Vortragsserie Cleanroom Tuesday: Teil 2 - Strubl GmbH & Co. KG & Pure11 GmbH: Schutz vor Kontamination und COVID-19 im Reinraum

4. März 2021


Präsenzmessen sind zurzeit nicht möglich. Kreativität ist in den Unternehmen gefragt. „Cleanroom Tuesday“ ist eine online Serie von jeweils 60-minütigen Web-Seminaren, immer dienstags und alles rund um das Thema Reinraum. Veranstalter ist das Netzwerk CleanRoomNet. Mit dabei ist das Branchennetzwerk healthcare.saarland, das bereits seit einigen Jahren das CleanRoomNet bei neuen Entwicklungen wie beispielsweise der Reinraumplanung (Planen, Bauen, Betreiben, Wartung) mit BIM begleitet. Neben fachlichem Input zur gesamten Lieferkette des Reinraums erfahren die interessierten Betriebe und die Teilnehmer*innen, was in Punkto Digitalisierung und im Rahmen von CORONA COVID19 Lösungen zurzeit passiert.


Nachfrage nach Schutzbekleidung bis mindestens 2022 höher als die Produktionsmöglichkeiten


In der zweiten von vier Veranstaltungen, die von über 150 Teilnehmer*innen besucht wurde, ging es um das Einmaleins der Kontamination im Reinraum. "Was ist in der aktuellen Lage mit COVID-19 im Reinraum speziell zu beachten?" und "Welcher Mundschutz ist wo zu empfehlen"? Diesen Fragen ging Severin Littmann, Cleanroom Spezialist bei pure11 GmbH, nach. Er betonte, dass sich die Bedingungen durch COVID 19 im Reinraum verändert haben: „Vor Corona war der Mundschutz ein Schutz für das Produkt. Heute ist dieser zusätzlich Personenschutz. Dabei müssen es dort nicht zwingenderweise FFP 2-Masken sein, da diese nicht auf Reinraumeignung geprüft sind“. Die Nachfrage nach Schutzbekleidung allgemein sei derzeit und sicher noch bis 2022 höher als das weltweite Angebot. Lieferprobleme und Preisschwankungen bestimmten den Alltag, so dass sich Reinraumbesitzer frühzeitig an ihre Lieferanten halten sollten.


Je nach Reinraumklasse müssen entsprechende Verpackungen ausgewählt werden


Dr. Christoph Strubl, Geschäftsführer der Strubl GmbH & Co. KG sprach über Herausforderungen und Lösungen zum Schutz vor Kontamination im Bereich Packmittel für Pharmazie und Medizintechnik: „Die Qualitätsanforderungen der GMP-Compliance gelten für alle Beteiligten, auch für die Verpackungshersteller“. Kunststoffverpackungen dürfen beispielsweise nicht mit dem Packgut reagieren. Je nach Reinraumklasse müssen die entsprechenden Verpackungen ausgewählt werden, um Produkt- und/oder Reinraumkontamination zu vermeiden. Seine Firma hat sich darauf spezialisiert, den Kunden Verpackungen, individuell nach ihren Wünschen und nach den regulativen Bestimmungen. herzustellen.



Ansprechpartner

Dr. Thomas Siemer

healthcare.saarland

Tel.: 0681 9520-459

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: thomas.siemer@saaris.de 

Nachfrage von Schutzkleidungen seit Beginn der Pandemie

Herausforderungen und innovative Lösungen bei Verpackungen

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