies bringe zahlreiche, von den Personalverantwortlichen als sehr positiv eingeschätzte Veränderungen in der Arbeitsorganisation sowie der Arbeitszeitgestaltung in Gang.
Mehr unter: https://www.hof-university.de/ueber-uns/aktuelles/news.html?tx_hochschulnews_hochschulnews
%5BrPid%5D=1&cHash=146f3fe15555caa9fbad93d26a598ed9


European Labour Market Barometer: Durststrecke am europäischen Arbeitsmarkt

Das European Labour Market Barometer ist zu Jahresbeginn um 0,5 Punkte gegenüber dem Dezember gefallen. Der Stand von 98,2 Punkten ist der niedrigste seit August 2020. Im Gegensatz zum Frühjahr vergangenen Jahres liegt der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aber nur moderat im negativen Bereich.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/european_lmb_0121.aspx

Neue Studie zu Unternehmen in der Corona-Krise

Ein Großteil der Unternehmen wird 2021 unbeschadet überstehen – allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen - so lautet eine der Kernaussagen der aktuellen Studie „Wie geht es weiter?“ der SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Wirtschaft, und der Unternehmensberatung Milz & Comp. in Köln.
Mehr unter: www.hochschule-heidelberg.de/de/news-detail/news/neue-studie-zu-unternehmen-in-der-corona-krise/

COVID-19 beeinträchtigt die IT-Sicherheit

Über 30 Expert*innen der IT-Sicherheit und rund 4.000 virtuelle Gäste beim 17. Deutschen IT-Sicherheitskongress des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) über die Chancen und Risiken, die der Corona-bedingte Digitalisierungsschub für die Cybersicherheit bietet.
Mehr unter: www.hs-heilbronn.de/covid-19-beeintraechtigt-die-it-sicherheit-58fcd3105581dc39
IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt hält dem Lockdown stand
Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Januar um 0,4 Punkte auf 100,2 Punkte gefallen. Das ist der erste deutlichere Rückgang seit dem ersten Lockdown. Dennoch verbleibt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im leicht positiven Bereich.
Mehr unter: www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/ab0121.aspx

4. Febraur 2021


Cybersicherheit im Homeoffice – Verbraucherschutzminister Jost warnt vor gezielten Angriffen

Die Corona-Pandemie hat unser Arbeitsleben maßgeblich verändert. Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechender technischer Ausstattung ins Homeoffice geschickt. „Und genau diesen Umstand machen sich Kriminelle zunutze, um mit Phishing-Mails gezielt Daten abzugreifen und sich Zugang zu Unternehmensnetzwerken zu verschaffen“, warnt Verbraucherschutzminister Reinhold Jost.
Mehr unter: www.saarland.de/muv/DE/portale/verbraucherschutz/aktuelles/aktuelle-meldungen/2021/q1/pm_2021-02-03_021_Cybersicherheit.html

 


2. Februar 2021


Neue BSV-Verträge - Betriebsschließungsversicherung: Abgesichert bei Betriebsstopp – außer im Falle einer Pandemie

Alt-Verträge aus der Betriebsschließungsversicherung (BSV) wurden gekündigt. Neue Verträge klammern den Pandemieschutz aus – mit einer Ausnahme. Und die ist teuer. Was Handwerker jetzt wissen müssen und tun können.
Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/geschuetzt-bei-betriebsstopp/150/413/409817

 

26. Januar 2021

 

Corona deckt auf: Viele Staaten sind schlecht für die Zukunft vorbereitet
Nachlassendes Wachstum, Rückschritte bei der Nachhaltigkeit, steigendes Armutsrisiko, Demokratien unter Druck und schwindende Reformfähigkeit. Unsere Untersuchung zur Regierungsführung zeigt: Viel zu viele OECD- und EU-Staaten sind schlecht gewappnet für eine Krise wie die Corona-Pandemie.
Mehr unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/januar/corona-deckt-auf-viele-staaten-sind-schlecht-fuer-die-zukunft-vorbereitet


Produktivitätsparadoxon der Digitalisierung – Wie bringen wir die „PS“ der Digitalisierung nach Corona nachhaltig „auf die Straße“?

Nach der Pandemie werden wieder die wirtschaftlichen Aspekte der Digitalisierung in den Vordergrund rücken. „Für Unternehmen bedeutet dies, die Chancen der Digitalisierung unter Berücksichtigung der individuellen Rahmenbedingungen sinnvoll für das eigene Geschäft zu nutzen, ohne die Produktivität und Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren“ so Olaf Eisele, wissenschaftlicher Experte des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. „Auf betrieblicher Ebene ist hierzu ein Produktivitätsmanagement 4.0 erforderlich, welches die neuen Anforderungen digitaler Arbeitswelten berücksichtigt.“
Mehr unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/newsroom/pressemeldung/news/produktivitaetsparadoxon-der-digitalisierung-wie-bringen-wir-die-ps-der-digitalisierung-nach-corona/


HSHL-Studie zeigt: Trotz Coronakrise bleibt Digitalisierung für KMU schwierig
Forschende der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) untersuchten 2020 den digitalen Kundenzugang bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) vor und während der Coronavirus-Pandemie.
Mehr unter: https://www.hshl.de/hochschule-hamm-lippstadt/news-presse-blog/presse/hshl-studie-zeigt-trotz-coronakrise-bleibt-digitalisierung-fuer-kmu-schwierig/


Weiterbildungsbranche von Corona schwer getroffen

Erste Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage 2020 von BIBB und DIE
Mehr unter: https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_134733.php


Folgen des Lockdowns: Wie schützen Staaten ihre Bevölkerung vor den wirtschaftlichen und sozialen Folgen?

Eine neue Reihe von Länderberichten analysiert die sozialpolitischen Maßnahmen und Gesetze, mit denen Staaten auf die Covid-19-Pandemie reagieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Ländern des Globalen Südens.
Mehr unter: https://www.kooperation-international.de/aktuelles/nachrichten/detail/info/folgen-des-lockdowns-wie-schuetzen-staaten-ihre-bevoelkerung-vor-den-wirtschaftlichen-und-sozialen-fo/


Trotz Corona: Unternehmen rechnen auch für 2021 mit Fachkräfteengpässen
Viele Unternehmen sehen sich auch in der Corona-Krise mit einem Mangel an Fachkräften konfrontiert. Allerdings spielt die Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland bislang nur eine untergeordnete Rolle, wie unser neuer Fachkräftemigrationsmonitor zeigt. Dabei liegt hier Potenzial, um die Auswirkungen des demografischen Wandels abzumildern.
Mehr unter: www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/januar/trotz-corona-unternehmen-rechnen-auch-fuer-2021-mit-fachkraefteengpaessen

 

25. Januar 2021

Zum Jahresstart: 16 wichtige SteueränderungenDas Jahressteuergesetz 2020, das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz und andere Gesetze enthalten Neuregelungen, die Unternehmer im neuen Jahr beachten sollten. Die wichtigsten Änderungen im Überblick. Mehr unter: www.deutsche-handwerks-zeitung.de/zum-jahresstart-16-wichtige-steueraenderungen/150/4774/409842


18. Januar 2021

Corona-Folgen abmildern: Startups sind die Schnellboote für Innovationen
 

Aktuelle Studie der Uni Hohenheim zur Corona-Krise: Startups sind etablierten Unternehmen bei der Einführung von Innovationen neun bis zehn Tage voraus.
Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=50390&cHash=b132bf769bccbd97b263a1ea7fa8cf54


Erfolgsfaktoren für die Gestaltung einer teamorientierten Arbeitswelt


Die Arbeitswelt verändert sich mit zunehmendem Tempo. Um eine schnelle Anpassung an die ständigen Veränderungen und dynamischen Prozesse zu ermöglichen, ist die Arbeitswelt mehr denn je auf Projekt- und Teamarbeit angewiesen. Die Studie des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, die im Verbundforschungsprojekt OFFICE 21® entstanden ist, veranschaulicht Erfolgsfaktoren für die Gestaltung einer teamorientierten Arbeitswelt.
Mehr unter: https://www.iao.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/aktuelles/erfolgsfaktoren-fuer-die-gestaltung-einer-teamorientierten-arbeitswelt.html


Rezessionsrisiko sinkt trotz Verlängerung des Teil-Lockdowns

Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit erneut in eine Rezession gerät, ist trotz der aktuellen Verlängerung und teilweisen Verschärfung des Teil-Lockdowns gesunken.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-rezessionsrisiko-sinkt-trotz-verlangerung-des-teil-lockdowns-29827.htm



12. Januar 2021


Qualifikations- und Berufsprojektion: 2040 wird das Gesundheits- und Sozialwesen der größte Wirtschaftsbereich sein


Die Alterung der Bevölkerung sorgt dafür, dass das Gesundheits- und Sozialwesen mit bundesweit sieben Millionen Beschäftigten im Jahr 2040 die meisten Erwerbstätigen stellen wird, ca. 660.000 mehr als noch in diesem Jahr. Dies geht aus einer Projektion des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Die Corona-Pandemie dürfte das Wachstum der Branche zusätzlich verstärken.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb0121.aspx


Frischluftstrom schützt vor Coronavirus


Menschen, die viele Kunden an der Kasse oder an einem Schalter bedienen müssen, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP wurde deshalb eine Art Luftschleuse entwickelt, die die Arbeitsplätze durch einen steten Luftstrom von der Umgebungsluft abschirmt.
Mehr unter: www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2021/januar-2021/frischluftstrom-schuetzt-vor-coronavirus.html


7. Januar 2021


European Labour Market Barometer: Europäischer Arbeitsmarkt bricht nicht ein

Das European Labour Market Barometer steigt im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,5 Punkte und steht zum Jahresende bei 98,9 Punkten. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) deutet damit zwar auf eine negative Entwicklung des europäischen Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin, diese dürfte aber moderat ausfallen.
Mehr unter: www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/european_lmb_1220.aspx

Gute Wirtschaftspolitik 2021: Investitionen stärken, konjunkturschädliche Konsolidierung vermeiden

Deutschland kann im neuen Jahr trotz des aktuellen Lockdowns auch wirtschaftlich langsam aus der akuten Corona-Krise kommen. Allerdings wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 immer noch unter dem Niveau von 2019, vor dem Einbruch durch die Pandemie, liegen.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-gute-wirtschaftspolitik-2021-29586.htm

Mannheimer Unternehmensumfrage: Dezember-Lockdown belastet Gewinne kaum, führt aber zur Umverteilung innerhalb geschlossener Branchen

Welche Folgen der zweite Lockdown bislang für Unternehmen und Wirtschaft hatte, zeigt die Corona-Befragung des German Business Panel (GBP) an der Universität Mannheim. Eine zentrale Er¬kenntnis der Studie: Unternehmens¬gewinne sind während der Corona-Krise im Jahr 2020 insgesamt um über 16 Prozent zurückgegangen. Die Verschärfung der staatlichen Maßnahmen im Dezember haben diesen Rückgang allerdings nicht weiter verstärkt. Den im ersten Halbjahr erlittenen Gewinneinbruch konnten die staatlichen Hilfsmaßnahmen in der zweiten Jahreshälfte aufhalten. Allerdings weisen die Daten auf eine Umverteilung von Gewinnen innerhalb einer Branche hin.
Mehr unter: https://www.uni-mannheim.de/newsroom/presse/pressemitteilungen/2020/januar-1/corona-befragung-gbp/

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarktentwicklung bleibt stabil

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Dezember um 0,5 Punkte auf 101,0 Punkte gestiegen. Damit signalisiert der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine leichte Aufwärtsentwicklung am Arbeitsmarkt über die ersten Monate des Jahres 2021.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/ab1220.aspx

Corona und Arbeitszeit: Lücke zwischen den Geschlechtern bleibt – Frauen erhalten seltener Aufstockung bei Kurzarbeit

Die durchschnittliche Erwerbs-Arbeitszeit von Frauen ist im Zuge der Corona-Krise stärker gesunken als die von Männern. Dadurch hat sich die Schere bei den geschlechtsspezifischen Erwerbs-Arbeitszeiten geöffnet.
Mehr unter: www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-corona-und-arbeitszeit-lucke-zwischen-den-geschlechtern-bleibt-29563.htm



21. Dezember 2020

 

Bosch Corona-Schnelltest liefert Ergebnis bei positiven Proben in weniger als 30 Minuten

Eine weiterentwickelte Software für das Analysegerät Vivalytic macht es möglich: Der Bosch Corona-Schnelltest auf Basis der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) liefert jetzt ein noch schnelleres Ergebnis. Dahinter stecken optimierte Auswertungsstrategien. Damit erkennt das Vivalytic-Analysegerät eine positive Probe aufgrund hoher Virenlast bereits in unter 30 Minuten am Ort der Probenentnahme.
Mehr unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/bosch-corona-schnelltest-liefert-ergebnis-bei-positiven-proben-in-weniger-als-30-minuten-222855.html

 

EU-Arzneimittelbehörde gibt grünes Licht für Corona-Impfstoff

Die Ema hält den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer für zulässig. Nun muss die EU-Kommission über die formelle Zulassung des Präparats entscheiden. Deutschland plant, am 27. Dezember mit Impfungen zu starten.
Mehr unter: www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eu-arzneimittelbehoerde-gibt-gruenes-licht-fuer-corona-impfstoff-17112861.html

 

 

18. Dezember


Jeder dritte vom November-Lockdown betroffene Betrieb sieht sich in seiner Existenz bedroht

In der zweiten Novemberhälfte waren 12 Prozent der Betriebe von den Regelungen des Lockdowns betroffen und mussten ganz oder teilweise schließen, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarktmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom Freitag. Von diesen Betrieben sieht sich ein Drittel akut in der Existenz bedroht.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/novemberlockdown.aspx


Produktion in Zeiten der Corona-Krise Welche Auswirkungen hat die Pandemie heute und zukünftig auf die Industrie?


Aufgrund des Lockdowns im Frühjahr 2020 mussten das öffentliche Leben und weite Teile der industriellen Produktion heruntergefahren werden. Es sind jedoch nicht alle Betriebe gleichermaßen von Produktions- und Zulieferausfällen betroffen. Die vorliegenden Analysen zeigen, welche Betriebe die stärksten Ausfälle hinnehmen mussten, in welchem Umfang Umstrukturierungsmaßnahmen vorgenommen wurden und inwieweit der Produktionsanlauf nach dem Lockdown gelang. Die nachfolgenden Analysen geben einen Einblick in mögliche längerfristige Auswirkungen, aber zeigen auch potenzielle Chancen der Pandemie auf.
Mehr unter: www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/modernisierung-produktion/erhebung2018/PI_78_Produktion_in_Corona_Web.pdf

Ältere Erwerbstätige ab 55 Jahren arbeiten während der Corona-Krise seltener im Homeoffice als Personen im mittleren Erwerbsalter


Die Heimarbeit von Erwerbstätigen im mittleren und höheren Erwerbsalter hat während der Corona-Krise stark zugenommen. Neue Daten aus dem Deutschen Alterssurvey zeigen: Erwerbstätige ab 46 Jahren haben in den ersten Monaten der Corona-Krise ihre Arbeitsstunden im Homeoffice verdoppelt. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Erwerbstätige ab 55 Jahren waren seltener von der Arbeitsverlagerung ins Homeoffice betroffen als 46- bis 54-Jährige.
Mehr unter: https://www.dza.de/detailansicht/aeltere-erwerbstaetige-ab-55-jahren-arbeiten-waehrend-der-corona-krise-seltener-im-homeoffice-als-personen-im-mittleren-erwerbsalter

Stabiler Außenhandel und wirtschaftspolitische Maßnahmen mildern Folgen des Lockdowns

Das RWI geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 5,4 Prozent zurückgeht. Im September hatte es noch einen Rückgang von 4,7 Prozent erwartet. Grund für die Revision ist der erneute Lockdown zum Jahresende. Er sorgt mit dafür, dass die Produktion laut RWI-Prognose im vierten Quartal um 1,7 Prozent zurückgeht. Der Rückgang wäre deutlich stärker, wenn nicht ein günstiges internationales Umfeld und wirtschaftspolitische Maßnahmen die deutsche Konjunktur stützen würden.
Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/422/

Konjunktur: Nach Stagnation im Winter Rückkehr zu kräftiger Erholung – IMK prognostiziert 4,9 Prozent Wachstum 2021

Die zweite Welle der Corona-Pandemie hat die konjunkturelle Erholung in Deutschland zunächst ausgebremst. Doch nach einer Stagnation zum Jahresende und im ersten Quartal 2021 wird die deutsche Wirtschaft ab dem Frühjahr 2021 wieder auf Wachstumskurs gehen – vorausgesetzt, die Impfstoffe gegen Covid-19 sind tatsächlich so wirksam und so schnell verfügbar wie derzeit abzusehen ist.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-konjunktur-nach-stagnation-im-winter-ruckkehr-zu-kraftiger-erholung-2021-29375.htm

Corona-Warn-App mit Schwächen - Reallabor könnte positiven Schub geben

Die Corona-Warn-App soll die Nachverfolgung von Infektionen mit SARS-CoV-2 vereinfachen und beschleunigen. Dieser Zielsetzung wird die Corona-Warn-App derzeit aber nicht gerecht. “Um ihre Wirkung voll zu entfalten, müsste die App weiterverbreitet sein als bisher und die Nutzerführung müsste deutlich wirkungsorientierter gestaltet sein. Zudem müsste die App anhand einer klaren Erfolgsmessung fortwährend verbessert werden“, sagt Dr. Dominik Rehse, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe „Design digitaler Märkte“ am ZEW Mannheim. In einem aktuellen ZEW policy brief empfehlen er und ein Wissenschaftler der Universität Mannheim daher die Einrichtung eines Reallabors für die Corona-Warn-App. Mit Hilfe eines solchen Reallabors sollten Maßnahmen zur Verbreitungsförderung, Nutzungsoptimierung und Erfolgsmessung systematisch getestet und die App deutlich verbessert werden.
Mehr unter: https://www.zew.de/presse/pressearchiv/corona-warn-app-mit-schwaechen-reallabor-koennte-positiven-schub-geben

 

9. Dezember



Pandemie lässt Ausbildungsmarkt nicht unberührt - Elf Prozent weniger Ausbildungsverträge in 2020

Der Ausbildungsmarkt musste im Zuge der Corona-Pandemie und ihrer Bekämpfung erhebliche Einbußen verkraften: Das Ausbildungsangebot sank 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 50.700 Plätze beziehungsweise 8,8 % auf 527.400, und die Zahl der jungen Menschen, die eine Ausbildungsstelle nachfragten, verringerte sich um 53.000 beziehungsweise 8,9 % auf 545.700.
Mehr unter: https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_133594.php

Gründungsprozesse vor und in Zeiten der Corona-Krise

Gründungen folgen nicht immer dem klassischen Weg von der Idee über den Businessplan bis hin zum Unternehmensstart und der ersten Gewinnrealisierung. Im Podcast "Gründungsprozesse vor und in Zeiten von Corona" erläutert Dr. Nadine Schlömer-Laufen die Gründe hierfür.
Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/meta/news/meldung/artikel/gruendungsprozesse-vor-und-in-zeiten-der-corona-krise

Unter Corona-Bedingungen: Tariflöhne steigen 2020 durchschnittlich um 2,0 Prozent, Tarifvereinbarungen sichern Beschäftigung und höheres Kurzarbeitergeld

Die Tariflöhne in Deutschland steigen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 2,0 Prozent. Dies ergibt sich aus der vorläufigen Jahresbilanz des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Angesicht des sehr niedrigen durchschnittlichen Anstiegs der Verbraucherpreise von voraussichtlich nur 0,6 Prozent kommt es so auch 2020 zu einem Reallohnzuwachs von voraussichtlich 1,4 Prozent.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-unter-corona-bedingungen-tariflohne-steigen-2020-29290.htm

Rekord-Rückgang der globalen CO2-Emissionen

Die neue Bilanz des Global Carbon Projects, an dem LMU-Wissenschaftlerinnen maßgeblich beteiligt sind, zeigt dank der Corona-Pandemie einen noch nie erreichten Rückgang der fossilen CO2-Emissionen. Die atmosphärische CO2-Konzentration steigt weiter an.
Mehr unter: https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2020/pongratz_globalcarbonprojekt.html

Weiterbildung in der Corona-Krise: E-Learning ist eine Chance für Unternehmen

Ähnlich wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 ist in der aktuellen Corona-Krise zu erwarten, dass die Betriebe ihr Weiterbildungsangebot stark einschränken. Dabei bietet sich ihnen mit E-Learning gerade jetzt eine vergleichsweise kostengünstige, örtlich und zeitlich flexible Möglichkeit, um ihre Beschäftigten etwa in Phasen der Kurzarbeit weiterzubilden. Sie könnten sich dadurch besser für die Herausforderungen einer digitalen Zukunft rüsten.
Mehr unter:  https://www.iab-forum.de/weiterbildung-in-der-corona-krise-e-learning-ist-eine-chance-fuer-unternehmen/

Weiterbildung: Durch Corona-Krise wächst Bedarf an Qualifizierungen in Unternehmen

Die Corona-Krise hat den Fort- und Weiterbildungsmarkt in Deutschland beschleunigt digitalisiert: Vor Beginn der COVID-19-Pandemie standen 35 Prozent der Angebote digital zur Verfügung, heute sind es 54 Prozent. Die deutsche Wirtschaft hat die Bedeutung von Qualifizierung in Krisenzeiten erkannt. Doch obwohl der Vermittlungsbedarf in Zukunftsfähigkeiten wie digitalen und technologischen Kompetenzen rasant wächst, sinkt aufgrund der eingetrübten Wirtschaftslage das Qualifizierungsbudget bei 21 Prozent der Unternehmen; bei 49 Prozent stagniert es. Sie brauchen eine konkrete Fort- und Weiterbildungsstrategie und für deren Umsetzung mehr Unterstützung von Politik und Verbänden.
Mehr unter: https://www.mckinsey.de/publikationen/2020-12-08-future-skills-5-die-zukunft-der-qualifizierung-in-unternehmen#


„Zur Ankurbelung der Wirtschaft brauchen wir gerade jetzt in der Krise Risikobereitschaft und Investitionen“

Internationale Studie: Unter welchen Bedingungen kann ein erweiterter Verlustrücktrag Investitionen wirksam stimulieren?
Mehr unter: https://www.uni-paderborn.de/en/forschung/forschungsnachrichten/nachricht/zur-ankurbelung-der-wirtschaft-brauchen-wir-gerade-jetzt-in-der-krise-risikobereitschaft-und-investitionen


Arbeit von zuhause in der Corona-Krise: Wie geht es weiter?

In der Corona-Krise, insbesondere in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen, haben vie-le Betriebe die Arbeit von zuhause genutzt, um die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können und die Anwesenheit in den Betrieben zu entzerren. Der Anteil Beschäftigter, denen es ermöglicht wurde von zuhause zu arbeiten, hat dadurch in vielen Betrieben stark zugenommen (Bellmann et al., 2020). Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beauftragte Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“ deutet an, dass viele Betriebe auch nach der Corona-Krise die Möglichkeiten von Homeoffice weiter nutzen oder ausbauen wollen. Dabei sehen sie Vorteile für die Beschäftigten (Flexibilität, Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf), und hoffen, dass sich diese in einer höheren Arbeitgeberattraktivität niederschlagen. Dort, wo Homeoffice weniger verbreitet war und ein Ausbau nicht geplant ist, wird in vielen Fällen die Tätigkeit der Beschäftigten als ein Hinderungsgrund für die Arbeit von zuhause angeführt.
Mehr unter: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Bericht-kompakt/Homeoffice-Corona.pdf?__blob=publicationFile&v=4


30. November



Kann die Kultur- und Kreativbranche Corona trotzen?


Aktueller Monitoringbericht zur Situation der Branche - HTWK-Volkswirtschaftler Rüdiger Wink ist Co-Autor.
Mehr unter: https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3608/

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Aussichten verbessern sich trotz des Lockdowns

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im November um 0,4 Punkte auf 100,5 Punkte gestiegen. Damit verbleibt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im leicht positiven Bereich.
Mehr unter: www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/ab1120.aspx


26. November


Novemberhilfen: Bund startet Antragsverfahren - Ab sofort können Anträge auf die Wirtschaftshilfen November („Novemberhilfen“) des Bundes gestellt werden.

Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, (Solo-)Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen (direkt oder indirekt betroffen) hatte der Bund bereits zu Beginn der seit Anfang November erfolgten Schließungen eine außerordentliche Wirtschaftshilfe angekündigt, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Die Hilfen sollen nach Angaben der Bundesregierung auch auf den Dezember ausgeweitet werden.
Mehr unter: https://www.saarland.de/mwaev/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/medieninfos/pm_2020_11_26_novemberhilfen.html

Wie SARS-CoV-2 die Medizintechnikbranche verändert

Anlässlich der virtual.Medica haben Spectaris und Roland Berger in Kooperation mit der Medical Mountains GmbH den Trendreport „Wie SARS-CoV-2 die Medizintechnikbranche verändert“ veröffentlicht. Die Ergebnisse: der Wettbewerb verschärft sich, kleinere Unternehmen sind bedroht. Digitale Exzellenz und Vertriebsstrategien sind wichtiger denn je.
Mehr unter: https://www.devicemed.de/wie-sars-cov-2-die-medizintechnikbranche-veraendert-a-982218/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

Einfache Kommunikation von Managern mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verringert die Personalfluktuation um bis zu 25 Prozent / Feldexperiment in großer Supermarktkette

Wie gut Managerinnen und Manager mit ihrem Team kommunizieren, beeinflusst die Kündigungsrate im Einzelhandel massiv. Das zeigt ein Forschungsprojekt des Ökonomen Matthias Heinz, Professor des Exzellenzclusters ECONtribute: Markets & Public Policy der Universitäten Köln und Bonn, gemeinsam mit Professor Guido Friebel (Goethe-Universität Frankfurt) und Nick Zubanov (Universität Konstanz) in Kooperation mit einer großen Supermarktkette im Baltikum.
Mehr unter: portal.uni-koeln.de/universitaet/aktuell/presseinformationen/detail/gute-kommunikation-senkt-kuendigungsrate-in-unternehmen


Wie steht es um die kulturelle Vielfalt in deutschen Unternehmen?

Eine neue KOFA-Studie analysiert die kulturelle Vielfalt in deutschen Unternehmen und zeigt, dass sich viele Betriebe mehr Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund wünschen. Diversity-Experte Christoph Heuer sowie der Geschäftsführer der AVL Functions & Software GmbH Dr. Georg Schwab sind zu Gast bei der aktuellen Folge des KOFA-Blitzlicht und sprechen über die Vorteile von kultureller Vielfalt.
Mehr unter: www.iwkoeln.de/presse/videos-und-audios/beitrag/christoph-heuer-wie-steht-es-um-die-kulturelle-vielfalt-in-deutschen-unternehmen.html

Schulen spielen bislang eine untergeordnete Rolle

Die Schulferien im Sommer und Herbst hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus in Deutschland. Zudem hat die Rückkehr zum vollen Schulbetrieb nach den Sommerferien nicht zur Erhöhung der Infektionen geführt – weder unter Kindern noch unter Erwachsenen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie von Uta Schönberg, Kirill Borusyak und Clara von Bismarck-Osten, die am University College London (UCL) und am Centre for Research and Analysis of Migration (CReAM) forschen.
Mehr unter: www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/418/

Arbeiten im Homeoffice: Die Top Drei der Vor- und Nachteile

Mit dem zweiten Lockdown hat das Lehrgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie der FernUniversität die zweite Befragungswelle seiner Homeoffice-Studie gestartet.
Mehr unter: www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2020/11/homeoffice-ergebnisse-allgemein.shtml

Leben und Arbeiten in Pandemie-Zeiten

WissenschaftlerInnen der Universität Siegen erforschen auf Twitter, wie Videokonferenzen unser Zusammensein beeinflussen.
Mehr unter: www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/924902.html

Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19-Patienten veröffentlicht

Es ist eine neue S2k-Leitlinie öffentlich, die Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19 umfasst. Sie erweitert die bereits seit März 2020 vorliegende intensivmedizinische S1-Leitlinie um den gesamtstationären Bereichund gibt damit Krankenhausärzten erstmals eine ganzheitliche und fächerübergreifende Handlungsanweisung an die Hand.
Mehr unter: www.divi.de/joomlatools-files/docman-files/pressemeldungen-nach-themen/covid-19/201123-pressemeldungen-divi-leitlinie-covid-19.pdf


13. November


Messe Düsseldorf virtual.Compamed 2020: Corona-Pandemie unterstreicht Bedeutung der Medizintechnik-Zulieferer

Die Compamed ist die internationale Branchenveranstaltung Nr. 1 für die Zulieferer der Medizintechnik-Industrie im Herbst. Auch wenn sie vom 16. bis 19. November 2020 zum ersten Mal in ihrer Geschichte komplett virtuell stattfinden wird, gibt es einige Innovationen und Trends zu bestaunen.
Mehr unter: https://www.devicemed.de/virtualcompamed-2020-corona-pandemie-unterstreicht-bedeutung-der-medizintechnik-zulieferer-a-977672/?cmp=nl-433&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

Reformbedarf bei Krankenhausfinanzierung:

Personallücken, Pflegeengpässe, Privatisierungsdruck: Studie empfiehlt Abschaffung der DRG-Fallpauschalen
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-personallucken-pflegeengpasse-privatisierungsdruck-28345.htm

Studien zu Homeoffice und mobiler Arbeit

Homeoffice ist in der Corona-Krise für viele zur täglichen Realität geworden. Welche Möglichkeiten die mobile Arbeit bietet und welche Risiken entstehen, erforscht die Hans-Böckler-Stiftung bereits seit vielen Jahren. Unsere wichtigsten Studien und Erkenntnisse im Überblick.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/auf-einen-blick-17945-Auf-einen-Blick-Studien-zu-Homeoffice-und-mobiler-Arbeit-28040.htm

Nach sechs Monaten im Homeoffice: Wie Beschäftigte die Situation einschätzen


Konstanzer Organisationsforscher führen Langzeitstudie mit Beschäftigten durch, die infolge der COVID-19-Pandemie ins Homeoffice geschickt wurden.
Mehr unter: https://www.uni-konstanz.de/universitaet/aktuelles-und-medien/aktuelle-meldungen/aktuelles/nach-sechs-monaten-im-homeoffice-wie-beschaeftigte-die-situation-einschaetzen/

Zustimmung zu Lockdown-Maßnahmen weiterhin hoch

Sie ist weiterhin hoch, die Zustimmung zu den Lockdown-Maßnahmen der Bundesregierung: Das fand ein Forschungsteam der Universitäten Freiburg und Stuttgart in einer Studie heraus. Im Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 9. November 2020 befragten sie bundesweit 7.881 Personen online zu ihren Erfahrungen und Einstellungen in der Corona-Pandemie, nachdem im Mai 2020 an einer ersten Befragungsrunde knapp 10.000 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen hatten. Die Ergebnisse stellen Prof. Dr. Uwe Wagschal, Dr. Sebastian Jäckle, Dr. Eva-Maria Trüdinger und Dr. Achim Hildebrandt nun vor: Lediglich 30,5 Prozent der Befragten halten die Regierungsmaßnahmen demnach für übertrieben – im Vergleich zur Mai-Umfrage ist dies ein leichter Rückgang. Und nur 24,5 Prozent sind der Meinung, dass jeder und jede selbst über den Umgang mit Corona entscheiden sollte.
Mehr unter: www.pr.uni-freiburg.de/pm/2020/zustimmung-zu-lockdown-massnahmen-weiterhin-hoch

5. November

Außerordentliche Wirtschaftshilfe November – Details der Hilfen stehen

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020 bietet eine weitere zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Weitere Details und Bedingungen der Hilfen stehen jetzt fest.
Mehr unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201105-ausserordentliche-wirtschaftshilfe-november-details-der-hilfe-stehen.html



3. November

Coronavirus und die Folgen: Die wichtigsten Fragen und Antworten für Handwerker

Das Coronavirus ist weltweit und leider auch in Deutschland noch längst nicht besiegt, alle Freiheiten des alltäglichen Lebens sind bei weitem noch nicht zurück. Da ist weiter Verunsicherung da – auch im Handwerk. Was Betriebschefs jetzt wissen müssen. In diesem Beitrag finden Sie Antworten auf die wichtigsten Coronavirus-Fragen, die Handwerksunternehmer, angestellte Handwerker und Inhaber von KMU bewegen. November-Lockdown: Das ändert sich für das Handwerk - Welche Folgen hat der "Lockdown 2.0" für Handwerksbetriebe?
Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/coronavirus-und-die-folgen-die-wichtigsten-fragen-und-antworten-fuer-handwerker/150/378/399889


2. November


Corona-Auswirkungen: Wie man ein Team während der Pandemie effektiv führt 

Studie der Uni Hohenheim: Führung im krisenbedingten digitalen Wandel sollte beziehungs- und aufgabenorientiert sein, Autonomie und Teamzusammenhalt fördern.
Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews
%5Btt_news%5D=49756&cHash=4aa6c0d94793c159a1da8c9866a94490

Betriebe ergreifen umfangreiche Maßnahmen gegen CoViD-19

Knapp 90 Prozent der Betriebe in Deutschland wenden in der Corona-Krise unterschiedliche Maßnahmen zum Arbeits- und Infektionsschutz an. Erstellt ein Betrieb spezielle Regelungen und setzt sie um, hat sich fast immer die Geschäftsführung (98 Prozent) beteiligt. Welche Maßnahmen ergriffen werden, hängt unter anderem von den spezifischen betrieblichen Bedingungen, der Betriebsgröße und dem Wirtschaftszweig ab. Ein differenziertes Bild zeichnet der baua: Bericht kompakt "Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise". Er beruht auf einer repräsentativen Betriebsbefragung von über 1.500 deutschen Betrieben vom August 2020, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam durchgeführt haben.
Mehr unter:https://www.baua.de/DE/Services/Presse/Pressemitteilungen/2020/10/pm043-20.html

Luftreinigungsgeräte: Die Technik hat geliefert, jetzt ist die Politik gefordert!

Im September dieses Jahres hatte die Stiftung Münch zu einem „Wettbewerb Luftdesinfektionstischgerät“ aufgerufen. Basis war eine Idee des Stifters Eugen Münch, die bereits im Juli zum Patent angemeldet wurde, um einen kreativen Wettbewerb anzustoßen: Mit geeigneten Luftdesinfektionsgeräten sollte die Luft nahe am Menschen frei von Keimen gemacht werden. Mit ansprechendem Design in Tischgröße und einem niedrigen Stückpreis könnten sie in der Gastronomie und in Schulen zum Einsatz kommen und einen weitgehend normalen Betrieb ermöglichen, weil sie weniger Mindestabstand und weniger Lüftungsunterbrechung erforderlich machen. Damit wäre ein Beitrag zur öffentlichen Gesundheitsversorgung geleistet.
Mehr unter: https://www.stiftung-muench.org/luftreinigungsgeraete-die-technik-hat-geliefert-jetzt-ist-die-politik-gefordert/

Homeoffice Experience: Prognosen für unsere zukünftige Arbeitswelt

Welche Erkenntnisse für unser zukünftiges Arbeiten haben sich aus der Sondersituation des Lockdowns ergeben? Die webbasierte Befragung »Homeoffice Experience« des Fraunhofer IAO, die im Rahmen des Verbundforschungsprojekts OFFICE 21® durchgeführt wurde, zeigt die Ergebnisse der Arbeitssituation im Homeoffice auf und prognostiziert zukünftige Veränderungen der Arbeitswelt.
Mehr unter: https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2341-homeoffice-experience-prognosen-fuer-unsere-zukuenftige-arbeitswelt.html

Wer hat durch die Corona-Krise Einkommen verloren? Neue Analyse leuchtet Ursachen und Folgen aus

Die Corona-Pandemie vergrößert die soziale Ungleichheit in Deutschland. Denn von Einkommensverlusten sind überdurchschnittlich oft Menschen betroffen, die schon zuvor eine schwächere Position auf dem Arbeitsmarkt hatten. So haben Personen mit Migrationshintergrund bislang häufiger an Einkommen eingebüßt als Personen ohne familiäre Zuwanderungsgeschichte. Erwerbstätige mit ohnehin niedrigen Einkommen sind stärker betroffen als solche, die bereits vor der Pandemie mehr Geld zur Verfügung hatten. Auch wer in einem atypischen oder prekären Job arbeitet, etwa als Leiharbeiter oder Minijobberin, hat im Zuge der Krise häufiger Einkommen verloren als stabil Beschäftigte. Ebenso sind Eltern öfter mit Einkommensverlusten konfrontiert als Kinderlose. Das ergibt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung auf Basis einer Panel-Befragung von mehr als 6000 Erwerbspersonen, also Erwerbstätigen sowie Arbeitslosen.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-wer-hat-durch-die-corona-krise-einkommen-verloren-28058.htm

Statement - Corona-Lockdown: Wirtschaftlicher Einbruch im vierten Quartal absehbar

Prof. Gabriel Felbermayr, Präsident des IfW Kiel, kommentiert die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierungen und der Länder zu weiteren Einschränkungen angesichts der Corona-Pandemie.
Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/media-pages/news-ext-links/2020/corona-lockdown-wirtschaftlicher-einbruch-im-vierten-quartal-absehbar/

Social-Media als häufigste Info-Kanäle in Corona-Pandemie

Drei Forscher*innen der Hochschule Heilbronn (HHN) analysierten von Februar bis April 2020 knapp 21,8 Millionen Tweets zum Thema Covid-19. Dabei waren zwei Fragen von besonderem Interesse: Die Quelle der geteilten Informationen sowie deren zeitliche und räumliche Verbreitung in den europäischen Ländern. Denn: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte am 02. Februar 2020 vor einer „Infodemie” u.a. auf Social Media. Heißt: eine Welle von Falschinformationen („Fake News”) auf Plattformen wie Facebook oder Twitter.
Mehr unter: https://www.hs-heilbronn.de/social-media-als-haeufigste-info-kanaele-in-corona-pandemie-445407119f467f22

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel legt kräftig zu, Index erreicht Allzeithoch

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im September weiter auf 119,7 gestiegen und erreicht damit ein Allzeithoch.
Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/416/

Wege aus der Covid 19-Krise – Eine Zusammenfassung

Wie wird sich die Covid 19-Krise kurz- bzw. langfristig auf die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auswirken? Welche Unterstützungsmaßnahmen benötigen die KMU jetzt – und nach der Krise? Wird die Pandemie zu einem veränderten unternehmerischen Verhalten führen? Über diese und weitere Fragen diskutierten heute 40 renommierte Entrepreneurshipforscher und -forscherinnen aus Europa, den USA und Südafrika im Rahmen des International Roundtable on SMEs mit Vertretern und Vertreterinnen aus Wirtschaft und Mittelstandspolitik. Eine Zusammenfassung.
Mehr unter: www.ifm-bonn.org/meta/news/meldung/artikel/wege-aus-der-covid-19-krise



26. Oktober


Schmidt sieht Apotheker in der Fläche gefragt  

Bevor Apotheker Patienten auf das Coronavirus testen, gibt es noch viele Fragen zu klären. Doch die Zeit drängt: In den kommenden Monaten dürften Antigen-Schnelltests erheblich an Bedeutung gewinnen. Dann sind die Apotheken in der Fläche gefragt, ist ABDA-Präsident Friedemann Schmidt überzeugt.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/schmidt-sieht-apotheker-in-der-flaeche-gefragt-121298/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-21-10-2020


Von KI-Ministern und Roboter-Apothekern    

Die Coronavirus-Krise hat Regierungen weltweit dazu gebracht, schneller und deutlich mehr in Digital-Health-Lösungen sowie Künstliche Intelligenz zu investieren. Die Gesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) informiert unter anderem über den aktuellen Stand und einige Trends in Asien.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/von-ki-ministern-und-roboter-apothekern-121236/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-21-10-2020


Sind Impfstoffstudien mit gezielter Infektion das Risiko wert? 
 

Die ganze Welt wartet auf einen Corona-Impfstoff, der wirksam und sicher ist. Die Ungeduld ist so groß, dass jetzt »Human Challenge Studien« starten, also Studien, bei denen freiwillige Probanden gezielt infiziert werden. PZ-Chefredakteur Professor Dr. Theo Dingermann hat sich Pro und Kontra genauer angesehen.
Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/sind-impfstoffstudien-mit-gezielter-infektion-das-risiko-wert-121302/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-22-10-2020


Wie lassen sich krisenbedingte Existenzbedrohungen in Familienunternehmen überwinden?

Neuer Praxisleitfaden des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) gibt Tipps für ein erfolgreiches Krisenmanagement in Familienunternehmen-
Mehr unter: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/wie-lassen-sich-krisenbedingte-existenzbedrohungen-in-familienunternehmen-ueberwinden-8460/

World Health Summit:

UN-Generalsekretär Guterres: "Die Covid-19 Pandemie ist die größte Krise unserer Zeit."
Mehr unter: https://d1wjxwc5zmlmv4.cloudfront.net/fileadmin/user_upload/downloads/2020/Press_Releases/World_Health_Summit_Pressemitteilung_27._Oktober_2020.pdf


IAB-Arbeitsmarktbarometer bleibt stabil

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Oktober um 0,1 Punkte auf 100,2 Punkte gestiegen. Nach den deutlichen Anstiegen aus den vergangenen Monaten hat sich der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) damit auf dem erreichten Niveau behauptet.
Mehr unter: www.iab.de/de/daten/arbeitsmarktbarometer.aspx
Corona-Auswirkungen: Wie man ein Team während der Pandemie effektiv führt 
Studie der Uni Hohenheim: Führung im krisenbedingten digitalen Wandel sollte beziehungs- und aufgabenorientiert sein, Autonomie und Teamzusammenhalt fördern.
Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=49756&cHash=4aa6c0d94793c159a1da8c9866a94490


19. Oktober


Bundesregierung verlängert Überbrückungshilfen

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe bis zum Jahresende. "Für den zweiten Programmzeitraum September bis Dezember 2020 wurden nochmals zahlreiche Verbesserungen und Anpassungen vorgenommen, die kleinen und mittleren Unternehmen und deren Bedürfnissen entgegenkommen“, heißt es aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Dabei entfalle insbesondere die Deckelung der Förderung für kleine Unternehmen. Und weiter heißt es: "Die Antragstellungen über die Plattform können in der nächsten Woche starten.“ Zu der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) jüngst in Aussicht gestellten Verlängerung über das Jahresende hinaus machte das Ministerium keine Angaben.
Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/unterstuetzung-fuer-kleine-unternehmen/150/3091/407137

Bruchteil der COVID19-Hilfspakete ausreichend für Trendwende beim Klimaschutz

Nach einer neuen Studie könnten COVID19-Konjunkturprogramme den Bedarf an klimapositiven Investitionen zur Einhaltung des Pariser Abkommens mehr als abdecken.

www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/oktober-2020/nr-201015-2

Lieferketten in Krisenzeiten besser managen

Wuppertal Institut fordert in seinem Zukunftsimpuls anpassungsfähige, nachhaltige und kreislauforientierte Lieferketten: Global kooperative Regionalwirtschaften für Wohlstand und Resilienz, verbindliche Regelungen und einheitliche Vorgaben für nachhaltige und kreislauforientiere Lieferketten. Ihr Appell: Regionalwirtschaften sollten global miteinander kooperieren und sich gegenseitig wirtschaftlich und sozial unterstützen – vor allem in Krisenzeiten wie derzeit.
Mehr unter: wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/5170/

IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko moderat gestiegen

Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal 2020 erneut in eine Rezession gerät, ist in den vergangenen Wochen etwas gestiegen, es bleibt aber insgesamt gering. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. In der Drei-Monats-Prognose für Oktober bis Ende Dezember zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 12,6 Prozent an – nach 2 Prozent im September.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-imk-konjunkturindikator-rezessionsrisiko-moderat-gestiegen-27865.htm

Aktienkurs-Einbruch zu Coronabeginn: Rationales Verhalten oder pure Panik?

Die durch die Pandemie ausgelöste Panik hat die Aktienkurse in einigen Ländern stärker sinken lassen als die Faktenlage. Das haben Wirtschaftswissenschaftler der Universität Trier herausgefunden.
Mehr unter: https://www.uni-trier.de/index.php?id=65274&tx_news_pi1%5Bnews%5D=20333&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2330824ef2a8d1705d439ba05d35fac0

Corona: Chinesische Provinzpartnerschaften verbessern Versorgung mit Schutzmasken

Chinesische Exporte von kritischen Medizingütern wie Schutzmasken gingen während der Hochphase der Corona-Pandemie vor allem an wirtschaftliche und politische Partner. Chinesische Unternehmen konnten dabei gegenüber Industrieländern wie Deutschland teils drastische Preiserhöhungen durchsetzen. „Um ihre Versorgung mit kritischen Medizingütern zu sichern, sind Länder gut beraten, ihre Bezugsquellen zu diversifizieren bzw. enge Beziehungen zu Chinas Provinzen zu entwickeln, etwa über Investitionen vor Ort oder Städte- und Provinzpartnerschaften“, sagte Andreas Fuchs, Leiter der Kiel Institute China Initiative.
Mehr unter: www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-chinesische-provinzpartnerschaften-verbessern-versorgung-mit-schutzmasken/

Dem Virus Grenzen setzen

WZB-Studie: Länder mit internationalen Reisebeschränkungen haben weniger Corona-Todesfälle
Mehr unter: wzb.eu/de/pressemitteilung/dem-virus-grenzen-setzen

Home Office in Pandemie-Zeiten – ein unfreiwilliges Experiment

Prof. Dr. Arjan Kozica entwickelt an der Hochschule Reutlingen Instrumente, mit denen Unternehmen den Weg in die digitalisierte Arbeitswelt meistern
Mehr unter: https://www.reutlingen-university.de/aktuelles/aktuelles/meldungen/aktuell/2020/home-office-in-pandemie-zeiten-ein-unfreiwilliges-experiment/

Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0 – SOFI-Untersuchung zeigt: Mitgestaltungsmöglichkeiten sind Schlüssel für gesunde digitale Arbeitswelt

Die Digitalisierung der Arbeit nimmt zu. Beschäftigte müssen sich im Arbeitsalltag zunehmend mit neuen Systemen und sich wandelnden Arbeitsprozessen auseinandersetzen. Was ist langfristig zu beachten, damit Arbeitnehmer/innen sowie Arbeitgeber gleichermaßen von digitalen Neuerungen profitieren? Wie wirken die Veränderungen auf die Gesundheit der Beschäftigten? Und wie können Chancen der Digitalisierung genutzt und Risiken minimiert werden?
Mehr unter: sofi-goettingen.de/aktuell/aktuelldetails/news/gesundheit-in-der-arbeitswelt-40-sofi-untersuchung-zeigt-mitgestaltungsmoeglichkeiten-sind-schlues/

Deutsche Stahlindustrie erholt sich langsam von Corona-Krise, kämpft aber weiter mit strukturellen Problemen


Die Corona-Krise und der damit verbundene Einbruch der deutschen Industrie lässt die Rohstahlerzeugung hierzulande in diesem Jahr wohl um knapp 15 Prozent sinken. Im nächsten Jahr werden Rohstahlerzeugung und Stahlverwendung zwar um 10,9 bzw. 6,2 Prozent zunehmen, damit aber noch nicht das Vorkrisenniveau erreichen. In der deutschen Stahlindustrie dürften 2021 im Jahresdurchschnitt weitere 3.000 Stellen wegfallen. Davon geht das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in seinem aktuellen „Stahlbericht“ aus.
Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/413/


12. Oktober


Mobilitätsmonitor 2020: Deutsche wünschen sich klimagerechte und zukunftsweisende Mobilität

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf das Mobilitätsverhalten der Deutschen aus? Wie ist es um die Akzeptanz der Elektromobilität in der Bevölkerung bestellt? Bleiben der Klima- und Umweltschutz wichtige Anliegen? Der Mobilitätsmonitor 2020, eine Untersuchung des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach im Auftrag von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, liefert Antworten. Die repräsentative Bevölkerungsumfrage, die bereits zum zweiten Mal nach 2019 durchgeführt wurde, lässt erkennen, dass Bürgerinnen und Bürger von gravierenden Veränderungen im Mobilitätssystem ausgehen.
Mehr unter: https://www.acatech.de/allgemein/mobilitaetsmonitor-2020-deutsche-wuenschen-sich-klimagerechte-und-zukunftsweisende-mobilitaet/


Nachhaltige Weiterbildung: Den digitalen Wandel sozial gestalten


Unternehmensziele und Bedürfnisse der Beschäftigten miteinander in Einklang bringen
Mehr unter: www.uni-paderborn.de/nachricht/94511

Die Wiederentdeckung der Langsamkeit - wie der Corona-Lockdown den Wohlstand an Zeit erhöht
hat

Das Projekt „ReZeitKon“ zeigt die besonderen Herausforderungen für Frauen und systemrelevant Beschäftigte
Mehr unter: www.tu.berlin/ueber-die-tu-berlin/profil/pressemitteilungen-nachrichten/2020/oktober/die-wiederentdeckung-der-langsamkeit/

Größter CO2-Rückgang: Echtzeit-Daten zeigen die massiven Auswirkungen v on Covid-19 auf die globalen Emissionen

Vor allem aufgrund des weit verbreiteten Arbeitens von Zuhause gingen die CO2-Emissionen im Verkehr weltweit um 40% zurück.
Mehr unter: www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/groesster-co2-rueckgang-echtzeit-daten-zeigen-die-massiven-auswirkungen-von-covid-19-auf-die-globalen-emissionen

Kurzarbeit in Corona-Zeiten: Mehr Frauen, mehr Kleinbetriebe betroffen, Tarif und Mitbestimmung reduzieren Einkommensverluste

Kurzarbeit hat während der Corona-Pandemie ein deutlich anderes „Profil“ bekommen als in vorherigen Wirtschaftskrisen. Erstmals haben beispielsweise kleine Betriebe das Instrument häufiger als größere genutzt, um durch die Krise zu kommen und Entlassungen zu vermeiden.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-kurzarbeit-in-corona-zeiten-27839.htm

Strengere Corona-Auflagen: private Dienstleister für kommunale Ordnungsdienste?

In Reaktion auf die ansteigenden Corona-Infektionszahlen wurden in den letzten Tagen und Wochen in den Bundesländern eine Reihe unterschiedlicher Vorschriften und Auflagen beschlossen. Bei vielen Regelungen muss kontrolliert werden, ob diese seitens der Bevölkerung umgesetzt werden. Dies betrifft beispielsweise die Umsetzung der Maskenpflicht, Auflagen für die Gastronomie, Sperrstunden und ähnliches. Da viele Kommunen personell nicht in der Lage sind, die dafür notwendige Personalausstattung sicherzustellen, könnten u. a. auch private Sicherheitsdienstleister hinzugezogen werden.
Mehr unter: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/strengere-corona-auflagen-private-dienstleister-fuer-kommunale-ordnungsdienste/

Erholung verliert an Fahrt – Wirtschaft und Politik weiter im Zeichen der Pandemie

Die Corona-Krise hinterlässt deutliche Spuren in der deutschen Wirtschaft und trifft diese härter als noch im Frühjahr angenommen. In ihrem Herbstgutachten revidieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognose für dieses und nächstes Jahr um jeweils gut einen Prozentpunkt nach unten. Sie erwarten nun für 2020 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 5,4% (bislang -4,2%) und für 2021 einen Zuwachs um 4,7% (5,8%). 2022 dürfte die Wirtschaftsleistung dann um 2,7% zulegen.
Mehr unter: gemeinschaftsdiagnose.de/wp-content/uploads/2020/10/iwh-press-release_2020-21_Gemeinschaftsdiagnose_2-20_de.pdf



8. Oktober

Zivilgesellschaft unter Druck, mehr staatliche Unterstützung notwendig


Die organisierte Zivilgesellschaft steht enorm unter Druck. Die Folgen des sogenannten Corona-Shutdowns haben ihre Situation noch einmal dramatisch verschärft. Bisherige staatliche Hilfen können die Mehrbelastungen nicht auffangen. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Engagement-Barometers, einer Führungskräfte-Panelbefragung unter Verbänden und Infrastruktureinrichtungen zur Situation gemeinnütziger Organisationen in der Corona-Pandemie.
Mehr unter: https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2020_10_01_engagement-barometer

Recht auf mobile Arbeit und klare Regeln zu Zeiterfassung absolut sinnvoll, zeigen aktuelle Studienergebnisse

Ein gesetzlicher Rahmen für mobile Arbeit inklusive eines Rechts auf Homeoffice ist sinnvoll und dringend nötig. Das gilt vor allem für eine objektive Zeiterfassung und Mitbestimmungsmöglichkeiten von Betriebs- und Personalräten. Darauf verweist Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.
Mehr unter: www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-recht-auf-mobile-arbeit-und-klare-regeln-zu-zeiterfassung-absolut-sinnvoll-27621.htm

1. Oktober

Corona: Insolvenzantragspflicht greift wieder

Offiziell sind die Insolvenzen in Deutschland rückläufig. Doch tatsächlich dürften sie bald deutlich steigen: Am 1. Oktober enden die Corona-Sonderregeln für die Unternehmen. Worauf Handwerksunternehmer jetzt dringend achten müssen.
Mehr unter: www.handwerk-magazin.de/corona-insolvenzantragspflicht-greift-wieder/150/342/406601

SAP und Telekom: Corona-Warn-App wird ausgebaut   


Die deutsche Corona-Warn-App bekommt weitere Funktionen. Künftig soll die App auch Krankheitssymptome abfragen können. Zudem ist ihr Einsatz in zehn weiteren Ländern Europas möglich. Das teilten die Hersteller heute mit.
Mehr unter: www.pharmazeutische-zeitung.de/corona-warn-app-wird-ausgebaut-120668/

Mittelstand wirkt stabilisierend in der Krise

Der Mittelstand in Deutschland gilt aufgrund betriebs- und volkswirtschaftlicher Größen als das Rückgrat der Wirtschaft. Sein gesellschaftlicher Beitrag geht jedoch weit über messbare Ergebnisse hinaus. So sind mittelständische Unternehmen häufig fest in ihrer Heimatregion verankert und tragen maßgeblich zur regionalen Entwicklung bei.
Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/meta/news/meldung/artikel/mittelstand-wirkt-stabilisierend-in-der-krise

Online-Befragung zu betrieblichen Maßnahmen gegen SARS-CoV-2

Noch bis Ende Oktober 2020 lässt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Rahmen eines Forschungsprojektes eine Online-Befragung durchführen. Sie richtet sich an Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes. Dabei geht es um betriebliche Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor einer CoViD-19-Infektion. Die Daten sollen Erkenntnisse liefern, wie in der betrieblichen Praxis die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, darauf basierende Empfehlungen oder auch andere Maßnahmen des Infektionsschutzes umgesetzt werden. Zudem werden Beispiele guter Praxis gesucht.
Mehr unter: https://www.baua.de/DE/Services/Presse/Pressemitteilungen/2020/09/pm035-20.html

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel belebt sich auf breiter Front

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im August weiter auf 116,1 gestiegen. Die Belebung des Welthandels gewinnt dabei an Breite.
Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/410/

Gelungenes Teamwork: Eine Lektion von Ratten

Sich auf die eigene Aufgabe konzentrieren, aber dabei stets auf andere achten: Das ist der Schlüssel zum Erfolg – zumindest für Ratten, wenn sie als Gruppe auf Erkundungstour gehen. Eine aktuelle Studie der Universität Konstanz, des Konstanzer Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Eötvös University (Ungarn) analysierte die Suchstrategien von Rattengruppen im Labyrinth.
Mehr unter: www.campus.uni-konstanz.de/wissenschaft/gelungenes-teamwork-eine-lektion-von-ratten

Staatshilfe war in Corona-Krise für jede zweite Firma überlebenswichtig


Für jede zweite Firma in Deutschland war die Staatshilfe während der Corona-Krise überlebenswichtig. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Universität Mannheim. Zwei Drittel der Firmen hätten im Zuge der Corona-Krise staatliche Hilfe in Anspruch genommen. Zu den drei meistgenutzten Maßnahmen zählen laut Umfrage die Corona-Soforthilfe, Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld und die Stundung von Steuerzahlungen. An der Studie nahmen bundesweit über 9.500 Unternehmen aller Größenordnungen und aus unterschiedlichen Branchen teil.
Mehr unter: https://www.rnf.de/mannheim-studie-der-uni-mannheim-staatshilfe-war-in-corona-krise-fuer-jede-zweite-firma-ueberlebenswichtig-240945/

IAB-Prognose für 2020 und 2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs

„Die Konjunktur befindet sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise wieder auf Erholungskurs“, erklären die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in ihrer am Freitag veröffentlichten Prognose für die Jahre 2020 und 2021. Für das Jahr 2020 wird eine Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts von 5,2 Prozent erwartet. In 2021 könnte die Wirtschaftsleistung dem IAB zufolge wieder um 3,2 Prozent zulegen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt laut der IAB-Prognose im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, im Jahr 2021 könnte sie wieder um 100.000 zurückgehen.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb1920.aspx

Wie man zum attraktiven Arbeitgeber wird


Gleiche Entgelte für Frauen und Männer machen Betriebe attraktiver für potenzielle Beschäftigte. Der vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) an der Goethe-Universität im Auftrag und für das Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration erstellte Hessische Lohnatlas zeigt, wo noch Handlungsbedarf besteht. Die zweite Ausgabe liegt jetzt vor.
Mehr unter: www.muk.uni-frankfurt.de/92451155/Wie_man_zum_attraktiven_Arbeitgeber_wird

Corona-Pandemie: Wirtschaftliche Auswirkungen einer zweiten Welle


Prof. Dr. Marco Becker, Professur Controlling & Finanzwirtschaft und Stellvertretender Leiter des Instituts für Unternehmensrechnung, Controlling und Finanzmanagement (IUCF) an der NBS, analysiert in dem kürzlich erschienenen Buch "Corona – Zahlen richtig verstehen – Was lernen wir für die Zukunft?" die ökonomischen Folgen einer zweiten Welle der Viruspandemie. Das Kapitel sowie auch das gesamte Werk sind auf ResearchGate einzusehen und runterzuladen.
Mehr unter: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/corona-pandemie-wirtschaftliche-auswirkungen-einer-zweiten-welle/

Vom Pandemieschock in die Rezession

Veränderung der Arbeitsstunden spiegelt Entwicklung der Corona-Krise wider
Mehr unter:  https://www.uni-bonn.de/neues/214-2020

IAB-Arbeitsmarktbarometer springt über die Schwelle von 100 Punkten


Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im September um 1,7 Punkte auf 100,1 Punkte gestiegen. Erstmals seit Beginn der Corona-Krise liegt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) damit nicht mehr im negativen Bereich.
Mehr unter: www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/ab0920.aspx



25. September

Neuer Corona-Schnelltest von Bosch liefert zuverlässiges Ergebnis in 39 Minuten


Bosch hat einen neuen Schnelltest für sein Analysegerät Vivalytic zum Nachweis des SARS-CoV-2-Erregers entwickelt. Damit steht das Testergebnis in 39 Minuten zuverlässig fest – schneller ist weltweit aktuell kein anderer Test auf Basis der Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Der neue Schnelltest von Bosch ist unter anderem prädestiniert für den dezentralen Einsatz in mobilen Testzentren an Autobahn-Raststätten oder Flughäfen. Getestete Personen können unmittelbar am Ort der Probenentnahme ein zuverlässiges Ergebnis erhalten. Der CE-gekennzeichnete Test ist ab sofort in Europa erhältlich und hilft, Quarantäne-Zeiten zu vermeiden, Labore zu entlasten und das Reisen und Arbeiten wieder sicherer zu machen: „Ein Schlüssel gegen die Corona-Pandemie liegt in der raschen Erkennung von Infektionsherden. Deshalb war es uns wichtig, nach unserem ersten Corona-Test einen noch deutlich schnelleren zu ermöglichen“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Damit können wir den Menschen jetzt noch schneller Sicherheit geben“, so Denner weiter.
Mehr unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/neuer-corona-schnelltest-von-bosch-liefert-zuverlaessiges-ergebnis-in-39-minuten-219392.html


Die Corona-Transformation – Wie die Pandemie die Globalisierung bremst und die Digitalisierung beschleunigt

Der zweite Megatrend-Report der BertelsmannStiftung skizziert zentrale mittel- bis langfristige Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Digitalisierung und Globalisierung. Er beleuchtet zudem Wechselwirkungen zwischen diesen besonders von der Krise betroffenen Megatrends mit dem demografischen Wandel und mögliche Folgen für unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem.
Mehr unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/global-economic-dynamics/projektnachrichten/megatrend-report


22. September

Vier-Tage-Woche kann gutes Instrument sein, um mit Nachfrageschwächen umzugehen – Kosten verkraftbar

Eine durch die Tarifparteien vereinbarte Vier-Tage-Woche kann, auch mit einem gewissen Lohnausgleich, ein gutes Instrument sein, um mit mittelfristigen Nachfrageschwächen umzugehen. Darauf weist Prof. Dr. Sebastian Dullien hin, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. „Die zusätzlichen Kosten für die Unternehmen sind verkraftbar und müssen im Zusammenhang mit dem Vorteil gesehen werden, dass Unternehmen ihre Fachkräfte halten können, die sie in Zukunft höchst wahrscheinlich noch dringend brauchen“, sagt der Ökonom.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-dullien-vier-tage-woche-kann-gutes-instrument-sein-um-mit-nachfrageschwachen-umzugehen-26846.htm

Aktuell ist nur noch jeder fünfte Betrieb von der Corona-Krise stark negativ betroffen

Während im Mai jeder dritte Betrieb mit starken negativen Auswirkungen der Corona-Krise konfrontiert war, trifft dies mittlerweile nur noch für jeden fünften Betrieb zu. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“, erklärt IAB-Forscher Jens Stegmaier.
Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/BetriebeCovid1.aspx

Einkauf und Ernährung nach dem Lockdown: Weniger Außer-Haus-Konsum, gesteigertes Preisbewusstsein

Göttinger Forscherteam untersucht Verhalten und Einstellungen von Verbrauchern in Deutschland in den unterschiedlichen Phasen der Corona-Pandemie.
Mehr unter:  https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=5990

Wirtschaft verliert nach Aufholjagd an Tempo

Der Konjunkturaufschwung in Deutschland verliert an Tempo, nachdem es nach Ende des Corona-Lockdowns zunächst eine schnelle Erholung gegeben hatte. Die Konjunkturforscher des IfW Kiel rechnen für 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 5,5 Prozent. Damit fällt der Einbruch in diesem Jahr zwar um 1,3 Prozentpunkte geringer aus, als noch im Sommer befürchtet. Doch damit erwarten sie für das nächste Jahr nur noch ein Wachstum von 4,8 Prozent statt der bislang prognostizierten 6,3 Prozent. Die schwache Entwicklung direkt eingeschränkter Branchen (z.B. Reise) und der Weltwirtschaft insgesamt bremst den Aufschwung.
Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/ifw-konjunkturprognose-wirtschaft-verliert-nach-aufholjagd-an-tempo/

Starke Erholung im 3. Quartal schwächt sich im 4. wieder ab: IMK-Konjunkturindikator: Deutsche Wirtschaft kommt aus der Rezession, doch die Krise ist noch lange nicht überwunden

Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden dritten Quartal aus der Rezession kommen und im Vergleich zum zweiten Quartal mit seinem dramatischen Einbruch kräftig zulegen. Es gibt aber Anzeichen dafür, dass die wirtschaftliche Erholung im weiteren Jahresverlauf wieder an Fahrt verliert: Der aktuell „V-förmige“-Verlauf der Konjunktur dürfte sich im vierten Quartal abflachen. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.
Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-deutsche-wirtschaft-kommt-aus-der-rezession-26601.htm

17. September

Produktion in der Corona-Zeit: Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf Fabriken?

Die GREAN GmbH, eine Ausgründung der Leibniz Universität, hat Effekte der Krise in einer Studie mit Produktionsunternehmen untersucht
Durch die Corona-Krise ist die Weltwirtschaft eingebrochen, ganze Lieferstrukturen sind in sich zusammengestürzt, Fabriken waren geschlossen. Produktionsunternehmen mussten ihren Betrieb kurzfristig und drastisch umstellen. Nach dem Lockdown geht es inzwischen weiter. Doch wie genau? Welche Aspekte sind wichtig? Welchen Einfluss hat Corona auf die Performance der Produktion? Eine Studie der GREAN GmbH, eine Ausgründung aus dem Institut für Fabrikanlagen und Logistik der Leibniz Universität Hannover (LUH), hat die Frage untersucht, wie sich die Pandemie konkret auf Produktionsunternehmen ausgewirkt hat.
Mehr unter: https://www.uni-hannover.de/en/universitaet/aktuelles/online-aktuell/details/news/produktion-in-der-corona-zeit-welche-auswirkungen-hat-die-pandemie-auf-fabriken/

Ändert Corona den Stellenwert von Innovation Labs?


Kurzstudie des Fraunhofer IAO zeigt an sechs Fallbeispielen die Bedeutsamkeit von physischen Innovationsräumen.
Mehr unter: https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2312-aendert-corona-den-stellenwert-von-innovation-labs.html
 
10. September


Zufriedenheit im Homeoffice nimmt weiter zu

Die zunehmende Nutzung von Homeoffice im Zuge der Coronakrise hält an. Das zeigt eine Folgebefragung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) zur Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice in Deutschland. Bereits im März hatte das bidt in einer Studie gezeigt, wie sehr sich das Arbeiten von zu Hause aus verbreitet hat.
Mehr unter: https://www.bidt.digital/pm-studie-homeoffice/


Wenn der Chef nichts mehr zu sagen hat

Forscher vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben in einer Studie untersucht, unter welchen Voraussetzungen agile Organisationsformen sinnvoll sind, welche Abteilungen sich am besten dafür eignen und wie die Umstellung zum Erfolg wird.
Mehr unter: https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/wenn-der-chef-nichts-mehr-zu-sagen-hat.html


Statement: Deutscher Außenhandel- Erholungsprozess geht mit vermindertem Tempo weiter

Stefan Kooths, Konjunkturchef des IfW Kiel, kommentiert die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum deutschen Außenhandel.
Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/media-pages/news/2020/deutscher-aussenhandel-erholungsprozess-geht-mit-vermindertem-tempo-weiter/

 

3. September

 

Ausbildung sichern - Fördermittel: Wie Chefs an die neuen Azubi-Prämien kommen

Mit dem brandneuen Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ will die Bundesregierung Betriebe fördern, die trotz Corona weiter ausbilden oder auch Azubis von insolventen Betrieben übernehmen. Alles zu den neuen Prämien für Betriebe sowie die wichtigsten Hilfen für Auszubildende im Überblick.
Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/welche-hilfen-es-fuer-betriebe-und-azubis-gibt/150/516/402241

 

Start-ups und Gründer - Erfolgstipps: So gründen Sie in der Krise trotz Coronavirus

Wer aktuell seine Geschäftsidee in die Tat umsetzen möchte, bekommt womöglich Muffensausen. Mit gutem Grund. handwerk magazin sprach mit jungen Unternehmern über ihre Krisenerfahrungen und mit Betriebsberatern, welche Lehren künftige Start-ups daraus ziehen.
Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/erfolgreich-gruenden-in-der-krise/150/399/404809

 

Corona-Hilfen: Wann Sie die Leistung besser zurückzahlen sollten

Im Nachhinein werden wohl viele Anträge auf Corona-Unterstützung geprüft werden, denn Subventionsbetrug ist eine Straftat. Was Unternehmer, die Zahlungen unberechtigt erhalten haben, schon jetzt tun sollten.
Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/corona-hilfen-wann-sie-die-leistung-besser-zurueckzahlen-sollen/150/3096/404769





26. August


„Ohne Gestaltung keine Verbesserung der Arbeit“ – Empfehlungen für den Einsatz von Kollaborationsplattformen


Kollaborative Anwendungen wie MS Teams liegen im Trend, um die Zusammenarbeit und Kommunikation in Unternehmen zu verbessern. Die vom SOFI herausgegebene Broschüre „Arbeit mit Kollaborationsplattformen – Gestaltungsempfehlungen“ verdeutlicht die Notwendigkeit gezielter Regelungen der Nutzung unter Beteiligung von Beschäftigten. Dabei sind die Besonderheiten der neuen Technik zu berücksichtigen, um desintegrative Effekte und Belastungen zu vermeiden.
Mehr unter: http://www.sofi-goettingen.de/presse/pressemitteilungen/pressedetails/news/ohne-gestaltung-keine-verbesserung-der-arbeit-empfehlungen-fuer-den-einsatz-von-kollaborationspla/


Unternehmerisches Umdenken: Veränderungen wie die Coronakrise werden neue Chancen eröffnen

Die Veränderungen äußerer Umweltbedingungen wirken sich auch auf den Erfolg von Unternehmen aus und bringen bisher gültige Gesetzmäßigkeiten aus dem Gleichgewicht. Diese disruptiven Veränderungen – aktuell ist es die weltweite Coronakrise – sollten Unternehmen lernen, für sich zum Vorteil zu nutzen, schreibt Professor Jan Recker. Sein Beitrag „External Enablement of New Venture Creation: A Framework“ ist im Journal „Academy of Management Perspectives“ erschienen.
Mehr unter: https://portal.uni-koeln.de/universitaet/aktuell/presseinformationen/detail/unternehmerisches-umdenken-veraenderungen-wie-die-coronakrise-werden-neue-chancen-eroeffnen?pk_campaign=20200909_unternehmerchancen_krise&pk_kwd=kachel


 

19. August 2020

 

Unternehmen wollen auch nach der Krise an Homeoffice festhalten

Die Corona-bedingten Anpassungen der Arbeitsorganisation haben vielen Unternehmen gezeigt, dass sich mehr Tätigkeiten für die Arbeit im Homeoffice eignen als bislang angenommen. Im unternehmensnahen Dienstleistungsbereich sind es mehr als 50 Prozent und im Verarbeitenden Gewerbe mehr als 40 Prozent der Unternehmen, die über solche digitalen Lerneffekte berichten. „Die flächendeckende Erkenntnis, dass zusätzliche Tätigkeiten ins Homeoffice verlagert werden können, verstärkt den Impuls, den die Corona-Krise auf die Verbreitung ortsflexibler Arbeit ausübt.

Mehr unter: https://www.zew.de/presse/pressearchiv/unternehmen-wollen-auch-nach-der-krise-an-homeoffice-festhalten

 

Zwischenspurt im Sommer, weitere Erholung mühsam

Dr. Nils Jannsen, Federführung deutsche Konjunktur am IfW Kiel, kommentiert die aktuellen Zahlen zur Industrieproduktion vom Statistischen Bundesamt.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/media-pages/news/2020/zwischenspurt-im-sommer-weitere-erholung-muehsam/

 

Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel gibt Beschäftigten, Unternehmen und Aufsicht mehr Sicherheit

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel zur Bekanntmachung im Gemeinsamen Ministerialblatt (GmBl) freigegeben. Sie tritt im August 2020 in Kraft.

Mehr unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/neue-sars-cov-2-arbeitsschutzregel.html

 

Corona mindert Wohlstand, Rückgang wird aber etwas weniger drastisch ausfallen als beim Wirtschaftswachstum

Trotz eines Rückgangs der Umweltbelastung in der Corona-Krise dürfte die Pandemie den nationalen Wohlstand in Deutschland, gemessen auf Basis von wirtschaftlichen, sozialen und Umwelt-Indikatoren, im laufenden Jahr deutlich verringern. Verantwortlich dafür ist nicht nur der Rückgang des privaten Konsums, sondern auch ein absehbarer Anstieg der ökonomischen Ungleichheit als Krisenfolge.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-corona-mindert-wohlstand-25750.htm


Corona-Hilfen erhöhen staatliche Subventionen deutlich

Das von der Bundesregierung am 3. Juni beschlossene Konjunkturpaket zur Bewältigung der Corona-Krise erhöht die staatlichen Subventionen temporär um 72,6 Milliarden Euro. Damit sind rund 43 Prozent der vorgesehenen Ausgaben als Subventionen im Sinne des Kieler Subventionsbegriffes einzustufen, über 40 Milliarden sind kritisch zu sehen. Dies geht aus einer Analyse des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel) hervor, die jetzt in der Zeitschrift „Wirtschaftsdienst“ erschienen ist.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-hilfen-erhoehen-staatliche-subventionen-deutlich/

 

26. Juli 2020

 

Handlungsempfehlungen für nachhaltiges Krisenmanagement in Unternehmen

Zweite Welle oder dritte Welle, Maske auf oder Maske ab, 50 Prozent-Auslastung oder Normalbetrieb? Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin den Alltag in Unternehmen. Wie es gelingen kann, mit diesen unsicheren Rahmenbedingungen umzugehen und was sich daraus für das Krisenmanagement ableiten lässt, erläutert Herr Felix Timtschenko, erfahrener Krisenmanager und Gründer der Fachwerkstatt Sicherheit.  

Mehr unter:

https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/handlungsempfehlungen-fuer-nachhaltiges-krisenmanagement-in-unternehmen/

 

 

Online-Lebensmittelhandel: Nur zeitweiser Schub durch Coronamaßnahmen

Studie zum deutschen Online-Lebensmitteleinzelhandel in Corona-Zeiten zeigt: Trotz überproportionalem Wachstum ist ein genereller Trend zur Expansion des Online-Lebensmittelhandels nur schwach erkennbar. 

Mehr unter:

https://portal.uni-koeln.de/universitaet/aktuell/presseinformationen/detail/online-lebensmittelhandel-nur-zeitweiser-schub-durch-coronamassnahmen

 

 

Masken tragen im Büro? 

Wie lässt sich in geschlossenen Räumen das Risiko minimieren, an Covid-19 zu erkranken? Dieser Frage ist die Technische Hochschule Mittelhessen nachgegangen. Unter der Leitung der Professoren Dr. Henning Schneider und Dr. Keywan Sohrabi vom Gießener Fachbereich Gesundheit hat eine Forschergruppe untersucht, welche Atemmasken die Verbreitung des Coronavirus zum Beispiel im Büro am ehesten verhindern.

Mehr unter:

https://www.thm.de/site/hochschule/campus/aktuelles/aus-lehre-und-forschung/masken-tragen-im-buero.html

 

 

Exportgeschäft boomt trotz Krise

 

Die deutsche Pharmabranche hat die Coronavirus-Pandemie bislang recht gut weggesteckt. Grund dafür ist vor allem der Außenhandel. Während die Umsätze im Inland zuletzt eingebrochen waren, boomte das Exportgeschäft, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. 

Mehr unter:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/exportgeschaeft-boomt-trotz-krise-119042/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-22-07-2020

 

 

Corona-Soforthilfen –DMB fordert schnelle Klarheit bei RückzahlungsverfahrenDüsseldorf

 

Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) nimmt eine große Verunsicherung bei vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bezug zu den Rückzahlungsverfahren der Corona-Soforthilfen wahr. Hauptursache dafür ist die Aufforderung des Landes NRW an rund 100.000 Unternehmer, ihre Finanzierungsengpässe im Rahmen des Soforthilfe-Abrechnungsverfahrens im Detail darzulegen. Landesseitig wurde das Rückmeldeverfahren am 14. Juli 2020 angehalten, da sich Abrechnungsvorgaben als problematisch erwiesen.

Mehr unter:

 https://www.mittelstandsbund.de/themen/allgemein/corona-soforthilfen-dmb-fordert-schnelle-klarheit-bei-rueckzahlungsverfahren/

 

 

23. Juli 2020

 

Steuerfreies Gehaltsextra Corona-Prämie: 8 Antworten auf wichtige Praxisfragen

Arbeitgeber, denen es trotz Corona-Krise finanziell einigermaßen gut geht, können ihren Mitarbeitern eine Corona-Prämie in Höhe von bis zu 1.500 Euro steuerfrei und sozialversicherungsfrei auszahlen. In der Praxis würden viele Arbeitgeber das gerne tun, trauen sich jedoch nicht. Der Grund: Zu viele Unsicherheiten. Hier deshalb die Antworten auf die acht häufigsten Fragen rund um die Corona-Prämie.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/steuerfreie-corona-praemie-8-antworten-auf-praxisfragen/150/3096/404368

 

Schutzausrüstung: von 0 auf 50.000 Masken täglich

Interview mit Patrick Scholz, Geschäftsfeldleiter Leichtbau-Produktionstechnik, und Philip Jongebloed, Abteilung Produktionsmaschinen, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT 22.07.2020 Not macht erfinderisch: Während viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich getroffen wurden, haben andere darin Chancen erkannt. Ein Beispiel dafür, wie Unternehmen in der Krise auch profitieren können, ist die Produktion medizinischer Schutzausrüstung. Drei Partner haben gemeinsam in kürzester Zeit eine Produktionsanlage für medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken aufgebaut.

Mehr unter: https://www.medica.de/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi?oid=115731&lang=1&utm_source=15-07-2020-1&utm_medium=Email&utm_content=Intro&utm_campaign=Portalnewsletter-2020

Neue Zahlen: Energieeffizienz in den Unternehmen - Bedeutung steigt trotz oder wegen Corona

Der Index über die Bedeutung der Energieeffizienz (EEI) ist zum Sommer 2020 stärker denn je gestiegen. Auch die anvisierte Energieproduktivität ist im abgelaufenen Halbjahr höher als bisher. Somit hatte die Corona-Pandemie keinen negativen, sondern eher einen positiven Einfluss auf die Bedeutung, die Unternehmen der Energieeffizienz beimesse

Mehr unter: https://www.uni-stuttgart.de/universitaet/aktuelles/presseinfo/Neue-Zahlen-Energieeffizienz-in-den-Unternehmen/

 

20. Juli 2020

Ausnahmeregelung für Covid-19-Arzneimittel

Die EU setzt befristet Auflagen aus, um die Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs zu beschleunigen. Wie der Rat der Mitgliedstaaten nun mitteilte, werden vom kommenden Samstag an Covid-19-Arzneimittel mit genetisch veränderten Organismen (GVO) ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung klinisch geprüft werden können.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/eu-erlaesst-ausnahmeregelung-fuer-covid-19-arzneimittel-118888/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-15-07-2020

 

Statement: Diese Krise bietet Chancen für die Umwelt

Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin der Frankfurt UAS, nimmt Stellung zum Konjunkturprogramm der Bundesregierung und sieht die Corona-Krise als Innovationsmotor für Forschung und Nachhaltigkeit.

Mehr unter: https://www.frankfurt-university.de/de/newsmodule/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=4574&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fc83e63c349e3120d44147eeff032ba4

 

Wie das Coronavirus das Reiseverhalten der Deutschen verändert

Die Deutschen sehnen sich nach Urlaub: Trotz der Pandemie hält über die Hälfte der deutschen Reisenden an ihren Urlaubsplänen fest. Vor dem Hintergrund der globalen Corona-Krise ergibt sich allerdings ein markanter Trend, wie eine aktuelle repräsentative Studie des Centrums für marktorientierte Tourismusforschung der Universität Passau nun belegt: am liebsten in Deutschland und am liebsten draußen.

Mehr unter: https://www.uni-passau.de/bereiche/presse/pressemeldungen/meldung/detail/wie-das-coronavirus-das-reiseverhalten-der-deutschen-veraendert/

 

IMK-Indikator: Steigende Wahrscheinlichkeit, dass deutsche Wirtschaft im dritten Quartal aus der Rezession kommt

Wenn es in den kommenden Monaten keine massive neue Corona-Welle gibt, hat die deutsche Wirtschaft steigende Aussichten, im dritten Quartal aus der Rezession zu kommen.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-imk-indikator.htm

 

13. Juli 2020

 

epiLab: Corona-Testung im mobilen Sicherheitslabor

Interview mit Dr. Anja Germann, Projektleiterin "SaarCoScreen", und Markus Michel, Geschäftsfeldleiter Labortechnologie, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT

Mehr unter: https://www.medica.de/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi?oid=115469&lang=1&utm_medium=Email&utm_content=Intro&utm_campaign=Portalnewsletter-2020

 

Virtual Reality- Umgebung für‘s Homeoffice

Softwareplattform mit Beteiligung der Universität Stuttgart ermöglicht standortübergreifende Zusammenarbeit im 3-dimensionalen Raum. Simulationsergebnisse aus Supercomputern oder Konstruktionsdaten aus CAD-Systemen werden normalerweise in einer Cave visualisiert und analysiert. Das in der Corona-Pandemie erforderlich gewordene „Social Distancing“ ist dort jedoch nicht möglich. Visualisierungsexperten aus sechs baden-württembergischen Hochschulen und Universitäten haben im Projekt „Virtuelle Kollaborationslabore Baden-Württemberg“ (KoLab-BW) eine neue Softwareplattform entwickelt, die die Kooperation räumlich getrennt arbeitender Personen in Virtuellen Umgebungen (Virtual bzw. Augmented Reality, VR/AR) ermöglicht.

Mehr unter: https://www.uni-stuttgart.de/universitaet/aktuelles/presseinfo/Virtual-Reality--Umgebung-fuers-Homeoffice/

 

Führungskräfte auf Distanz: Verantwortungsbewusstsein sinkt

Nicht erst durch die zunehmende Nutzung von Homeoffices durch die Corona-Pandemie, sondern auch als Konsequenz der Globalisierung findet Zusammenarbeit zunehmend virtuell statt. Wie sich diese Kooperationsform auf das Verantwortungsbewusstsein von Führungskräften gegenüber ihren Teams auswirkt, haben aktuelle Studien des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in Tübingen untersucht.

Mehr unter: https://www.iwm-tuebingen.de/@@cached/5f3cb57ca7a5b99a3d5827d46e679b1bcd9a8501/200708_PM_Annika_final.pdf

 

Corona – Beschleuniger virtuellen Arbeitens?

Das Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) im Zeitraum vom 5. bis zum 22. Mai 2020 die Einflüsse virtueller Arbeit, insbesondere dem Homeoffice, auf die Unternehmenspraxis untersucht und die Ergebnisse in der Studie »Arbeiten in der Corona-Pandemie – Auf dem Weg zum New Normal« zusammengefasst.

Mehr unter: https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2298-corona-beschleuniger-virtuellen-arbeitens.html

 

Corona-Krise: 26 Prozent der Erwerbstätigen haben bereits Einkommenseinbußen erlitten, soziale Ungleichheit verschärft sich

Die Corona-Krise in Deutschland verschärft auch nach der weitgehenden Lockerung der Kontaktbeschränkungen bestehende Ungleichheiten bei Einkommen und beruflichen Möglichkeiten. Erwerbstätige mit ohnehin schon niedrigeren Einkommen haben deutlich mehr unter negativen wirtschaftlichen Folgen zu leiden als Menschen mit höheren Einkommen.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-corona-krise-26-prozent-der-erwerbstatigen-haben-bereits-einkommenseinbussen-erlitten.htm


Sustainable Development Report 2020 –Nachhaltigkeitsziele und Covid-19

Der Bericht zeigt, dass die sozialen, ökonomischen, ökologischen und politischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie die Fortschritte auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen gefährden. Gleichzeitig beschreibt der Bericht, wie diese für die Phase nach der Covid-19-Pandemie genutzt werden können, um mehr Nachhaltigkeit und Resilienz zu erreichen.

Mehr unter: https://www.die-gdi.de/fileadmin/user_upload/pdfs/dauerthemen_spezial/20200701_Sustainable_Development_Report_2020_Pressemitteilung_SDSN_Germany.pdf

10. Juli 2020

 

KfW-Schnellkredit 2020: Jetzt über DFKP beantragen

Ab sofort können Sie ohne Einbeziehung Ihrer Hausbank den 100% durch die Bundesregierung abgesicherten KfW-Schnellkredit 2020 direkt über uns beantragen! Ihre Vorteile: ✓ Ein fester Ansprechpartner, der Sie durch den kompletten Prozess führt ✓ optimale Aufbereitung Ihres Unterlagensets ✓ beschleunigte Prüfung Ihres Antrags. Jetzt starten!

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Hilfe für Betriebe Programm für Überbrückungshilfen geht an den Start

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer können sich ab sofort auf einer Plattform registrieren und Anträge für krisengeschüttelte Unternehmen stellen. Die Überbrückungshilfen sind Teil des Konjunkturpakets der Bundesregierung und starten am 8. Juli. Im Konjunkturpaket stehen hierfür 25 Milliarden Euro zur Verfügung. Nachdem Bundestag und Bundesrat vergangene Woche die Überbrückungshilfen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro beschlossen haben, geht das Hilfsprogramm jetzt an den Start. Es werde "vielen mittelständischen Unternehmen helfen, die Krise zu überstehen", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/programm-fuer-ueberbrueckungshilfen-geht-an-den-start/150/32542/404063

 

7. Juli 2020

IAB-Arbeitsmarktbarometer verbessert sich weiter

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte gestiegen. Nach dem Absturz im April ist das der zweite Anstieg in Folge. Allerdings weist der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit 94,6 Punkten noch immer einen niedrigen Wert aus.

Mehr unter: https://www.iab.de/de/daten/arbeitsmarktbarometer.aspx

 

KI versus Corona: Wie Künstliche Intelligenz die Logistik resilienter macht

Toilettenpapier, Nudeln, Hefe – mit dem Lockdown zu Beginn der Corona-Pandemie fehlten plötzlich so manche Produkte in den Supermarktregalen. Folgenschwerer waren logistische Engpässe für Unternehmen, die durch verzögerte Lieferungen in ihrer Produktion ausgebremst wurden. Logistik ist ein hochkomplexes und vernetztes System, das heute innerbetrieblich und über Unternehmen hinweg immer noch zumeist manuell optimiert wird – und bei unvorhergesehenen Ereignissen rasch beeinträchtigt ist. Wie sich logistische Prozesse mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz optimieren lassen und welche Hürden dem aktuell noch im Weg stehen, erläutert Sören Kerner, Abteilungsleiter Automation und eingebettete Systeme beim Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe Mobilität und intelligente Verkehrssysteme der Plattform Lernende Systeme.

Mehr unter: https://www.plattform-lernende-systeme.de/id-3-fragen-an-newsreader/ki-versus-corona-wie-kuenstliche-intelligenz-die-logistik-resilienter-macht.html

 

Corona-bedingte Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit im regionalen Vergleich

Ein massiver Einsatz von Kurzarbeit puffert derzeit die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den deutschen Arbeitsmarkt ab. Im bundesweiten Durchschnitt war im April für gut 31 Prozent der Beschäftigten Kurzarbeit angezeigt. Dabei gibt es sehr große regionale Unterschiede: Während die Betriebe in Emden (56,0 Prozent) und Wolfsburg (52,2 Prozent) für die Mehrheit der Beschäftigten Kurzarbeit angezeigt haben, weisen Ludwigshafen (11,6 Prozent), Leverkusen (16,2 Prozent) und Mainz (16,4 Prozent) die niedrigsten Quoten angezeigter Kurzarbeit in Deutschland auf. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-corona-bedingte-arbeitslosigkeit-und-kurzarbeit-im-regionalen-vergleich-24525.htm

 

Auswirkungen der Pandemie auf die weltweite Energiepolitik

Der Covid-19-Ausbruch führt zu einer wirtschaftlichen Rezession, die möglicherweise schwerwiegender ausfällt als nach der Finanzkrise 2008. Damit einher geht ein weltweiter Rückgang der Energienachfrage. Wie sich die Pandemie auf den globalen Energiesektor auswirkt, ob politische Entscheidungen in der Krise den Wandel der Energiesysteme beschleunigen oder ob weiterhin auf fossile Energieträger gesetzt wird, wurde für eine aktuelle Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) untersucht. Darin enthalten eine Analyse der Energiepolitik Argentiniens, Chinas, Deutschlands, Indiens, Israels und der USA.

Mehr unter: https://www.iass-potsdam.de/de/news/auswirkungen-der-pandemie-auf-die-weltweite-energiepolitik

 

Online-Lebensmitteleinkauf fällt bei den Konsumenten durch

Inwieweit hat die Corona-Krise Veränderungen in unserem Einkaufsverhalten, unseren Einstellungen und Werten bewirkt? Mit diesen Fragen haben sich Marketing-Professor Dr. Lars-Gunnar Frahm und seine Master-Studierenden der International School of Management (ISM) in Hamburg in einem Marktforschungsprojekt beschäftigt. Insbesondere haben sie sich dabei die Aspekte Online-Lebensmittelkauf, Geschäftsstättennutzung, Markentreue, Nachhaltigkeit und die Bedeutung von Consumer Electronics angeschaut.

Mehr unter: https://www.ism.de/konsumentenverhalten-corona-krise

 

Risiken in der Versorgungskette kostengünstig minimieren

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft hart getroffen. Was lässt sich daraus lernen? Wie können sich Unternehmen künftig vor solchen Krisen möglichst gut schützen? Sicher braucht es dazu verschiedene Ansätze. Ein vielversprechendes Puzzlestück liefern neue mathematische Methoden vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM: Mit ihnen lässt sich berechnen, wie mit wenig Mehrkosten das Risiko für Lieferengpässe deutlich gesenkt werden kann.

Mehr unter: https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2020/juli/risiken-in-der-versorgungskette-kostenguenstig-minimieren.html

 

Digitaler Zwilling für den Wissenstransfer

Der persönliche Austausch und die Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen in Büro-Meetings, auf Veranstaltungen, in Workshops oder Seminaren wird so bald nicht mehr möglich sein. Die Corona-Pandemie erfordert neue Wege der Zusammenarbeit. Lösungsansätze, wie die Kommunikation in der Arbeitswelt der Zukunft gelingen kann, haben die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für Produktionstechnik und Automatisierung IPA parat: Kooperation mit Partnern aus Industrie und Forschung wird in das digitale Future Work Lab der Stuttgarter Institute verlagert – auch über Grenzen hinweg. Ein digitaler Zwilling und virtuelle Labortouren ermöglichen die neue Form der Vernetzung.

https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2020/juli/digitaler-zwilling-fuer-den-wissenstransfer.html

 

"Das Büro tritt in einen Wettbewerb mit dem Home-Office oder dem Café an der Ecke"

Nils Tißen, Geschäftsführer von Me & Company, spricht im Interview über die neue Art des Arbeitens in der Corona-Krise, die größten Herausforderungen bei der Einführung von Remote Work und die Arbeitswelt von morgen. Das DMB-Mitgliedsunternehmen berät mittelständische Betriebe und DAX-Konzerne bei der Einführung von Remote-Work-Konzepten und dezentralen Arbeitsprozessen.

Mehr unter: https://www.mittelstandsbund.de/themen/arbeit/das-buero-tritt-in-einen-wettbewerb-mit-dem-home-office-oder-dem-cafe-an-der-ecke/

 

29. Juni 2020

 

Ausgründung aus dem KIT bietet Software und Zertifizierung für Hygiene- und Schutzmaßnahmen - Ein E-Learning-Modul zur Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört zum Angebot von COVID-READY

Wenn Hotels nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen, gilt es vieles zu beachten, um Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Die Initiative Hotel Resilient, eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), unterstützt Hotels auf der ganzen Welt mit ihrem kostenfreien Angebot „COVID-READY“. Dieses umfasst Hygiene- und Schutzstandards, eine Self-Audit-Software, ein E-Learning-Modul sowie die Möglichkeit der Zertifizierung. Vor wenigen Tagen startete COVID-READY in einer Kooperation mit 75 Hotels in Phuket/Thailand.

Mehr unter: https://www.kit.edu/kit/pi_2020_050_covid-ready-hilft-hotels-in-und-nach-der-pandemie.php

 

 

Von Argwohn bis Zuversicht – Wie die Menschen die aktuelle COVID-19-Lage beurteilen

Wie viel Vertrauen haben die Menschen in die neue Normalität? Eine repräsentative Studie unter Leitung des HCHE zeigt, dass nur 44,4 % der befragten Menschen in Europa die Geschwindigkeit, mit der die Einschränkungen aufgehoben wurden, für richtig empfindet. Auch haben viele Bürgerinnen und Bürger wenig Vertrauen in die Umsetzung der Hygiene- und Abstandsregeln in Fitnessstudios, religiösen Stätten und Restaurants. Deutlich besser schneiden da Supermärkte, Friseure sowie Krankenhäuser und Arztpraxen ab. Dagegen nehmen die finanziellen und wirtschaftlichen Sorgen – sowohl eigene als auch für die Gemeinschaft – ab. Befragt wurden hierzu im Juni rund 7.000 Menschen in Deutschland, Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Portugal, Italien und Frankreich.

Mehr unter: https://www.hche.uni-hamburg.de/aktuelles/news/2020-06-24-corona-2.html

 

COVID-19 verschärft prekäre Informationsversorgung im Gesundheitswesen

Alle reden über Digitalisierung – aber wissenschaftliche Institute im Gesundheitswesen sind in der Corona-Pandemie von medizinischem Wissen weitgehend abgeschnitten. Das muss sich schnellstmöglich ändern.

Mehr unter: https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/nachrichten/prekaere-informationsversorgung-gesundheitswesen

 

IMK: Corona erhöht Reformdruck bei EU- Fiskalregeln – ohne Korrekturen drohen Wachstumsschwäche und zweite Eurokrise

Die Europäischen Fiskalregeln müssen nach fast 30 Jahren reformiert werden – das wäre auch ohne Corona-Krise so gewesen. Die Europäische Kommission berät seit Anfang des Jahres, wie das Regelwerk überarbeitet werden sollte. Die strengen, recht schematischen und trotzdem unübersichtlichen Ausgaben- und Schuldenregeln passen nicht mehr zu veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sie haben schon in den vergangenen Jahren dringend nötige Investitionen in den Ländern der Eurozone gebremst. Doch durch die Pandemie und die hohen staatlichen Ausgaben, die zur Bewältigung ihrer wirtschaftlichen Folgen notwendig sind, hat sich der Reformdruck noch einmal extrem erhöht, analysieren Experten des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans Böckler-Stiftung.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-imk-corona-erhoht-reformdruck-bei-eu-fiskalregeln--24466.htm

 

Frauen wechselten häufiger ins Homeoffice

Die Hälfte der Beschäftigten, die in privatwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern tätig sind und beruflich digitale Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, arbeitete im April oder Mai zumindest zeitweise im Homeoffice. Dabei wechselten Frauen häufiger ins Homeoffice als Männer, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb1320.aspx

 

Mittelstand in Zeiten von Corona - Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Die Coronavirus-Pandemiekrise, die Anfang März 2020 über die Unternehmen und Selbstständigen hereinbrach, war keine "übliche" unternehmerische Krise. Sie war ein exogener Schock. Wie hat sich diese außergewöhnliche Krise auf den Mittelstand ausgewirkt? Welche positiven und negativen Folgen lassen sich bereits heute absehen?

Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/ueber_uns/newsletter-archiv/newsletter-archiv-0220.html

 

25. Juni 2020

 

KfW-Schnellkredit 2020: Jetzt über DFKP beantragen

Ab sofort können Sie ohne Einbeziehung Ihrer Hausbank den 100% durch die Bundesregierung abgesicherten KfW-Schnellkredit 2020 direkt über uns beantragen! Ihre Vorteile: ✓ Ein fester Ansprechpartner, der Sie durch den kompletten Prozess führt ✓ optimale Aufbereitung Ihres Unterlagensets ✓ beschleunigte Prüfung Ihres Antrags

Mehr unter: https://www.dfkp.de/kfw-schnellkredit-2020/?utm_source=dhz&utm_medium=email&utm_campaign=1806&utm_content=sk

 

20. Juni 2020

 

Wichtige Debatte über Krankenhausstruktur sollte nicht Opfer der Pandemie werden

Als eine der wichtigsten Schlussfolgerung aus der Corona-Pandemie fordert Prof. Dr. Reinhard Busse eine strikte Abkehr von der bislang in Deutschland geltenden Praxis, dass jedes Krankenhaus im Prinzip selbst festlegt, welche Leistungen es erbringt.

Mehr unter: https://www.tu.berlin/nachrichtendetails/wichtige-debatte-ueber-krankenhausstruktur-sollte-nicht-opfer-der-pandemie-werden/

 

Coronavirus: Die Mehrheit ist nicht beunruhigt, aber noch vorsichtig

Aktuelle Daten des „BfR-Corona-Monitors“ zeigen, dass nur ein kleinerer Teil der Bevölkerung über Auswirkungen auf das eigene Leben besorgt ist

Mehr unter: https://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2020/22/coronavirus__die_mehrheit_ist_nicht_beunruhigt__aber_noch_vorsichtig-247837.html

 

Ein Drittel der deutschen Kurzarbeiter fürchtet um den Arbeitsplatz

Trotz der massiven Produktionseinbrüche aufgrund der Covid-19-Pandemie im März/April 2020 hält die große Mehrheit der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den eigenen Arbeitsplatz immer noch für vergleichsweise sicher. Dies gilt jedoch nicht für Kurzarbeiter, für Menschen in Freistellung ohne Lohnfortzahlung und für besonders vom Lockdown betroffene Branchen. Dies sind zentrale Ergebnisse des jüngsten Berichts aus der Mannheimer Corona-Studie der Universität Mannheim und dem ZEW Mannheim, der sich schwerpunktmäßig mit dem subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko befasst.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/ein-drittel-der-deutschen-kurzarbeiter-fuerchtet-um-den-arbeitsplatz/

 

Milliardeninvestition in Coronavirus-Impfstoff

Heute gab die Europäische Kommission bekannt, dass sie mit hohen finanziellen Mitteln in Vorverträge mit Pharmakonzernen investieren will, um die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus zu beschleunigen.

Mehr unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/milliardeninvestition-in-coronavirus-impfstoff-118344/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-17-06-2020

 

Konjunktureller Tiefpunkt ist überwunden

Das RWI erwartet in diesem Jahr aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einen Einbruch des deutschen Wirtschaftswachstums um 5,8 Prozent. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaft um 6,4 Prozent wachsen. Die Arbeitslosenquote dürfte dieses Jahr 5,9 Prozent und im kommenden Jahr 5,3 Prozent betragen. Eine deutlich eingeschränkte Nachfrage, gesunkene Energiepreise und die temporäre Mehrwertsteuersenkung wirken sich auf die Inflation aus. Sie dürfte in diesem Jahr bei 0,2 Prozent liegen, im kommenden Jahr bei 1,3 Prozent. Die Defizite der öffentlichen Haushalte dürften unter Berücksichtigung der Coronamaßnahmen und ihrer enormen Kosten 2020 und 2021 voraussichtlich 176 bzw. 62 Milliarden Euro betragen.

Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/399/

 

Stabilitätsorientierte Lohnentwicklung stärkt Nachfrage

Arbeitskosten: Deutschland hoch wettbewerbsfähig und gut gerüstet für Bewältigung der Corona-Krise

Mehr unter: https://www.boeckler.de/pdf/pm_imk_2020_06_17.pdf

 

 

12. Juni 2020

 

Corona-Folgen: 8-Tage-Crashkurs führt kostenlos zur eigenen Geschäftsidee

Erfinden statt herumsitzen – Forscher der Uni Hohenheim entwickeln kostenloses Do-it-yourself-Programm „Innov8 Now!“ im Web, das binnen 8 Tagen den Unternehmer weckt.

Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=48315&cHash=80e59db9a33d49263cb20f9ef9d88241

 

Studie: Corona-Pandemie hat deutliche Auswirkungen auf Digitalisierung und Umwelt

Weniger Verkehr, mehr Datenverbrauch und ein größeres Interesse an regionalen Angeboten: Die Corona-Pandemie hat das Bewegungs- und Konsumverhalten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland geändert. Dies hat deutliche Auswirkungen auf die Umwelt – positiv wie negativ. Das Wuppertal Institut und die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) haben diese Auswirkungen in der Studie "Zwischenbilanz COVID-19: Umweltpolitik und Digitalisierung" untersucht.

Mehr unter: https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/5089/


Mit Technik gegen Corona: HTWK-Ingenieure stellen kostengünstiges Beatmungsgerät als Notersatz während der Covid-19-Pandemie vor

Bei mehr als 7 Millionen Menschen wurde das Coronavirus bereits nachgewiesen, mehr als 400.000 Menschen weltweit sind an der Infektion bereits gestorben. Bei schweren Verläufen müssen Patientinnen und Patienten beatmet werden – eine Herausforderung für die Gesundheitssysteme, die für eine solche Häufung nicht ausgelegt sind. Ende März hat sich an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ein Forschungsteam zusammengeschlossen um einfache Beatmungsgeräte zu entwickeln. Sie sollen in Notfällen zum Einsatz kommen, falls kurzfristig mehr Menschen gleichzeitig beatmet werden müssen als professionelle Geräte vorhanden sind.

Mehr unter: https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3258/

 

Innovationskraft steigern: 40 Fraunhofer-Technologien für den Modernisierungsschub in der Wirtschaft

Mit 40 Lösungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unterstützt das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU produzierende Unternehmen bei der Bewältigung der Coronakrise. »Jetzt die eigene Innovationskraft zu erhöhen, ist die beste Antwort auf die aktuellen Herausforderungen. Damit schafft sich die deutsche Wirtschaft die besten Voraussetzungen, um optimal vom Konjunkturpaket zu profitieren. Wir bieten mit unserer Aktion »Produktion jetzt!« anwendungsreife Lösungen dafür. Sie sind schnell verfügbar und werden den jetzt notwendigen Modernisierungsschub vorantreiben.«, sagt Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IWU. Die Aktion zielt ab auf Innovationen im gesamten Spektrum der Produktion, angefangen bei neuen Materialien, über effiziente Produktionstechnologien und Maschinen, bis hin zur Optimierung von Prozessketten und ganzer Fabriken.

Mehr unter: https://www.iwu.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/PM-2020-ProduktionJetzt_40_Technologien.html

 

5. Juni 2020

 

Homeoffice und häusliche Quarantäne - Wie überstehen wir den Sommer in der Corona-Krise?

Steht Deutschland ein weiterer Hitzesommer bevor? Experten warnen, dass damit zu rechnen ist. Auf viele Menschen, die aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus, ihre Zeit aktuell vornehmlich zu Hause verbringen, kommt damit eine weitere Belastung zu. Sie müssen lange Hitzeperioden in den eigenen vier Wänden überstehen. Dies zeigt einmal mehr: Stadtviertel und Gebäude müssen an die neuen Herausforderungen des Klimawandels angepasst werden. Welche Maßnahmen besonders geeignet sind, untersucht das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) gemeinsam mit Partnern im Projekt HeatResilientCity.

Mehr unter: https://www.ioer.de/presse/einzel-2020/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=516&cHash=e1a1a498c44d21ad1fec2330de65a484

 

Coronakrise: Konjunkturmaßnahmen im Nachhaltigkeitscheck

Die Bundesregierung hat angekündigt, morgen Pläne für ein weiteres großes Konjunkturpaket zur Bewältigung der Coronakrise vorzulegen. Bereits im Vorfeld gab es eine Diskussion um die mögliche Ausrichtung und die Koalitionspartner diskutieren heute ihre Vorschläge im Koalitionsausschuss. Das Öko-Institut hat in einem Projekt, das die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert, Vorschläge für Konjunkturmaßnahmen bewertet und erarbeitet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren diese in einem Papier auf ihre Konsequenzen für das Klima sowie ihre Beiträge zur Krisenresilienz.

Mehr unter: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2020/coronakrise-konjunkturmassnahmen-im-nachhaltigkeitscheck

 

Crowdwork im Unternehmen: Die Regeln müssen stimmen

Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber können von interner Crowdwork profitieren. Es braucht aber klare Regeln, damit das funktioniert und Beschäftigte nicht unter Mehrbelastung leiden, in der Freizeit arbeiten müssen oder sich das Betriebsklima durch zunehmenden Konkurrenzdruck verschlechtert. Das zeigt eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte und vom Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Universität Kassel durchgeführte Studie.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-crowdwork-im-unternehmen-die-regeln-muessen-stimmen-23962.htm

 

Umfrageergebnisse zur Leistungsfähigkeit der Sicherheitswirtschaft in der Coronakrise

Prof. Dr. André Röhl, Professur Sicherheitsmanagement und Studiengangleiter Sicherheitsmanagement (B.A.) an der NBS, hat in Zusammenarbeit mit Herrn Stefan Ferchau, Alumni der NBS und Träger des "Preis der Hamburger Sicherheitswirtschaft 2020" sowie des "Hamburger Sicherheitspreis 2020", ein Working Paper zu dem Thema "Leistungsfähigkeit der Sicherheitswirtschaft in der Krise – Umfrage zu den Erfahrungen der Sicherheitswirtschaft in der Corona-Pandemie" erarbeitet. Die darin gewonnenen Erkenntnisse basieren auf einer eigens durchgeführten Umfrage unter Führungskräften aus der Branche.

Mehr unter: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/umfrageergebnisse-zur-leistungsfaehigkeit-der-sicherheitswirtschaft-in-der-coronakrise/

 

Corona: Krisenbewältigung macht Taiwan und Südkorea für Direktinvestitionen attraktiver

Taiwan und Südkorea sind bisher sehr viel besser durch die Corona-Krise gekommen als viele andere Volkswirtschaften. Der Schlüssel zum Erfolg waren unter anderem pandemieerfahrene und effizient handelnde Behörden, eine sehr gute medizinische Versorgung und Forschung sowie der Einsatz digitaler Tracking-Technologien. Im internationalen Wettbewerb um ausländisches Kapital, der sich nach der Corona-Krise intensivieren dürfte, haben sich Taiwan und Südkorea durch ihre nachgewiesenen Kompetenzen einen Vorteil verschafft, so eine aktuelle IfW-Analyse.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-krisenbewaeltigung-macht-taiwan-und-suedkorea-fuer-direktinvestitionen-attraktiver/

 

Gelungener Neustart der Produktion nach dem Shut-down

Der Automobilzulieferer Kromberg & Schubert plante zusammen mit dem Fraunhofer IPA den Wiederanlauf seiner Produktion. Oberste Priorität hatte von Anfang an der Schutz seiner Mitarbeiter und Kunden vor dem Corona-Virus. Die erarbeiteten Maßnahmen werden zur Zeit weltweit in allen 26 Werken umgesetzt.

Mehr unter: https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/gelungener-neustart-der-produktion-nach-dem-shut-down.html

 

Studie: Corona lässt Arbeitszeit schrumpfen Der Wegfall der Kinderbetreuung während der Corona-Krise hat signifikante Effekte auf das Arbeitsangebot. Dies macht eine Studie deutlich, an der auch Prof. Dr. Fuchs-Schündeln, Wirtschaftswissenschaftlerin an der Goethe-Universität, beteiligt war.

Mehr unter: https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/studie-corona-laesst-arbeitszeit-schrumpfen/

 

Handel im Wandel

Geschäfte und Einkaufscenter dürfen unter Auflagen öffnen. Seit dem Corona-Lockdown ist vieles anders. Handelsmarketing-Professor Dr. Marko Schwertfeger über Einzelhandel und Online-Shopping.

Mehr unter: https://www.hwr-berlin.de/meta/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung-detail/1534-handel-im-wandel/

29. Mai 2020

 

Gemeinwohl trägt Start-ups durch die Krise – Wer relevante Probleme löst, setzt sich durch

„Unternehmen, die Gemeinwohlorientierung in ihrem Kerngeschäft leben, überstehen die Corona-Krise besser als andere“, meint Professor Dr. Timo Meynhardt von der Handelshochschule Leipzig (HHL). Seiner Beobachtung nach ist die Gemeinwohlorientierung im Geschäftsmodell von Start-ups der Schlüssel zum Erfolg. „Wer relevante Probleme löst, wird sich durchsetzen. Die anderen hängen viel mehr vom Glück und den Umständen ab. Da findet eine gesunde Bereinigung der Szene statt“.

Mehr unter: https://www.hhl.de/app/uploads/2020/05/2020-05-20_Gemeinwohl_tr%C3%A4gt_Startups_durch_Krise.pdf

 

Reaktion der Betriebe auf den Corona-Shutdown: Erst einmal weniger offene Stellen und nicht gleich Entlassungen im großen Umfang

In den ersten zwei Wochen nach dem Corona-Shutdown Mitte März kam es noch nicht zu größeren Entlassungswellen. Stattdessen ging zuerst die Zahl der offenen Stellen zurück. Allerdings führte die abgeflaute Konjunktur schon vor der Corona-Krise zu einer sinkenden Personalnachfrage. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Sie beruht auf der IAB-Stellenerhebung, einer regelmäßigen Befragung von Betrieben in allen Wirtschaftsbereichen.

Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb1220.aspx

 

COVID-19, der Ölpreisverfall und die Ernährungssicherheit einkommensschwacher Staaten

Die Covid-19-Pandemie hat die Weltwirtschaft innerhalb kürzester Zeit in einen weitgehenden Stillstand gezwungen. Fallende Preise auf internationalen Rohölmärkten stellen dabei einkommensschwache Staaten, die stark auf Energieexporte und gleichzeitig auf Importe von Grundnahrungsmitteln angewiesen sind, vor existenzielle Herausforderungen. Sowohl jüngste Panikkäufe und angekündigte Handelsbeschränkungen auf Weltgetreidemärkten, als auch zunehmend auftretende Autarkierufe geben einmal mehr Grund zur Sorge. IAMO-Direktor Thomas Glauben und Wissenschaftler Maximilian Heigermoser ordnen die Folgen des Covid-19-bedingten wirtschaftlichen Stillstandes für die globale Ernährungssicherung im aktuellen IAMO Policy Brief 37 in einen internationalen Kontext ein.

Mehr unter: https://www.iamo.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/covid-19-der-oelpreisverfall-und-die-ernaehrungssicherheit-einkommensschwacher-staaten/

 

DMB zieht eine positive Bilanz zur Soforthilfe aber fordert Nachbesserungen für KMU und Solo-Selbstständige

Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) zieht eine positive Bilanz zur Soforthilfe von Bund und Ländern. Neben einer zielgerichteten Soforthilfe für Solo-Selbstständige fordert der DMB eine Verlängerung des Bezugszeitraumes und Klarheit über die Verwendung der Geldmittel.

Mehr unter: https://www.mittelstandsbund.de/themen/allgemein/dmb-zieht-eine-positive-bilanz-zur-soforthilfe-aber-fordert-nachbesserungen-fuer-kmu-und-solo-selbsts/

 

Durch interne Weiterbildung aus der digitalen Abhängigkeit

Das Bonner Institut für Mittelstandsforschung IfM empfiehlt dem Mittelstand, digitale Kernkompetenzen im eigenen Unternehmen aufzubauen.

Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/home/newsdetail/?tx_ifmstudies_newsdetail[news]=665&cHash=093efbe12e452c05e78ad1e822fc600a

 

IAB-Arbeitsmarktbarometer fängt sich auf niedrigem Niveau

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Mai gegenüber dem historischen Tiefststand im Vormonat um 0,4 Punkte gestiegen. Mit 93,8 Punkten weist der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aber noch immer auf eine deutliche Verschlechterung des Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin.

Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/ab0520.aspx

 

Wirtschaftlicher Neuanfang nach Corona - die Chance für nachhaltige Geschäftsmodelle

Nachhaltige Geschäftsmodelle führen zu verbesserter Resilienz der Wirtschaft / Förderung von Unternehmen an Nachhaltigkeitskriterien koppeln

Mehr unter: https://escp.eu/de/news/wirtschaftlicher-neuanfang-nach-corona-die-chance-fuer-nachhaltige-geschaeftsmodelle

 

Deflation oder Inflation? – Zur Auswirkung der Coronakrise auf die Entwicklung des Preisniveaus und die Folgen für die Kapitalmärkte

Das Coronavirus hat bekanntermaßen aktuell vielfältige Auswirkungen auf unser Leben: Das Gesundheitswesen ist in Aufruhr, die Hochschul- und Arbeitswelt wurde auf den Kopf gestellt, Kita-Betreuung und Schulunterricht finden nur eingeschränkt statt, öffentliche Veranstaltungen nicht und soziale Kontakte erfahren starke Einschränkungen. Von den Auswirkungen der sogenannten „Coronakrise“ sind aber nicht nur die genannten Bereiche betroffen, sondern auch der Realgüter- und Geldmarkt sowie die Kapitalmärkte.

Mehr unter: https://www.fom-blog.de/2020/05/deflation-oder-inflation-zur-auswirkung-der-coronakrise-auf-die-entwicklung-des-preisniveaus-und-die-folgen-fuer-die-kapitalmaerkte/

 

Recht auf Homeoffice – Pflicht oder Segen

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will Recht auf Homeoffice per Gesetz. Juristin Prof. Dr. Antje G. I. Tölle: Passt ohne flankierende Reformen nicht zum Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht. Ein Interview.

Mehr unter: https://www.hwr-berlin.de/meta/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung-detail/1526-recht-auf-homeoffice-pflicht-oder-segen/

 

Digitalisierung hilft bei der Bewältigung der Krise

Die Corona-Pandemie hinterlässt deutliche Spuren in der Wirtschaft. Soloselbstständige trifft es dabei besonders hart. Eine ZEW-Kurzexpertise liefert auf Basis einer Befragung von über 16.000 Soloselbstständigen Erkenntnisse, wie stark diese in Deutschland von der Corona-Pandemie betroffen sind und inwieweit die Digitalisierung ihnen hilft, die Krise zu bewältigen.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/digitalisierung-hilft-bei-der-bewaeltigung-der-krise/?cHash=aaeda2292ec5ad2ae3df56b57e4d0064

 

27. Mai 2020

 

Abgeschlossene Ausbildung trotz Insolvenz Übernahme von Azubis: Betriebe sollen Corona-Prämie erhalten

Stellt ein Handwerksbetrieb aufgrund der Corona-Folgen seine Arbeit ein, stehen auch die Ausbildungsplätze auf der Kippe. Wer jetzt Azubis eines insolventen Unternehmens übernimmt, soll mit einer Prämie belohnt werden. Es soll nicht die einzige Maßnahme zur Stabilisierung des Ausbildungsmarkts bleiben.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/uebernahme-von-azubis-corona-praemie-fuer-betriebe/150/3091/402626

 

Mögliches Referenzmessverfahren für die Analyse auf SARS-CoV-2

Digitale Tröpfchen-PCR hat das Potenzial zur Referenzmethode für die Qualitätsüberwachung medizinischer Analyselabore

Mehr unter: https://www.ptb.de/cms/presseaktuelles/journalisten/nachrichten-presseinformationen/presseinfo.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=10323&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=27&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=5&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=c5e7e162963230c8580c3f665b54f123

 

 

 

 

22. Mai 2020

 

Datenschutz für virtuelle Meetings und Events

Whitepaper zur Auswahl und datenschutzkonformer Nutzung von webbasierten Kommunikationsdiensten mit Checkliste

Mehr unter: https://www.sit.fraunhofer.de/de/presse/details/news-article/show/datenschutz-fuer-virtuelle-meetings-und-events/


Wie Unternehmen mit einer guten Finanzplanung die Krise meistern können

Für Unternehmen ist eine tagesaktuelle Finanzplanung ein wichtiger Baustein, um eine Krise zu überstehen. Prof. Dr. Michael Währisch von der Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Karin Breidenbach von der Fachhochschule Dortmund geben in ihrem Beitrag „Zur Sicherstellung der Liquidität in der Corona-Krise“ Hilfestellungen durch die unsichere Zeit.

Mehr unter: https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2020/05/wie-unternehmen-mit-einer-guten-finanzplanung-die-krise-meistern-koennen/

 

Privates Wagniskapital auch nach der Corona-Krise nutzen

Junge innovative Unternehmen, die auf die Vermarktung von neuen, bisher unbekannten Produkten oder Dienstleistungen setzen, haben es oft schwer, ihren Start in den Markt zu finanzieren. Der Weg über die klassische Darlehensfinanzierung ist ihnen meist verstellt, da den Banken ein Engagement zu riskant ist und die nötigen Sicherheiten fehlen. So sind diese Unternehmen auf Investoren oder Fonds angewiesen, die eine Beteiligung an den jungen Unternehmen wagen, und am Erfolg der Unternehmen durch Gewinnbeteiligung oder, häufiger noch, am Veräußerungserlös ihrer Beteiligung verdienen. Die Chancendazu stehen gut. Auch nach der Krise.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/privates-wagniskapital-auch-nach-der-corona-krise-nutzen/


Mit Hilfe einer zukunftsweisenden EU-Mittelstandspolitik aus der Corona-Pandemiekrise - Strategische Leitlinie sollte kleinteilige Förderpolitik ablösen

Die Corona-Pandemiekrise bietet der Europäischen Union (EU) nach Ansicht des IfM Bonn die Chance, die bisherige kleinteilige und kurzfristige Wirtschaftspolitik für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu beenden und eine ordnungspolitisch ausgerichtete, kooperationsfördernde europäische Mittelstandspolitik zu initiieren.

Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/home/newsdetail/?tx_ifmstudies_newsdetail%5Bnews%5D=664&cHash=3ba4029f8bebe7324b537c6d2def6d1e

 

 

19. Mai 2020

 

Corona-Schutz: Diese Regeln gelten jetzt für den Bau

Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz vor gesundheitlichen Risiken zu schützen. Die aktuelle Corona-Pandemie stellt die Betriebe dabei vor eine besondere Herausforderung. Die BG Bau hat nun einen branchenspezifischen Arbeitsschutzstandard entwickelt, der Arbeitgebern im Baugewerbe zeigt, wie sie das Ansteckungsrisiko minimieren können bzw. müssen.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/corona-schutz-diese-regeln-gelten-jetzt-fuer-den-bau/150/22776/402211

 

15. Mai 2020

Ganzheitliches Krisenmanagement in der Corona-Krise: Politik sollte Indikatorensystem zu Gesundheit, Wirtschaft und sozialen Aspekten einführen

Das Krisenmanagement in der aktuellen zweiten Phase der Pandemie muss neben dem Gesundheitsschutz auch die Entwicklungen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich in den Blick nehmen. Dafür sollte ein Indikatorensystem aufgestellt werden, das gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. In einem aktuellen Positionspapier legt das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung einen Vorschlag für ein solches Corona-Dashboard vor. Dieses sollte zeitnah von den Krisenstäben in Bund und Ländern eingeführt werden. Darüber hinaus sollte mit umfangreichen repräsentativen Tests und empirischen Studien zu den Wirkungskanälen von Maßnahmen die evidenzbasierte Grundlage für die politischen Entscheidungen gestärkt werden.

Mehr unter: https://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/386/

 

COVID-19 und Handelsaktivitäten von Privatinvestoren - Studie der Universität Paderborn attestiert Anstieg

Wie reagieren Privatinvestor*innen auf den Ausbruch von COVID-19? Expert*innen, Politiker*innen und Medien zeichnen bislang ein uneinheitliches Bild von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Auch Reaktionen von individuellen Markteilnehmer*innen sind nur schwer prognostizierbar. Eine aktuelle Studie der Universität Paderborn kommt nun zu dem Ergebnis, dass Investor*innen seit Ausbruch der Pandemie deutlich mehr Handel betreiben. Sowohl die Anzahl an Investor*innen, die auf den Finanzmärkten aktiv sind, als auch deren durchschnittliche Handelsaktivitäten sind demzufolge angestiegen.

Mehr unter: https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93683/

 

Corona: Deutsche Wirtschaft zeigt Bodenbildung, Welthandel rückläufig

Die deutsche Wirtschaft hat den schlimmsten Absturz hinter sich und es zeichnet sich nun eine Bodenbildung ab. Ähnlich ist die Situation in den Krisenländern Italien und Spanien. Der internationale Handel geht dagegen zurück. Dies zeigen Daten aus dem IfW Corona-Datenmonitor.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-deutsche-wirtschaft-zeigt-bodenbildung-welthandel-ruecklaeufig/

 

Coronakrise als Chance für die digitale Kommunikation

Viele Berufstätige befinden sich als Folge der Coronakrise im Homeoffice, müssen sich mit digitaler Kommunikation wie Videokonferenzen und Meeting-Tools auseinandersetzen. Darüber hinaus wird Kommunikation komplexer, wenn Partner unterschiedlicher Kulturen virtuell zusammenarbeiten müssen. Björn P. Jacobsen, Professor für Internationales Management an der Hochschule Stralsund, gibt Tipps, wie virtuelle Teams ihre internationale Kommunikation optimieren können, um weltweit verfügbare Kompetenzen zu nutzen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Mehr unter: https://www.hochschule-stralsund.de/host/aktuelles/news/detail/n/coronakrise-als-chance-fuer-die-digitale-kommunikation-64493/

 

Szenarien für das globale Währungssystem der Zukunft

Lieferketten kollabieren, Firmen schließen, Massenarbeitslosigkeit. Covid-19 hat eine globale Finanzkrise ausgelöst und zwingt Staaten zu nie dagewesenen Rettungsaktionen. Damit nicht genug. Die Krise stellt die Hegemonie des US-Dollars in Frage und könnte das globale Währungssystem neu definieren. Ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat vier Zukunftsszenarien entwickelt, die zeigen, wie sich die politischen Entscheidungen auf die Welt nach Corona auswirken.

Mehr unter: https://www.iass-potsdam.de/de/news/zukunftsvisionen-globales-finanzsystem

 

Innovationen sind auch bei Heimarbeit möglich

Auch ohne persönliche Arbeitstreffen ist Kreativität möglich, wenn die richtigen Kommunikationsmedien gewählt werden – das hat eine Untersuchung von Wirtschaftswissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover und der Universität zu Köln ergeben.

Mehr unter: https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/online-aktuell/details/news/innovationen-sind-auch-bei-heimarbeit-moeglich/

 

Entscheidende Faktoren bei der Eindämmung der Corona-Pandemie: Schulen und Kitas, Ausgangsbeschränkungen, Profi- und Breitensport

Den größten Effekt unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland hatten die Schul- und Kitaschließungen. Das stellen die Wissenschaftler Enzo Weber und Tobias Hartl in einer am Dienstag veröffentlichten Studie fest. Beide forschen am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und an der Universität Regensburg.

Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/corona_eindaemmung.aspx

 

Hilfe aus dem Labor der Hochschule Osnabrück: Macher gegen Virus

Lehrende des Industrial Designs an der Hochschule Osnabrück produzieren 3D-Schutzvisiere und verteilen sie gratis an Krankenhäuser, Pflegeheime und Rettungsdienste.

Mehr unter: https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2020/05/makers-vs-virus-id/

 

Wirtschaftliche Herausforderungen der Corona-Krise bestmöglich bewältigen - Hilfestellung für Unternehmen und Politik

Welche Langzeitschäden kann das Coronavirus dem Wirtschaftssystem zufügen? Und wie können wir diese Schäden minimieren? Fragen, die derzeit Politiker*innen, Geschäftsführer*innen, Fachleute und Bürger*innen beschäftigen. Unter dem Titel „COVID-19: TRR 266 Research Insights – Addressing the economic challenges caused by COVID-19“ teilen nun mehr als 80 Wissenschaftler*innen, die auf Steuern und Rechnungslegung spezialisiert sind, ihre Einsichten und Erkenntnisse.

Mehr unter: https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93769/

 

Neue Webseite der Initiative

Neue Qualität der Arbeit (INQA) ist online Angesichts der aktuellen Herausforderungen von Unternehmen und Beschäftigten in Zeiten der Corona-Pandemie gibt die neu strukturierte, übersichtliche Webseite mit dem derzeitigen Schwerpunkt „Covid-19: Beschäftigte schützen, Arbeit gut gestalten“ Orientierung und Unterstützung: Denn Arbeitgeber und Beschäftigte arbeiten derzeit unter neuen Herausforderungen: Arbeitsabläufe müssen anders gestaltet werden, dabei sind die Umstellung auf das Home-Office sowie der aktuelle Arbeits- und Gesundheitsschutz auch eine Bewährungsprobe für Beschäftigte und Unternehmen. Zudem sind neue Konzepte für kleine und mittlere Unternehmen gefragt, wenn ihre Existenz bedroht ist. Hier bietet die neue Webseite aktuelle Informationen und umfangreiches Wissen rund um die Themen „Gute Führung im Home-Office“, „Basisarbeit“, „Selbstständige und Kleinstunternehmer*innen“ und „Psychische Gesundheit“. Die neue Webseite richtet sich an Beschäftigte ebenso wie an Geschäftsführungen, Führungskräfte, Personalverantwortliche und Betriebsrät*innen und bringt die verschiedenen Akteur*innen persönlich und virtuell zusammen.

Mehr unter www.inqa.de

 

Risikoplanung in Pandemiezeiten: Kostenlose Planungstools für Unternehmen

Insbesondere Kleinst-Unternehmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen verfügen häufig nicht über die Instrumente und Ressourcen, die in Zeiten einer Pandemie eine Risikoplanung zum Schutz der Beschäftigten ermöglichen. Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) bieten jetzt Hilfe an: In Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin in Mainz und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf wurden kostenfreie Planungstools entwickelt, um die Rechtssicherheit für Unternehmer*innen und den Schutz der Beschäftigten in diesen Unternehmen gleichermaßen zu verbessern. Es stehen ab sofort zwei web-basierte Anwendungen in Form von Checklisten zur Verfügung, die eine Hilfestellung bei der Rückkehr aus dem Shutdown (RecoveryPlan) sowie bei der Planung und Vorbereitung von dienstlichen Auslandsreisen (RABiT) geben. Beide Tools finden Sie unter www.gesundekmu.de 

Mehr unter: https://www.dgaum.de/kommunikation/pressemitteilungen/meldung/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=327&cHash=332735c005a22b9b32772a89cbc45231

 

Coronavirus: Bosch nimmt vollautomatisierte Anlagen für Maskenfertigung in Betrieb

Über eine halbe Million Masken wird das Unternehmen, das einen Standort im Saarland hat, zukünftig täglich produzieren. Der Bosch-Sondermaschinenbau hat dafür eineSpezialanlage zur Maskenfertigung entwickelt. Weltweit produzieren fünf vollautomatisierte Fertigungslinien an vier Bosch-Standorten Mund-Nasen-Bedeckungen zum Schutz vor Infektionen. Bosch stellt Unternehmen die Konstruktionspläne der Spezialanlage kostenfrei zur Verfügung.

Mehr unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/coronavirus-bosch-nimmt-vollautomatisierte-anlagen-fuer-maskenfertigung-in-betrieb-211776.html

 

 

12. Mai 2020

 

Der Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) informiert Sie darüber, dass sich seine Bemühungen in den letzten Wochen dahingehend ausgezahlt haben, dass das BMWi und Germany Trade & Invest (GTAI) Unternehmen auf einer Sonderseite https://www.gtai.de/gtai-de/trade/specials/gesundheitswirtschaft-234814 eine erste Orientierung und konkrete Unterstützungsangebote im Bereich Gesundheitswirtschaft/Schutzausrüstung/med. Engpassprodukte anbieten.

 

Auch ein Servicetelefon wurde für Unternehmen eingerichtet. Zu folgenden Themen werden Informationen, weiterführende Links, Kontaktadressen und konkrete Ansprechpartner angeboten:

  • Benötigte Produkte, Beschaffungsstellen und Verfahren
  • Relevante Normen und Zulassungsverfahren
  • Kontakte und Informationen für branchenfremde Unternehmen
  • Förderung von Investitionen und Unternehmensberatungen
  • Unterstützung im Auslandsgeschäft
  • Exportbeschränkung für medizinische Schutzausrüstung
  • Wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkte

 

Beachten Sie bitte dabei auch die Änderungen bei den zuständigen Beschaffungsstellen.

 

DIHK befindet sich im Austausch mit dem GTAI, um diese Seite mit weiteren Informationen zu ergänzen, zum Beispiel bezüglich der Kontaktbörsen.

11. Mai 2020

 

Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) richtet einen Arbeitsstab ein, der den zeitnahen Aufbau nationaler und europäischer Wertschöpfungsketten für Schutzausrüstungen, Testausstattungen und Wirkstoffe unterstützen soll. Zunächst wird der Fokus auf Schutzausrüstung liegen.

In einem ersten Schritt unterstützt das BMWi die Produktion von Vliesstoffen (seit dem 1. Mai), die für zertifizierte Masken gebraucht werden. Die Herstellung von Filtervlies dient als Vorprodukt für die Herstellung von Atemschutz- und medizinischen Gesichtsmasken. Die Förderung der Produktion von Vliesstoffen beträgt 30 Prozent der Investitionen in Anlagen zur Produktion von Filtervlies und ist auf maximal 10 Millionen Euro je Unternehmen begrenzt. Auch rückwirkend können Investitionen, die seit dem 28. Februar 2020 getätigt werden, gefördert werden. Die Frist für die Antragstellung endet am 30. Juni 2020. Die Förderung richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Die Produktion mit der geförderten Anlage muss bis zum 31. März 2021 starten. Es ist vorgesehen, kurzfristig auf dieser Grundlage die Richtlinie schrittweise um weitere Produktions- und Produktbereiche für Schutzausrüstungen zu ergänzen.

 

8. Mai 2020

So kommen Familienunternehmen durch die Corona-Krise

Erkenntnisse aus der Wissenschaft bieten Überblick und Hilfestellungen für die aktuelle Krise und zukünftige Herausforderungen.

Mehr unter: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/so-kommen-familienunternehmen-durch-die-corona-krise-8236/

 

Konzept für nachhaltiges Investitionsprogramm gegen die Corona-Rezession

Gemeinsame Empfehlung von Wirtschaftsforschern Konzept für nachhaltiges Investitionsprogramm gegen die Corona-Rezession Die deutsche Wirtschaft braucht einen starken staatlichen Impuls, um möglichst rasch aus der von der Corona-Krise verursachten tiefen Rezession zu kommen und auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu gelangen. Das staatliche Engagement ist nötig, weil sonst der wirtschaftliche Schock, vergleichbar mit den 1930er Jahren, eine wirtschaftliche Normalisierung dauerhaft blockieren könnte – mit gravierenden Folgen für die gesamte Gesellschaft.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-23433.htm

 

„Versorgungsrelevante” Berufe in der Corona-Krise

Zur Eingrenzung der Corona-Pandemie wurde die wirtschaftliche Aktivität stark heruntergefahren. Eine Ausnahme bilden dabei die sogenannten „system- oder versorgungsrelevanten“ Bereiche, die durch besondere Regelungen umfassend am Laufen gehalten oder sogar ausgebaut werden. Dieses Gutachten untersucht die Fachkräfte-situation und Fachkräftepotenziale in kritischen Infrastrukturen.

Mehr unter: https://www.iwkoeln.de/studien/gutachten/beitrag/alexander-burstedde-versorgungsrelevante-berufe-in-der-corona-krise.html

 

Wie wird Home-Office nach Corona aussehen?

Die Produktivität sowie die Vor- und Nachteile von Home-Office gegenüber der Arbeit im Büro wurden bereits vor der Corona-Krise von Unternehmen und Politik diskutiert. Studien und die Praxis zeigen, dass Arbeitnehmer durchaus selbst in der Lage sind, einzuschätzen, ob sie durch die Möglichkeit des Home-Office produktiver werden. Juniorprofessorin Dr. Elena Shvartsman von der WHU – Otto Beisheim School of Management fasst diese Erkenntnisse zusammen und stellt Überlegungen zu den Auswirkungen des Home-Office und zur Gestaltung des Arbeitens nach Corona an. Laut Shvartsman sollten Unternehmen bei ihren Entscheidungen auch den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter Gehör schenken.

Mehr unter: https://www.whu.edu/de/magazin/unternehmen-sollten-auch-die-beduerfnisse-ihrer-mitarbeiter-beachten/

 

Aktuelle Freiheitseinschränkungen als Chance für die rasche Digitalisierung des industriellen Service

Prof. Dirk Stegelmeyer von der Frankfurt UAS erklärt, wieso der Maschinen- und Anlagenbau die Digitalisierung des Service nun rasch angehen sollte

Mehr unter: https://www.frankfurt-university.de/de/newsmodule/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=4249&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d1d516f3a22d8b7fcd0089701540c92

 

Nachhaltigkeit durch Pandemie?

Knapp 30 Prozent der Deutschen sehen in der Krise eine Chance Am 3. Mai ist der deutsche Erdüberlastungstag. Mehr als ein Viertel der Bürgerinnen und Bürger denkt, dass die Corona-Pandemie ein Umdenken hin zu einem nachhaltigeren und klimaschonenderen Wirtschaftssystem auslöst.

Mehr unter: https://www.wissenschaftsjahr.de/2020/fileadmin/WJ20/Presse/Pressemitteilungen/WJ20_PM_Erdueberlastungstag.pdf

 

Frühjahrsprojektion 2020: Altmaier kündigt 4-Stufen-Plan an

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die „Frühjahrsprojektion der Bundesregierung 2020“ vorgestellt. Demnach rechnet die Bundesregierung für das Jahr 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 % (preisbereinigt). Für das Jahr 2021 wird im Zuge des Aufholprozesses ein Zuwachs in Höhe von 5,2 % erwartet.

Mehr unter: https://www.mittelstandsbund.de/themen/finanzen/fruehjahrsprojektion-2020-altmaier-kuendigt-4-stufen-plan-an/


Customer Service in Zeiten von Corona

Im Interview erklärt Wolfgang Heimsch, Leiter Kundenservice (Customer Service) bei Siemens Healthineers, wie der Customer Service in Zeiten von Corona abläuft und wie eine Krise als Beschleuniger der Digitalisierung wirken kann.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/customer-service-in-zeiten-von-corona-a-926584/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

Wie DAX-Konzerne die Krise meistern

Hunderttausende sind im Homeoffice, Lieferketten funktionieren häufig nicht mehr. Unternehmen, die ihre Hausaufgaben in Sachen Digitalisierung gemacht haben, scheinen dabei besser durch die Krise zu kommen.

Mehr unter: https://www.cio.de/a/wie-dax-konzerne-die-krise-meistern,3548894?tap=9e2dc553f840ba3d111ee8bcb1dc7f2a&utm_source=CIO%20News&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&pm_cat[1]=it%20management%20allgemein&pm_cat[2]=digitalisierung&r=1716247853133175&lid=1475375&pm_ln=9

 

Corona: Tourismus braucht regional unterschiedliche Öffnungsstrategien

Regionen mit niedrigen Corona-Fallzahlen und einer hohen wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus sollten das Übernachtungsgeschäft zeitnah wieder öffnen dürfen. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein würden von Lockerungen überproportional profitieren und weisen nur unterdurchschnittliche Infektionsraten auf. Eine bundeseinheitliche, nur schrittweise Öffnung des Tourismus würde willkürlich Betriebe ausschließen und hätte noch wochenlange Schließungen zur Folge.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-tourismus-braucht-regional-unterschiedliche-oeffnungsstrategien/


Coronakrise: „Autokaufprämie ist das falsche Instrument“

Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) kommentiert die Diskussion um eine Kaufprämie für Fahrzeuge zur Stützung der deutschen Automobilindustrie. „Eine Autokaufprämie ergibt ökonomisch keinen Sinn, setzt falsche industriepolitische Anreize und nützt dem Klimaschutz nicht“.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/media-pages/news/2020/coronakrise-autokaufpraemie-ist-das-falsche-instrument/


Resiliente Produktion nach der Corona-Krise

Viele Unternehmen fahren derzeit ihre Produktion herunter oder stellen sie sogar ganz ein. Doch seit kurzem ist nicht mehr nur die Umstellung auf Corona-Krisenzeiten Thema, berichtet Dr. Tobias Heinen, Mitgründer und Geschäftsführer von Grean GmbH, einer Ausgründung des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik der Leibniz-Universität Hannover (IFA). „Die Unternehmer beschäftigt nun schon vermehrt die Frage, wie sie die Produktion wieder hochfahren können.“ Das dürfte sehr viel schwieriger werden als das Herunterfahren. „Da die meisten Firmen ihr Netzwerk möglichst kosteneffizient gestaltet und daher kaum Bestände gelagert haben, reagieren die Wertschöpfungsketten extrem auf Störungen“, warnt Prof. Peter Nyhuis, Mitglied des WGP-Präsidiums und Leiter des IFA Hannover. „Viele Produktionsschritte wurden zudem ausgelagert, so dass Abhängigkeiten noch komplexer wurden. Produzierende Firmen müssen deswegen jetzt ihre Wertschöpfungsketten überdenken und in eine weniger kosten- und mehr leistungsorientierte Produktionsplanung und -steuerung überführen.“

Mehr unter: https://wgp.de/de/resiliente-produktion-fuer-die-zeit-nach-der-corona-krise/

 

4. Mai 2020

 

„Corona lehrt: sei von niemandem auf der Welt komplett abhängig“ - IESE-Professoren Sachon und Keppel: der Pandemie einen Schritt voraus

„Unternehmen müssen alle Prozesse und Lieferketten überdenken. Die jahrzehntelange Globalisierung schuf Abhängigkeiten, die nun reduziert werden müssen.“ Noch mehr Flexibilität sei die Lehre aus der Corona-Krise, so Marc Sachon und Michael F. Keppel, Professoren an der IESE Business School. Sich auf Lieferer aus nur einem Land zu verlassen sei nicht ratsam. Corona sei die größte Bewährungsprobe für Unternehmer seit 1945. „Corona schlägt schnell zu, überraschend – ein Unternehmen muss ebenso schnell reagieren können“.

Mehr unter: https://idw-online.de/de/news745355

 

Corona-Folgen - Innovative Start-ups stärker bedroht als andere Unternehmen

Aktuelle Studie der Uni Hohenheim: Corona-Lockdown bedroht Existenz vieler deutscher Start-ups. Um die Innovationskraft des Landes nicht zu gefährden, braucht es zielgerichtete Programme.

Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=47567&cHash=8141789f7d848bfb300e675252223c5e

 

Steuerpolitik als Stellschraube

Im Verlauf der Corona-Krise werden fortwährend die Rufe nach staatlicher Unterstützung für die Wirtschaft lauter. Bund und Länder reagierten bereits mit milliardenschweren Hilfspaketen. Wie die Unterstützung für Unternehmen von steuerlicher Seite her funktionieren kann, und wie sie sich dadurch mittelfristig schneller erholen können, hat Prof. Dr. Martin Jacob von der WHU - Otto Beisheim School of Management untersucht.

Mehr unter: https://www.whu.edu/de/magazin/steuerpolitik-als-stellschraube/

 

KI versus Corona: Wie intelligente Robotik unterstützen kann

Lernende Systeme - Die Plattform für Künstliche Intelligenz Künstliche Intelligenz kann auf vielfältige Weise bei der Bewältigung der Corona-Pandemie unterstützen. Die Plattform Lernende Systeme stellt auf ihrer Website KI-Anwendungen vor, die bereits zum Einsatz kommen oder künftig helfen können. Dazu zählen intelligente Roboter, die beanspruchte oder fehlende Fachkräfte entlasten. Einen Überblick über Möglichkeiten, Beschränkungen und künftige Forschungsschwerpunkte liefert Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Kirchner, Inhaber des Lehrstuhls für Robotik an der Universität Bremen und Wissenschaftlicher Direktor des Robotics Innovation Center am Bremer Standort des DFKI. Er leitet die Arbeitsgruppe Lebensfeindliche Umgebungen der Plattform Lernende Systeme. Müssen ältere Beschäftigte dem Arbeitsplatz fernbleiben? Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen in Deutschland wurden vielfach Beschäftigte im öffentlichen Dienst – unter anderem Lehrerinnen und Lehrer – ab einem Alter von 60 Jahren dazu angehalten, zuhause zu bleiben. Begründet wurde dies mit dem besonders hohen Risiko Älterer für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Allerdings könnte ein Fernbleiben-Müssen vom Arbeitsplatz für viele ältere Beschäftigte den Verlust des Arbeitsplatzes bedeuten.

Mehr unter: https://www.dgsmp.de/wp-content/uploads/2020/04/200427_News_DGSMP_Pressemitteilung_Policy_Brief_Kompetenznetz_zu_Covid-19.pdf

 

BZgA mit neuem digitalem Informationsangebot zum Coronavirus

Ab sofort Einbindung von Bürgerinformationen auf nicht-kommerziellen Webseiten möglich. Auf der Internetseite infektionsschutz.de beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) seit Beginn der Pandemie aktuell und fachlich gesichert Fragen zum Coronavirus, darunter auch häufig gestellte Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern.

Mehr unter: https://www.infektionsschutz.de/

 

Corona-Krise: Medtech-Industrie erwartet Umsatzrückgang

Auch die Medizintechnikindustrie bleibt von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise nicht verschont. Laut einer aktuellen Umfrage der Medizintechnik im Industrieverband Spectaris und der Medical Mountains GmbH bewertet die Mehrheit der Befragten die aktuelle Geschäftslage als verschlechtert und erwartet bei einem längeren Lockdown einen Umsatzrückgang.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/corona-krise-medtech-industrie-erwartet-umsatzrueckgang-a-927482/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

IAB-Arbeitsmarktbarometer fällt auf den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer stürzte im April gegenüber dem Vormonat um 6,8 Punkte ab. Mit 93,5 Punkten weist der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) damit den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen auf. Der Rückgang ist beispiellos – das gilt sowohl für das Arbeitsmarktbarometer insgesamt wie für seine Einzelkomponenten, die Arbeitslosigkeitsentwicklung und den Beschäftigungsausblick.

Mehr unter: https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/ab0420.aspx

 

 

Mobiles Arbeiten als Chance für den ländlichen Raum

Neues Forschungsvorhaben "MALA - Mobiles Arbeiten auf dem Lande" am Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt widmet sich der Frage, welche Entwicklungschancen sich durch die neuen Formen von Erwerbsarbeit für unsere Gesellschaft bieten.

Mehr unter: https://www.fh-erfurt.de/fhe/fachhochschule/aktuelles/meldungen/3000-mobiles-arbeiten-als-chance-fuer-den-laendlichen-raum/

 

Neue Geschäftsmodelle trotz(en) der Krise

Viele Unternehmen versuchen, mit neuen kreativen Wegen und Geschäftsideen dem Coronavirus zu trotzen. Die Beispiele zeigen, welche Wege kleine und mittlere Unternehmen beschreiten und was wir daraus vielleicht für die Zeit danach lernen können.

Mehr unter: https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/innovation/blog/2020/neue-geschaeftsmodelle-trotzen-der-krise/?tx_rkwmailer[mid]=32818

 

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Tourismuswirtschaft - Zusammenfassung wesentlicher Ergebnisse einer Befragung touristischer Leistungsanbieter in Deutschland

Das Institut für Tourismus- und Regionalforschung der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat in der Zeit vom 09.04.2020 bis 24.04.2020 973 touristische Leistungsanbieter in Deutschland nach ihrer Einschätzung der Folgen der Corona-Pandemie auf die Tourismuswirtschaft befragt. Die Aussagen haben eine Genauigkeit von > 95 % (Signifikanzniveau) bei einer Fehlertoleranz von < 5 %.

Mehr unter: https://www.ostfalia.de/cms/de/huk/kommunikation/presse/pressemitteilungen-2020/ergebnisse-befragung-tourismuswirtschaft/index.html

 

Corona-Auswirkungen: - Auch im Homeoffice lässt sich die Privatheit schützen

Das veränderte Verhalten von Internet-Nutzern während der Corona-Krise beeinflusst auch das Verhalten der Konzerne. Aber trotz deren Datensammelwut ist auch im Homeoffice ein Schutz der Privatheit möglich.

Mehr unter: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=47584&cHash=f7703aab45587b99094bbd6207a3fc89

 

Produzieren trotz Corona: Unternehmen in der Pandemie betriebsfähig halten

Produzierende Unternehmen müssen angesichts der COVID-19-Pandemie mit großen Umwälzungen rechnen. Mit seiner Initiative »Produzieren trotz Corona« unterstützt das Fraunhofer IPK die fertigende Industrie dabei, sich schnell und effizient auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen.

Mehr unter: https://www.ipk.fraunhofer.de/de/medien-aktuelles/presseinformationen/20200429-produzieren-trotz-corona.html

 

Corona: Deutscher Stromverbrauch deutlich unter Normalniveau

Der Stromverbrauch in Deutschland hat sich seit dem Lockdown immer weiter vom erwartbaren Niveau entfernt, dies zeigen Daten aus dem IfW Corona-Datenmonitor. Der Stromverbrauch wird stark von der Industrieproduktion beeinflusst und deutet dort auf einen Einbruch seit dem Lockdown um rund 20 Prozent hin. Noch ausgeprägter sind die Rückgänge in Italien und Spanien. Eine kurzfristige Erholung zeichnet sich durch die jetzt beschlossenen Lockerungen noch nicht ab, wie das Beispiel Österreich zeigt.

Mehr unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/corona-deutscher-stromverbrauch-deutlich-unter-normalniveau/

 

29. April 2020

Neue Liquiditätshilfen. Coronavirus und die Folgen: Die wichtigsten Fragen und Antworten für Handwerker

In Deutschland sind tausende Bürger mit dem Coronavirus infiziert, die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, in den USA entspannt sich die Situation kaum. Da wächst weiter die Verunsicherung – auch im Handwerk. Was Betriebschefs jetzt wissen müssen. 

Mehr unter: https://www.handwerk-magazin.de/coronavirus-und-die-folgen-die-wichtigsten-fragen-und-antworten-fuer-handwerker/150/378/399889

 

27. April 2020

Zufrieden und produktiv im Home-Office. Ad-hoc-Studie zur Home-Office-Zufriedenheit im Kontext der Corona-Pandemie

Wie erleben Beschäftigte die aktuelle, pandemiebedingte Arbeitssituation im Home-Office? Welche Verbesserungsmöglichkeiten können Unternehmen für die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs schaffen? Und welchen Einfluss können die Erfahrungen der Beschäftigten auf die zukünftige Arbeitsplatzgestaltung haben? Eine Ad-hoc-Studie der TH Köln hat die derzeitige Home-Office-Situation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern branchenübergreifend untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet.

Mehr unter: https://www.th-koeln.de/hochschule/zufrieden-und-produktiv-im-home-office_74310.php

 

Acht Tipps zur Rettung der Kundenbeziehung in der Corona-Krise

Prof. Dr. Cornelia Zanger, die an der TU Chemnitz im Bereich Event- und Messemanagement forscht, gibt Hinweise für ein erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement in Krisensituationen

Mehr unter: https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/2020/04.21-12.43.html


Revolutionäres Händedesinfektionssystem für öffentliche Orte

Greifswalder Forscher des Leibniz-Institutes für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) entwickeln neuartiges Desinfektionsmittel und präsentieren Pilotanlage zur Händedesinfektion.

Mehr unter: https://www.inp-greifswald.de/de/aktuelles/presse/pressemeldungen/2020/default-title/

 

Koalitionsausschuss entscheidet neue Corona-Hilfen

Am Mittwoch, den 22. April 2020, hat der Koalitionsausschuss weitere Corona-Hilfen beschlossen. Die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD haben die in den Verhandlungen beschlossenen Maßnahmen auf ihren Webseiten zusammengefasst. Eine Konkretisierung zur Ausgestaltung der neuen Maßnahmen erfolgt an dieser Stelle, sobald weitere Informationen vorliegen. Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses mit Relevanz für den Mittelstand und KMU zusammengefasst.

Mehr unter: https://www.mittelstandsbund.de/themen/allgemein/koalitionsausschuss-entscheidet-neue-corona-hilfen/

 

Europäischer Wiederaufbaufonds zu vage und zu spät

Bei der jüngsten EU-Gipfel-Videokonferenz zur Bekämpfung der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Folgen haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf ein 500 Milliarden Euro schweres Rettungspaket sowie auf einen Europäischen Wiederaufbaufonds („European Recovery Fund“) geeinigt. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, nimmt dazu Stellung.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/europaeischer-wiederaufbaufonds-zu-vage-und-zu-spaet/

 

23. April 2020

 

Massentaugliche „Face Shields“ durch Spritzgussverfahren

Ein Gesichtsschutz aus Kunststoff ersetzt eine Atemmaske zwar nicht, kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein. Igus ist jetzt in die Produktion dieser Ausrüstungsteile eingestiegen.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/massentaugliche-face-shields-durch-spritzgussverfahren-a-925474/?cmp=nl-225&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

Immer mehr Unternehmen von der Corona-Pandemie betroffen

Die aktuelle Corona-Krise schlägt sich auch auf den Internetseiten von in Deutschland ansässigen Unternehmen nieder. Innerhalb der vergangenen vier Wochen hat sich der Anteil der Unternehmen, welche die Corona-Pandemie auf ihrer Webseite erwähnen, um knapp vierzig Prozent auf zuletzt mehr als 150.000 Unternehmen (14,2 Prozent) erhöht. Sowohl der Anteil der betroffenen Unternehmen, als auch die Gründe für die Nennung unterscheiden sich dabei je nach Branche und geografischer Lage.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/immer-mehr-unternehmen-von-der-corona-pandemie-betroffen/

 

Covid-19-Krise und die erwarteten Auswirkungen auf F&E in Unternehmen

Der konjunkturelle Einbruch wird auch die Bereitschaft der Unternehmen beeinflussen, in Forschung und Entwicklung (F&E) und damit in langfristige Zukunftsinvestitionen zu investieren und neue Produkte und Dienstleistungen am Markt einzuführen. Dieser Policy Brief fasst Erfahrungen aus vergangenen Rezessionen zusammen und fragt, was wir daraus für die aktuelle Corona-Krise lernen können.

Mehr unter: https://www.zew.de/de/publikationen/covid-19-krise-und-die-erwarteten-auswirkungen-auf-fe-in-unternehmen/?cHash=703e548e92c4e463396a40656c76a260

 

Handlungsoptionen im Spiegel der Corona Pandemie: vom Krisen-Modus zu nachhaltigen Verbesserungen

Quasi im Corona-Krisen-Modus ist in den letzten Wochen in unterschiedlichsten Bereichen der Arbeits- und Lebenswelt Neues entstanden. Nicht immer musste dafür das Rad neu erfunden werden, an vielen Lösungsansätzen wird längst in anderen Zusammenhängen geforscht. In einem aktuellen Impulspapier steuert das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) Aspekte aus seiner Forschungsarbeit bei, die sich auf die Gesundheitsversorgung wie auch auf Maßnahmen zur Abwehr der ökonomischen und sozialen Folgen beziehen. Der aktuelle „Shut-down“ erweist sich dabei auch als Chance, mit den neuen Erkenntnissen und Ideen zukünftig die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Mehr unter: https://www.iat.eu/presse/2020/handlungsoptionen-im-spiegel-der-corona-pandemie-vom-krisen-modus-zu-nachhaltigen-verbesserungen-20042020.html

 

Pharmaindustrie beschleunigt Arbeit an Virus-Tests und Impfstoffen - Was sonst Monate oder Jahre brauche, werde nun binnen weniger Wochen erledigt

Pharmaindustrie und Arzneimittelbehörden haben ihre Arbeitsabläufe angesichts der Covid-19-Krise erheblich beschleunigt. Was sonst Monate oder Jahre brauche, werde nun binnen weniger Wochen erledigt, sagten Branchenvertreter am Montag bei einer Veranstaltung des Verbandes EFPIA. Bis zum Ende des Jahres könne man deshalb mit Impfstoffen gegen Sars-CoV-2 rechnen, erklärte Paul Stoffels von Johnson & Johnson und dessen Konzernteil Janssen Pharmaceutica.

Mehr unter: https://www.bionity.com/de/news/1165932/pharmaindustrie-beschleunigt-arbeit-an-virus-tests-und-impfstoffen.html?pk_campaign=ca0264&WT.mc_id=ca0264

 

Corona-Krise: 14 Prozent in Kurzarbeit – 40 Prozent können finanziell maximal drei Monate durchhalten

Die Corona-Krise in Deutschland macht sehr deutlich, wie unterschiedlich Beschäftigte in beruflich und wirtschaftlich schwierigen Situationen abgesichert sind oder auf unterstützende Regeln vertrauen können.

Mehr unter: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-23098.htm

 

21. April 2020

Regeln zum „SARS CoV-2 Arbeitsschutzstandard“ von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Die vorgelegten Regelungen wurden vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) gemeinsam mit den Sozialpartnern, den Bundesländern sowie Vertretern der gesetzlichen Unfallversicherung erarbeitet. Sie sehen Verhaltensregeln vor und geben Hinweise zu organisatorischen Maßnahmen in den Betrieben oder zu Schutzausrüstungen. Die BG BAU will deren Umsetzung in der Baubranche aktiv unterstützen und dazu umfangreiche Angebote zur Verfügung stellen.

Mehr unter: https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0542.php4

 

Nach Bundesentscheidung: Diese Regeln gelten in den Bundesländern

Die Übersicht fasst erste wichtige Regelungen der Bundesländer für Gesellschaft und Handwerk zusammen.

Mehr unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/nach-bundesentscheidung-diese-regeln-gelten-in-den-bundeslaendern/150/3091/401294

 

 

20. April 2020

 

Neue Sensorlösung für Beatmungsgeräte

Die weltweite Nachfrage nach Sensoren für Beatmungsgeräte steigt. Als einer der führenden Sensorikhersteller hat Sensirion nun in einem Entwicklungssprint den neuen, für Beatmungsanwendungen optimierten und in hohen Volumen verfügbaren Durchflusssensor SFM3019 zur Marktreife gebracht.

Mehr unter: https://www.devicemed.de/neue-sensorloesung-fuer-beatmungsgeraete-a-923924/?cmp=nl-433&uuid=8B3B4A47-A132-E7B7-E344C0BBBB480581

 

Ultraschall und Megaschall im Kampf gegen Corona: Desinfektionsmittelnebel und Qualitätskontrollen von Schutzmasken

Schon vor der Coronakrise wurden die Ultraschall-Zerstäuber der Sonosys Ultraschallsysteme GmbH für das Aufbringen bzw. Zerstäuben von Desinfektionsmitteln verwendet. Diese Zerstäuber arbeiten im Gegensatz zu Druckluftzerstäubern mittels Ultraschalldüsen, welche einen feinen Nebel bilden. Vor allem bei der Desinfektion von größeren Flächen sind eine gewisse Menge an zerstäubter Flüssigkeit und die Ausbildung eines gleichmäßigen, feinen Tröpfchenfilms notwendig. Dies können die Ultraschall-Zerstäuber mit Flüssigkeitsdurchsätzen von bis zu 20 l pro Stunde liefern.

Mehr unter: https://www.ivam.de/news/ultrasonic_nebulizer_in_the_fight_against_corona_disinfectant_mist_and_quality_control_of_protective_masks?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=MikroMedia

 

15. April 2020

 

Wie die Kosten der Corona-Krise bewältigen?

Die Politik sollte auf die Gesamtsituation achten, und nicht nur auf die täglich neu gemeldeten Fallzahlen. Bei vorzeitiger Lockerung der Maßnahmen würde die Epidemie sich stärker auswirken, und die Gesamtkosten würden substantiell steigen, so die Autoren einer neuen Studie von Wissenschaftlern aus Frankfurt, Berkeley und Berlin über die sozioökonomischen Folgen von „social distancing“ , die wegen der hohen Brisanz vorab online veröffentlicht wurde. Optimal wäre es demnach, das strenge ‚social distancing‘ mindestens so lange beizubehalten, bis die Fallzahlen im Verhältnis zu den Test-Kapazitäten so weit gesunken sind, dass eine flächendeckende Nachverfolgung der Einzelfälle möglich würde.

Link zur Vorabveröffentlichung: https://arxiv.org/abs/2004.00493

Eine Grafik zum Download finden Sie unter dem folgenden Link: www.uni-frankfurt.de/87170074

Mehr unter: https://www.muk.uni-frankfurt.de/87178784/Wie_die_Kosten_der_Corona_Krise_bew%C3%A4ltigen?

 

Coronavirus-Pandemie wird sich auch auf die gewerblichen Gründungen auswirken - IfM Bonn erwartet eine höhere Anzahl an Gründungen mit IT-basierten Geschäftskonzepten

„Es ist davon auszugehen, dass das Gründungsgeschehen in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie weiter rückläufig sein wird – besonders jedoch in den Bereichen, in denen krisenbedingt die Nachfrage einbricht", erklärt Prof. Dr. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen). "In welchem Ausmaß die Gründungsaktivitäten zurückgehen werden, hängt allerdings auch von der Dauer der akuten Krise ab: Werden die Einschränkungen ab Mai sukzessive wieder aufgehoben, werden sicherlich viele der geplanten Gründungsvorhaben zeitlich verzögert noch umgesetzt. Hält der Stillstand über mehrere Monate an, führt dies unter Umständen sogar zu verstärkten Gründungsaktivitäten, weil die Selbstständigkeit eine Alternative zur Arbeitslosigkeit darstellen kann."

Mehr unter: https://www.ifm-bonn.org/home/newsdetail/?tx_ifmstudies_newsdetail%5Bnews%5D=651&cHash=7a368e7eac2ed5493dc8cceee86bb3c5