Forschung und Unternehmen tauschen sich zu optischen Methoden bei industriellen Fragestellungen aus

Die Initiative „Technologie-Transfer-Saar“, getragen von saaris, KWT und FITT, richtet sich an Betriebe, die an neuen Forschungsergebnissen interessiert sind oder selbst konkrete Fragen an die Wissenschaft haben, um weiterhin innovativ sein zu können und individuelle Lösungen zu finden.

 

8. Juli 2019


Mikroskope machen die kleinsten Dinge sichtbar. Heute existieren optische Methoden, mit denen sich vielfältige Untersuchungen an Materialien durchführen lassen. Im Saarland existiert dafür eine hochkarätige Kompetenz, die mit modernsten Geräten zur Lösung auch ganz spezieller Fragen bereitsteht. Die gute Nachricht: Saarländische Unternehmen können das nutzen und mit ihren Fragestellungen an die Wissenschaftler herantreten. Dafür startete Technologie-Transfer-Saar jetzt ein interessantes Veranstaltungsformat. Mit kurzen prägnanten Impulsvorträgen stellen Wissenschaftler aus der Region zu unterschiedlichen Themen ihre Arbeit vor. Danach können die Teilnehmer diese an ihren Ständen antreffen und in Gruppen- oder Einzelgesprächen ihre Fragestellungen diskutieren und sich für vertiefende Gespräche verabreden.

 

Anforderungen immer höher

Mit dabei war auch Karl-Thomas Mohr von der HYDAC Mobilhydraulik GmbH. Er arbeitet im Qualitätsmanagement und sucht nach Lösungen, Materialien entlang der gesamten Wertschöpfungskette untersuchen zu können: „Moderne Methoden bringen Effizienz und optimale Ergebnisse – ein Muss heutzutage.“ Neue Untersuchungsmöglichkeiten zeichnen sich nicht nur im Produktionsbereich ab. Auch in den Chemie- und Biowissenschaften sowie in der Medizin gibt es mit optischen Instrumenten wie der Fluoreszenzmikroskopie, Lasermikroskopie und optischen Spektroskopie zahlreiche Verfahren, Materialien bis in die kleinsten Einheiten zu sehen und zu verstehen. „Die Anforderungen heute sind hoch und werden immer höher“, weiß z. B. Professor Lars Kaestner. Benötigt würden langfristig 3D-Darstellungen über einen längeren Zeitraum und in einem dynamischen Netzwerk. Die Zukunft gehöre den automatisierten Mikroskopen, die mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz Daten nicht nur sammeln, sondern auch analysieren.


Ansprechpartner

Dr. Thomas Siemer

healthcare.saarland

Tel.: 0681 9520-459

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: thomas.siemer@saaris.de