NanoEDGE: Tragbare Elektronik und gedruckte Elektroden für EEG- und EMG-Überwachung

NanoEDGE ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit dem Ziel, Produktionstechniken für funktionalisierte Elektroden mit der Expertise in der Nanomaterialherstellung und -charakterisierung, Elektronik und Neurowissenschaften zusammenzuführen. Dies soll den Weg für die Herstellung von Multi-Level-Sensoren ebnen, die die Leistung etablierter Überwachungsmethoden wie der Elektroenzephalographie (EEG) und der Elektromyographie (EMG) konsequent verbessern können.

 

26. November 2019


Elektroden sind das Kernelement von Überwachungssystemen. Heutige Elektroden erfassen z. B. elektrische Muskelsignale (EMG) oder neuronale Signale (EEG), sind aus Metall gefertigt und mit einer Gelschicht versehen. Bei Langzeitmessungen trocknet das Gel aus und verhindert eine zuverlässige Messung am Patienten. Neben der Notwendigkeit elektrischer Leitfähigkeit und direktem Hautkontakt müssen Elektroden weitere Anforderungen wie Biokompatibilität, geringer Übergangswiderstand und hohe Anpassungsfähigkeit an die Hautkontur erfüllen. Diese Anforderungen können durch gedruckte Elektroden aus Graphen-Nanomaterialien erfüllt werden. Allerdings sind auf dem Markt kaum geeignete Graphentinten für den Tintenstrahldruck erhältlich, infolgedessen fehlen auch industrielle Druckverfahren für diese Tinten.

 

Das von Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT koordinierte BMBF-Projekt „NanoEDGE“ ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit dem Ziel, Produktionstechniken für funktionalisierte Elektroden mit der Expertise in der Nanomaterialherstellung und -charakterisierung, Elektronik und Neurowissenschaften zusammenzuführen. Dies soll den Weg für die Herstellung von Multi-Level-Sensoren ebnen, die die Leistung etablierter Überwachungsmethoden wie der Elektroenzephalographie (EEG) und der Elektromyographie (EMG) konsequent verbessern können.

 

 

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

 

Quelle: Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT)